DE707431C - Hoernerableiter als Lichtbogenschutz fuer Isolatoren oder lisolatorketten - Google Patents

Hoernerableiter als Lichtbogenschutz fuer Isolatoren oder lisolatorketten

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DE707431C
DE707431C DEB181797D DEB0181797D DE707431C DE 707431 C DE707431 C DE 707431C DE B181797 D DEB181797 D DE B181797D DE B0181797 D DEB0181797 D DE B0181797D DE 707431 C DE707431 C DE 707431C
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DE
Germany
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ring
arc
horn
cap
insulators
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Expired
Application number
DEB181797D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Eduard Diehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Switzerland
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Switzerland
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Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, BBC Brown Boveri AG Switzerland filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
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Application granted granted Critical
Publication of DE707431C publication Critical patent/DE707431C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/42Means for obtaining improved distribution of voltage; Protection against arc discharges
    • H01B17/46Means for providing an external arc-discharge path

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

  • Hörnerableiter als Lichtbogenschutz für Isolatoren oder Isolatorketten Es ist bereits bekannt, Isolatoren oder auch Isolatorketten für Hochspannungsanlagen mit einem Lichtbogenschutz zu versehen. Dieser wird beispielsweise bei bekannten Einzelisolatoren gebildet durch an den Armaturen befestigte Hörner, die in einem solchen lichten Abstand voneinander angeordnet sind, daß die überschlagsspannung des Isolators nahezu unverändert bleibt. Dieser Lichtbagensehutz beruht bekanntlich auf der elektrisch dynamischen Wirkung des Hörnerblitzableiters, der den Lichtbogen zwingt, auf den Hörnern entlang zu wandern und sich dabei in die Länge zu ziehen, so daß. er schließlich abreißt. Bei Isolatoren in der Hängelage genügt es, an der oberen Kappe Hörner anzubringen; .an der unteren Kappe können ebenfalls solche Hörner vorgesehen oder diese z. B. durch gekreuzte Stäbe ersetzt werden. Die Sicherheit eines solchen Lichtbogenschutzes ist aber nur dann gewährleistet, wenn dem Lichtbogen beim Auftreten eines Überschlags ausreichende Gelegenheit geboten wird, an den beiderseitigen Hörnern oder einerseits an einem der Hörner und andererseits an einem der gekreuzten Stäbe Fuß zu fassen. Man kann wohl die Zahl der an einer Kappe befestigten Hörner vergrößern., doch auch dann besteht noch immer die Möglichkeit, daßder Lichtbogen, der bekanntlieh stark zum Wandern neigt, von einem der Hörner oder der gekreuzten Stäbe ab-und auf die Metallkappe überspringt, wodurch Beschädigungen oder gar Zerstörungen des Isolierscherbens herbeigeführt werden können. Dieses überspringen des Lichtbogens kann z. B. durch Verschmutzungen oder durch seitlichen Wind u. dgl. veranlaßt sein. Es ist weiterhin bekannt, an den Isolatoren rings tun die Kappe einen Lichtbogenschutzring anzuordnen, der von einzelnen ensa radial angeordneten Speichen getragen wird. Bei einer solchen Ausführung ist wohl Sicherheit dafür geboten. daß der Lichtbogen an dem die Kappe umgebenden Schutzring Ful;t faßt; die Erfahrung hat aber gelehrt, dali der Lichtbogen vermutlich zufolge einer Stromgabelung etwa in der :Titte zwischen je zwei ihn tragenden Speichen stehentleibt, stabil weiterbrennt und zu einer Beschädigung insbesondere auch des Isolierscherbens führen kann. Auch wenn man, wie bekannt, einen solchen Lichtbogenschutzring zusätzlich mit Lichtbogenhörnern versieht, ist nicht mit Sicherheit zu rechnen, daß der sich bildende Lichtbogen an den Hörnerspitzen Fuß fallt und ordnungsgemäß durch Weiterwandern an den Hörnern bis zum Erlöschen in die Länge gezogen wird; es ist vielmehr auch bei solchen Lichtbogenschutzvorrichtungen mit Rücksicht auf die erwähnte Stromgabelung damit zu rechnen, daß der Lichtbogen in der Mitte zwischen zwei ihn tragenden Speichen stehenbleibt und dieselben schädlichen Wirkungen auslöst, wie dies bei einem einfach geschlossenen Schutzring der Fall ist.
