DE704165C - Treibtrommel, insbesondere fuer Foerderbaender - Google Patents

Treibtrommel, insbesondere fuer Foerderbaender

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DE704165C
DE704165C DEH141118D DEH0141118D DE704165C DE 704165 C DE704165 C DE 704165C DE H141118 D DEH141118 D DE H141118D DE H0141118 D DEH0141118 D DE H0141118D DE 704165 C DE704165 C DE 704165C
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DEH141118D
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HIMMELWERK AG
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HIMMELWERK AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • B65G23/02Belt- or chain-engaging elements
    • B65G23/04Drums, rollers, or wheels
    • B65G23/08Drums, rollers, or wheels with self-contained driving mechanisms, e.g. motors and associated gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Treibtrommel, insbesondere für Förderbänder Treibtrommeln sind Antriebseinrichtungen, die sich dadurch auszeichnen, daß der Elektromotor und das Getriebe für die Kraftübertragung von Motor zur Trommel vollständig in das Trommelinnere eingebaut sind. Eine große Bedeutung haben derartige Treibtrommeln beispielsweise für den Antrieb von Bandförderern erlangt. Für bestimmte Betriebsverhältnisse ist es hierbei häufig notwendig, die Trommel rasch zum Stillstand zu bringen, also den Auslaufweg zu verkürzen, ohne zu verhindern, daß bei Schrägförderung die Trommel unter dem Einfluß des auf dem Band befindlichen Fördergutes bei abgeschaltetem Motor sich weiterdreht.
  • Zu diesem Zwecke findet gewöhnlich eine Bremsvorrichtung in bekannter Ausführungsform Verwendung, bei der die Bremsscheibe mit dem Rotor des Antriebsmotors verbunden ist und die Betätigung der Bremse durch einen Steuerelektromotor vorgenommen wird. Die Unterbringung der Bremseinrichtung mit Steuerelektromotor neben dem Antriebsmotor und dem Untersetzungsgetriebe in der Treibtrommel war bis jetzt in den meisten Fällen wegen Platzmangels mit Schwierigkeiten verbunden.
  • Erfindungsgemäß wird deshalb vorgeschlagen, den Steuerelektromotor für die Bremseinrichtung, den Antriebsmotor für die Treibtrommel und die Bremsscheibe gleichachsig mit der feststehenden Treibtrommelachse anzuordnen. Besonders günstig wirkt sich diese gleichachsige Anördnung dadurch aus, daß der Antriebsmotor der Treibtrommel und der Steuermotor der Bremse als Außenläufermotoren ausgebildet sind. Zur Betätigung der Bremse kann der Steuerelektromotor so geschaltet werden, daß derselbe zum Öffnen der Bremse in der einen Drehrichtung und zum Schließen derselben in der anderen Drehrichtung in Betrieb gesetzt werden kann. Durch die gleichachsige Anordnung der erwähnten Elemente mit der feststehenden Treibtrommelachse wird erreicht, daß der Durchmesser und die Breite der Treibtrommel die für normale Konstruktionen gültigen Ausmaße erhalten können, während bei den bis jetzt bekannten Konstruktionen wegen Platzmangels der Steuermotor oder ein Teil der Bremseinrichtung außerhalb der- Treibtrommel angebracht werden muß.
