DE705585C - Einrichtung zum Hochfrequenzverkehr ueber Leitungen - Google Patents

Einrichtung zum Hochfrequenzverkehr ueber Leitungen

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DE705585C
DE705585C DEA79265D DEA0079265D DE705585C DE 705585 C DE705585 C DE 705585C DE A79265 D DEA79265 D DE A79265D DE A0079265 D DEA0079265 D DE A0079265D DE 705585 C DE705585 C DE 705585C
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DE
Germany
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station
frequency
circuit
stations
resistor
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Expired
Application number
DEA79265D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Raoul Baranowsky
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/54Systems for transmission via power distribution lines
    • H04B3/56Circuits for coupling, blocking, or by-passing of signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Radio Relay Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Hochfrequenzverkehr über Leitungen, insbesondere zum Hochfrequenzgegenverkehr. Bei derartigen Hochfrequenznachrichtenübertragungsanlagen ist es häufig notwendig, daß drei oder mehr auf dieselbe Welle bzw. Wellen abgestimmte Stationen, welche im Zuge einer Leitung liegen, wahlweise miteinander in Verkehr zu treten haben. Dies ist beispielsweise der Fall bei Hochfrequenzfernmeldeanlagen mit Hochfrequenzübertragung über die Starkstromleitungen eines Kraftnetzes, wobei eine beliebige Anzahl von Betriebsstellen untereinander wahlweise in Verkehr treten müssen. Dabei ist es unerwünscht und nachteilig, daß beim Verkehr zwischen zwei entfernt liegenden Stationen durch die dazwischenliegenden einzelnen Stationen mehr Energie abfließt als bei der angerufenen Sta-
ao tion zur Wirkung kommt. Dies ist aber im allgemeinen der Fall, weil alle Stationen; gleichmäßig an die Leitung angepaßt sind und die von der jeweils anrufenden Stelle ausgesandte Hochfrequenzenergie auf dem Weg zu einem entfernten Teilnehmer eine größere Dämpfung als auf dem Weg zu einem dazwischenliegenden Teilnehmer erfährt.
Es ist schon bekannt, mittels Pegelregelung die Empfangslautstärke der einzelnen Stationen konstant zu halten, doch wird das hierbei durch zusätzliche Verstärkung oder durch Vernichtung der überflüssigen Energie erreicht. Demgegenüber besitzt die Einrichtung gemäß der Erfindung den Vorteil, ohne Energievernichtung und ohne zusätzlichen Verstärkungsaufwand das gleiche Ziel zu erreichen. Die Abgleichung der Intensität der Anrufsignale in allen längs einer Leitung liegenden Stationen auf ein gleiches Niveau, 4» wie sie mit der Einrichtung gemäß der Erfindung erreicht wird, läßt sich mit der Pegelregelung gar nicht erreichen. Es ist auch schon bekannt, bei Verteilungsschaltungen zur elektrischen Übertragung von Musik und Sprache an verschiedene Teilnehmer zwischen der Verteilungsstelle und den Teilnehmerleitungen Abzweigübertrager mit solchen Übersetzungsverhältnissen zu verwenden, daß der Übertragungsgrad auf allen Teilnehmer- 5n leitungen der gleiche ist. Diese Anordnung ist aber nur für solche Anlagen bestimmt,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Raoul Baranowsky in Berlin-Treptow,
bei welchen alle Teilnehmer immer empfangen, also nicht für Anlagen mit wahlweisem Anruf. Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe läßt sich mit dieser bekannten Anordnung nur teilweise und unvollkommen lösen.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile der bekannten Anordnungen, und zwar dadurch, daß während des Verkehrs ίο einer Station mit einer anderen die Widerstände in den Leitungskreisen der zwischenliegenden Stationen, welche sich im Ruhezustandbefinden, erhöht sind; regelmäßig wird hierbei die Anordnung so getroffen, daß in den Empfangskreis der zwischenlicgenden Stationen ein Widerstand eingeschaltet wird oder daß die Kopplung des Empfangsfilters anders als optimal eingestellt wird. Vorteilhafterweise wird hierbei gemäß eines weiteren Merkmals der Erfindung die Anordnung so ausgebildet, daß mit Hilfe einer Umschaltvorrichtung der Widerstand stets im Empfängerlextungskreis angeordnet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, wobei angenommen ist, daß drei Stationen, A, B, C, miteinander wahlweise in Verkehr treten sollen. Dabei sei jeder einzelnen Station eine Wellenwechseleinrichtung zugeordnet, durch die in bekannter Weise entweder bei der angerufenen oder bei der rufenden Station Sende- und Empfangswelle vertauscht werden, wodurch es ermöglicht wird, daß jede der Stationen mit einer der beiden anderen in Verkehr treten kann. Zum Anrufen können in bekannter Weise unterschiedliche Impulszahlen dienen.
