DE703344C - Vorrichtung zur Regelung der Waermeuebertragung, insbesondere fuer Kaeltemaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Waermeuebertragung, insbesondere fuer Kaeltemaschinen

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DE703344C
DE703344C DE1931N0032156 DEN0032156D DE703344C DE 703344 C DE703344 C DE 703344C DE 1931N0032156 DE1931N0032156 DE 1931N0032156 DE N0032156 D DEN0032156 D DE N0032156D DE 703344 C DE703344 C DE 703344C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B49/00Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F25B49/04Arrangement or mounting of control or safety devices for sorption type machines, plants or systems
    • F25B49/046Operating intermittently

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zur Regelung der Wärmeübertragung, insbesondere für Kältemaschinen Zur Übertragung von Wärme zwischen zwei Orten, die sich auf verschiedenen Temperaturstufen befinden, ist es bekannt, ein umlaufendes Hilfsmedium zu venvwenden, das durch die Heizwirkung des auf der höheren Temperaturstufe befindlichen Raumes verdampft und durch die Kühlwirkung des auf der niedrigeren Temperaturstufe befindlichen Raumes kondensiert wird. Es ist schon bekannt, in ein solches Übertragungssystem ein inertes Gas einzufüllen, so äaß durch den Druck im System der Siedepunkt der verwendeten Umlaufsflüssigkeit bestimmt ist. Man kann hierdurch die Mindesttemperatur des auf der höheren Temperaturstufe befindlichen Raumes bestimme, bei welcher eine Wärmeübertragung einsetzt. Eine beliebige Regelung der übertragenen Wärmemenge ist jedoch auf diese Weise nicht zu erreichen, vielmehr mußte man zu diesem Zweck bisher ein Ventil in der Umlaufsleitung anordnen. Die Verwendung von Ventilen hat jedoch mancherlei Nachteile, so daB man sie besonders bei Kälteerzeugungsanlagen nach Möglichkeit zu vermeiden trachtet.
  • Die Erfindung hat eine Vorrichtung zur Regelung der Wärmeübertrab,-ung zum Gegenstand, welche ohne Verwendung von Ventilen arbeitet. Erfindungsgemäß ist für die Regelung im Umlaufsweg des Hilfsmediums ein mit einem flüssigen oder gasförmigen Medium gefüllter Raum. vorgesehen, dessen Druck verändert werden kann. Da die wärmeübertragenden Flächen in einem Apparat konstant sind, kann man mit einer solchen Vorrichtung die Intensität der Wärmeübertragung beliebig regeln, und zwar wird durch Verminderung des Druckes im Hilfsmedium die Wärmeübertragung eingeleitet und gesteigert, durch Vermehrung des Druckes -im Hilfsmedium vermindert und unterbrochen. Der in dem Umlaufsweg des Hilfsmediums angeordnete Raum, dessen Druck zum Zwecke der Regelung verändert wird, kann z. B. mit dem umlaufenden Hilfsmedium selbst gefüllt sein. Man kann aber auch :den Druckraum im Umlaufsweg des Hilfsmediums mit einem Medium füllen, dessen spezifisches Gewicht von dem des Hilfsmediums abweicht. Die Zuleitungen für das Hilfsmedium zu diesem Raum werden hierbei derart angeordnet, daß das Hilfsmedium nur umlaufen kann, wenn es verdampft.
  • Mit dem Umlaufsystem des Hilfsmediums wird ein Regelorgan verbunden, mit dessen Hilfe die zur Regelung erforderlichen Druckänderungen hervorgerufen werden. Diese Druckänderungen können in dem Regelorgan beispielsweise durch eine Heiz- oder Kühlvorrichtung oder durch mechanisch hervorgerufene Volumenänderungen bewirkt werden.
  • Die Erfindung ist amvendbar sowohl für Heiz- wie auch für Kühlzwecke. Wenn es sich um eine Regelung einer Heizeinrichtung handelt, muß man zur Verminderung oder Unterbrechung der Heizwirkung bei Temperaturanstieg in dem zu heizenden Raum eitre Drucksteigerung durch das Regelorgan hervorrufen, wenn es sich um eine Regelung einer Kühlvorrichtung handelt, muß man zur Verminderung oder Unterbrechung der Kühlwirkung bei Temperaturerniedrigung in dem zu kühlenden Raum eine Drucksteigerung durch das Regelorgan hervorrufen.