  • In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel nach Abb. i, z und 3 werden sowohl für den Antrieb der Trommel als auch für die Betätigung der Bremse Ausläufermotoren verwendet. Der umlaufende Anker i des zum Antrieb der Trommel :2 dienenden Motors steht mit dem Übersetzungsgetriebe 3 in Verbindung. Das sich drehende Getriebegehäuse ist seinerseits mit der Trommel verbunden. Die feststehende Achse .4 trägt das Statorblechpaket 5 des zum Antrieb der Trommel dienenden Motors wie auch das Statorblechpaket 6 des Bremsmotors. Der umlaufende Anker 7 dieses letzteren bewirkt das Öffnen der Bremse, indem er eine kurze Drehbewegung ausführt, sobald sein Stator mit dem Netz verbunden wird. An dem umlaufenden Lagerschild 8 des Bremsmotors greift der Hebel 9 an, welcher seinerseits mit dem Hebel io in einem Gelenkpunkt verbunden ist. Der Hebel io ist auf das eine Ende eines Bolzens i i fest aufgesetzt. Das andere Ende des Bolzens i i hat eine Abflachung 12. Der Bolzen i i ist in dem Halter 13, der von der feststellenden Achse -t getragen wird, drehbar gelagert. Das abgeflachte Ende 1 2 des Bolzens i i befindet sich zwischen den Lappen i 3a der Bremsbügel 1.4, die um einen Bolzen 15 drehbar an dem Halter 13 befestigt sind. Sie sind mit einem Bremsbelag bekleidet. Wenn der Brenisinotor an Spannung gelegt wird, führt sein Anker 7 eine kurze Drehbewegung aus, bis er an den Ansatz 16, in dem Halter 13 anschlägt. Die Bremse ist dann geöffnet (vgl. Abb. 2). Wird der Bremsmotor stromlos, so wird ein Anker 7 durch die einerseits am Halter 13 befestigte und andererseits am Hebel io angreifende Feder 16 in der entgegengesetzten Richtung gedreht, und zwar so weit, bis durch das abgeflachte Ende 12 des Bolzens i i, auf den durch die Hebel c) und io die Drehbewegung des Motors übertragen wird, die Bremsbügel 14. fest all die Bremsscheibe 17, die mit dein Anker i des Hauptmotors verbunden ist, angepreßt werden. Durch die Einwirkung der Feder 16 wird also der zum Antrieb der Trommel dienende Hauptmotor festgebremst, solange der Bremsmotor nicht eingeschaltet ist (vgl. Abb.3). Andererseits ist die Bremse geöffnet, sobald die Wicklung des Brenisinotors vom Strom durchflossen wird. Die Lappen 13" der Bremsbügel 1.1. werden durch eine weitere Feder 18 aneinander herangezogen, damit sie stets an dem abgeflachten Ende 12 des Bolzens i i anliegen und dessen Bewegung folgen.
  • Eine andersartige Ausführung des in eine Treibtrommel eingebauten Bremsmotors zeigell die Abb. 4, 5 und 6. Gegenüber der vorher beschriebenen Anordnung «wird in diesem Falle die gestellte Aufgabe mit einem Motor gelöst, der nicht für Dauereinschaltung mit festgehaltenem Anker ausgebildet zu werden braucht. Wie in dein zuerst behandelten Beispiel ist auch hier «wieder ein Halter i9 auf der feststellenden Nlotoraclise d. aufgekeilt, ebenso werden durch Drehung eines Bolzens 2o, der mit seinem abgeflachten Ende 21 an den Lappen 22 der Bremsbügel 23 angreift, diese letzteren auseinandergespreizt und mit ihrem Belag an die Bremsscheibe 2.4 gepreßt. Die Drehung des Bolzens 2o wird von dem Anker 25 des Bremsmotors über eine an dessen Lagerschild 26 angeordnete Exzenterscheibe 27 und eine die Exzenterscheibe berührende Rolle 28, die in einem Hebel 29 gelagert ist, abgeleitet. Der Hebel 29 greift an dem nicht abgeflachten Ende des Bolzens 2o an. Soll die Bremse angezogen werden, so wird der Bremsmotor eingeschaltet. Der Anker 25 des Bremsmotors mit der Exzenterscheibe 27 wird dann in dein in Abb. 5 durch einen Pfeil gekennzeichneten Umlaufsinn in Drehung versetzt. Unter Einwirkung der Feder 30 wird die auf der Exzenterscheibe 27 aufliegende Rolle 2,9 und mit dieser der Hebel 29 nach unten gezogen und. der Bolzen 20, an dem der Hebel 29 angreift, so weit gedreht, bis die durch den abgeflachten Teil 21 des Bolzens 2o auseinandergespreizten Bremsbügel 23 mit dem Bremsbelag so kräftig an die Bremsscheibe 24 ailgepreßt werden, däß diese und mit ihr der Anker des Hauptmotors festgehalten «erden. Es genügt schon eine sehr kurze Einschaltdauer für den Bremsmotor, uni die Bremse zu öffnen oder zu schließen. In Abb.6 ist die Bremse angezogen. Zum Lüften der Bremse wird der Bremsmotor so mit dein Netz verbunden, daß sich sein Anker in der in Abb. 6 durch einen Pfeil bezeichneten Richtung dreht. Die Rolle 28 mit dem Hebel 29 wird durch die Exzenterscheibe 27 gegen die Zugkraft der Feder 3o angehoben und der Bolzen 20, 21 in die Ausgangsstellung nach Abb. 5 zurückgedreht, Die Drehbewegung des Bremsmotorenankers in dieser Richtung wird durch einen festen Anschlag 31 begrenzt.
