DE706290C - Elektrische Kraftuebertragungsleitung fuer einen elektrischen Schiffsantrieb - Google Patents

Elektrische Kraftuebertragungsleitung fuer einen elektrischen Schiffsantrieb

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DE706290C
DE706290C DES120049D DES0120049D DE706290C DE 706290 C DE706290 C DE 706290C DE S120049 D DES120049 D DE S120049D DE S0120049 D DES0120049 D DE S0120049D DE 706290 C DE706290 C DE 706290C
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DE
Germany
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individual
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Expired
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DES120049D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Theodor Deeg
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/0081Cables of rigid construction

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description

  • Elektrische Kraftübertragungsleituiqg für einen elektrischen Schiffsantrieb Bei elektrisch angetriebenen Schiffen muß durch die zwischen dem Generator und dem Propelleräntriebsmotor befindliche Übertra-' gungsletung meist eine erhebliche Energiemenge übertragen wenden. Bisher hat man für diese Übertragung stets Kabelleitungen zwischen dem Generator und dem Motor verwendet. Die Länge jedes einzelnen Kabelstranges wird hierbei stets gleich so lang gewählt, wie es' für die Verbindung zwischen Generator und: Motor erforderlich ist: Die .Verwendung von Kabeln hat jedoch bei elektrischen Schiffsantrieben erhebliche Nachteile; da der vom -Generator zum Motor fließende Strom meist beträchtliche Werte annimmt, muß eine sehr große-Anzahl von parallel geschalteten Kabeln verlegt werden, weil - der Leitungsquerschnitt eines Kabels nach" oben hin mit Rücksicht auf leichte Verlegbarkeit begrenzt ist; demgemäß macht auch die Durchführung einer solchen Vielzahl von Einzelkabeln durch die Querschotten des Schiffes erhebliche Schwierigkeiten.
  • Zweck der Erfindung ist es, bei elektrischen Schiffsantrieben die Übertragungsleitung zwischen Generator und Motor zu verbessern und die bei Verwendung eines Kabels auftretenden Nachteile zu vermeiden. Erfindungsgemäß ist jede einzelne Leitung zwischen Generator .und Propellermotor aus mehreren starren, isolierten, jederzeit wieder leicht auswechselbaren Einzelstücken zusammengesetzt. Es ist nun nicht mehr erforderlich, für die Übertragungsleitung eine Vielzahl von parallel geschalteten Kabeln zu verwenden, man kann vielmehr beispielsweise bei einer Drehstromkraftübertragung mit drei Einzelleitern auskommen. Solche Einzelleitungen lassen sich beispielsweise bei Ausführung als Rohrleitung ,auch hier leicht .durch die Querschotten :des Schiffes .durchführen.
  • Es sind schon aus einzelnen starren Stücken zusammensetzbare elektrische Leitungen bekannt, _bei denen die einzelnen Stücke an den Enden konisch ausgebildet. sind und zum Zusammenbau ineinändergesclioben werden. Ein Auswechseln eines. beliebigen Einzelstückes ist nach: der Fertigstellung :der Leitung hier nicht ohne weiteres möglich; man muß vielmehr die Leitung, von einem Ende angefangen, völlig abmontieren, wenn man ein in der Mitte gelegenes Einzelstück auswechseln will. Bei der Erfindung dagegen sind die Einzelstücke der Leitung jederzeit leicht auswechselbar. Zu diesem Zweck werden zur Verbindung zweier, einander angrenzender Einzelstücke der Leitung-stromleitende Verbindungsstücke verwendet, die leicht lösbar mit den zugehörigen Enden der Einzelstücke der Leitung zusammengefügt sind.
  • Die Länge der Einzelstücke einer gemäß der_ Erfindung zusammengesetzten Übertragungsleitung ist bedingt durch die Einbaumöglichkeit im Schiff selbst. Die Einzelstücke der Leitung werden vor dem Einbau fertiggestellt und im Schiff selbst montiert. Zum Aneinanderfügen der starren Einzelstücke verwendet man Verbindungsteile, die starr oder als Dehnungskörper ausgebildet sein können. Dehnungskörper als Verbindungsstücke wird-man stets dann vorsehen, wenn die zusammengesetzte Übertragungsleitung verhältnismäßig lang ist, oder dann, wenn,die Leitungen än den wasserdichten. Durchführungen durch die Querschotten des Schiffes festgehalten sind. Die isolierten Einzelstücke der Leitung werden im Schiff mit Hilfe der Verbindungsstücke zusammengefügt, und die Verbindungsstücke selbst werden am Montageort entsprechend isoliert, so daß eine zusammenhängende, gegen Überflutungsgefahr geschützte Übertragungsleitung entsteht. Die -Isolation der Leitung kann beispielsweise ähnlich wie bei Kabeln ausgeführt sein. Man kann die starren Einzelleiter auch mit