DE707563C - Spannvorrichtung fuer Werkstuecke - Google Patents

Spannvorrichtung fuer Werkstuecke

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DE707563C
DE707563C DEF83244D DEF0083244D DE707563C DE 707563 C DE707563 C DE 707563C DE F83244 D DEF83244 D DE F83244D DE F0083244 D DEF0083244 D DE F0083244D DE 707563 C DE707563 C DE 707563C
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DE
Germany
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clamping
piston
jaws
guided
device body
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DEF83244D
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English (en)
Inventor
Josef Scheelen
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Forkardt Deutschland GmbH
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Paul Forkardt GmbH and Co KG
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23B—TURNING; BORING
    • B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02—Chucks
    • B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/20—Longitudinally-split sleeves, e.g. collet chucks
    • B23B31/201—Characterized by features relating primarily to remote control of the gripping means
    • B23B31/207—Characterized by features relating primarily to remote control of the gripping means using mechanical transmission through the spindle
    • B23B31/2072—Axially moving cam, fixed jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Spannvorrichtung für Werkstücke In der :mechanischen Fertigung insbesondere von Massenteilen kommt es vor, daß Werkstücke, die bereits mit einem Gewinde versehen sind, an diesem Gewinde aufgenommen werden müssen, um weitere Flächen genau laufend zum Gewinde zu bearbeiten. Da ein Gewinde allein zur genauen Lagebestimmung eines Teils nicht genügt und vor allem eine Begrenzung in achsiger Richtung norivelndig ist, gehört in der Regel zu einem solchen Gewinde eine Stirnfläche, die manchmal eben und manchmal schwach kegelig ausgeführt ist und mit einer entsprechenden Gegenfläche an dem zugehörenden Teil übereinstimmt.
  • Bei der Aufnahme des Teils zur B.earb:eitung von Flächen, die zu dem Gewinde laufen müssen, soll in der Regel auch auf diese angrenzende Stirn- oder Kegelfläche Rücksieht genommen werden.
  • Es sind für diesen Zweck verschiedene Vorrichtungen gebräuchlich. Die einfachste ist ein Gewindebolzen bzw. eine Mutter, die mit der Maschinenspindel der zur Bearbeitung dienenden Maschine fest verbunden ist und auf welchen bzw. in die das zu bearbeitende Werkstück geschraubt wird. Diese Art der Aufnahme ist für kleine Fertigungsmengen und groß Bearbeitungszeiten durchaus geeignet. Bei großen Mengen und kürzeren Arbeitsgängen hat man eine Erleichterung und Beschleunigung des Werkstückwechsels dadurch ermöglicht, daß man das mit dem Gegengewinde versehene Aufnahmeteil (Gewindebolzen bzw. Mutter) nicht fest mit der Maschinenspindel verbindet, sondern so, daß es bequem und schnell gelöst und wieder befestigtwerden kann.
  • Man kann dann je zwei solcher Aufnahmestücke vorsehen, von denen jeweils eines geladen wird, während das andere in der Maschine arbeitet. Der Zeit- und Kraftaufwand für den Werkstückwechsel hängt dann ganz davon ab, wie leicht und bequem das Lösen bzw. Wiedereinspannen des Zwischenaufnahmestückes auf der Maschinenspindel möglich ist. Ein gewisser \achteil dieser Arbeitsweise liegt darin, dah durch die zeitweilige Trennung des Aufnahmestückes von der laschinen@ Spindel und die Wiederbefestigung desselben Führungsungenauigkeiten entstehen können, worunter die Genauigkeit der Einmittung leidet. Außerdem hat die Verwendung loser Zwischenaufnahmen auch rein betrieblich stets geWisse Nachteile.
  • Für Teile, die nach einer Körnerspitze ausgerichtet und lediglich im Gewinde angetrieben ',mitgenommen ,# werden sollen, ist der Vorschlag gemacht worden, finit Gewinde versehene Spannbacken in einem Schieber derart zu führen, daß sie sich nach der Oberfläche (Gewinde) des durch die Körnerspitze festgelegten Werkstückes in radialer Richtung einstellen und außerdem mit diesem Schieber noch eine beschränkte Längsbewegung ausführen können. Hierdurch sollte es möglich sein, auf das Einschrauben und Ausschrauben des Werkstückes in bzw. aus seiner 'Iitnelimervorrichtung ganz zu verzichten, indem man die Backen so weit öffnet, daß das Werkstück ohne Drehung dazwischengesteckt werden kann. Durch die Längsbeweglichkeit des Schiebers mit den Spannbacken soll der Ausgleich dafür ermöglicht werden, daß die Geivindeg,inge der Backen in der Regel ini Augenblick des Sparinens nicht gerade mit den Gängen des Werkstückes zusammentreffen.