  • Eine Rastung 32 in der Exzenterscheibe 27 für die Endlage der Rolle 28 bei gelöster Bremse verhindert eine Bewegung des Motorankers durch Erschütterungen o. dgl. ohne Einschaltung des Bremsmotors. Eine an den Lappen 22 der Bremsbügel 23 angreifende Feder 33 bewirkt, daß die Lappen der Bremsbügel der Bewegung des abgeflachten Teils 21 des Bolzens 20 folgen, d. h. also, daß sich die Bremsbügel 23 von der Bremsscheibe 24 abheben, sobald der abgeflachte Teil 21 des Bolzens 2o aus der Schräglage in die Anfangslage nach Abb.5 zurückgedreht wird.
  • Die vorstehend beschriebene Anordnung bietet den wichtigen Vorteil, daß die Wicklung des Bremsmotors nicht für eine längere Einschaltung mit festgebremstem Anker bemessen zu werden braucht. Werden 'z. B. für die In- und Außerbetriebsetzung des Hauptmotors und des Bremsmotors Schützen verwendet, so ist es sehr einfach, mit Handelsüblichen Geräten eine Schaltung auszuführen, nach welcher der Bremsmotor in der das Lösen der Bremse bewirkenden Drehrichtung so lange mit dein Netz verbunden wird, als der Ein-Druckknopf für das Schütz des Hauptmotors niedergedrückt «wird, aber vom Netz getrennt wird, sobald der Ein-Druckknopf freigegeben wird. Die Schützspule für den Hauptmotor ist hierbei, wie üblich, für Momentkontaktgebung eingerichtet, 'd. h. sie bleibt so lange erregt, bis der Aus-Druckknopf niedergedrückt wird. Durch das Niederdrücken des Aus-Druckknopfes wird aber gleichzeitig wieder der Bremsmotor mit dem Netz verbunden, und zwar für den entgegengesetzten Drehsinn wie vorher, so daß jetzt die Bremse angezogen wird. Nach Freigabe des Aus-Druckknopfes wird auch der Bremsmotor vom Netz getrennt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Treibtrommel, insbesondere für Förderbänder, mit in das Trommelinnere eingebautem Antriebselektromotor, Übersetzungsgetriebe und mechanischer Bremsvorrichtung mit einer mit dem Rotor des Antriebselektromotors für die Treibtromrriel verbundenen Bremsscheibe und einem Steuerelektromotor, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerelektromotor für die Bremsvorrichtung, der Antriebselektromotor für die Treibtrommel und die Bremsscheibe gleichachsig mit der Treibtrommelachse angeordnet sind.
  2. 2. Treibtrommel nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerelektromotor für die Bremse als Außen-Läufer ausgebildet ist.
  3. 3. Treibtrommel nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerelektromotor für die Bremse zum Offnen der Bremse in der einen Drehrichtung und zum Schließen derselben in der anderen Drehrichtung in Betrieb setzbar ist.
DEH141118D 1934-09-04 1934-09-04 Treibtrommel, insbesondere fuer Foerderbaender Expired DE704165C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168828B (de) * 1960-10-03 1964-04-23 Holo Flite Internat Inc Antrieb fuer Foerderbandtrommeln
DE19623139C1 (de) * 1996-06-10 1997-10-16 Maul Hans Erich Trommelmotor zum Antrieb von Gurt- und Kettenförderern
EP1231166A1 (de) * 1998-11-30 2002-08-14 Itoh Electric Company Limited Motorangetriebene Förderrolle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168828B (de) * 1960-10-03 1964-04-23 Holo Flite Internat Inc Antrieb fuer Foerderbandtrommeln
DE19623139C1 (de) * 1996-06-10 1997-10-16 Maul Hans Erich Trommelmotor zum Antrieb von Gurt- und Kettenförderern
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