Hartpapier Umbügeln oder mit irgendeiner Isolationsmasse Umspritzen. Um einen guten Berührungsschutz zu schaffen, kann man die isolierte Leitung ähnlich wie bei Kabeln mit einem geerdeten Metallband umwickeln. Man kann zu diesem Zweck. auch metallische Leiter in die Isolation einbetten. Wenn die Isolation beispielsweise auf den starren Leiter aufgewickelt wird, wird man, nachdem die erforderliche Isolations.schichtdcke erreicht ist, zwischen das' Isolationsmaterial Metallfolien legen, die ihrerseits geerdet werden. Dadurch erreicht man gleichzeitig einen guten Schutz der inneren Isolation gegen von außen eindringende Feuchtigkeit. Um einen wasserdichten Abschluß :der Leitung zu erhalten, kann man auch einen geeigneten Schutzmantel aus Gummi, Metall o. dgl. über die Isolation legen.
  • Um eine einfache Montage zu ermöglichen, werden bei Krümmungs.stellen der Leitung geradlinig gestreckt ausgebildete Einzielstücke durch entsprechend starr oder biegsam ausgebildete Verbindungsstücke zusammengefügt.
  • In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt .schematischeinen elektrischen Schiffsantrieb. Mit i ist der Generator, mit :2 der Propellerantniebsmotor bezeichnet. Es ist im vorliegenden Fall an eine Drehstromkraftübertragung gedacht. Die Übertragungsleitung 3 besteht aus drei Einzelleitern, von denen -jeder .aus einer Anzahl von starren Einzelstücken zusammengesetzt Ist. Die Leitungsführung ist bei dem Beispiel so gewählt, daß :der Strom von Gene-, rator i zunächst an eine seitlich angeordnete Schaltstelle q. geführt und von. dieser an der Längsseite des Schiffes entlang durch die Leitungen 3 zum Motor :2 geführt wird. Die Übertragungsleitung ist durch drei Querschotten 5, 6, 7 des Schiffes wasserdicht hindurchgeführt. Die Einzelstücke der Leitung sind an den Querschotten durch normale Schottstopfbuchsen festgehalten. Aus diesem Grunde sind zwischen je zwei Querschotten elastische Verbindungsstücke 8 vorgesehen. Zwischen den Querschotten 5 und 6 ist neben .der elastiscben Verbindungsstelle 8 noch eine starre Verbindungsstelle 9 vorgesehen. Kurz vor der Einführung der Leitung in den Motor ist die Leitung rechtwinklig gebogen. Zu diesem Zweck sind die gradlinig gestreckten Einzelstücke io und ii der Leitung mit einem entsprechend gebogenen starren Verbindungsstück versehen. Die Verbindungsstelle ist in der schematischen Fig. i mit 12 bezeichnet.
  • Fig. 2 und 3 zeigen im Längs- und Querschnitt eine starre Verbindungsstelle zwischen zwei Einzelstückender Übertragungsleitung. Die Leitungsstücke sind als Rohre ausgeführt. Mit 2i und 22 sind,die beiden Rohrenden bezeichnet; sie sind an ihren Enden mit Innengewinde versehen und werden durch das starre, am Außenmantel mit Gewinde versehene Verbindungsstück 23 zusammengehalten. Mit 2q. ist die Isolation der Leitungen bezeichnet. Um die Verbindungsstelle selbst zu isolieren, sind halbzylinderförmige Schalen 25, 26 aus Isoliermaterial vorgesehen, die in der aus der Fig. 3 ersichtlichen Weise um die Verbindungsstelle herumgelegt werden. Zur Erzielung eines wasserdichten Abschlusses ist über die Verbindungsstelle schließlich eine. Hülse 27 gezogen, die an den Enden 28 abgedichtet ist. Alle Zwischenräume und Trennfugen zwischen den einzelnen Isolationen werden zweckmäßigerweise mit einem isolierenden Lack o. dgl. ausgefüllt.
  • Fig. q. zeigt eine- elastisch ausgebildete Verbindungsstelle, wie sie beispielsweise an den Punkten 8 der schematischen Fig. i verwendet werden kann. Die der Fig. 2 entsprechenden Teile sind hier mit gleichen Bezugszeichen versehen. In die Rohrenden 21 und 22 sind Halter 31, 32 eingeschraubt, an denen die elastischen Leiter 33 befestigt sind. Über das freie metallische Ende der Leitungsstücke sind Isolierhülsen 34 und 35 gezogen, die in der aus der Figur ersichtlichen Weise so ausgebildet sind"daß sie bei Längenänderungen der Einzelstücke sich teleskopartig ineinanderschieben können. Die gesamte elastische Verbindungsstelle ist schließlich mit einem Mantel 36, z. B. aus Gummi oder Metallschlauch, umhüllt, der an den Enden mit Hilfe der Bandagen 37 befestigt ist. Der Mantel 36 dient dazu, einen wasserdichten Abschluß der Verbindungsstelle herzustellen. ' Fig. 5 zeigt die praktische Ausbildung der Leitung gemäß der. Erfindung an einer Krümmung" wie sie beispielsweise in Fig. z im. Punkt 12- verwendet werden kann. Die Leitüngsenden ai, 22 sind hier mit Hilfe eines rechtwinklig gebogenen starren Verbindungskörpers qo zusammengefügt. Die Verbindungsstelle selbst ist gegen Berührung und gegen Überflutung durch die Isolationsschicht 41

