DE704052C - Vorderradtraeger, insbesondere fuer Kraftraeder - Google Patents

Vorderradtraeger, insbesondere fuer Kraftraeder

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DE704052C
DE704052C DE1936A0081290 DEA0081290D DE704052C DE 704052 C DE704052 C DE 704052C DE 1936A0081290 DE1936A0081290 DE 1936A0081290 DE A0081290 D DEA0081290 D DE A0081290D DE 704052 C DE704052 C DE 704052C
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DE
Germany
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front wheel
pressed
housing
halves
wheel carrier
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Expired
Application number
DE1936A0081290
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English (en)
Inventor
Wilhelm Quest
Dipl-Ing Fritz Schnell
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Audi AG
Auto Union AG
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Audi AG
Auto Union AG
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Publication date
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Publication of DE704052C publication Critical patent/DE704052C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDECARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K21/00Steering devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Vorderradträger, insbesondere für Krafträder Bei den üblichen Krafträdern ist das Vorderrad, ähnlich wie bei Fahrrädern, in einer Gabel aufgehängt, die entweder aus geschweißten Stahlrohren oder aus entsprechend gepreßten Stahlblechträgern besteht. Diese Gabel ist mittels eines Steuerkopfes in dem Hauptrahmen gelagert, und gegenüber der Gabel abgefedert. Es sind auch Ausführungen bekannt, bei denen die Gabel von einem aus Stahlblech gepreßten Gehäuse umkleidet wurde, das zugleich an seinem Kopf den Scheinwerfer und weitere Zubehörteile, wie Geschwindigkeitsmesser u. dgl.; aufnahm. Auch das Schutzblech für das Vorderrad und das '.'#7ummernschild sind bei der Herstellung derartiger Umkleidungsteile mit einbezogen worden. Derartige metallische Verkleidungen reichen jedoch `nicht zur Übernahme der im Kraftrad auftretenden Belastungskräfte aus, vielmehr werden diese durch besondere, im Innern angeordnete, mit dem Steuerkopf verbundene federnde Stützen aufgenommen. Im Kraftfahrzeugbau ist ferner die Verwendung von Kunststoffen bekannt, und zwar sind Schaltbretter, Fensterleisten und andere Teile aus Kunstharzmassen gepreßt worden, die jedoch keiner besonderen Beanspruchung durch Belastungskräfte ausgesetzt waren. Weiterhin ist die Verwendung von Kunstharzpreßstoffen vorgeschlagen worden, die als Füllmasse geschichtete Faserstoffbahn.en besitzen und als solche mit den Kunststoffen getränkt und zu ebenen Platten und einfachen Formteilen zus.ammengepreßt wurden.
  • Die Erfindung sieht nun für den Aufbau eines Kraftradvorderradträgers ebenfalls die Verwendung geschichteter Kunstharzstoffe vor, da diese eine dem Stahlblech vergleichbare sehr hohe Festigkeit besitzen und gegenüber örtlichen Beanspruchungen sogar fester als Blech sind, da ein aus ihnen hergestellter großflächiger Preßkörper nicht verbeult, sondern bei entsprechend hohen örtlichen Beanspruchungen durch Stoß usw. zurückfedert. Als Bindemittel für diese geschichteten und gegebenenfalls zusätzlichen regellos verteilten Füllstoffe dienen Kunstharze, die aus Kondensationsprodukten von Phenolen und Aminen mit Formaldehyd bestehen. Mit diesen Stoffen sind die Papier- oder Faserstoffschichten getränkt und unter Anwendung der notwendigen Drücke und Temperaturen in die gewünschte Gestalt gepreßt. Die Pressung derartiger Schichtstoffe in Stahlgelenken bereitet jedoch Schwierigkeiten insofern, als hei komplizierten Formen die zusammenhängenden Schichten zerreißen und dadurch den Festigkeitsverband aufheben. Eine geeignete Gestaltsgebung für die Herstellung selbsttragender Vorderradträger, die nicht lediglich als Verkleidung für die Vorderradhebel dienen, ist daher nicht ohne weiteres möglich.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Vorderradträger für Krafträder aus geschichteten Kunstharzpreßstoffen, der das Vorderrad unter Einbeziehung weiterer Zubehörteile gehäuseartig umgibt, und das Neue besteht darin, daß der in der Längsmittelehene geteilte, die Vorderradgabel, den Kotflügel, das Steuerkopf- und Lampen- und Tachometergehäuse umfassende Tragkörper aus sich über alle Teile im wesentlichen gleichmäßig erstreckenden Schichten besteht, in die zur Aufnahme der Vorderradaufhängung und deren Federung sowie weiterer der Befestigung und Führung dienender TLile unter Verstärkung durch Kunstliarzstoffe eingepreßt sind.
