DE706203C - Abhoervorrichtung fuer unmodulierte Hochfrequenzstroeme - Google Patents

Abhoervorrichtung fuer unmodulierte Hochfrequenzstroeme

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DE706203C
DE706203C DES125037D DES0125037D DE706203C DE 706203 C DE706203 C DE 706203C DE S125037 D DES125037 D DE S125037D DE S0125037 D DES0125037 D DE S0125037D DE 706203 C DE706203 C DE 706203C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
frequency
current
rectifier
audio frequency
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Expired
Application number
DES125037D
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English (en)
Inventor
Josef Stanek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE706203C publication Critical patent/DE706203C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R15/00Details of measuring arrangements of the types provided for in groups G01R17/00 - G01R29/00, G01R33/00 - G01R33/26 or G01R35/00
    • G01R15/14Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks
    • G01R15/18Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks using inductive devices, e.g. transformers
    • G01R15/183Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks using inductive devices, e.g. transformers using transformers with a magnetic core
    • G01R15/185Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks using inductive devices, e.g. transformers using transformers with a magnetic core with compensation or feedback windings or interacting coils, e.g. 0-flux sensors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Abhörvorrichtung für unmodulierte Hochfrequenzströme Es ist bekannt, unmodulierte Hochfrequenzströme hörbar zn machen, indem man ihnen empfangsseitig einen zweiten Hochfrequenzstrom derartiger Frequenz überlagert, daß die entstehende Schwebungsfrequenz in den Hörbereich fällt. Diese Methode erfordert also den Gebrauch eines Überlagerers, d. h. einer umfangreichen, deshalb störanfälligen und aufmerksam zu wartenden Apparatur. Die eben erwähnten Momente fallen verstärkt ins Gewicht, wenn es sich darum handelt, die Abhöryorrichtung auf einem Fahrzeug, wie beispielsweise zur Überwachung eines fahrbaren Hochfrequenzsenders, unterzubringen. Hier würde der Einbau eines Überlagerers nicht nur die Lösung der Raumfrage erschweren, sondern auch zu einer gegenseitigen Störung des Senders und des Überlagerers führen.
  • Hinzu kommt die erschütterungsbedingte hohe Störanfälligkeit eines Überiagerers. Ein wieiterer sehr erlieblicher Nachteil des Schwebungsabhörens liegt darin, daß ein Wechsel in der Frequenz des abzuhörenden Stroms stets eine entsprechende Neuabstiinmung des Überlagerers notwendig macht. Diese Abstimmung wird um so schwieriger bzw.;erfordert um so genauer arbeitende Abstiinnimittel (Quarzsteuerung), jle mehr die Sendefrequenz ins UltrakurzwelZelwgebiet rückt.
  • Die eben erwähnten Nachteile lassen sich blei einer Abhörvorrichtung für umnodulierbe Hochfrequenzströme ,erfindungsgemäß durch die Verwendung eines Dreiwicklungsstromwandlers vermeiden, dessen eine Wicklung unmittelbar vom zu messenden Hochfrequenzstrom, dessen zweite Wicklung tonfrequent gespeist und dessen dritte Wicklung über einen mit oberhalb der Tonfr,equenzliegendem Schwellenwert behafteten Gleichrichter an einen Schallsender (Tlelephon) angeschlossen ist. Als tonfrequente Spannungsquelle kann dabei in einfacher Weise ein Wagnerscher Hammer, lein Siritensummer o. dgl. dienen.
  • Die Abhörvorrichtung nach der Erfindung findet vorzugsweise b!ei fahrbaren Sendern Verwendung. Hier besteht der Wunsch, das Arbeiten des Senders, d. h. das Vorhandensein des entsprechenden Hochfrequenzstroms, nicht nur durch Ablesung an einem Meßinstrument, sondern auch auf akustischea -Wege, beispielsweise mittels eines feststellen zu können, da ein Instrument folge der Fahrzeugers chütterungen leicht" -.
  • Fehlanzeigen geben kann.
  • Die Wirkungsweise der Abhörvorrichtung nach der Erfindung beruht auf der Summenwirkung der Hoch- und Tonfrequenz. Es entfällt bei einem Frequenzwechsel des Senders jede Abstimmung der Abhörvorrichtung.
  • Indem die Erfindung ausdrücklich von einem Gleichrichter Gebrauch macht, dessen Schwellenwert oberhalb der Tonfrequenz liegt, gewährleistet sie eine ständige Betriebsbereitschaft der Abhörvorrichtung, ohne daß sie allein auf tonfrequente Erregung des Stromwandlers ansprechen kann. Es kann die ton frequente Spannungsqwelle dauernd auf die zweite Wandlerwicklung arbeiten. Der Schallsender wird erst dann ansprechen, wenn in der ersten Wicklung tatsächlich ein Hochfneqllenzstrom fließt. Erst dann wird die Spannung am Gleichrichter so weit gehoben, daß ler für eine Erregung des Schallsenders durchlässig ist. Der Grad der Sicherung gegen lein £ehlerhaftes Ansprechen des Schallsenders bei ausschließlicher Tonfrequenzerregung des Wandlers wird zvweckmäßig erhöht durch diole Beaufschlagung des Gleichrichters mit ,einer Hilfsspannung in Sperrichtung.