  • Abgesehen davon, daß bei dem erwilinten älteren Vorschlag ein nennenswerter betrieblicher Vorteil schon deshalb nicht erzielt wird, weit an Stelle des gesparten Zeitaufwandes für das Ein- und ausschrauben des Werkstückes ein mindestens gleich großer für das Herausschrauben bziv. Zurückschrauben der Spannbacken von Hand um die Gewindetiefe hinzutritt, ist er insofern unvollkommen, als der Schieber mit den Backen eine Längsbewegung aus der Ruhestellung nur in Richtung auf die feststehende Körzierspitze zu ausführen kann. Da das Werkstück aber vor dem Anlegen der Backen in der Längsrichtung durch die Spitzen festgelegt ist, die Stellung der Gewindegänge am Werkstück und in den Spannbacken zueinander aber ganz beliebig sein kann, müßte eine Ausgleichbewegung in beiden Richtungen möglich sein, wenn eine volle Anlage der Gewindebacken in den Flanken unter allen- Umständen gewahrt bleiben soll. Für Teile, die nicht nur im Gewinde gespannt, sondern auch nach diesem ausgerichtet werden sollen und bei denen der Längsanschlag lediglich zur Planausrichtung dienen soll, ist dieser bekannte Vorschlag keinesfalls verwendbar. Für solche Teile müssen vielmehr die Spannbacken selbst außer der radialen Spannung auch das Heranziehen des Werkstückes gegen die Anlageiläche bewirken.
  • Es ist andererseits an sich möglich, den Zeitaufwand für das Ein- und Ausspannen ganz zu sparen, wenn man das öffnen und Schließen der Backen nicht mittels Gewindespindeln, sondern durch eine Schnellspannung, etwa mittels eines am anderen Ende der Maschinenspindel angebrachten Preßluftzylinders, vornimmt. Es muß aber dann die Backenbewegung derart gesteuert werden, daß unabhängig von der zufälligen gegenseitigen Lage der Gewindegänge von Werkstück und Spannbacken zti Beginn des Spannvorganges am Ende desselben eine volle Anlage der Geii-indeflanken vorhanden ist.
  • Die Erfindung gibt eine Lösung dieser Aufgabe an, die mit den gleichen grundsätzlichen Mitteln sowohl für die Spannung von Teilen mit Innengewinde (Spatlndoriie) als auch solcher mit Außengewinde (Spannzangen) geeignet ist.
  • Zum Stand der Technik ist noch zu bemerken, daß bei durch eine achsige Zugstange gesteuerten Spannvorrichtungen zum Festspannen von ringförmigen glatten Teilen ohne Gewinde schon zwei getrennte Spannbackensätze mit voneinander abweichender Wirkungsweise vorgeschlagen worden sind. Von diesen beiden Spannbackensätzen ist bei einer bekannten Vorrichtung der eine am Werkstück selbst angreifende Satz an einem frei beweglichen Zwischenring angelenkt, und an diesem Spannbackensatz greift der zweite durch die Zugstange bewegte Steuerbackensatz an, so daß über diesen die Spannung des Werkstückes erfolgt. Bei einer zweiten bekannten Spannvorrichtung mit zwei Sätzen Spannbacken dient der eine Satz zum Festlegen des festzuspannenden Werkstückes in radialer Richtung, während mittels des zweiten Satzes die achsige Festspannung des zu bearbeitenden Teils bewirkt wird.
  • Um ein Teil der eingangs beschriebenen Art genügend auszurichten und festzuspannen, ist erforderlich, daß sowohl in den Gewindegängen als auch auf der Stirnfläche beim Festspannen eine gleichmäßige genaue Passung erzielt wird und diese Flachen mit einer gewissen Kraft aufeinandergepreßt bzw. -gezogen werden.
  • Sollen beide Forderungen gleichzeitig erfüllt werden, so muß, wenn sich das Werkstück nicht auf den Gewindegängen verdrehen soll, ein Spannmittel vorhanden sehn, das sowohl eine radiale als auch achsige Bewegung auszuführen vermag. Dabei müssen diese Bewegungen bzw. Kräfte in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis zueinander stehen, d. h. die Spannung in achsiger Richtung ist der radialen Spannung untergeordnet und darf erst eintreten, wenn sichergestellt ist, daß in radialer Richtung eine sichere Anlage und genügende Ausrichtung erfolgt ist.