  • Das Einpressen von Metallteilen in Kunstharzstoffen ist an sieh bekannt, jedoch ist bei der Herstellung der Formteile für den Vorderradträger aus geschichteten Kunstharzstoffen besonders darauf Rücksicht zu nehmen, daß an den Einpreßstellen für diese Teile die den Festigkeitsverband bildenden Schichten nicht zerstört werden, weshalb aus diesem Grunde besondere Kunstharzverstärkungen unter Zusatz regellos verteilter Füllstoffe vorgesehen werden. Das Zusammenpressen aller Teile hat ferner den Vorteil, daß besondere Befestigungsmittel dafür erspart werden und diese Teile durch Erschütterungen und Fahrtstöße nicht gelockert werden können. Die Abfederung kann völlig staubdicht untergebracht und ebenfalls mit dem Trägergehäuse ohne besondere Befestigungsmittel verbunden werden.
  • Zur Erhöhung der Festigkeit des Vorderradträgers kann an dem hochbeanspruchten Steuerkopf eine Stahlbandverstärkung insbesondere für schwere Krafträder vorgesehen sein, die nachträglich anbringbar ist. Jedoch läßt sich das Stahlband auch in eine obere Kunstharzschicht einpressen und ist so gegen Korrosion geschützt. Für den Zusammenschluß der Gehäusehälften wird gemäß der Erfindung mit Vorteil ein zum Zubehör .gehörendes Glied, beispielsweise das Scheinverferschaltgehäuse, verwendet, welches mit seinem Rand über entsprechend vorgesehene Flansche der zusammenzuschließenden Triigerhälften greift.
  • Eine weitere wertvolle Ausgestaltung besteht bei der Erfindung noch darin, daß die zur Befestigung des Nummernschildes dienenden Schrauben ebenfalls zum ZusammenschluB der V orderradträgerhälften benutzt werden. Die Nummernschilder können aus durchsichtigetn Kunstharz bestehen und mit dem Träger zweckmäßig im gleichen Preßvorgang vereinigt werden. Die Nummernschilder Laffen sich von innen her durch die Scheinwerferlampe beleuchten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt: Abb. i den Vorderradträger init Vorderrad in Seitenansicht, . Abb.2 einen Schnitt nach Linie II-11 der Abb. i, Abb. 3 eine Darsteilung einer abgeänderten Ausführungsform entsprechend der Schnittlinie II-11 in Abb. i.
  • Nach Abb. i und 2 besteht der neue Vorderradträger aus zwei gleichen Hälften i und 2; diese Hälften sind aus geschichtetem Kunstharz gepreßt, wobei die Schichten durch übereinandergelegte Papier- oder Gewebebahnen gebildet werden. Zur Ausrundung der Übergänge sind dabei gepulverte Kunstharze zugegeben und Teile, die weniger hoch beansprucht sind, können auch durch Zugabe von Schnitzelmaterial ausgefüllt sein. Das Pressen dieser Hälften geschieht mittels Stahlgelenke bei Drücken zwischen 300 und .4oo kg/cm'. Die beiden Gehäusehälften i und 2 sind hierbei mit angepreßten Federgehäusen 3 versehen, in denen die Federn zum Abfedern des Vorderrades d untergebracht sind. Weiterhin sind an die Gehäusehälften Verstärkungen 5 und Lageraugen 6 zur Aufnahme von Bolzen 7 mit angepreßt, wobei die Bolzen 7 den das Vorderrad tragenden, nicht dargestellten Lenker halten. Ein Steuerkopf 8 ist gleichfalls an die Gehäusehälften mit angepreßt und mittels des üblichen Drehbolzens am Hauptrahmen gelagert.
