DE705375C - Schaltanordnung zum Schalten zweier Stromkreise im Rhythmus komplementaerer Zeichen - Google Patents

Schaltanordnung zum Schalten zweier Stromkreise im Rhythmus komplementaerer Zeichen

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Publication number
DE705375C
DE705375C DET46930D DET0046930D DE705375C DE 705375 C DE705375 C DE 705375C DE T46930 D DET46930 D DE T46930D DE T0046930 D DET0046930 D DE T0046930D DE 705375 C DE705375 C DE 705375C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
switching
shaft
control disk
adjustable
Prior art date
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Expired
Application number
DET46930D
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English (en)
Inventor
Dr Lothar Kruegel
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/64Encased switches adapted for ganged operation when assembled in a line with identical switches, e.g. stacked switches
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/62Contacts actuated by radial cams

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Schaltanordnung zum Schalten zweier Stromkreise im Rhythmus komplementärer Zeichen Vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zum Schalten von Stromkreisen im Rhythmus komplementärer Morsezeichen, wie sie bei Leitstrahlsendern und Zielflugempfängern gebraucht wird.
  • Es sind allgemein Schaltanordnungen bekannt, bei denen der Schalter durch eine rotierende Scheibe gebildet wird. Abb. i zeigt einen derartigen Schalter. Auf der Welle i rotiert eine Scheibe, die auf ihrem Umfang ein leitendes Segment 2 trägt. Die Feder 3 schleift auf dem Umfang der Scheibe und schließt .einen Stromkreis dann, wenn eine leitende Verbindung zwischen dem Segment 2 und der Feder besteht.
  • Es ist nun vielfach erwünscht, die Dauer der Einschaltung be'iebig einstellen zu können. Zu diesem Zweck muß der Winkel 9p verstellbar sein. Auch solche Anordnungen sind bereits bekannt, ein Beispiel dafür zeigt Abb.2. Der Schaltvorgang wird in diesem Fall nicht von .einer einzigen Scheibe ausgelöst, sondern ,es sind für jeden Schalter zwei Steuerscheiben vorgesehen. Auf der Welle q. sind die beiden Steuerscheiben 5 und b angebracht, deren jede ein leitendes Segment 7 und 8 trägt. Die Steuerscheiben sind auf der Welle mittels Schrauben befestigt. Soll nun beispielsweise die Dauer der Einschaltung vergrößert werden, so kann durch Lösen der Schrauben und Verdrehen der einen Steuerscheibe der in Abb. i bezeichnete Winkel 9a vergrößert werden. Die größtmögliche Schaltzeit entspricht dann der Summe der Längen der Segmente 7 und B. Die oben dargestellte Änderung der Schaltzeit ist aber nur dann möglich, wenn die Schaltanordnung außer Betrieb ist, da sich nur in diesem Falle die auf der Welle festgeschraubten Steuerscheiben verstellen lassen.
  • Es ist vorgeschlagen worden, die Steuerscheiben aus je zwei Nockenkörpern zusammenzusetzen und die gesamte resultierende Nockenbreite dadurch zu verändern, daß durch einen axial verstellbaren Konus die beiden Nockenkörper auseinandergedrückt werden. Diese Ausführung erlaubt ,es, die Veränderung der Schaltzeit während des Betriebes vorzunehmen. Da jedoch bei dieser Anordnung die Nockenkörper dauernd mit Federdruck gegen den axialen Konus gepreßt werden, ergibt sich eine Abnützung, die sich dahingehend auswirkt, daß die Schaltzeit sich im Laufe der Zeit verändert.
  • Die erfindungsgemäße Schaltanordnung stellt eine Vervollkommnung der Anordnung nach Abb.2 im Sinne der Einstellbarkeit der Schaltzeit im Betriebszustande, und zwar unter Vermeidung der zuletzt erwähnten Nachteile, dar. Dies wird dadurch. erreicht, daß zwei koaxial gleichsinnig und gleichmäßig rotierende, die Schaltkontakte betätigende Steuerscheiben unabhängig voneinander über gleiche Zahnradübersetzungen von einer gemeinsamen Antriebswelle angetrieben werden, und daß die relative Winkelstellung der beiden Steuerscheiben zueinander veränderbar ist.
