DE706456C - Schmelzsicherungspatrone - Google Patents

Schmelzsicherungspatrone

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Publication number
DE706456C
DE706456C DEJ65834D DEJ0065834D DE706456C DE 706456 C DE706456 C DE 706456C DE J65834 D DEJ65834 D DE J65834D DE J0065834 D DEJ0065834 D DE J0065834D DE 706456 C DE706456 C DE 706456C
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DE
Germany
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fuse
cartridge
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wire
fuse cartridge
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Expired
Application number
DEJ65834D
Other languages
English (en)
Inventor
Gottfried Jentges
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOTTFRIED JENTGES
Original Assignee
GOTTFRIED JENTGES
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Publication date
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Publication of DE706456C publication Critical patent/DE706456C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/30Means for indicating condition of fuse structurally associated with the fuse

Landscapes

  • Fuses (AREA)

Description

  • Schmelzsicherungspatrone Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schmelzsicherungspatrone, welche das Durchbrennen des Schmelzdrahtes selbsttätig anzeigt. _ _ Derartige Sicherungspatronen sind an sich bekannt, wobei die Anzeigevorrichtung sich an einem bestimmten Punkte des Sicherungs= gehäuses befindet. Sie besteht bei einigen bekannten Sicherungen aus einer mit .dein Schmelzdraht in Verbindung stehenden Klappe, die beim Durchbrennen des Schmelzdrahtes aufspringt und dadurch die eingetretene Abschaltung anzeigt. Ist eine derartige Sicherung so eingeschraubt; daß sich die Anzeigevorrichtung an einem unübersichtlichen Punkte des Gehäuses befindet, so kann die eingetretene Abschaltung gar nicht oder nur schwer festgestellt werden, z. B. durch Betasten mit den Fingern oder durch Verdrehen der ganzen Sicherung: Dieser übelstand ist eben darauf zurückzuführen, daß sich die Anzeigevorrichtung` nur an einer Stelle des Gehäuseumfanges befindet.
  • Weiter sind Sicherungspatronen bekannt, bei welchen die die eingetretene Abschaltung. (Kurzschlüß) >anzeigende Vorricltung aus einem das ganze Sicherungsgehäuse unispannenden. federnden Band, Draht, einer Spiralfeder o. dgl. besteht, dessen beide Enden durch einen Schmelzdraht zusammengehalten werden, so d'aß beim Durchbrennen des Schmelzdrahtes das Band auf seinem ganzen Umfange von dem Gehäuse abspringt. Bei solchen Sicherungen läßt sich die eingetretene Abschaltung zwar ohne . Verdrehung des Sicherungskörpers feststellen, doch läßt sich eine solche. mechanische Anzeigevorrichtung nur bei verhältnismäßig ,großen Sicherungen anbringen.
  • Die Sicherungspatrone gemäß der Erfindung eignet sich dagegen nicht nur für beliebig große, sondern auch für kleine und kleinste Formate, wie sie z. B. an Kraftwagen zur Sicherung der Lichtanlage Verwendung finden. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Schmelzsicherungspatrone finit einem Isolierkörper, -auf dessen Umfang in einer Längsrille der die Anschlußlontakte v erbin-'dende Schmelzleiter angeordnet ist, als Anzeigevorrichtung ein, aus leicht verb rennbarem Stoff 'bestehender; auffällig gefärbter Mantel dient, der den Isolierkörper der Patrone umhüllt und mit dem Schinelzdralit in naher Verbindung steht. Aus einer Reihe nebeneinanderliegender Sicherungen läßt sich die durchgebrannte leicht dadurch herausfinden, daß bei ihr die farbige Umhüllung fehlt. Als leicht verbrennbare Stoffe kommen für die Zwecke der Erfindung in Frage: ungeleimte Papiere oder Papiere finit Zu-. sätzen von Peroxyden und evtl. Jod oder Jodsalzen, welche die Verbrennung beschleunigen. In besonderen Fällen können auch Umhüllungen aus Celluloid oder einer Mischung aus Celluloid und Celluloseäthern Verwendung finden, die sich leicht zu dünnen Folien auswalzen lassen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. i eine Säulensicherung für die Lichtanlage von Kraftwagen und .
  • Abb. 2 einen Querschnitt der Abb. i.
  • In dem gezeichneten Beispiel besteht der Sicherungskörper aus einer Porzellansäule a, die mit einer Längskerbe v zur Aufnahme des Schmelzdrahtes c versehen ist. Mit d sind Metallkappen bezeichnet, welche zwischen die Kontakte eingeklemmt werden und an welchen der Schmelzdraht befestigt ist.
  • Nach Abb. i .und 2 ist uze die Porzellansäule a ein streifenförmiger -Mantel c aus leicht verbrennbarem Stoff derart gelegt, claß er außen von dem Schmelzdraht berührt wird. Auf diese Weise wird eine innige Verbindung von Schmelzdraht und -Mantel erzielt. Natürlich kann der Mantel aber auch so um die Säule gelegt werden, daß er den Schmelzdraht miturnschließt. Der -Mantel, kann sich auch über die ganze Länge der Säule a erstrecken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE,: i. Schmelzsicherungspatrone mit einem Isolierkörper, auf dessen Umfang in einer Längsrille der die Arischlußkontakte verbindende Schmelzdraht angeordnet ist, und mit einer Anzeigevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß als Anzeigevorrichtung ein aus leicht verbrennbarem Stoff bestehender, auffällig gefärbter l-Iantel (e) dient, der den Isolierkörper (a) der Patrone umhüllt und mit dein Schmelzdraht (c) in naher Verbindung steht. -
  2. 2. Schrnelzsichefungspatrone nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (e) zwischen, dein Sicherungskörper (a) und dein Sehinelzdraht (c) eingeklemmt ist.
DEJ65834D 1939-10-24 1939-10-24 Schmelzsicherungspatrone Expired DE706456C (de)

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