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Stromabhängiges -Wechselstromrelais zum Anlassen von Enphaseninduktionsmotoren
Zusatz :zum Patent 684 358
-Das Hauptpatent betrifft eine.stromäbhän@gige
Anlaßeinriehtung '< für Einphase#ninduktiömsmoto,rrsn, bei der die Relaisspule
eines Weckselstromrelais mit der Arbeitsphase des Motoms in Reihe geschaltet ist
:und bei angezogenem Anker die Anlaßwicklung des Motors einschaltet. Dabei wird
der federnd aufgehängte Anker von dem Magnetkern angezogen und schwebend gehalten,
während mechanische Schwingungen durch eine am Anker .angeordnete Kurzschlußspule
gedämpft werden-.
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D ;ie Erfindung stellt -nun eüne -vorteilhafte Weiterbildung derartiger
Wechselstromrelais nach dem Hauptpatent dar und besteht darin,. daß an dem federnd
aufgehängten Anker ein Hebel ,angebracht ist, der . imtex' Zwischenschaltung einer
Zugfeder eine Kontaktwippe schaltet: Durch diese Anordnung wird :einschlagartiges
öffnen und S'clileßen der Schaltkontakte erreicht. Bei nicht ganz einwaIndfreier
Abstimmung der Dämpfung des Ankers könnte 'bei der Ausführung nach dein Hauptpatent
',ein-Flatterzustand. .eintreten; wobei sich die Kontakte dau-ern!d öffnen und schließen.
Der ,auftretende LLchthogen ruft Köntaktabbrand und auch Rundfimkstörun;gen hervor.
Diese Störungen werden nu,n durch die neue S,chnellschaltui@g vermieden.
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Vorteilhaft--wird die Wippe als Doppelhebel ausgebildet und daran
einerseits ein Kontakt aalgeordnet, 'andererseits - die Zugfeder befestigt. Um nun,
den Kontaktdruck bei etwaigen kleinen Schwingungen des Ankers einigermaßen gleichmäßig
zu halten, ist der Gegenkontakt federnd ausgebildet. Weitere vorteilhafte Einzelheiten
- sind im folgenden . , beschrieben. In der Zeichnung ist der Gegenstand. der Erfindung
an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. r ene Seitenansicht
im ausgeschalteten Zustande Abb. z eine Seitenansicht im eingesc'haltetein Ziastä!rnda,
Abb.3 eine Draufsicht und -
A'bb. 4 eine schematische Darstellung
des neuen Relais.
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- Nach den Abb. r, 2 und 3 ist an denn federnden Anker i ein Hebel
2 aingebracht. Das Haltelager 3 des Ankers i erhält durch Ausstanzen zwei Lagerzapfen
4 und 5; auf denen eine Wippe 6 mit einem Korntakt 7 schwingen kann. Zwischen -der
Wippe 6 und -dem Hebel 2 ist eine Zugfeder 8 -eingespannt. Dem Wippenkontakt 7 gegenüber
ist der Gegenkontakt 9 angeordnet, der an einem federnden Halteblech i o befestigt
ist. Die Begrenzung der Wippbewegung bildet ,einerseits der Kontakt i o, andererseits
der aus Isolierstoff bestehende Sockel i i.
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Die Wirkungsweise der Schnellschaltung ist aus der Abb.4 zu ersehen.
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Der Anker i schwingt um den festen Punkt 12 und wird durch eine Feder
13 gegen den Anschlag 14 gezogen. Der Anker i kann um den Winkel a schwingen.
Um denselben Winkel a schwingt auch der am Anker i befestigte Hebel2, der mit seinem
Ende sich auf einem Kreisbogen um Punkt 12 zwischen den Punkten E und .E' bewegt
rund dabei die zwischen dem Hebelende des Hebels 2 und der Wippe 6 befindliche Feder
8 spannt. Je nachdem die Feder 8 gemäß Abb. i, 2 und 4 unter oder über dem festen
Wippendrehpunkt 4 5 liegt, werden die Kontakte 7 und 9 durch die Zugkraft der Feder
8 schlagartig geöffnet odier ;geschlossen.
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In &r voll .ausgezogenen Lage der vereinfachten Darstellung Abb.
4 will die Feder den Winkelhebel 6 um die Lagerang 4, 5 linksherum, also entgegen
dem Uhrzeigersinn drehen. Dadurch wird der Kontakt 7, der das eine Ende des Winkelhebels
6 bildet, gegen den als Anschlag dienenden. Isoliersockel i i gedrückt.
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Wird nun der Anker i von dem Magnetsystem angezogen, dann wandert
zunächst der Punkt E des Hebels 2 nach E' und spannt dadurch die Feder B. In dem
Augenblick, wo der Punkt E, die Feder 8 und der Federangriffspunkt des Winkelhebels
6 mit dem Drehpunkt 4, 5 eine Linie bilden, wird die Kraft, mit der der Kontakt
7 an dem Isoliersockel i i anliegt, gleich Null.
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Bewegt sich nun der Punkt E eine Kleinigkeit weiter nach E', dann
wird der Kontakt 7 ven dem Anschlag i i gelöst und wandert auf den Gegenkontakt
9 zu, wobei das Moment, welches den Winkelhebel 6 im Einschaltsinn betätigt, immer
größer wird. Der Höchstuert des Moments wird erreicht, wenn der Kontakt 7 auf den
Kontakt g trifft und Punkt E nach Punkt E' gelangt ist. Das bedeutet also, daß der
Kontakt 7, 9 schlagartig geschlossen wird.
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Der umgekehrte Vorgang entsteht beim Zurückgehen aus der gestrichelten
in die voll ausgezogene Lage. Kleine, in der gestrichelten Lage auftretende Schwingungen
des Ankers i Lassen den Kontakt 7, 9,geschlossen. Um hier noch ,größere Sicherheit
zu haben, daß der Kontaktdruck nicht schwankt, ist der Kontakt; 9 federnd ausgebildet.
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Ist -der Motor hochgelaufen und der Anlaufstrom in der Hauptphase
abgeklungen, dann wird infolge der Schwächung des magnetischen Feldes der Anker
i durch die Eigenfederung 13 .aus dem Feld heraustreten, wobei Punkt E' .des
Hebels 2 nach E wandert, also im Uhrzeigersinn, und die Feder 8 wieder gespannt
wird. Bildet nun Punkt E', Feder 8 und der Federangriffspunkt des Winkelhebels 6
mit dem Drehpunkt 4, 5 eine Linie, dann wird der Druck der aufliegenden Kontakte
7, 9 gleich Null.
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Bei Weiterbewegung des Punktes E' nach E lösen sich die Kontakte 7,
9 voneinander. Das Moment, welches auf den Winkelhebel 6 jetzt im Ausschaltsinn
wirkt, wird wieder größer und erreicht den höchsten Wert, wenn der Winkelhebel 6
mit dem Kontakt 7 auf dem Isoliersockel i i auftrifft. Inas bedeutet also, daß die
Kontaktöffnung 7, 9 ebenfalls schlagartig erfolgt. Die durch das Öffnen der Kontakte
7 und 9 hervorgerufene Anschwellung des Stromes in der - Hauptphase reicht nun nicht
mehr aus, das durch die Zugfeder 8 hervorgerufene Drehmoment zu überwinden. Die
Kontakte bleiben also offen.