  • Die Erfindung betrifft einen Hörnerableiter als Lichtbobenschutz für Einzelisolatoren oder Isolatorketten, insbesondere für Vollkernisolatoren, wobei der Lichtbogenschutz durch einen den Kappenrand umgebendem Ring gebildet wird, Ein an den beiderseitigen Kappen angebrachter gewöhnlicher Ring würde aber bedeuten, daß zwar dem Lichtbogen rund um die Kappe herum Möglichkeit zum Fußfassen geboten ist, aber die Wirkung eines Hörnerableiters wäre außer Kraft gesetzt. Um einerseits dem Lichtbogen «-eiteste :Möglichkeit zum Fußfassen zu Schaffen, andererseits die Hörnerwirkung in weitgehendstem Maße auszunutzen, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, den Ring in Zickzacklinie zu biegen und ihn so zu formen" daß er die. Umhüllung einer abgestumpften Kegelfläche darstellt, die die Kappe, nach außen sich erweiternd, umschließt. Ein solcher Metallring, der geschlossen um die ganze Kappe herumführt, bietet an jeder beliebigen Stelle dem Lichtbogen die ':Möglichkeit, Fuß zu fassen. Die eigenartige Zickzackführung des Lichtbogens ergibt aber gleichzeitig die Bildung einer mehr oder minder großen Anzahl von Hörnern, so daß der Lichtbogen wie bei den bekannten Hörnerblitzableitern auf den Hörnerstrecken des Ringes nach außen wan-Bern und sich dabei bis zum Abreißen in die Länge ziehen kann. Durch die Zickzackführung des Ringes ist weiter an den mehr oder weniger scharfen Abbiegungen an den Spitzen die Sicherheit dafür geboten, daß der Lichtbogen sich zwischen den an den beiden Kappen befestigten Ringen bilden kann. Das Wandern des Lichtbogenfußpunktes bei einem stach der Erfindung gestalteten Ring erfolgt aber nicht nur in vertikaler, sondern auch in horizontaler Richtung, wenn es sich um einen Isolator in der Hängelage handelt. Das bedeutet, daß z. B. unter der Einwirkung eines seitlichen Windes dem Lichtbogen die Möglichkeit geboten ist, bei Gefahr des überspringens auf die Kappe rings um diese lie-uinzu«#andern und dabei ebenfalls in die Länge gezogen zti «erden. Eine Steigerung der Wirkung läßt sich noch dann erzielen, wenn die von dem Ring umschlossene Kegelfläche konvex ausgebildet ist. Auf diese Weise gelingt eine Formgebung des Ringes, die der üblichen gebogenen Form eines Hornes weitgehend angeglichen ist.
  • Ein solcher in Zickzacklinie gebogener Ring kann vollkommen geschlossen ausgebildet und durch kleine Streben mit der Kappe verbunden werden. Die Wirkung des Lichtbogenschutzes wird aber nicht beeinträchtigt, wenn der Ring z. B. an den Zickzackspitzen oder einem Teil derselben oder auch zwischen den Spitzen einmal oder mehrfach unterbrochen wird. Es kann sich dabei um kleine Durchschnitte des Ringes handeln, die keine nennenswerte Unterbrechung des dein wandernden Lichtbogenfußpunktes gebotenen Weges darstellen. Ein derart unterbrochener Ring- besteht dann also aus mehre-. ren je für sich hergestellten und an der Kappe befestigten Teilen.
  • Derartige, nach der Ertindung ausgebildete, zickzacklinig ausgeführte und gebogene Ringe lassen sich sowohl an beiden Enden des Isolators als auch nur an einem der Isolatorenden anbringen. An dem anderen Ende können in letzterem Fall ein gewöhnlicher Ring, ein oder mehrere Hörnerpaare, zwei oder mehr gekreuzte Stäbe angebracht sein, die dem Lichtbogen den zweiten Fußpunkt bieten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele. In Abb. i ist das obere, in Abb. a das untere Ende eines St.abisolators dargestellt. Abb. 3 veranschaulicht eine Draufsicht auf das untere Ende des Stabisolators. Abb. 4 läßt eine geänderte Ausführungsform eines Hörnerableiters erkennen. Abb.5 veranschaulicht eine Abwicklung des Hörnerableiterzickzackringes.