  • In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • In Fig. i ist die Anwendung der Erfindung für ein Cbertragungssystein gezeigt, welches dazu dient. die in einem Schmelzspeicher einer Kältemaschine aufgespeicherte Kälte ztt einem davon isolierten Kühlraum 3 zu übertragen. i ist eine Verdampfungsschlange, die finit einer nicht dargestellten Kältemaschine beliebiger Bauart in Verbindung stehen möge. In dem Schmelzspeicher 2 ist ein Behälter 4 angeordnet, der mit der zur L`bertragung der Kälte dienenden Hilfsflüssigkeit gefüllt ist. Vom unteren Teil des Behälters 4. führt eine Rohrleitung 6 zu einem im Kühlraum 3 angeordneten Verdampfer 5, in dem die Einschublade 7 angeordnet ist. Bei der 1üiltlraumtemperatur wird die Hilfsflüssigkeit firn Bestälter 5 verdampft. Die Verdainpfungswärine wird hierbei dem Kühlraum 3 entzogen, so daß dieser gekühlt wird. Die Dampfbläschen gelangen, wie dargestellt ist. durch die Leitung6 in den Behälter 4, der durch den Kältespeicher gekühlt ist, und werden dort kondensiert. Das Kondensat fließt durch die Leitung 6 wieder zum Verdampfer 5 zurück.
  • Zur Regelung der übertragenen Kälteinen#ge dient ein Druckbehälter 8, der durch eine Leitung 9 mit dein Behälter 4 in Verbindung steht. Die Hilfsflüssigkeit füllt den Druckbehälter bis zu der eingezeichneten Höhe aus. Im übrigen kann der Behälter gasgefüllt oder evakuiert sein. Eine Heizwicklung io ist im Druckbehälter 8 angeordnet. Sie wird von einem im Kühlraum angeordneten T hernnostaten eingeschaltet, wenn die Kühlrautntentperatur einen bestimmten Mindestwert erreicht hat. Die im Druckbehälter ä befindliche Flüssigkeit wird verdampft. Der dadurch entstehende Druck teilt sich der im Behälter 4 befindlichen Hilfsflüssigkeit mit, so daß die Verdampfung unterbunden und damit eine weitere Übertragung von Kälte ans dein Kältespeicher 2 auf den Kühlraum verhindert wird.
  • Fig. 2 zeigt als weiteres AusführungsWispiel der Erfindung einen Hausltaltskülilschrank, der mit einer periodisch wirkenden Absorptionskältentaschine, die finit festen Absorptionsmitteln arbeitet, ausgerüstet ist. Inn unteren 'feil des Kühlschrankes befindet sich der Kocherabsorher ioi, welcher mit CaC1= und N H, gefüllt ist. Von ihm aus führt eine Arbeitsmittelleitung 102 zu einem im oberen Teil des Kühlschrankes befindlichen Kondensator 103. Das verflüssigte Kältemittel gelangt vom Kondensator in ein Sammelgefäß io4. an das eine Verdampfungsschlange io5 angeschlossen ist, die in den Kühlraum io6 hineinragt. 107 ist ein Kühlmantel, der denn Kocherabsorber ioi umgibt. Darin befindet sich eine Hilfsflüssigkeit, die dazu dient, die Absorptionswärme während der Absorptionsperiode abzuführen. Hierfür ist ein Zirkulationssystent vorgesehen, das aus einem im oberen Teil des Kühlrahmes befindlichen Hilf sflüssigkeitsgefäß io8 einen darin befindlichen Kondensator iog und den Verbindungsleitungen i to und i t t besteht. Die Hilfsflüssigkeit füllt das Gef<iß iof< nur so weit aus, daß ein Luftbehälter 112 frei bleibt, in den die vom Kondensator iog kommende Leitung 113 mündet. Eine Druckleitung 114 ist ebenfalls an den Behälter 112 angeschlossen. Diese Leitung 11..1 kommt von einem Gasdruckbehälter i 15, der oberhalb des Kocherabsorbers angeordnet ist. Zentral ist in den Gasdruckbehälter i i 5 und in den Kocherabsorber ioi das Heizrohr 116 eingeführt, in dem sich eine Heizwicklung 117 zur Beheizung des Kocherabsorbers ioi und eine zweite 1-Ieizwicklung i i8 zur Beheizung des Druckbehälters i 15 befinden. Uni eine gute Wärmeübertragung in beiden Fällen zu ermöglichen, sind Wellblechrosetten i i9 und 120 vorgesehen. 121 ist ein im Kühlraum befindlicher Thermostat und 122 die zur Regelung der Heizperiode dienende Schaltuhr, welche an ein letz 123 und 124. angeschlossen ist. Die Kondensationswärme des Arbeitsmittels und die durch die Hilfsflüssigkeitszirkulation abgeführte Absorptionswärme werden im oberen Teil des Kühlschrankes zunächst an die in einem Flüssigkeitstank 125 befindliche Kühlflüssigkeit und von dieser durch die Wandungen an die Außenluft abgeführt.
  • Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: Während der Austreibungsperiode werden durch die Schaltuhr 122 beide Heizwicklungen 117 und 118 eingeschaltet. In dem Druckbehälter i 15 wird durch die Erwärmung der darin befindlichen Luft ein solcher Druck erzeugt, daß der durch die Verdampfung der Hilfsflüssigkeit hervorgerufene Dampfdruck nicht mehr ausreicht, die im Kondensator io9 verflüssigte Hilfsflüssigkeit durch das Rohr 113 in den Kondensatbehälter io8 herauszudrücken. Die Zirkulation der Hilfsflüssigkeit ist also während der Kochperiode unterbunden. In der Absorptionsperiode sinkt der Gasdruck im Behälter i 15 durch dessen Abkühlung rasch, so daß nun der Dampfdruck der durch die Absorptionswärme verdampfenden Flüssigkeit ausreicht, das Kondensat durch die Leitung 113 in den Flüssigkeitsbehälter io8 hinauszudrücken. Von dort fließt die Hilfsflüssigkeit durch die Leitung i i i zum unteren Teil des Kühlmantels 107 zurück, so daß auf diese Weise durch abwechselnde Verdampfung und Kondensation der Hilfsflüssigkeit die Absorptionswärme vom Kocherabsorber zum Flüssigkeitstank 125 abgeführt wird.
  • Gleichzeitig läßt sich auch die Erzeugung von Kälte beeinflussen. Hierzu dient der im Kühlraum io6 angeordnete Thermostat 121, welcher bei Erreichen einer bestimmten Mindesttemperatur seinen Kontakt schließt, so daß jetzt die Heizwicklung 118 direkt an das Netz 123, 124 gelegt ist. Die im Behälter 115 hefindliche Luft wird bei Erreichen der gewünschten Kühlraumtemperatur wiederum erwärmt, und der hierdurch erzeugte Druck sperrt in der beschriebenen Weise die Zirkulation der Hilfsflüssigkeit ab, so daß eine Unterbrechung der Absorption und damit gleichzeitig eine Unterbrechung der Kühlwirkung der Maschine eintritt.
  • Mit Hilfe eines Abflußhahnes 126 kann man die in dem Tank 125 gespeicherte Wärme als Heißwasser verwenden. Um ein unzulässiges Sinken des Wasserspiegels im Tank 125 zu verhindern, ist ein Schwimmer 127 vorgesehen, der beim Sinken des Wasserspiegels unter eine bestimmte Grenze ein Ventil 128 öffnet, wodurch aus einer Leitung 129 das verlorengegangene Wasser selbsttätig wieder ersetzt wird.
  • Man kann die hier beschriebene Einrichtung auch so ausbilden, da.ß sie als Sicherheitsvorrichtung wirkt. Durch Dimensionierung der wärmeabgebenden Flächen kann nämlich der Behälter 115 so, gewählt werden, daß der Druck, welcher während der Kochperiode den Umlauf der Hilfsflüssigkeit verhindert, nur bis zu einem. bestimmten Maximaldruck steigen kann. Sollte z. B. durch Versagen der Schaltuhr infolge der weiterdauernden Heizung die Temperatur der Hilfsflüssigkeit im Behälter 107 steigen, so tritt bei einer gewissen Temperatur die Wärmeübertragung wieder in Tätigkeit und führt die zugeführte Heizwärme ab.