  • Die Vereinigung der beiden- Forderungen einer schnellen Spannung und einer sicheren dauernden Befestigung des betreffenden Spannwerkzeuges an der Maschinenspindel kann nur dadurch erreicht werden, daß zum Spannen im Gewinde einzelne Backen dienein, die um ein entsprechendes Maß aufgehen können, so daß die Gewinde mit ihrem Außendurchmesser (beim Spannen von Teilen mit Außengewinde) bzw. mit ihrem Innendurchmesser (beim Spannen von Teilen mit Innengewinde) über die Spitzen der- Gewindegänge der Backen hinweggleiten können. Das Spannzeug nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Spannbacken, die im Körper geführt sind, durch einen besonders einfachen Antrieb so bewegt werden, daß sie nicht nur die radiale Bewegung zur Spannung im Gewinde, sondern gleichzeitig auch die achsige 'Bewegung zum Spannen an der Stirnfläche ausführen. Hierdurch werden folgende Vorzüge erreicht: Trotz sehr raschen und bequemen Spannens geringste Gefahr der Beschädigung des Gewindes; leine Drehung des Werkstückes gegenüber dem Anschlag, der die Ausrichtung nach der Stirnfläche zu bewirken hat. Der Anschlag ist fest mit dem Körper des Spannwerkzeuges verbunden, kann sich daher nicht versetzen oder verschieben und liefert außerdem eine eindeutige, stets gleiche Lagebestimmung des Werkstückes.
  • Das Spannzeug zeichnet sich ferner durch eine Reihe betrieblicher Vorzüge aus, die sich insbesondere bei der Ausführung als Spanndorn für Innengewinde geltend machen, nämlich: Umfassende Spannung an einem möglichst großen Teil des Gewindeumfanges und der Gewindelänge; sichere kraftschlüssige Abstützung vom Werkstück zur Backe und von der Backe zum Steuerkolben, so daß als unvermeidliche Ungenauigkeitsquelle nur das Spiel des Steuerkolbens im Körper in Frage kommen kann; schmale und lange Führung des Steuerkolbens im Körper; geringer Durchmesser der Inneneinrichtung des ganzen Spannmittels, daher auch Einbau in Maschinenspindeln z. B. bei Gewindefräsmaschinen möglich; einfache Herstellbarkeit aller Teile, vor allem leichte Einhaltung einer guten Genauigkeit.
  • Die -Zeichnung stellt das neue Spannzeug in Bild i und 2 in der Ausführung für Innengewinde und in Bild 3 und q. bzw. in Bild 5 und 6 in zwei verschiedenen Ausführungen für Außengewinde dar.
  • Entsprechende Teile sind mit gleichen Ziffern bezeichnet.
  • Alle Ausführungsformen enthalten in dem mittels Schrauben 8 am Flansch der Maschine usw. zu befestigenden Körper i eine zylindrische Bohrung, in der die Antriebsteile geführt werden, und daran anschließend drei rechteckige Nuten für die Führung der Gewindespannbacken 3. Bei der Ausführung als Dorn für Innengewinde (Bild i und 2) führt sich in der Bohrung des Körpers i der Kolben 2, der an seinem äußeren Ende einen Gewindeansatz trägt und unmittelbar mit der Antriebsstange, die vom rückwärtigen Ende der Maschinenspindel aus angetrieben wird, verbunden ist. Die Backen 3, die an ihren Außenflächen zueinander passende Teile des zu spannenden Gewindeprofils enthalten, stützen sich mit unmittelbar dartmterliegenden Flächen auf entsprechenden Abschrägungen 15 des Kolbens 2 ab. Wird der Kolben nach links gezogen, so bewegen sich die Backen nach außen. Bei der entgegengesetzten Bewegung des Kolbens werden die Backen durch eine: Schlauchfeder 12 nach innen gezogen und dauernd in Anlage .am Kolben 2 gehalten. In achsiger Richtung werden die Backen durch je einen Stift 6 gehalten, der in eine zylindrische Büchse 5 eingreift. Diese steht in entspanntem Zustand des Dornes unter dem Druck einer Feder i i in der äußersten rechten Stellung, die durch eine Anschlagschraube g begrenzt wird. Der Dornkörper i ist an seinem vorderen Ende gleichzeitig als Längsanschlag für das zu spannende Werkstück 1q. ausgestaltet. Die Fläche 4. entspricht der zum Bestimmen dienenden Fläche des Werkstückes.
