DE707655C - Schutzeinrichtung fuer schnell anlaufende Gleichstrommotoren mit einem selbsttaetigen Regler - Google Patents
Schutzeinrichtung fuer schnell anlaufende Gleichstrommotoren mit einem selbsttaetigen ReglerInfo
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- DE707655C DE707655C DEST58927D DEST058927D DE707655C DE 707655 C DE707655 C DE 707655C DE ST58927 D DEST58927 D DE ST58927D DE ST058927 D DEST058927 D DE ST058927D DE 707655 C DE707655 C DE 707655C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
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Description
- Schutzeinrichtung für schnell anlaufende Gleichstrommotoren mit einem selbsttätigen Regler Zur Regelung von Motoren, die beispielsweise Generatoren antreiben, deren Spannung gleich zu halten ist, oder zu ähnlichen Zwecken sind selbsttätige Regler in vielfacher Ausführung bekannt, z. B. Wälzsektorreglermit@einem vom Netz gespeisten Drehsystem, die in Abhängigkeit vor: Spannungsänderungen im Motorstromkreh liegende Widerstandswindungen zu-oder abschalten. Als weiteres Beispiel seien Kohledruckregler genannt, deren Erregerstromkreis einen Eleketromagneten enthält, der mittels eines Dreh- oder Hubankers in Abhäagigkeit von den Spannungsänderungen o.,dgl. den Kohledruck und damit den Widerstand im. Regler ändert. Solche und ähnliche salbsttätige Regler- bzw. ihre Erregerstromkrt iss werden zugleich mit dem Einschalten des Motors an das Netz gelegt, sie beginnen als: ) sofort zu arbeiten.
- Dies ist so @.nge unbedenklich, als beim Einschalten de: Motors der Strom nicht allzu stark ansteigt.' st dies aber der Fall, so besteht die Gefahr. daß der sofort wirksam werelende Regler zu stark ausschlägt und an den Wälzkontakten eines Wälzsektorreglers, z. B. infolge der hohen Stromstärke, starke Schäden auftreten.
- Diese Gefahr besteht -, insbesondere bei schnell anlaufenden Gleichstrommotoren, die im Augenblick dies Einschaltens eine hohe Leistung aufnehmen, so ddß die Stromzeitkurve entsprechend Abb. i der Zeichnung eine sehr stark ausgeprägte Belastungsspitze aufweist.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Regelung für schnell anlaufende Gleichstrommotoren mittels eines selbsttätigen Reglers, dessen Erregerstromkreis beim. Schließen des Motorstromkreises über eine in diesem liegende Stromspule geschlossen wird. Zur Vermeidung der erwähnten Nachteile bekanntet Ausführungen wird nach der Erfindung vorgeschlagen, die Stromspule mit einer zweiten Wicklung zu versehen und diese an die Wicklung eines Magneten, eines Feinrelais o. dgl. anzuschließen, mittels dessen das Schließendes Erregerstromkreises des Reglers kurzzeitig verzögert wird. Bei einer solchen Regelung beginnt also der selbsttätize Reglex.,
nämlich erst dann, wenn die Delastungsspitze in der Stromzeitkurve abgenommen und der Strom des Motors gleichmäßig geworden ist.nicht sofort beim Anschließen des Mo stromkreises zu arbeiten, sondern er be verzögert mit der ihm zugewiesenen Ar - Die Zeichnung zeigt in Abb. 2 ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung, bei dem ein Motor a vom Netz b gespeist wird und zurr Antrieb eines Generators c dient. Im Motorstromkreis d liegt eine Stromspule e, ferner befinden sich in dem gleichen Stromkreis Widerstände f, die durch den Wälzsektor g des selbsttätigen Reglers k überbrückt bzw.eingeschaltet «erden. Der selbsttätige Regler h hat ein Drehsystem; sein Erregerstromkreis i ist an das Netz b geschaltet und enthält eine Unterbrechungsstelle mit Schaltbrücke j, die unter dem Einfluß der Erregung der Spule e in die Einschaltstellung gebracht werden kann.
- Nach der Erfindung ist auf den Eisenkern der Spule e noch eine zweite Wicklung k aufgebracht, die an die Wicklung m eines Magneten n angeschlossen ist. Die Schaltbrücke j trägt einen Anker o, der vom Magneten n angezogen werden kann.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Der Motorstromkreis d wird mittels des Schalters p geschlossen. Dadurch wird die Spule e erregt. Falls sie dabei die Kontaktbrücke j des Erregerstromkreises 1 sofart schließen würde, müßte der selbsttätige Regler h sofort zu arbeiten beginnen und infolge der bei dem schnellen Anlauf des Motors auftretenden Stromspitze sehr stark ausschlagen. Durch den schnell ansteigenden Erregerstrom der Spule e wird nach bekanntem Gesetz in der Spule k eine Spannung induziert, die in Verbindung mit der Spule in den Magnet n derart erregt, daß er vermittels des Ankerso die Schaltbrücke i in der Offenstellung festhält. Erst wenn der Anlauf beendet und dadurch der aufgenommene Strom konstant ge-
`festgehalten; die Stromspule e kann also die Kontaktbrücke i in die Einschaltstellung bringen und nun erst den selbsttätigen Regler h an das Netz b schalten.` rden ist, wird in der Spule keine Spannung hr induziert, die Erregung der Spule m Nibt aus, und der Ankern wird nicht mehr - Das Einschalten der Unterbrechungsstelle i im Erregerstromkreis l kann natürlich auch auf andere Weise verzögert werden. Man kann z. B., wenn die in der Spule k induzierten Kräfte zu klein sein sollten, statt des Elektromagneten m, n -ein Feinrelais benutzen, welches so lange, als in der Spule k eine Spannung induziert wird, eine Hilf sunterbrechungsstelle im Erregerstromkreis i offen hält. In, diesem Falle wird beim Einschalten des Motorstromkreises zwar die Unterbrechungsstelle j sofort geschlossen, aber die Hüfsunterbrechungsstelle schließt sich erst dann und legt damit den Erregerstromkreis i an das Netz b, wenn der Motor seinen Anlauf beendet hat.
- Die Regelung nach der Erfindung ist selbstverständlich auch für andere Zwecke als beim AUSführunLsbelsl)lel brauchbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schutzeinrichtung für schnell anlaufende Gleichstrommotoren mit einem selbsttätigen Regler, dessen Erregerkreis beim Schließen des Motorstromkreises durch ein in diesem liegendes Stromschütz geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Schütz (2) mit einer zweiten Wicklung (k) versehen und diese an die Wicklung (m) eines Magneten (n) oder eines Feinrelais angeschlossen ist, um das Schließen des Erregerstromkreises (1) kurzzeitig zu verzögern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST58927D DE707655C (de) | 1939-07-18 | 1939-07-18 | Schutzeinrichtung fuer schnell anlaufende Gleichstrommotoren mit einem selbsttaetigen Regler |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEST58927D DE707655C (de) | 1939-07-18 | 1939-07-18 | Schutzeinrichtung fuer schnell anlaufende Gleichstrommotoren mit einem selbsttaetigen Regler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE707655C true DE707655C (de) | 1941-07-01 |
Family
ID=7468033
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST58927D Expired DE707655C (de) | 1939-07-18 | 1939-07-18 | Schutzeinrichtung fuer schnell anlaufende Gleichstrommotoren mit einem selbsttaetigen Regler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE707655C (de) |
-
1939
- 1939-07-18 DE DEST58927D patent/DE707655C/de not_active Expired
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