  • Fig. 3 zeigt ähnlich wie Fig. i die Anwendung der Erfindung bei einer Kältemaschine, bei der die Kältemenge geregelt wird, die von einem Schmelzspeicher 2,02 zu einem davon isolierten Kälteraum 2o3 übertragen werden soll. 201 ist eine Verdampfungsschlange, die mit einer nicht dargestellten Kältemaschine beliebiger Bauart in Verbindung stehen möge. 225 ist eine Eisschublade. In dem Schmelzspeicher 202 ist ein Kondensatbehälter 2o4 angeordnet, der mit der zur Übertragung der Kälte dienenden Hilfsfliissigkeit gefüllt ist. Vom unteren Teil des Kondensatbehälters führt eine Leitung 207 in den Kühlraum zu einer Verdampfungsschlange 2o6. Von dbrt führt eine Rohrleitung 2o8 zu einer im Ko,ndensatbehälter befindlichen Kondensatior!sschlange 2o5 zurück. Eine von der Kondensationsschlange 2o5 kommende Leitung 212 mündet im oberen gasgefüllten Teil des Kondensatbehälters. Die Hilfsflüssigkeit fließt vom Kondensatbehälter 2o4 durch das Rohr 207 zur Verdampfungsschlange 2o6 und wird dort verdampft. Die Verdampfungswärme wird hierbei dem Kühlraum entzogen, so daß dieser gekühlt wird. Der Dampf tritt in den Kondensator 2o5 zurück, wo er kondensiert wird. Das im Kondensator 2o5 befindliche Kondensat kann nur dann durch die Leitung 212 zum Kondensatbehälter 204 abfließen, wenn der Dampfdruck der Hilfsflüssigkeit den entgegenstehenden Gasdruck im oberen Teil Zog des Kondensatbehälters überwindet.
  • Zur Regelung der übertragenen Kälteleistung dient ein im Kühlraten 203 angeordnetes Flüssigkeitsthermometer 2io, mit dessen Hilfe ein von der Kühlraumtemperatur abhängiger veränderlicher Gasdruck erzeugt werden kann. Eine Leitung 211 führt von diesem Thermometer zum oberen Teil des Kondensatbehälters Zog. In Fig. 4 ist die Konstruktion des Flüssigkeitsthermometers 210 gezeichnet. Es besteht aus einem vollkommen mit einer Flüssigkeit gefüllten Behälter 226, der einen verstellbaren Belag 213 besitzt. Bei Temperaturerniedrigungen zieht sich die Flüssigkeit zusammen, bei Temperaturerhöhungen dehnt sie sich aus. Ein Bügel 214, der eine Einstellschraube 215 trägt, ist an dem Gefäß 226 befestigt. Diese Einstellschraube ändert den Druck einer Feder 216 auf die von dem Balg 213 bei Temperaturänderungen bewegte Wand 217. Ein zweiter Balg 2i8 ist zwischen der Wand 217 und dem Gefäß 226 derart befestigt, daß durch ihn ein Raum Zig umschlossen wird. Von diesem Raum Zig aus geht die Leitung 211 zum oberen Teil Zog des im Schmelzspeicher 202 angeordneten Kondensatbehälters. Der Gasraum :2o9 ist verhältnismäßig klein gegenüber dem Druckraum Zig, so daß bei Temperaturänderungen im Kühlraum geringfügige Volumenänderungen des Raums 21g große Druckänderungen im kaum Zog hervorrufen. Durch einen anderen Balg 23 i, der mit einer Schraube 232 verstellt werden kann, läßt sich ein bestimmter Druck im Regelorgan einstellen. Um die Empfindlichkeit des Regelorgans zu steigern, ist der Raum 21g teilweise mit einem Füllmaterial, z. B. einem Metallring 233, ausgefüllt.
  • Man kann das Flüssigkeitsthermometer derart einstellen, daß der Gasdruck im Raum Zog bei einer bestimmten 'Mindesttemperatur s groß wird, daß die Zirkulation der Hilfsflüssigkeit unterbroclieii und damit die Übertragung der Kälte vom Kältespeicher :2o2 auf den Külilr:ium 203 unterbrochen wird.