  • Vor Beginn des Spannvorganges befindet sich der Kolben 2 in der äußersten rechten Endstellung, ebenso die Backen 3, die jedoch unter der Wirkung der Feder i i nur einen begrenzten Längshub ausüben können. Dieser entspricht etwa der Höhe eines Gewindeganges und dient lediglich zum Ausgleich der zufälligen Winkelstellung, in der das Werkstück in die Spannvorrichtung eingesetzt wird. Der Hub des Kolbens 2 wird entsprechend der Neigung der mit den Spannbacken in Anlage stehenden Flächen 15 so. bemessen, daß die Backen in der Anfangsstellung mit ihren Gewindespitzen unter dem Kerndurchmesser des zu spannenden Gewindes liegen. Das zu spannende Werkstück wird nach dem überschieben über die Gewindespannbacken mit seinem Ge-«nnde zweckmäßig in die eine gerade obenstehende Backe eingelegt. Dabei wird es entsprechend der zufälligen Lage seiner Gewindegänge noch einen gewissen Abstand von der Fläche 4. besitzen. Wird nun der Kolben 2 nach links bewegt, so bleiben die Backen 3 zunächst in achsiger Richtung stehen, solange der Widerstand, den sie dem Kolben 2 entgegensetzen, die Spannung der Feder i i nicht übersteigt. Sie bewegen sich also mittig nach außen und legen sich gegen die Gewindegänge des Werkstückes. Diese Bewegung erfolgt parallel, da das linke Ende jeder Backe nicht fest aufgehängt, sondern lediglich geführt ist. Aus dem gleichen Grunde bleibt auch zwischen Kolben 2 und Bache 3 stets volle Flächenberührung. Das Werkstück wird daher auch bei Unterschieden im Gewindedurchmesser stets auf die ganze Länge der Backen im Gewinde gespannt werden, solange der Gewindedurchmesser selbst nicht kegelig ist.
  • Liegen die Backen im Gewinde an, so wird bei der weiteren Bewegung des Kolbens 2 der Widerstand der Feder i i überwunden, und die Backen gehen mit dem Werkstück zusammen weiter nach links, bis dieses an der Fläche 4 zur Anlage kommt. Danach erfolgt die eigentliche Festspannung im Gewinde entsprechend der auf den Kolben 2 wirkenden achsigen Kraft. Beim Lösen vollzieht sich der Vorgang umgekehrt sinngemäß.
  • Bei der Ausführung als Zange (Bild 3 und 4) muß der Kolben über die Backen hinweggreifen. Damit diese die unmittelbare Führung im Körper i behalten, muß der Kolben hierzu aufgeteilt werden in einen Führungsteil 2,1 und drei einzelne Schieber 2b. Der durch die Feder i i belastete Hilfskolben 5 wirkt hierbei unmittelbar auf das vordere Ende der Backen 3 ein, und zwar mittels einer Kegelfläche, die gleichzeitig jede Backe nach außen gegen die schräge Fläche 15 des Schiebers 2" preßt und beim öffnen der Zange das Aufgehen der Backen bewirkt. Die achsige Bewegung der Backen wird hierbei begrenzt durch Ansätze an den Backen (s. Nebenabbildung 3a). Diese greifen in eine Ringnut des Körpers ein, die um etwa eine Ganghöhe des Gewindes breiter ist. Die Feder i i stützt sich auf einen Teller ; a ab, der seinerseits durch einige Stifte 7 b durch den Kolben 2a hindurch an der Scheibe 7e abgestützt ist.
  • Der Längsanschlag 'des Werkstückes erfolgt wiederum an der Fläche :1 des Körpers i.
  • Bei der Ausführung nach Bild 5 und 6 ist der Kolben 2 wieder aus einem Stück, aber nach außen verlegt und führt sich auf dem Außendurchmesser des Körpers i. Seinen Antrieb erhält er von der Zugstange 2a über einen Querstift 2c, für den im Körper eine entsprechende Längsnut ausgefräst ist. Die Backen 3 führen sich wiederum in Längsnuten des Körpers i, der zwischen den Backen vorgezogen ist und wiederum die Fläche 4. für den Anschlag des Werkstückes trägt. Mit ihrem rückwärtigen Ende greifen die Backen über einen Bund der Büchse 5, die unter der Einwirkung der Feder i i steht. Die Arbeitsweise dieser Ausführung ergibt sich ohne weiteres aus den vorhergehenden Beschreibungen.