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Elektrische Kraftübertragungsleitung für einen elektrischen Schiffsantrieb, da= durch gekennzeichnet, daß jede Einzelleitung (3) zwischen Generator (z) und Propellermotor (2) aus mehreren starren, isolierten, jederzeit wieder -leicht auswechselbaren Einzelstücken zusammengesetzt ist (Fig.
  2. 2. Leitung nach Anspruch i, beider zur-Verbindung zweier aneinander angrenzen-.der Einzelstücke. der Leitung stromleitende Verbindungsstücke verwendet sind; dadurch gekennzeichnet, daß :die Verbindungsstücke (8, g) leicht lösbar mit den zugehörigen Enden der Einzelstücke der Leitung (3) zusammengefügt sind (Fig. i). .
  3. 3. Leitung, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, däß die Verbindungsstücke (23) mit -den.
  4. Enden (2:r, 22) der Einzelstücke der Leitung verschraubt sind (Fig. 2)-4. . .
  5. Leitung nach Anspruch 3, bei der die Einzelstücke aus rohrförmigen Leitern bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenzufügenden Enden (2r, 22) mit Innengewinde versehen sind und mit Hilfe eines mit Außengewinde versehenen Verbindungsstückes (23) zusammengeschraubt sind vorzugsweise derart, daß die Enden-(gi, 22) der zusammenzufügenden Einzelstücke in direkten Kontakt miteinander kommen (Fig. 2). - , 5: Leitung nach Anspruch i oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch die VerWendungvon Verbindungsstücken(33), die ein kurzes Stück der Leitungslänge bilden, so daß sie nach ilhrer Lösung vom Ende (Z S, 22) der Einzelstücke eine Axialbewegung der zugehörigen Einzelstücke zulassen (Fig. 4).
  6. 6. Leitung nach Anspruch i 'oder einem der folgenylen, dadurch gekennzeichnet,. daß bei verhältnismäßig langen Leitungen und insbesondere dann, wenn die Leitungsenden an- den Querschotten des Schiffes bebefestigt sind; zur Verbindung der starren Einzelstücke der Leitung Dehnungsstücke (33) dienen (Fig: 4).
  7. 7. Leitung nach Anspruch r oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,. daß an Krümmungsstellen der Leitung diegeradlinig gestrec!ktenEinzelstü*e(io; 1z bzw. 2 i, 22) der Leitung durch entsprechend gebogene starre oder -elastische Verbindungsstücke (i?- bzw. 4o) zusammengefügt werden (Fig. i bzw. 5). B. Leitung nach Anspruch 5, bei der die Einzelstücke aus rohrförmigen Leitern bestehen und die zusammenzufügenden Enden mit Innengewinde versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Rohrenden (2i, 22) zwei--mit' Außengewinde versehene und durch lösbare Verbindungslaschen (33) miteinander.verbundene Anschlüßtelle (3i, 33) dienen (Fig. .4).
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967948C (de) * 1949-06-17 1958-01-02 Licentia Gmbh Hochspannungsschaltanlage
DE1079152B (de) * 1953-03-30 1960-04-07 Calor Emag Elektrizitaets Ag Mehrphasige isolierte Sammelschienen-anordnung fuer Schaltanlagen der Zellenbauweise
FR2888661A1 (fr) * 2005-02-08 2007-01-19 Valeo Electronique Sys Liaison Cable electrique.
US8922037B2 (en) 2008-04-15 2014-12-30 Aloys Wobben Wind energy system having busbars

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