  • Eine konstruktive Ausführungsform des in Fig. 4 dargestellten Regelorgans ist in Fig. 6 gezeichnet. 326 ist ein vollkommen mit Flüssigkeit gefüllter Behälter, dessen Wandungen durch ein Mantelstück 343 und die Bälge 334 342 und 331 gebildet werden. Zum Füllen dieses Behälters dienen die Füllstutzen 339. Die beiden Bälge 334 und 342 sind an einem Teller 344 befestigt. Da diese Bälge sehr eng aneinanderliegen, ist eine große Empfindlichkeit des Organs bei Temperaturänderungen erzielt. Der Druckraum arg des Regelorgans ,wird gebildet durch einen Balg 313, die Außenwandung des 'Iantelstfckes 343, den Balg 334 und einen Teller 3.46. Die beiden Teller 3-1.L und 3.46 sind in der'Iitte derart zylinderförmig nach unten erweitert, daß sie ineinandergreifen und daß der Führungsstift 345 der Einstellschraube 3,5 in der mittleren Öffnung des Tellers 3q16 geführt wird. Dieser Stift dient dazu, den Hub des Regelorgans nach oben zti begrenzen. Das ganze Regelorgan ist von einem Mantel 3.1o umschlossen, der mit zwei Deckeln 3,41 und 347 versehen ist. In dem Deckel 341 befindet sich das Gewinde für die Einstellschraube 315, welche durch einen I#edertelle- 335 eine Feder 316 gegen den Absclilußteiler 1,46 des Druckraumes preßt. Die Einstellschraube 315 dient zur Feineinstellung des Apparates. Im Deckel 347 befindet sich das Gewinde für eine zweite Einstellschraube 332, die mit Hilfe eines Federtellers 338 eine Feder 336 gegen einen Deckel 337 preßt, an welchem die Bälge 331 und 3.12 befestigt sind. Diese zweite Einstellschraube 332 dient zur Grobeinstellung des Regelorgans und bietet gleichzeitig eine Sicherheit dafür, daß das Regelorgan beim Transport. oder. wenn es außer Betrieb ist, nicht durch Temperatureinflüsse zerstört werden kann. 311 ist die mit dem Druckraum 319 in Verbindung stellende Druckleitung, die mit dem Wärmeübertragungssystem in der schon bei den übrigen Beispielen beschriebenen Weise verbunden wird.
  • Wenn es sich darum handelt, die Erfindung für Heizzwecke zu verwenden, wobei in an sich bekannter Weise die Kondensationswärme des umlaufenden Hilfsmediums als Heizwärme verwendet wird. kann man beispielsweise als Regelorgan ein Flüssigkeitsthermometer verwenden, wie es in Fig. 5 dargestellt ist. Es besteht aus einem vollkommen mit einer Flüssigkeit gefüllten Behälter 22o, der einen verstellbaren Balg 221 besitzt. Durch eine Kappe 222 und den Balg 221 ist ein Raum 223 umschlossen, der durch das Zusammenziehen des thermisch gesteuerten Balgs 221 vergrößert und durch Ausdehnung dieses Balgs verkleinert wird. Durch einen zweiten Balg 22q., der mit einer Schraube 225 verstellt werden kann, läßt sich ein bestimmter Druck im Regelorgan einstellen. 227 ist die zum Hilfsflüssigkeitss_vstem führende Druckleitung.
  • Man kann den Druck von dem Regelungsorgan auf das Hilfsmedium durch indifferente Gase oder Flüssigkeiten übertragen. Bei Verwendung von Flüssigkeiten empfiehlt es sich, vorzugsweise solche zu wählen, deren spezifisches Gewicht von dem des Hilfsmediums wesentlich verschieden ist, so daß die Flüssigkeit nach einem Transport des Apparates immer infolge ihres Gewichtes wieder in die für sie bestimmten Behälter zurückfließt.