  • An dem oberen Ende des Stabisolators a, und zwar an der Kappe h unter Vermittlung eines Zwischenstückes c, ist ein zickzacklinig gebogener Ring d befestigt. Stege e stellen die Verbindung zwischen dem Ring d und dein Zwischenstück c dar. Der Ring d ist in Zickzacklinie, wie in Abb.5 dargestellt, gebogen und umhüllt eine Kegelmantelfläche, die die Kappe b umgibt. Am unteren Ende des Stabisolators a (Abb. 2) ist an der Kappe 1, wiederum unter Vermittlung eines Zwischenstückes c, ein Metallring f befestigt; Stege g, die kreuzförmig ,angeordnet sind (vgl. Abb. 3) stellen die mechanische Verbindung zwischen dem Ring f und dem Zwischenstück c dar. Beim Ausführungsbeispiel sind die freien Enden h der Stege g- ebenfalls hörnerartig abgebogen.
  • Erfolgt ein Überschlag, so kann der Lichtbogen am unteren Ende des Isolators a am Ring/ Fuß fassen; er kann dies an beliebiger Stelle des Ringes/ tun, z. B. unter der Einwirkung eines Seitenwindes am Ring f entlang wandern, ohne daß die Gefahr eines Überspringen auf die Kappe l besteht. Mit seinem oberen Ende springt der Lichtbogen auf den Zickzackringd über, der durch die Zickzackform die gleiche Wirkung wie ein Lichtbogenschutzhorn ausübt. Das Wandern des Lichtbogens am oberen Ring d erfolgt aber nicht nur in vertikaler, sondern auch in horizontaler Richtung, so daß in weitgehendem Maße für ein rasches Abreißen des Lichtbogens gesorgt ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 4. ist eine Abänderung nur insofern getroffen, als der Ring d , von außen gesehen, eine konvexe Fläche umhüllt. Dabei ist ferner noch an den unteren Spitzen der Zickzacklinie eine Durchbrechung i des Metallringes d vorgesehen. Dieser besteht also beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 aus vier Teilen, deren jeder gebildet wird durch einen Steg j sowie einen Teil des die Kappe b umhüllenden Ringes d.
  • Die Art der Befestigung des Ringes d in ein- oder mehrteiliger Ausführung an der Kappe b bzw. einerh Zwischenstück c ist natürlich für die Erfindung belanglos. Die Stege e bzw. j können naturgemäß auch an den unteren Spitzen des Ringes d und auch unmittelbar an der Kappe b vorgesehen sein; die Wirktrog wird in keiner Weise beeinträchtigt, wenn die Stege an irgendeiner Stelle des Ringes d zwischen den Spitzen der Zickzacklinie angebracht sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: ° i. Hörnerableiter als Lichtbo,genschutz für Isolatoren oder Isolatorketten, insbesondere Vollkernisolatoren, in Form eines den Kappenrand umgebenden Ringes, dadurch gekennzeichnet, daß: der Ring (d) in Zickzacklinie gebogen und so geformt ist, daß :er die Umhüllung einer abgestumpften Kegelfläche darstellt, die die Kappe (b), nach außen sich erweiternd, umschließt.
  2. 2. Hörnerableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem, Ring (d) umschlossene Kegelfläche konvex ausgebildet ist.
  3. 3. Hörnerableiter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (d) an den Zickzackspitzen oder einem Teile derselben oder zwischen den Spitzen unterbrochen ist.
DEB181797D 1938-02-06 1938-02-06 Hoernerableiter als Lichtbogenschutz fuer Isolatoren oder lisolatorketten Expired DE707431C (de)

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DE707431C true DE707431C (de) 1941-06-21

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DE (1) DE707431C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928052C (de) * 1941-07-23 1955-05-23 Siemens Ag Lichtbogenschutzanordnung fuer Hochspannungsisolatoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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