In der Zeichnung bedeuten ferner: L1, L2 zwei hochfrequenzmäßig miteinander gekoppelte Leitungsabschnitte, beispielsweise Hochspannungsfreileitungen, C1 bis C1 Kopplungskondensatoren, AF1, AF2 Abstimmfilter, D1, D2 die Sende- und Empfangs welle sperrende Drosseleinrichtungen, Sf v Sf2 je einen Sperrkreis, von dem der eine auf die eine Hochfrequenz/t, der andere auf die andere Hochfrequenz/o abgestimmt ist. Lf1, Lf2 sind zwei auf diese Frequenzen abgestimmte Leitungskreise, U1 bis U1 Umschaltekontakte in den Zuleitungen zu den Empfängeranschlußstellen E und den Senderanschlußstellen 6\ VV ist ein vorzugsweise Ohmseber Widerstand, g ein Kontakt entweder des Gabelumschalters odor eines Zwischenrelais.
Die Abstimmfilter AF1 und AF2 sind über die Kopplungskondensatoren C2 und C3 an die beiden Leitungsnetzabschnitte L1 und L., angekoppelt. Die Filter sind so bemessen, daß sie sowohl die Frequenz fl nebst einem gewissen Seitenband als auch die Frequenz f., nebst deren Seitenband durchlassen. Die Drosseln D1 und D2 verhindern, daß diese beiden Hochfrequenzen in Starkstromnetzteile der Station B eintreten. Wenn die Station A mit der Station C in Verkehr tritt, gehen die hochfrequenten Ströme beispielsweise von der Frequenz/j von A über den Kondensator C1, die Leitung L1, den Kondensator C2, die Abstimmfilter AF1 und AFo, den Kondensator C3, den Leitungsabschnitt L2, den Kondensator C1 nach der Station C. Für den Rückverkehr fließt ein Strom von der Frequenz/3 in der umgekehrten Richtung. Der Einfachheit halber sind in der Zeichnung für die Stationen A und C die Abstimmfiltcr sowie die Abstimmungseinrichtungen für die Sender und Empfänger nicht eingezeichnet, da sie für das Verständnis der Erfindung ohne Bedeutung sind.
Zwischen den beiden Leitungsabstimmfiltern AF1 und AF., wird nun über die Kreise Sf2 und Lf1 einerseits und die Kreise Sf1 und Lf2 andererseits ein Teil der Hochfrequenzenergie nach Erde bzw. nach einer Rückleitung abfließen, wenn es sich nicht um eine Emphasen-, sondern um eine Zweiphasenübertragungsschaltung handelt. In diesem Rückleitungskreis liegt nun der Widerstand VV, da der Kontakt g geöffnet ist. An dem Leitungsabschnitt entsteht also eine Stromverzweigung, die einerseits über die Station B und andererseits über die Station C verläuft, wobei der Widerstand für die Hochfrequenzströme in der Station B so erhöht ist, daß der größte Teil der Cbertragungsströme über den Leitungsabschnitt L2 nach der Station C gelangt, so daß also in der Station C mindestens ebensoviel, wenn nicht mehr Energie eintrifft als an der nicht in Betrieb befindlichen Station B. Dies wird ermöglicht, obwohl naturgemäß die Dämpfung über den zusätzlichen Leitungsabschnitt L2 viel größer ist als die für die Station B. Wenn nun die Verbindung zwischen A und C aufgehoben ist und die Sta- »°5 tion Z? mit einer der Stationen A oder C in Verkehr tritt, so wird in Abhängigkeit von Gabelumschaltern dieser Station der Widerstand VV überbrückt, wodurch beim Verkehr dieser Stationen untereinander mit der vollen Energie für die Station B gearbeitet werden kann. Die Station/? ist als Wellenwechselstation ausgebildet. Der Sender und Empfänger wird, je nachdem, ob von der Station B oder einer der Außenstationen A i>5 bzw. C aus gerufen wird, mit der Frequenz /, oder /» betrieben, wobei zur Umschaltung zwecks optimaler Ankopplung an den Ausgangskreis mit den Leitkreisen Lf1 und Lf2 und den Sperrkreisen Sf1 und Sf2 fest einge- no stellte Filter verwendet werden, die durch die Umschaltvorrichtungen U1 bis H1 dem

