DE704868C - Schaltung zur Regelung der Resonanzfrequenz eines elektrischen Schwingungskreises - Google Patents

Schaltung zur Regelung der Resonanzfrequenz eines elektrischen Schwingungskreises

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Publication number
DE704868C
DE704868C DEH150365D DEH0150365D DE704868C DE 704868 C DE704868 C DE 704868C DE H150365 D DEH150365 D DE H150365D DE H0150365 D DEH0150365 D DE H0150365D DE 704868 C DE704868 C DE 704868C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
circuit
regulating
controlled variable
resonance frequency
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Expired
Application number
DEH150365D
Other languages
English (en)
Inventor
Harold Alden Wheeler
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BAE Systems Aerospace Inc
Original Assignee
Hazeltine Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Hazeltine Corp filed Critical Hazeltine Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE704868C publication Critical patent/DE704868C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/02Automatic frequency control
    • H03J7/04Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant
    • H03J7/045Modification of automatic frequency control sensitivity or linearising automatic frequency control operation; Modification of the working range

Landscapes

  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Schaltung zur Regelung der Resonanzfrequenz eines elektrischen Schwingungskreises Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zur Regelung der Resonanzfrequenz eines oder mehrerer elektrischer Schwingungskreise zum Zwecke der automatischen Abstimmung eines Radioempfängers auf die Empfangsfrequenz, besonders zur Regelung der Oszillatorfrequenz eines überlagerungsempfängers, wobei die Resonanzfrequenz durch eine aus den übetragungsschwingungcn mit Hilfeeiner Siebkreiseinrichtung gewonnene Regelgröße, vorzugsweise Regelspannung, verändert wird.
  • Durch die automatische Regelung soll die Abstimmung auf die Empfangsfrequenz in gewissen Grenzen selbsttätig aufrechterhalten werden, auch wenn infolge zufälliger Veränderungen der frequenzbestimmenden Elemente die Abstimmung zu Abweichungen neigt oder wenn die Empfangsfrequenz durch außerhalb des Empfängers liegende Einflüsse Schwankungen unterworfen ist. Wenn die automatische Regelung in einem L?berlagerungsempfänger angewendet wird, erfolgt eine solche Korrektur der Oszillatorfrequenz, daß die entstehende Zwischenfrequenz im wesentlichen der normalen Arbeitsfrequenz des Zwischenfrequenzverstärkers gleichtbleibt. Die Abstimmung eines Überlagerungsempfängers `wird oft gestört, weil die durch den örtlichen Oszillator erzeugten Schwingungen sich in ihrer Frequenz verschieben. Eine solche Verschiebung tritt z. B. häufig während der Anlaufperiode des Empfängers ein, wenn die einzelnen Empfängerelemente auf ihre stetigen Arbeitstemperaturen aufgeheizt werden.
  • Ein Mangel derartiger Schaltungen zur automatischen Regelung der Abstimmung besteht darin, daß die Regelwirkung bereits bei Frequenzabweichungen in Kraft tritt, die noch ganz innerhalb des Ungenauigkeitsbereiches der Resonanzabgleichung der einzelnen Kreise liegen. Diese Ungenauigkeiten sind nie vollständig zu vermeiden, d. h. der zu regelnde Resonanzkreis und die auf Verstimmungen ansprechenden Siebkreise weisen von Anfang an eine gewisse Abgleichunggenauigkeit auf. Wenn die Regelung innerhalb der Grenze dieser natürlichen Ungenauigkeiten sofort einsetzt, so kann dadurch ständig eine gewisse Verstimmung hervorgerufen werden. Es wäre also vorteilhafter, die Regelwirkung zunächst innerhalb eines kleinen Bereiches zu unterdrücken, um sie sodann beim CTberschreiten dieses Bereiches sehr schnell zu ihrer vollen Größe anwachsen zu lassen.
  • Zu diesem Zweck werden eriindungsgemält die Regeleinrichtungen und ihre Ruheeinstellung so gewählt, daß Änderungen der Regelgröße erst bei überschreitung eines Grenzwertes zur vollen Wirkung gelangen, der so gewählt ist, dal', innerhalb von Frequenzabweichungen von der Grörenordnung der natürlichen Abgleichfehler der Schwingungskreise des Empfängers und der Regeleinrichtung praktisch keine Regelung erfolgt.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß die einzelnen Elemente der Regeleinrichtung, insbesondere die dazugehörigen Scli~vingungskreise innerhalb eines Spielraumes von vorbestimmter Genauigkeitsgrenze konstruiert werden können, welche für die einzuhaltende Trennschärfe ausreicht, ohne daß die automatische Regelung eine darüber hinausgehende Genauigkeit erforderlich macht. Außerdem steht der gesamte Aussteuerungsbereich der Regeleinrichtung bzw. der Regelröhren für den praktisch wichtigsten Frequenzbereich der Verstimmung zur Verfügung.
