DE704833C - Schlauchbruecke, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke - Google Patents
Schlauchbruecke, insbesondere fuer FeuerloeschzweckeInfo
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- DE704833C DE704833C DEL95988D DEL0095988D DE704833C DE 704833 C DE704833 C DE 704833C DE L95988 D DEL95988 D DE L95988D DE L0095988 D DEL0095988 D DE L0095988D DE 704833 C DE704833 C DE 704833C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C33/00—Hose accessories
- A62C33/06—Hose or pipe bridges
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L1/00—Laying or reclaiming pipes; Repairing or joining pipes on or under water
- F16L1/024—Laying or reclaiming pipes on land, e.g. above the ground
- F16L1/0243—Laying or reclaiming pipes on land, e.g. above the ground above ground
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Description
- Schlauchbrücke, insbesondere für Feuerlöschzwecke Die Erfindung betrifft eine aus zusammenkuppelbarenEinzelteilen bestehende Schlauchbrücke, insbesondere für Feuerlöschzwecke, zum Überbrücken von Straßen oder Hindernissen.
- Die Verlegung behelfsmäßiger Rohr- oder Schlauchleitungen, insbesondere irn Feuerlöschwesen, macht oft die Überquerung von Straßen, Kanälen, Flußlä.ufen o. dgl. Hindernissen erforderlich, wobei die Verlegung auf der Straße zur Freihaltung des Fahrverkehrs bzw. die Verlegung durch den Flußlauf hindurch nicht angängig ist. Gleiches gilt in erhöhtem Maße für Wasserleitungen, die bei Störung des unterirdischen Leitungsnetzes zur Wasserversorgung in Städten dienen oder. die für. kurze Zeitspannen einen Festplatz, ein von Verkehrswegen durchzogenes - Ausstellungsgelände, Mannschaftslager oder-,als Zuleitungen für- versetzbare Feldb.eregnungsanlagen ein dem Verkehr erschlossenes Gelände durchziehen und bei denen eine unterirdische Verlegung sich nicht lohnt.
- Um bei derartigen Rohr- oder Schlauchleitungen die Verkehrswege frei zu halten oder der ebenen Verlegung entgegenstehende Hindernisse zu überwinden, ist- die Anwendung besonderer Mastbrücken bekannt, die als' zerlegbare Gestelle die Rohr- oder Schlauchleitungen aufnehmen. Diese Mastbrücken bilden aber besondere Geräte, die an sich mit :der zu verlegenden Schlauch- oder Rohrleitung nichts zu tun haben, also neben der Leitung einen besonderen Kostenaufwand erfordern, Bei der Verlegung von Feuerlöschleitungen.ist weiter zu beachten, daß die Mitnahme dieser Mastbrücken auf den Gerätewagen -einen erheblichen -Platz beansprucht, so. daß vier für die Schlauch- oder Rohrleitungen verfügbare Platz eingeschränkt werden muß.
- Andere bekannte Schlauchbrücken haben ein der Wasserführung dienendes Querstück, das an einer in besonderen Pfostenlöchern, zu befestigenden Standsäule angebracht ist. Auch eine solche Vorrichtung vermag hier keine wirksame Abhilfe zu schaffen.
- Die Erfindung löst die Aufgabe der überbrückung von Straßen oder sonstigen Hindernissen beim Verlegen von Schlauch- oder Rohrleitungen, insbesondere für Feuerlöschzwecke, mit einem Mindestaufwand an der Führung des dem fortzuleitenden Mittel fremden Teiles dadurch, daß die Stützen und der Brückenträger der bei der notwendigen Erstellung von zerlegbaren Schlauch- oder Rohrbrücken als Schnellkupplungsformstücke aus Rohren für das fortlaufende Mittel hergestellt sind. Um hierbei mehrere voneinander unabhängige Leitungen verlegen zu können, kann der Brückenträger aus mehreren durch Ki-emmschellen miteinander verbundenen Rohren zusammengesetzt werden, wobei jedes Trägerrohr an ein Pfeilerrohr angeschlossen und jeder der hierdurch geschaffenen Rohrleitungsstränge für sich abschaltbar sein kann. Die Pfeilerrohre können außerdem mit den Trägerrohren durch einheitliche, eine entsprechende Anzahl von Durchgangskanälen aufweisende Formstücke verbunden sein. Auch können die Pfeilerrohre am unteren Ende über Mehrwegekupplungsglieder durch mitAbsperrventilen versehene Versteifungsrohre untereinander verbunden sein, wobei die Zu- und Ableitungen an die Kupplungsglieder angeschlossen sind. Ferner können die Zu- bzw. Ableitungen an die Kuppelglieder durch allseits drehbare Anschlußbogen angeschlossen, sein und die Kuppelglieder die in Höhenrichtung verstellbaren Stützfüße aufnehmen. Schließlich kann der Brückenträger durch eine an seiner Unterseite angeordnete Isolierung geschützt sein.
- Durch diese Ausbildung ergibt sich eine Schlauch- oder Rohrleitungsbrücke, die aus den vorhandenen Leitungsgliedern mit wenigen und beim Transport nur geringen Raum einnehmenden Zwischenstücken schnell erstellt werden kann. Außerdem bilden die Teile der Schlauchbrücke eine erhebliche Vergrößerung der sonst mitgeführten Rohrlängen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Schlauchbrücke dargestellt. Abb. i zeigt in einem Schaubild die frberbrückung einer Verkehrsstraße mit der neuen Schlauchbrücke.