Claims (7)

  1. Sender bzw. Empfänger vorgeschaltet werden. Will man nun (erreichen, daß sowohl die Station B als auch die Station C stets die gleiche Empfangsenergie erhält, so wird der Widerstand VV so umgeschaltet, daß er stets im Empfangskreis liegt, nicht aber im Sendekreis der Station B, so daß also die Sendung der Station/? durch den im Leitungskreis eingebauten Widerstand VV auch in
    ίο diesem Fall nicht geschwächt wird. Die Umschaltung kann hierbei durch einen Kontakt der Relais bewirkt werden, .die die Umschaltekontakte U1 bis M4 betätigen.
    An Stelle der Einschaltung eines Wider-Standes W in der in der Zeichnung oder in der eben angegebenen. Weise in den Leitungskreis, kann man eine Erhöhung des Widerstandes des Empfangskreises der Station B auch dadurch erzielen, daß das Empfangsfilter anders als optimal an die Leitung angekoppelt wird. Auch hierdurch wird der zu empfangende Strom der Station B verkleinert und der für die Station C vergrößert. Die Einschaltung eines Ohmschen Wider-Standes hat demgegenüber aber noch den Vorteil, daß eine Beeinflussung des Frequenzganges des Empfangsfilters und damit eine Erhöhung der Empfängervorbelastung durch den eigenen Sender bzw. durch fremde Störsender infolge der festeren Kopplung nicht eintreten kann.
    I1AT liNTANSI'U-iJCJJ Ii :
    i. Einrichtung zum Hochfrequenz verkehr über Leitungen, insbesondere Hochfrequenzgegenverkehr, bei der mindestens drei Hochfrequenzstationen, die im Zuge einer Leitung liegen, untereinander wahlweise auf einer oder zwei gemeinsamen Wellen in Verkehr treten können, dadurch gekennzeichnet, daß während des Verkehrs eimer Station mit einer anderen die Widerstände in den Leitungskreiseii der zwischenliegenden Stationen, welche sich im Ruhezustand befinden, erhöht sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände der zwischenliegenden Stationen so groß sind, daß beim Verkehr nach allen Stationen annähernd die gleichen Empfangsspannungen vorhanden sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (VV) einer bestimmten Station während einer Verbindung mit dieser Station in Abhängigkeit von der Betätigung des ■ Gabelumschalters der niederfrequenten Sprechstelle kurzgeschlossen wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wellen Wechselstationen der Widerstand so in den Hochfrequenzleitungskreis eingeschaltet ist, daß er auch nach Betätigung der Wellenwech'selkontakte stets im Empfangskreis liegt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (W) stets nur im Empfangszweig liegt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wellenwechselstationen die Umschaltung des Widerstandes (VV) von einem Leitungskreis in den anderen in Abhängigkeit von einem der Wellenwechselrelais erfolgt.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung des Widerstandes durch eine an- dere Ankopplung als die der optimalen Anpassung der Empfangsfilter an die Hochfrequenzleitung entsprechende bewirkt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA79265D 1936-05-01 1936-05-01 Einrichtung zum Hochfrequenzverkehr ueber Leitungen Expired DE705585C (de)

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DEA79265D DE705585C (de) 1936-05-01 1936-05-01 Einrichtung zum Hochfrequenzverkehr ueber Leitungen
FR819557D FR819557A (fr) 1936-05-01 1937-03-20 Installation pour le trafic en haute fréquence, notamment pour le trafic bilatéral, dans laquelle trois postes à haute fréquence au moins peuvent communiquer à volonté entre eux

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