  • Im folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung an Hand des beiliegenden Schaltungsschemas beschrieben, bei der die Regelung der Resonanzfrequenz am -zweiten Oszillator eines überlagerungsempfängers stattfindet. Im übrigen ist die Erfindung nicht auf die Anwendung bei Oberlagerungsscbaltungen beschränkt.
  • Die Hauptteile, aus denen die dargestellte Einrichtung besteht, sind der Regelspannungserzeuger -26 und das Frequenzsteuergerät 2; . Der Regelspannungserzeuger 26 enthält zwei abgestimmte Kreise 3 i und 32, die auf Frequenzen unterhalb und oberhalb der normalen Arbeitsfrequenz des bei den Klemmen 92 ingeschlossenen Verstärkers, in diesem Fall der mittleren Bandfrequenz eines zweiten Zwischenirequenzverstärkers, abgestimmt und mit den Diodengleichrichtern ;; und 34 verbunden sind. Die Belastungskreise der Gleichriciitei- ; ; und ;4 enthalten die parallel geschalteten Kondensatoren und Widerstände 35,37 und 36, 38, wobei die Gleichrichteranoden geerdet sind.
  • Um die Frequenz des Oszillatorkreises Cl, C_3, Li, L= mittels der Selektionseinrichtung 26 zu regeln, ist das Frequenzregelgerät 27 vorgesehen, das die Röhre 63 enthält, die über den Blockkondensator (5 parallel zur Induktivität L= geschaltet ist, und die Röhre 64, die über den Blockkondensator 66 parallel zum Kondensator C.= geschaltet ist. Die Spannungsquelle 7 8 ist mit den Anodenkreisen der Röhren 63 und 6.1 über die Drosselspulen 67 und 68 verbunden. Die Gitter der Röhren 63 und 6,1 sind mit den zugehörigen Widerständen 38 und 37 verbunden und erhalten auf diese Weise Vorspannungen, die sich entsprechend dem Schwingungsstrom in den scharf abgestimmten Kreisel' 31 und 32 ändern. In der Kathodenleitung der Röhren 63 und 64, und zwar zwischen Erde und dem Verbindungspunkt der Widerstände 7 9 und 8o, liegt die Vorspannungsbatterie 94. Diese Batterie erzeugt eine feste Anfangsvorspannung von einem gröGeren Wert als die kleinere Anfangsvorspannung an den Widerständen 79 und 8o infolge des Entladungsstromes der Röhren 63 und 6,1. Die durch die Batterie 94 erzeugte Vorspannung kann so groß gemacht «erden. daf:'# die Anodenströme der Röhren 63 und 6.1 annähernd oder vollständig unterdrückt werden. Es ist dazu notwendig, daß die von dem Regelspannungserzeuger 26 komnienden Spannungen den Steuergittern der Röhren 6; und 6.1 in positivem Sinne zugeführt werden, damit die resultierende negative Vorspanaung beim Anwachsen der Regelspannung verkleinert wird.
  • Wenn die an den Klemmen c92 auftretende Zwischenfrequenz sich der Resonanzfrequenz des abgestimmten Kreises 3 i nähert und sich von der Resonanzfrequenz des abgestimmten Kreises ,;2 entfernt, werden die Ströme der beiden Kreise unausgeglichen, und an den Widerständen 37 und 38 @i,erden ungleiche Spannungen entwickelt. Die Vorspannungen an den Steuergittern der Röhren 63 und 64 sind dann gleichfalls unausgeglichen, wobei angenommen sei, da13 das Steuergitter der Röhre 63 die kleinere positive Vorspannung vom Regelspannungserzeuger erhält. Die von der Batterie 91 her stammende feste, negative Vorspannung an der Röhre 63 wird infolgedessen nur wenig verändert und bleibt stärker negativ als diejenige der Röhre 64. Der Widerstand des Nebenschlusses zu L2 wird daher größer, und der Widerstand des Nebenschlusses zu C, wird geringer. Damit werden also die wirksame Induktivität von L., und die wirksame Kapazität der Weiterschaltung von C1 und C., erhöht, so daß der Schwingungskreis Li, L- Cl, C. dann in einer entsprechendherabgesetztenFrequenz schwingt. Durch geeignete Wahl der Kreiselemente kann diese Frequenzherabsetzung so bemessen werden, daß sie sich sehr nahe an die Frequenzabnahme des zweiten Zwischenfrequenztr ägers annähert.
  • Um eine möglichst gute Anpassung der Regelwirkung an die auszugleichende Abstimmungsstörung zu bewirken, werden erfindungsgemäß die Kreise zur automatischen Frequenzregelung so eingerichtet, daß erst bei Überschreitung eines gewissen Grenzwertes der Verstimmung eine Regelwirkung einsetzt. Dabei kann entweder eine negative Verspannung benutzt werden, welche den Anodenstrom schon nahezu auf Null herabsetzt, oder eine negative Verspannung, welche wesentlich größer ist als diejenige Gitterspannung, welche den Anodenstrom unterdrückt. Infolgedessen ist dann im ersten Falle der Einfluß einer kleinen Regelspannung sehr gering, während im zweiten Fall die Regelspannung überhaupt erst oberhalb eines bestimmten Wertes wirksam wird.