- Abb.2 und 3 zeigen je eine Einzelheit der neuen Schlauchbrücke.
- DemAusführungsbeispiel liegt dieAnnahme der Bekämpfung einer in Abb. i links gelegenen Brandstelle durch eine auf der rechten Seite der Verkehrsstraße liegende Zufuhrleitung c zugrunde. Um den Verkehr (Straßenbahn) aufrechtzuerhalten und das Wasser der Löschleitung d zuführen zu können, ist eine Schlauchbrücke vorgesehen, die aus den Pfeilerrohren a und dem Brückenträger b zusammengesetzt ist. Der Brückenträger b besteht aus drei durch Klemmschellen bi (Abb. z) lösbar miteinander verbundenen Rohren, die unter sich und mit den Anschlußkniestücken e durch Schnellkupplungen b2, e1 aneinandergeschlossen sind. Die Gegenenden der Krümmer e sind an jeweils ein Dreibein bildende Rohrpfeiler a angeschlossen, die am unteren Ende durch Querrohre g mit Absperrgliedern h miteinander verbunden sind. Die Verbindung zwischen den Pfeilerrohren a und den Querröhren g erfolgt durch Schnellkupplungsanschlußstücke f, von denen jeweils eines durch einen Krümmer 1l (Abb. 3) an die Zu-bzw. Ableitung c bzw. d angeschlossen ist. Sofern die Brücke über eine Starkstromleitung geführt werden muß, ist unter dem Brückenträger eine Isolierung i in an sich bekannter und auch vorgeschriebener Weise vorgesehen. Die gesamte Verbindung ist somit unter Verwendung weniger Verbindungsstücke lediglich aus der Fortleitung des Mittels dienenden Rohren zusammengesetzt. Die unteren Ansehiuß- bzw. Verbindungsstücke f sind hierbei mit in Höhenrichtung verstellbaren Stützfüßen ausgerüstet.
Claims (7)
- PATENTANSP RIICHG: i. Aus zusammenkuppelbaren Einzelteilen bestehende Schlauchbrücke, insbesondere für Feu.erlöschzwecke, zum überbrücken von Straßen oder Hindernissen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (a) und der Brückenträger (b) als Schnellkupplungsformstücke aus Rohren für das fsrtzuleitende Mittel hergestellt sind.
- 2. Schlauchbrücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Brückenträger (b) aus mehreren durch Klemmschellen (b1) miteinander verbundenen Rohren besteht.
- 3. Schlauchbrücke nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Trägerrohr an ein Pfeilerrohr angeschlossen ist und jeder der hierdurch gebildeten Rohrleitungsstränge für sich abschaltbar ist. ¢.
- Schlauchbrücke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfeilerrohre mit den Trägerrohren durch einheitliche, eine entsprechende Anzahl von Kanälen aufweisende Formstücke verbunden sind:
- 5. Schlauchbrücke nach Anspruch 3, da- 1 durch gekennzeichnet, daß die Pfeilerröhre am unteren Ende über Mehrwegekupplungsglieder (f) durch -die mit Absperrventilen versehenen Versteifungsrohre miteinander verbunden und die Zu- bzw. Ableitungen an die Kupplungsglieder angeschlossen sind.
- 6. Schlauchbrücke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- bzw. Ableitungen an die Kuppelglieder (f) durch allseits drehbare Anschlußbogen angeschlossen sind und die Kuppelglieder die in Höhenrichtung verstellbaren Stützfüße aufnehmen.
- 7. Schlauchbrücke nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Brückenträger (b) durch eine an seiner Unterseite angeordnete Isolierung(!) geschützt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL95988D DE704833C (de) | 1938-10-27 | 1938-10-27 | Schlauchbruecke, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL95988D DE704833C (de) | 1938-10-27 | 1938-10-27 | Schlauchbruecke, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE704833C true DE704833C (de) | 1941-04-08 |
Family
ID=7288230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL95988D Expired DE704833C (de) | 1938-10-27 | 1938-10-27 | Schlauchbruecke, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE704833C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2736334A (en) * | 1951-11-23 | 1956-02-28 | Walter E Riley | Twin-arch pipe line span |
| DE1035483B (de) * | 1951-11-26 | 1958-07-31 | Karl Ludwig Lanninger | Rohrbruecke |
| DE1136547B (de) * | 1958-02-05 | 1962-09-13 | August Stemmann O H G | Biegsame Schutz- und Fuehrungshuelle fuer flexible Leitungen |
-
1938
- 1938-10-27 DE DEL95988D patent/DE704833C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2736334A (en) * | 1951-11-23 | 1956-02-28 | Walter E Riley | Twin-arch pipe line span |
| DE1035483B (de) * | 1951-11-26 | 1958-07-31 | Karl Ludwig Lanninger | Rohrbruecke |
| DE1136547B (de) * | 1958-02-05 | 1962-09-13 | August Stemmann O H G | Biegsame Schutz- und Fuehrungshuelle fuer flexible Leitungen |
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