Claims (3)

  1. PATENT ANSPRÜCHl': i. Spannvorrichtung für Werkstücke, die mittels eines Gewindes und einer ebenen oder kegeligen Stirnfläche ausgerichtet und gespannt werden sollen, bei der die Werkstückstirnfläche an einem fest mit dem Vorrichtungskörper verbundenen Teil anschlägt, während das Ausrichten und die Aufnahme im Gewinde durch sowohl mittig als auch achsig gemeinsam bewegte Gewindespannbacken erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespannbacken (3) seitlich an je zwei parallelen, parallel zur Vorrichtungsachse liegenden Ebenen im Vorrichtungskörper (i) radial und achsig frei beweglich geführt sind, daß durch einen Hilfskolben (5) die Spannbacken (3) so zusammengehalten sind, daß sie sich nur gemeinsam und gleichmäßig in Längsrichtung verschieben können, daß weiterhin dieser Hilfskolben mit den Backen durch eine unter Vorspannung stehende Feder (i i) nachgiebig, in Richtung vom Anschlag (4) weg, gehalten wird und daß für die Bewegung der Backen ein achsig bewegbarer Spannkolben (2, 2a und 2b) vorgesehen ist, der mit schrägen Flächen (15) zunächst die Gewindebacken in radialer Richtung an das Werkstück anpreßt und anschließend Backen und Werkstück zusammen gegen die Feder zurück bis an den Längsanschlag (4) -zieht.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch i für Werkstücke mit Innengeitnnde (Bild i und 2), dadurch gekennzeichnet, daß im Vorrichtungskörper (i) ein Spannkolben (2) von zylindrischer Grundform achsig bewegbar geführt ist, der an seinem vorderen Ende mit nach rückwärts geneigten Schrägflächen (i5) an den Gewindespannbacken (3) angreift, daß diese Spannbacken in von der Bohrung für den Spannkolben ausgehenden und zu ihr parallelen rechteckigen Nuten des Vorrichtungskörpers seitlich geführt sind, daß ihre mit Gewindespannflächen versehenen äußeren Enden durch eine Schlauchfeder (12) gegen den Spannkolben gehalten werden und daß sie am inneren Ende mittels je eines Zapfens (6) mit einem hinter dem Spannkolben ebenfalls achsig im Körper geführten Hilfskolben (5) in Eingriff stehen und daß dieser Hilfskolben zusammen mit den Spannbacken in der Ruhestellung durch eine Feder (i i) nachgiebig nach außen, d. h. in Richtung vom Anschlag (q.) weg, gehalten wird.
  3. 3. Spannvorrichtung nach Anspruch i für Werkstücke mit Außengewinde (Bild 3 und ¢), dadurch gekennzeichnet, daß, der Spannkolben aus einem in einer zylindrischen Bohrung des Vorrichtungskörpers (i) geführten Grundkolben (2a) und mehreren in der Längsrichtung fest mit dem Grundkolben verbundenen Schiebern (2b) zusammengesetzt ist, daß diese Schieber zusammen mit den Gewindespannbacken (3) in von der mutigen Bohrung des Vorrichtungskörpers ausgehenden und zu ihr parallelen rechteckigen Nuten dieses Körpers geführt sind, daß die Schieber mit nach rückwärts geneigten, an ihren vorderen Enden angeordneten Schrägflächen (i5) an den Spannbacken angreifen und daß die Spannbacken durch einen im Grundkolben (2a) geführten und unter dem Druck einer Feder (i i ) stehenden Hilfskolben (5) gemeinsam nachgiebig nach vorn und außen gehalten werdeln, wobei die Bewegung nach vorn durch seitliche Ansätze der Spannbacken begrenzt wird, die in eine von der mittigen Bohrung ausgehende Ringnut des Vorrichtungskörpers hineinragen. q.. Spannvorrichtung nach Anspruch i für Werkstücke mit Außengewinde (Bild 5 und 6), dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkolben (2) außen auf dem Vorrichtungskörper (i) geführt und durch einen Querstift (2e) mit dem Zugbolzen (2ä) verbunden ist und daß der Spannkolbeln mittels eines nach rückwärts offenen Innenkegels (15) an den Gewindespannbacken (3) angreift, die an ihren mit den Gew-indespannflächen versehenen äußeren Enden durch einen Federring (12) auseinandergehalten werden und an ihren inneren Enden durch einen im Vorrichtungskörper geführten Hilfskolben (5) und eine Feder (i i) gemeinsam nachgiebig nach vorn gedrückt werden.
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