  • Der Scheinwiderstand der zweiten Wandlerwicklung I0 wird vorteilhaft dem Widerstand der tonfrequenten Spannungsquelle angeglichen. Damit wird für diese ein besonders woher WirkungsgradJerzielt. Ferner kann der Stromwandier so ausgebildet werden, daß die Schallsenderlautstärke unabhängig von der Stärke des Hochfrequenzstroms wird Man kann alsdann ohne jede zeitraubende Einstellung verschieden starke Hochfrequenzströme abhören, und man ist bei Änderung der Hochfrequenzstromstärke vor etwaigen starken akustischen Schlägen geschützt Um außer über die Abhörmöglichkeit auch jederzeit über die Meßmöglichkeit des Hochfrequenzstroms verfügen zu können, wirdzweckmäßig an die dritte Wicklung des Wandlers zusätzlich ein Strommeßinstrument angeschlossen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Mit I ist ein Hochfrequenzleiter bezeichnet, dessen Strom gemessen bzw. abgehört werden soll. Der Leiter kann in bekannter Weise als Primärstab eines Stromwandlers 2 ausgebildet sein. Dieser tr,ägt eine weitere Wicklung 3, an deren Enden der Meß- bzw.
  • Abhörkreis angeschlossen ist. D'er Meßkreis enthält einen trägheitslosen Gleichrichter 4, ein Meßinstrument 5 sowie das Telephon 6.
  • In Reihe mit dem Instrument ist ein Widerstand 8 geschaltet, um zu verhindern, daß -ttwa über den Gleichrichter fließende hoch frequente Ströme zum Meßinstrument gelangen. Parallel zu dieser Reihenschaltung liegt ein Kondensator 7. Dler der Wicklung 3 parallel geschaltete Widerstand 9 wird je nach dem Meßbereich des Anzeigeinstruments bemessen. Dler Transformator 2 ist ferner mit einer dritten Wicklung 10 versehen, an deren Enden !eine tonfrequente Spannungsquelle liegt. In der Vorrichtung wird ein trägheitsloser Gleichrichter mit einer derartigen Char,aktieristik verwendet, daß bei angeschlossener Tonspannung aber ohne Trägerstrom im Primärkreis der Schwellenwert des Gleichtrichters noch nicht fierreicht wird, der MPeß-oder Abhörkreis also gegen den Einfluß der Tonspannung gesperrt ist. Sobald aber der Primärkreis von unmodullertem Hochfrequenzstrom durchflossen wird, tritt die Gleichrichtung in Tätigkeit, und es können nunmehr sowohl die dem Hochfrequenzstrom entsprechende als auch die der Tonspannung entsprechende Energie durch den Meß- oder Abhörkreis fließen. In diesem Falle wird also nicht nur das Meßinstrument 5 ansprechen, sondern auch der Schailsender 6.
  • Um die sperrende Wirkung des Gleichrichters noch zu verstärken, kann man an ihn auch leine Gleichspannung in Splerrichtung an legen.
  • Die Wirkung der beschriebenen Anordnung ist von der Bemessung des Wandlers abhängig. Indem die Wicklung 10 in ihrem Scheinwiderstand dem Widerstand der tonfrequenten. Spannungsquelle angeglichen wird, gelingt deren Betrieb mit einem hohen Wirkungsgrad. Außerdem wird der Wandler vorzugsweise so ausgebildet, daß die Lautstärke des Schallsenders nahezu unabhängig von der Stärke des Hochfrequenzstroms ist. Daneben kann es in einigen Sonderfällen zweckmäßig sein, den Wandler so zu dimensionieren, daß die Schailsenderlantstärke sich mit der Stärke des Hochfrequenzstroms ändert.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Abhörvorrichtung für unmodulierte Hochfrequenzströme, gekennzeichnet durch die Verwendung eines ferromagnetischen Dreiwicklungsstromwandlers, dessen eine Wicklung unmittelbar vom zu messenden Strom, dessen zweite Wicklung tonfrequent gespeist und dessen dritte Wicklung über einen mit oberhalb der Tonfrequenzspannung liegendem Schwellenwert behaftexten Gleichrichter an einen Schailsender (Telephon) angeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach An,spruch I, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gleichrichter eine Hilfsgleichspannung- in Sperrrichtung aufgedrückt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,'dadurch gekennzeichnet, daß der Scheinwiderstand der zweiten Wandlerwicklung dem Widerstand der tonfrequenten Spannungsquelle' angeglichen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Ausbildung des Wandlers, derart, daß die Schallsenderlautstärke nahezu unabhängig von der Stärke des Hochfrequenzstroms ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß andie dritte Wicklung über den Gleichrichter zusätzlich ein Strommeßinstrument angeschlossen ist.
DES125037D 1936-11-24 1936-11-24 Abhoervorrichtung fuer unmodulierte Hochfrequenzstroeme Expired DE706203C (de)

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