  • Im vorstehenden sind eine Reihe von praktischen Möglichkeiten zur Erzeugung des für die Regelung erforderlichen Druckes behandelt worden. Jede der einzelnen Ausführungsformen kann sinngemäß bei jedem Ausführungsbeispiel verwendet werden. So kann z. B. das in Fig. 4 dargestellte Regelorgan in Fig. i an die Stelle des dort verwendeten Regelorgans 8 treten. Es sind natürlich auch noch andere Ausführungsformen denkbar. Wie schon erwähnt, kann man den Druck im Regelorgan durch Heizung oder Kühlung hervorrufen. In diesem Falle kann man ein Luftgefäß oder Gasgefäß verwenden. Um den Einfluß der Heizung im Regelorgan auf das Wärmeübertragungssystem auszuschalten, könnte man eine Flüssigkeit mit Rückflußkühlung und einem Gaspolster dazwischen als Druckmittel verwenden. :Man kann ferner auch daran denken, als Regelorgan einen Behälter zu verwenden, in dem sich ein Adsorptionsmittel, wie z. B. aktive Kohle, Kieselsäuregel o. dgl., mit ,aufgesaugter Luft oder irgendeinem Absorptionsmittel befindet, das in der Lage ist, ein gegenüber der Hilfsflüssigkeit indifferentes Gas zu erzeugen. Gegenüber einem bloßen Gasbehälter hätte ein derartiges Regelorgan den Vorzug, daß es sich viel kleiner ausführen läßt.
  • Um die Druckänderungen in dem Regelorgan durch mechanisch hervorgerufene Volumenänderungen zu erzeugen, kann man außer einem Balg, wie in Fig. 4 und 5 dargestellt ist, einen bewegten Kolben, Gummihall o. dgl. verwenden. Eine derartige Druckerzeugung durch Vergrößerung oder Verkleinerung des Gefäßes kann ferner auch durch Verschiebung eines Flüssigkeitsspiegels, durch Öffnung eines Gefäßes zu einem anderen und ähnliche Mittel erzielt werden.
  • Für die Steuerung des Regelorgans können ebenfalls die verschiedensten Möglichkeiten in Frage kommen. Man kann es direkt von Hand oder durch Fernsteuerung mittels Elektromagneten u. dgl. betätigen, ferner ist eine automatische Steuerung in Abhängigkeit von irgendeiner Betriebsgröße, z. B. in Abhängigkeit von der Temperatur eines Raumes, denkbar. Der Steuerimpuls kann in diesen Fällen durch elektrische oder magnetische Fernsteuerung oder auf thermischem Wege durch Ausdehnung oder Zusammenziehen eines Mediums u, dgl. erfolgen.
  • Eine Regelvorrichtung, wie sie im vorstehenden beschrieben ist, läßt sich für die verschiedensten Zwecke anwenden. Sie ist ganz allgemein verwendbar für die Übertragung von Wärme und Kälte jeglicher Art. Besonders geeignet ist sie für Einrichtungen zur Kältefibertragung, die mit einem Kältespeicher arbeiten. In diesen Speicher kann die Kälte entweder durch irgendeine Kältemaschine oder in Form von Eis, Soleis, Koblensäureeis, Kältemischungen u. d'gl. geliefert werden.
  • Je nach dem Anwendungsgebiet der Erfindung wird das zur Wärmeübertragung dienende Hilfsmedium gewählt. Für Heizzwecke empfiehlt es sich, Wasser, Alkohol und hochsiedende Flüssigkeiten, wie z. B. Terpentinöl, Kohlenwasserstoffe, Paraffinöl usw., zu verwenden.
  • Für Kälteübertragungen empfiehlt es sich, niedrigsiedende Flüssigkeiten zu verwenden, z. B. Schwefeldioxyd, Ammonialc, Alkohol, lfethvlclilorid usw. Man kann die Erfindung aber auch für Kältemaschinen anwenden, die ohne Zwischenschaltung eines Kältespeichers direkt oder indirekt auf die Verdampfungssc_ hlange im Kühlraum arbeiten.
  • Ebenso ist die Erfindung an nendbar für Heizzwecke jeglicher Art, zur Raumbeheizung oder beispielsweise im Haushalt zum Braten. Backen, Kochen, ferner zur Erwärmung von Kühlwagen, bei denen. es darauf ankommt, eine konstante Temperatur innezuhalten, bei chemischen Verfahren, schließlich auch bei Kraftübertragungen in Verbindung mit Dampfspeicheranlagen, bei denen es auch auf eine Kanstanthaltung der :Leistung ankommt und die Verwendung von Ventilen infolge der hohen Speichertemperatur Seh.wierigkeiten bietet.

