DE704257C - Hackfruchterntemaschine - Google Patents
HackfruchterntemaschineInfo
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- DE704257C DE704257C DEK154243D DEK0154243D DE704257C DE 704257 C DE704257 C DE 704257C DE K154243 D DEK154243 D DE K154243D DE K0154243 D DEK0154243 D DE K0154243D DE 704257 C DE704257 C DE 704257C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D17/00—Digging machines with sieving and conveying mechanisms
- A01D17/02—Digging machines with sieving and conveying mechanisms with conveyors arranged above the sieving device
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Hackfruchterntemaschinen,
die Kartoffeln oder Rubeln nach vorheriger Krautentfernung aus dem
Boden heben, von Sand und größeren Steinen befreien und in einen Sammelwagen oder in
Säcke befördern. Es sind bereits Kartoffelerntemaschinen mit einem Scharrost zum Ausheben
des Kartoffeldammes und einer über diesen Rost streichenden, aus federnden Zinken bestehenden angetriebenen Trommel,
deren Rundung der Rost in seiner Form angepaßt ist, bekannt. Bei diesen bekannten
Maschinen ist die Trommel mit den Federzinken senkrecht zu dem unter der Trommel
angeordneten Rost angebracht. Sobald die Trommel gedreht wird, bewegen sich ihre
Zinken in der Längsrichtung der Roststäbe. Die Folge hiervon ist, daß dann, wenn die
Kartoffeln auf den Rost gelangen, diese in der Längsrichtung der Roststäbe über den
Rost hinweggeschoben werden. Dieses glatte Hinwegschieben der Kartoffeln über den Rost
trifft nicht nur für die Kartoffeln zu, sondern auch für Erdstücke und Steine, die nicht
durch den Rost hindurchfallen. Die Folge hiervon ist, daß die Kartoffeln, denen bei
nasser Witterung sehr viel Erde anhaftet, zusammen mit , den Erdstücken in ihren
Sammelbehälter gelangen.
Gegenüber den bekannten Maschinen zeichnet sich die Hackfruchterntemaschine
nach der Erfindung dadurch aus, daß die Trommel und der gesamte Rost schräg zur Fahrrichtung liegen, die einzelnen Roststäbe
jedoch im wesentlichen in der Fahrrichtung angeordnet sind.
Sobald bei einer solchen Anordnung Kartoffeln oder Rüben und Erde auf den Rost
gelangen, werden diese nicht auf den Roststäben in deren Längsrichtung entlang geschoben,
sondern quer über diese hinwegbewegt. Die auf den Rost gelangten Hack-
früchte werden also quer zu den Roststäben über diese hinwegbewegt und dabei derart
gerüttelt und gerollt, daß die Erde zerkrümelt wird und zwischen den Roststäben hindurch-S
fällt. Durch die schräge Anordnung von Trommel und Rost nach der Erfindung wird also eine besonders gute Reinigung der Hackfrüchte
von den anhaftenden Erdstücken bewirkt. Dies ist besonders bei feuchtem und ίο regnerischem Wetter von besonderem Vorteil,
da bei dieser Witterung den Hackfrüchten besonders viel Erde anhaftet. Beim Erfindungsgegenstand
sind dabei die Federzinken so biegsam ausgebildet, daß zwar die Hackfrüchte, aber keine größeren Steine gehoben
werden können. Die Steine werden vielmehr durch die Federzinken zwischen der Trommel
und dem Rost nur gerollt. Hierbei gelangen sie nach einiger Zeit an das eine Ende des
Rostes bzw. der Trommel, bis sie schließlich von dem Rost wieder auf das Ackerland
fallen.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt; es
zeigen
Fig. ι die Seitenansicht einer Kartoffelerntemaschine,
Fig. 2 die Draufsicht auf die Maschine der Fig. i,
Fig. 3 eine Teilansicht auf die Federzinkentrommel in Richtung B der Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Rübenerntemaschine.
Auf der Zeichnung sind mit 1 die Roststäbe eines Scharrostes bezeichnet, die mit
ihren geradlinigen Enden in den Boden eingreifen und zum Ausheben der Kartoffeln
dienen. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Roststäbe in der Fahrrichtung A angeordnet,
während der Rost in seiner Gesamtheit schräg zur Fahrrichtung liegt. Über diesem Scharrest
ist eine Trommel 2 mit Federzinken 3 vorgesehen, die in Fig. 1 nur in strichpunktierten
Linien angedeutet ist. Gemäß Fig. 2 ist diese Trommel in Richtung/? schräg zur
Fahrrichtung A gelagert, so daß also die Federzinken 3 schräg über die Roststäbe 1
streichen. Es wird hierdurch eine besonders gute Reinigungswirkung erzielt und die Kartofreln
von der anhaftenden Erde befreit, die zwischen den Roststäben 1 hindurchfällt. Wie
aus Fig. 3 hervorgeht, sind die Roststäbe so gekrümmt, daß sie sich dem Umfang der
Federzinkentrommel anpassen. Die Federzinkentrommel hat neben der Reinigungswirkung noch die Aufgabe, die Kartoffeln 4
einem Förderwerk 5 o. dgl. zuzuführen. Die Federzinken 3 sind demgemäß so ausgebildet,
daß sie die schwerste Kartoffel noch heben und den Kartoffeldamm auf dem Scharrost
genügend zerkrümeln können. Andererseits sind die Federzinken 3 so nachgiebig, daß
größere Steine nicht mitgenommen werden, sondern vielmehr an dem schräg angeordneten
Scharrost 1 seitlich abrutschen können.