  • Die Abb.3 und 4 zeigen Beispiele von Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Anordnung. In Abb. 3 sind die beiden gegeneinander verstellbaren Steuerscheiben durch 9 und io dargestellt. Die Scheibe 9 ist fest mit der Welle i i und diese fest mit dem Zahnrad 13 verbunden. Die Steuerscheibe i o sitzt fest auf der Hohlwelle i2. Diese Hohlwelle trägt an ihrem unteren Ende einen Mitnehmernocken 2o, auf dem das Zahnrad 14 in axialer Richtung verschiebbar ist. Um diese Verschiebung einfach vornehmen zu können, ist mit dem Zahnrad i-1 eine Rolle 15 fest verbunden, deren Umfang eine Nut aufweist. In diese greift eine Gabel i 9 ein, mittels derer die Rolle 15 und damit das Zahnrad 14 auf der Welle verschoben wird. Beide Zahnräder 13 und 14 greifen mit ihren Zähnen in eine Zahnwalze 17 ein. Diese Zahnwalze sitzt auf der Antriebswelle 16. Die Walze ist, wie durch die Kurve 13 dargestellt,, schräg verzahnt. Während nun das Zahnrad 13 stets an der gleichen Stelle des Umfangs der Zahnwalze angreift, ist der Angriffspunkt des Zahnrades 14 durch die Gabel i 9 verstellbar. Es ist ersichtlich, daß durch die schräge Verzahnung die relative Winkelstellung beider Zahnräder i3 und 14 und damit auch die der Steuerscheiben g und i o geändert wird.
  • Da die Anfertigung von schräg verzahnten Zahnwalzen schwierig und kostspielig ist, kann die Anordnung auch. derart getroffen werden, daß geradlinig verzahnte Zahnwalzen benutzt werden, und die Winkeleinstellung zu Antriebszahnrad und Steuerscheibe auf der zti der Steuerscheibe gehörigen Welle vorgenommen wird. In Abb. 4. ist ein derartiges Beispiel dargestellt. Die Ziffern beziehen sich auf gleiche Teile der Abb.3. Durch die strichpunktierte Linie 22 ist angedeutet, daß die Zahnwalze 17 geradlinig verzahnt ist. ES bleibt also bei einer axialen Verstellung des Zahnrades 14 die relative Winkelstellung der beiden Zahnräder i3 und 14 erhalten. Nun ist aber das Zahnrad i 4 mit der Ilohlwelle 12 nicht wie in Abb. 3 durch einen geraden Nocken 2o, sondern durch einen spiralförmigen Nocken 21 gekuppelt. Wird ,also das Zahnrad 14 in axialer Richtung verschoben, so wird dadurch die Welle 12 und damit auch die Steuerscheibe i o gegenüber der Welle i i und der Steuerscheibe 9 verdreht.
  • Es ist klar ersichtlich, daß die beschriebene Anordnung ganz erhebliche Vorteile besitzt, denn es kann während des Betriebes die Einschaltdauer in weiten Grenzen geändert werden, ohne daß bei Dauerbetrieb durch Abnutzung einzelner Teile die Schaltdauer geändert wird.
  • Es ist nicht notwendig, den Schalter selbst, wie in Abb. t dargestellt, durch eine Schleiffeder und ein ,auf dem Umfang der Steuerscheibe angebrachtes leitendes Segment zu bilden, sondern es ist auch möglich, die Steuerscheibe mit Nocken zu versehen, durch welche die Schaltung indirekt bewirkt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltanordnung, insbesondere für Leitstrahlsender und Zielflugempfänger, zum Schalten zweier Stromkreise im Rhythmus komplementärer Morsezeichen, bei der die Dauer der Einschaltung während des Betriebes verstellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß jeder für je einen Stromkreis vorgesehene Schalter von zwei auf koaxialen Wellen befestigten, gleichsinnig und unabhängig voneinander rotierenden Steuerscheiben (5, 6 bzw. 9" i o) betätigt wird, die beide über gleiche Zahnradübersetzungen (13, 17 bzw. 1:1, 17) von einer gemeinsamen Antriebswelle (16) angetrieben werden, und daß die relative Winkelstellung der einen Steuerscheibe (i o) zu der Antriebswelle (16), und damit der beiden Steuerscheiben zueinander, während des Betriebes veränderbar ist.
  2. 2. Schaltanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Antriebswelle (16) sitzende Zahnrad (17) als schräg verzahnte Walze ausgebildet ist, und daß der Angriffspunkt des Zahnrades (t4) der verstellbaren Steuerscheibe (io) in axialer Richtung längs des Umfangs der Zahnwalze (17) verstellbar ist.
  3. 3. Srlialtanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zu der verstellbaren Steuerscheibe (io) gehörende Antriebszahnrad (14) beiaxialerVerstellung auf der zugehörigen Welle (12) seine relative Winkelstellung zu der Steuerscheibe (t o) verändert, dadurch, daß das Zahnrad (14) mit der zugehörigen Welle (12) über einen spiralig auf dieser Welle sitzenden Nocken (21) gekuppelt ist.
DET46930D 1936-05-15 1936-05-17 Schaltanordnung zum Schalten zweier Stromkreise im Rhythmus komplementaerer Zeichen Expired DE705375C (de)

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GB1377736A GB457259A (en) 1936-05-15 1936-05-15 Change-over switch, particularly for the changing-over of high-frequency coils for radio sets
DET46930D DE705375C (de) 1936-05-15 1936-05-17 Schaltanordnung zum Schalten zweier Stromkreise im Rhythmus komplementaerer Zeichen

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DE705375C true DE705375C (de) 1941-04-25

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