Claims (3)

  1. PATr,NTANSPRÜCIIL: i. Vorrichtung zur Regelung der Wärmeübertragung, bei der als Übertragungsmittel ein umlaufendes Hilfsmedium verwendet wird, das abwechselnd verdampft und kondensiert wird, insbesondere für Kältemaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß im Umlaufsweg des Hilfsmediums ein mit einem flüssigen oder gasförmigen Medium gefüllter Raum vorgesehen ist, dessen Druck verändert werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck in dem im Umlaufsweg des Hilfsmediums angeordneten Raum durch ein Regelorgan verändert wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum im Umlaufsweg des Hilfsmediums mit einem Medium gefüllt ist, dessen spezifisches Gewicht von dem des Hilfsmediums abweicht, und daß die Zuleitungen für das Hilfsmedium zu diesem Raum derart angeordnet sind, daß das Hilfsmedium nur umlaufen kann, wenn es verdampft. d.. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Regelorgan, in welchem Druckänderungen durch eine Heiz- oder Kühlvorrichtung hervorgerufen werden. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Regelorgan, in welchem Druckänderungen durch mechanische Volumenänderungen hervorgerufen werden. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch ihre Anwendung zur Kälteerzeugung, wobei die Verdampfungswärme des umlaufenden Hilfsmediums einem Kühlraum entnommen wird. 7. Vorrichtun- nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet y rch ihre Anwendung für Heizzwecke, wobei in an sich bekannter Weise die Kondensationswärme des umlaufenden Hilfsmediums als Heizwärme verwendet wird. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch ihre Anwendung zur Abführung der in einer Absorptionskältemaschine frei werdenden Abfallwärme. g. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelorgan in Abhängigkeit von der Temperatur des zu kühlenden Raumes derart gesteuert wird, daß es bei fallender Temperatur eine Druckvermehrung und bei steigender Temperatur eine Druckverminderung hervorruft. io. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelorgan in Abhängigkeit von der Temperatur des zu beheizenden Raumes derart gesteuert wird, daß es bei steigender Temperatur eine Druckvermehrung und bei fallender Temperatur eine Druckverminderung hervorruft. i i. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Heizung des Kocherabsorbers die Heizung eines Druckerzeugers eingeschaltet wird, durch welchen der Umlauf des Hilfsmediums unterbrochen wird. 1:2. Vorrichtung nach Anspruch 6, ; und i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckerzeugung von einem in dem. zu kühlenden bzw. zu beheizenden Raum allgeordneten Thermostaten bei Erreichen einer bestimmten Temperatur eingeschaltet wird, so daß durch Unterbrechung des Einlaufs des Hilfsinediunls eine weitere Kälteerzeugung bzw. eine weitere Heizung unterbunden wird. 13. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Regelorgan ein Flüssigkeitsthermometer verwendet wird, das bei Temperaturschwankungen Druckänderungen des umlaufenden Hilfsniediums bewirkt. i.l.. Vorrichtung nach Ansprach 13, 5ekennzeichnet durch ein aus elastischen Membranen oder Bälgen bestehendes Flüssigkeitsthermometer, bei dem ein thermisch gesteuerter Balg durch seine 7_usaminenziehung odcrAusdehnung bewirkt, daß ein durch einen zweiten Balg begrenzter Raum verkleinert oder vergrößert wird. i 3. Vorrichtung nach Anspruch i-., dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Balg durch eine äußere Kraft belastet ist. 16. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Flüssigkeitsthermometer einen thermisch gesteuerten Balg besitzt, der durch seine Zusaminenziehung oder Ausdehnung bewirkt, daß ein mit dem -Umlaufsystem des Hilfsmediums in Verbindung stehender Raum vergrößert oder verkleinert wird. 17. Vorrichtung nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Kondensator des umlaufenden Hilfsnlediums kommende Leitung irn oberen gasgefüllten Teil eines Kondensatbehälters mündet, der finit einem Druckregelorgan in Verbindung stellt. 18. Vorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung oder Einstellung des Druckregelorgans, daß die Unterbrechung der Wärmeübertragung beim Überschreiten eines bestimmten Dampfdruckes des umlaufenden Hilfsmediums wiederaufgehoben wird, so daß das Regelorgan gleichzeitig als Sicherheitsvorrichtung wirkt.
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