Claims (1)

  1. PATENTANspRÜcHR: i. Schaltung zur Regelung der Resonanzfrequenz eines elektrischen Schwingungskreises zum Zwecke der gutomatischen Abstimmung eines Radioempfängers auf die Empfangsfrequenz, besonders zur Regelung der Oszillatorfrequenz eines Überlagerungsempfängers, bei der die Resonanzfrequenz durch eine aus den übertragungsschwingungen gewonnene Regelgröße verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung und ihre Ruheeinstellung so bemessen ist, daß Änderungen der Regelgröße erst bei überschreitung eines Grenzwertes zur vollen Wirkung gelangen, der so gewählt ist, da.ß innerhalb von Frequenzabweichungen von der Größenordnung der natürlichen Abgleichfehler der Schwingungskreise des Empfängers und der Regeleinrichtung praktisch keine Regelung erfolgt. Schaltung nach Anspruch i, bei der die Regelung mit Hilfe von Entladungsröhren bewirkt wird, welche durch die Regelgröße beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß :eine der Röhrenelektroden eine von Änderungen der Regelgröße praktisch unabhängige und derart bemessene zusätzliche Verspannung besitzt, daß Regelgrößen unterhalb 'des Grenzwertes praktisch wirkungslos bleiben. 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Verspannung so bemessen ist, daß im Ruhezustand der Anodenstrom auf einen Wert entsprechend der Stelle maximaler Krümmung des unteren Kennlinienbogens der Gitterspannungs -'Anodenstrom @- Kennlitnie eingestellt oder ganz unterdrückt ist.
DEH150365D 1936-01-25 1937-01-24 Schaltung zur Regelung der Resonanzfrequenz eines elektrischen Schwingungskreises Expired DE704868C (de)

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