  • Im dargestellten Beispiel ist der Steuerkopf durch ein Stahlband 8" ärmiert, das den Steuerkopf mantelartig umfaßt, wobei die Stetierkopfhälften durch Schrauben oder Niete 9 zusammengehalten sind. Großflächige Teile io dienen bei dem Träger als Schmutzfänger, und an diese Flächen anschließend sind vor dem Steuerkopf Gehäusehälften 1 r, 12 zur Aufnahme des Scheinwerfers und des Geschwindigkeitsmessers mit angepreßt. Die zwischen Scheinwerfergehäuse und Radgehäuse liegende Fläche 13 ist dabei so groß gehalten, daß sie zur Aufnahme des Nummernschildes 14 ausreicht, das aus einem durchsichtigen Kunstharz besteht und durch df-n Preßvorgang an den übrigen Baustoff mit angepreßt ist. Nach Abb. 3 ist das Nummernschild aus undurchsichtigem Preßstoff hergestellt und mit dem Gehäuse verschraubt, wobei die Schrauben 15 .gleichzeitig zum Zusammenschluß der Gehäusehälften dienen. Im Scheinwerferteil des Radträgers wird der Zusammenschluß durch eine Schalterkappe 16 erreicht, die so fest ausgebildet ist, daß sie die Ränder 17, 18 gegen ein Zwischenstück ig festklemmt. Dieses Festklemmen kann durch irgendeine von oben eingelassene Schraube bewirkt sein.
  • Nach Abb. 2 ist das Gehäuse in der Höhe 'des Nummernschildes durch Schraubenbolzen 2o zusammengeschlossen, und die Nummernschilder 14 sind vor diese Schraubbolzen gesetzt und durch die Scheinwerferlampe 21 von innen her beleuchtet. Zu diesem Zweck ist dann der Scheinwerferspiegel 22 mit einer Öffnung 23 versehen, und der Radträger i, 2 ist zweckmäßig mit eingepreßten Öffnungen 2.4 ausgestattet, die das Durchtreten der Lichtstrahlen ermöglichen.
  • In Abb. 3 sind die Nummernschilder von außen her beleuchtet, und hierzu sind dann wieder der Scheinwerferspiegel 22 und die Gehäuseteile i und 2 mit Durchbrechungen 23, 24 ausgerüstet. Insbesondere bei Abb. 2 sind damit alle zur Lichtanlage gehörenden Teile völlig .geschützt in dem Vorderradgehäuse untergebracht. Der zwischen den Nummernschildern liegende Raum ist zur Unterbringung eines Signalhorns 25 verwendbar, wozu dann die Gehäusehälften i, 2 naturgemäß die äußeren Umrisse des Signalhorns eingepreßt erhalten müssen.
  • Alle übrigen Teile, wie Lenkstange u. d'-,I., sind zweckmäßig in Metall ausgeführt und wie bei üblichen Motorrädern ausgebildet. Die Scheibe des Scheinwerfers und die des Geschwindigkeitsanzeigers können dabei gleichfalls aus durchsichtigem Kunstharz bestehen und durch Kitten oder sonstige Befestigungsmittel mit dein übrigen. Gehäuse verbunden sein. Auf der Längsmittelnaht des Gehäuses sind naturgemäß so viel Schrauben oder Niete angebracht, wie es für den festen Zusammenschluß der Gehäusehälften not-«-endig ist.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRL% CHE: i. Vorderradträger, insbesondere für Krafträder, der das Vorderrad unter Einbeziehung weiterer Zubehörteile gehäuseartig umgibt und aus geschichteten Kunstharzstoffen gepreßt ist. dadurch gekennzeichnet, daß der in der Längsmittelebene geteilte, die -Vordergabel (3), den Kotflügel (io), das Steuerkopf-Lampen-und Tachometergehäuse umfassende Tragkörper aus sich über alle Teile im wesentlichen gleichmäßig erstreckenden Schichten besteht, in die zur Aufnahme der Vorderradaufhängung (6, 7) und deren Federung sowie weiterer der Befestigung und Führung dienender Teile unter Verstärkung durch Kunstharzstoffe eingepreßt sind.
  2. 2. Vorderradträger nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zusammenschluß der Hälften (i, 12 bzw. 2, 11') des Tragkörpers, insbesondere am Kopfteil, außer dem Spannrand der Instrumente ein zum Zubehör zählendes Glied, beispielsweise das Scheinwerferschaltgehäuse (r6, Abb. 2), als Befestigungsteil ausgebildet ist.
  3. 3. Vorderradträger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageflächen für das vordere Nummernschild (1.l) oder dieses selbst mit angepreßt sind und gegebenenfalls .dessen Befestigungsschrauben (r5) gleichzeitig zurr Zusammenschluß derTrägerhälften dienen. Vorderradträger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkopf (8) mit einer in den Preßstoff eingelegten oder nachträglich die Steuerkopfhälften umschließenden Stahlbandverstärkung (8") versehen ist.
DE1936A0081290 1936-12-06 1936-12-06 Vorderradtraeger, insbesondere fuer Kraftraeder Expired DE704052C (de)

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