Wie es sich aus der Zeichnung, insbesondere Fig. 3, ergibt, sind die Roststäbe 1 kreisbogenförmig
der Federzinkentrommel angepaßt. Da diese Trommel sehr schnell umläuft und die Federzinken eine Schlaggeschwindigkeit
von etwa 5 m/s haben müssen, um eine genügende Trennung der Kartoffeln von der Erde herbeizuführen, so werden zweckmäßig
ein Fangrost 6 über der Trommel und je ein Seitenrost 16 angeordnet, welche die von der
Trommel hoch und schräg geworfenen Kartoffeln auffangen und in den Rost 7 der Fördervorrichtung fallen lassen, über welchem
sie beispielsweise mittels eines an sich bekannten Kratzbandes 5 in den Wagen 8 befördert
werden.
Die Federzinken 3 werden beispielsweise aus Federbandstahl so ausgeführt, daß sie
zwar in tangentialer Richtung die erwähnte Nachgiebigkeit besitzen, dagegen seitlich, d. h.
in Achsrichtung der Trommel, nicht nachgiebig sind. Der Antrieb der Trommel 2 kann beliebig, z. B. durch die Zapfwelle eines
Schleppers oder durch einen eingebauten Motor, erfolgen.
Die Erfindung ist nicht auf Kartoffelerntemaschinen beschränkt, sondern kann nach
Fig. 4 auch auf Zuckerrübenerntemaschinen angewendet werden, bei denen bekannterweise
zwei keilförmig zulaufende Zinken 9 zum Ausheben der Rüben aus dem Erdboden dienen.
Nach Fig. 4 rutschen die ausgehobenen Rüben auf einen Rast 10, dessen Stäbe ähnlich dem
Scharrost 1 nach Fig. 1 bis 3 gekrümmt und einer Federzinkentrommel 11 angepaßt sind.
Diese ist schräg zur Fahrrichtung so gelagert, daß zwischen dem Rost 10 und den Federzinken der Trommel 11 ein keilförmiger Raum
gebildet wird, in den die Rüben hineinrutschen können, um dann von den Federzinken 12 der i°5
Trommel gereinigt und gleichzeitig ähnlich wie nach Fig. 1 bis 3 auf einen Rost 13 weiterbefördert
zu werden, von dem sie mittels einer Fördervorrichtung 14 o. dgl. in einen Wagen
15 wandern. Auch hier sind die einzelnen Roststäbe des Rostes 10 im wesentlichen in
der Fahrrichtung angeordnet.
Die Federzinken der Trommel sind bei der Kartoffelerntemaschine in einem Abstand von
etwa 2 bis 3 cm, bei der Rübenerntemaschine in einem etwas größeren Abstand entsprechend
dem Durchmesser der noch verwendbaren kleinsten Rübe angeordnet, und zwar derart, daß die einzelnen Zinken stets auf
Lücke der Zinken in den benachbarten Reihen iao
stehen. Ferner verlaufen die Zinkenreihen auf der Trommel schraubenförmig.
Claims (1)
- Patentanspruch :Hackfruchterntemaschine mit einem Rost zum Aufnehmen des Kartoffeldammes oder der ausgehobenen Rüben und einer über diesen Rost streichenden, aus federnden Zinken bestehenden angetriebenen Trommel, deren Rundung der Rost in seiner Form angepaßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (2 bzw. 11) und der gesamte Rost schräg zur Fahrrichtung liegen, die einzelnen Roststäbe (1 bzw. 10) jedoch im wesentlichen in der Fahrrichtung angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK154243D DE704257C (de) | 1939-04-26 | 1939-04-26 | Hackfruchterntemaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK154243D DE704257C (de) | 1939-04-26 | 1939-04-26 | Hackfruchterntemaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE704257C true DE704257C (de) | 1941-03-26 |
Family
ID=7252994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK154243D Expired DE704257C (de) | 1939-04-26 | 1939-04-26 | Hackfruchterntemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE704257C (de) |
-
1939
- 1939-04-26 DE DEK154243D patent/DE704257C/de not_active Expired
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