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Luftschaumhandlöscher Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung
des Luftschaumhandlöschers nach Patent 65o 586. Der Luftschaumhandlöscher nach diesem
Patent besteht imwesentlichen aus einem kegelförmigen oder zylindrischen Behälter
zur Aufnahme einer schaumbildenden Flüssigkeit und einem an der Behälterwand angeordneten
Luftzuführungsrohr, in das die Auslaßdüse für die schaumbildende Lösung derart hineinragt,
daß eine die erforderliche Luft ansaugende Strahlpumpe gebildet wird.
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Die vorliegende Erfindung bezweckt, einen derartigen Luftschaumhandlöscher
so weiterzubilden, daß er wahlweise als Luftschaumlöscher oder als gewöhnlicher
Naßlöscher verwendbar ist, und besteht darin, daß das Schaumerzeugungsroh'r abnehmbar
auf die Ausspritzdüse aufgesetzt und zweckmäßig an dem Flüssigkeitsbehälter derart
klappbar gelagert ist, daß es zur Ausschaltung der Luftschaumerzeugung an den Flüssigkeitsbehälter
herangeklappt werden kann und dabei die Ausspritzdüse freigibt.
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Durch das Niederklappen des Schaumerzeugungsrohres wird eine schnelle
und einfache Umstellung von der einen Betriebsart des Löschers auf die andere ermöglicht.
Außerdem wird auch durch das Umklappen des Schaumerzeugungsrohres der Löscher weniger
sperrig. Dies ist sowohl für den Transport als auch für die Aufhängung des Löschers
vorteilhaft.
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In der Zeichnung ist ein Ausfiihrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Abb. t zeigt einen Handfeuerlöscher mit angesetztem Schaumerzeugungsrohr
im Schnitt und Abb.2 zeigt lediglich eine andere Ausführungsform des Schaumerzeugungsrohres
im Schnitt.
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In dem als Spritzkegel ausgebildeten Löschmgtelbehälter a befindet
sich die schaumbi'ldende Flüssigkeit, die aus Wasser und Schaumbildner besteht und
außerdem einen Zusatz von Natriumbicarbonat enthält. In einem am unteren Ende des
Löschers angebrachten Korb b, der mit zahlreichen üffnungen versehen ist, ist eine
Glastube c mit Schwefelsäure untergebracht. Die Säuretube c ruht auf einem Schlagteller
d, der über einen in einem festen Teil e geführten Stift f mit - einem Schlagknopf
n in Verbindung steht. Vom Boden des Löschers erstreckt
sich ein
Steigrohr !i längs der Behälterwandung bis zur Ausspritzöffnung i des Lö-"-hcrs.
In diese Ausspritzöffnung i ist das Schaunierzeugungsrolir ki hineingesteckt und
:ttn Löscher mittels einer überwurfinutter l Schal ten.
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Das Schaumerzeugungsrohr selbst besteht aus einem Düsenkörper na,
in den das untere Lnde eines sich allmählich erweiternden Rohres n einbesetzt ist.
Dieses Rohrei besitzt auf seinem Umfange zahlreiche Lttfteintrittsc@ttnungen o.
Um mechanische Beschädigunen des Rohres n insbesondere an seinen schwächeren Stellen
zu vermeiden, ist es noAi mit einem weiteren zylindrischen Rohr p tintgeben, das
außen an dein Düsenkörper in befestigt ist und ;in seinem unteren Ende ebenfalls
mehrere Lufteintrittsöifnungen g :kttfti-eist.
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Das in Abb.2 dargestellte Schaumerzeu-"tutgsrolir k; kann an dein
Löscher a in cl c-rsrilteii Meise befestigt werden, wie das in .111. t veranschaulichte
Scha.uinerzeugungsi-t,lir k, In dein unteren Düsenkörper m des I@ohres k= ist in
der die schaumbildende 1'lüss:,:lceit führenden Bohrung r ein s angeordnet. Kurz
hinter dem Ausl:cl:b des Düsenstückes in sind in dem zylindrisch ausgei@ildeten
Sciiaumerzetigungsraum t l;inylich geformte Lufteintrittsöfnungen u urgesehen.
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:Mich kann man das Schaunierzeugungsruhr auf dem Löscher so anbringen,
daß es wahlweise vor die Ansspritzöffnung i des Löschers gesetzt oder aber gegen
den Löscher niedergeklappt werden. kann. Ani Löscher «-ird dann zweckmäßig eine
aus zwei Zungen hesteliende Feder angebracht, die das Strahlrohr im niedergeklappten
Zustand festhält.
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Die Wirkungsweise des Luftschaumhandlöschers nach Abb. t ist folgende:
Wenn der Löscher in Betrieb gesetzt werden soll, erfaßt man ihn am Handgriff iv
und schlägt den Schlagknopf g kräftig auf den Erd- oder Fußboden auf. Durch den
Schlag, der sich über den Verbindungsstift f auf den Schlagteller d iilierträgt,
wird die Säuretube c zertrümmert. Die Schwefelsäure dringt durch die zahlreichen
Öffnungen des Korbes b in die im Löschmittelbehälter a
enthaltene schaumbildende
Flüssigkeit ein und setzt sich mit dem in dieser enthaltenen N atriumbicarbonat
derart um, daß eine starke Kohlensäureentwicklung entsteht. Durch die lebhafte Gasentwicklung
wird in dem Löschmittelbehälter a ein überdruck 4 erzeugt, so daß die schaumbildende
Flüssigkeit durch das Steigrohr !a und die Austrittsöffnung i
in das Schaumerzeugtingsrohr
k, hineingedrückt wird.
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In der Düse des Düsenstückes ni wird der in das Schaumerzeugungsrohr
kt eintretenden schaumbildenden Flüssigkeit eine große Beschleunigung erteilt, so
daß sie durch Strahlwirkung durch die Lufteintrittslöchcr o die zur Schaumbildung
erforderliche Luft ansaugt. Das zunächst gebildete Schaumgemisch strömt mit großer
Geschwindigkeit an weiteren Lufteintrittslöchern o vorbei und saunt ebenfalls noch
Luft an. Dieser Vorgang setzt sich bis zu dem Teil des Rohres n fort, an dem die
Lufteintrittslöcher aufhören. In ihrer Zahl und in ihrem Ge saiitquerschnitt sind
die Lufteintrittslöcher o so bemessen, daß ein Schaum von dem gewünschten Mischungsverhältnis
entsteht.
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Bei dein Schaumerzeugungsrohr nach Abb. 2 dient der in der Bohrung
r liegende Drallkörper s dazu, denn Flüssigkeitsstrahl eine Drelihewegung aufzuzwingen.
Beim Austritt aus dein Düsenmundstück m wird so der Flüssigkeitsstrahl fein versprüht,
und gleichzeitig wird durch die länglichen Lufteitttrittslöcher u Luft angesaugt.
Dadurch,-daß die schaumbildende Flüssigkeit sich in einem fein verteilten Zustande
befindet, ist eine innige Mischung der Flüssigkeitsteilchen mit den Luftteilchen
möglich, und es kommt daher zur Erzeugung eines für Feuerlöschzwecke brauchbaren
Schaumes, der durch das Rohr t auf den Brandherd geschleudcrt wird.