DE708281C - Handpolierwerkzeug - Google Patents

Handpolierwerkzeug

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Publication number
DE708281C
DE708281C DEST55495D DEST055495D DE708281C DE 708281 C DE708281 C DE 708281C DE ST55495 D DEST55495 D DE ST55495D DE ST055495 D DEST055495 D DE ST055495D DE 708281 C DE708281 C DE 708281C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polishing
frame
polish
hand
box
Prior art date
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Expired
Application number
DEST55495D
Other languages
English (en)
Inventor
Adalbert Strogalski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADALBERT STROGALSKI
Original Assignee
ADALBERT STROGALSKI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ADALBERT STROGALSKI filed Critical ADALBERT STROGALSKI
Priority to DEST55495D priority Critical patent/DE708281C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE708281C publication Critical patent/DE708281C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00—Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10—Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/28—Polishing implements
    • A47L13/29—Polishing implements having movable or detachable polishing or shining cloths

Landscapes

  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Handpolierwerkzeug Es sind bereits Handpoliervorrichtungen bekannt, die von oben mit Hand geführt werden und bei, denen ein Politurflüssigkeitsbehälter nebst einem am gelochten Behälterboden lösbar befestigten, mit Politur gespeisten Polierpolster vorgesehen sind. Es sind auch bereits Poliereinlagen von Filz bekannt. Ebenso ist bekannt eine dicke Filzscheibe über einer dünneren Filz- oder Lederschicht anzuordnen, wobei die Filzplatten durchlöchert sind. Es ist auch bekannt, Druckeinsätze vorzusehen, die auf die mit Politur getränkte Filzeinlage einwirken.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Handpolierwerkzeug, das aus einem Politurflüssigkeitsbehälter nebst einem am gelochten Behälterboden lösbar befestigten, mit Politur gespeisten Polierpolster besteht, und die Erfindung besteht darin, daß im Innern des kastenartigenPoliturbehälters mehrereDruckeinsätze übereinander angeordnet sind, durch die infolge des von Hand ausgeübten Druckes auf das Polierpolster das Ausfließen -der Politurflüssi.gkeit geregelt wird. Man hat so ein elastisches Polierwerkzeug, bei dem dauernd in der gewünschten Menge die Politur zufließt und wobei dauernd ein Druck von Hand vorgesehen ist, -der durch Hand immer wieder nach den Bedürfnissen eingestellt werden kann Es findet durch die verschiedenen Schichten und Lochungen der Schichten dabei eine gleichmäßige und" regelbare Verteilung der Politur statt.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen Durchschnitt durch das gesamte Polierwerkzeug, Abb. 2 bis 8 die einzelnen Teile des Werkzeugs.
  • Das Handpolierwerkzeug besteht aus einem Kastenbeutel i, der aus einem 5 cm hohen, innen 9 X i2 cm messenden Metallrahmen besteht, vorteilhaft aus nicht rostendem Metall. Dieser Metallrahmen ist an der Unterseite mit einem Drellstoff 2 versehen, beispielsweise dadurch, daß Löcher in -dem Metallrahmen vorgesehen .sind, durch,. die der Drell- Stoff durch Annähen befestigt wird. Die Ecken 3 sind dabei vorteilhaft mit einer Gummidichtung ausgepolstert. An der Oberkante werdenDrellseitenq angenäht, und zw4 an allen vier Seiten des Rahmens. Durch . d Hclilsauin der oberen Kanten dieser Dre# f Seiten werden Schnüre gezogen. und zwar hin einer Weise, daß die gegenüberliegenden Längsseiten durch eine Schnur 5 uns ebenso die gegenüberliegenden Querseiten durch eine Schnur 6 miteinander verbunden sind. An einer Längs- und einer Querseite ist dabei der Hohlsaum in der -litte etwa 1,5 cm breit ausgezackt und die Teile rechts und links von der Auszackung ; vorteilhaft mit Leder unterfüttert.
  • In diesen Kastenbeutel i kommt ein Rahmen 8 aus Blech, der 10.7 v 7,7 cm lang und breit ist und 3 cm hoch ist. Dieser Rahmen ist an der U"titerkante etwa .1 nnn nach außen umgebogen. An der Unterseite dieses Raliinens wird eine 2 111111 starke Lederscheibe 9 befestigt, über die eine oder zwei Filzscheiben von etwa je 2 111111 Stärke nach dem Innern des Ralnnens zu angebracht sind. In den Filzscheiben «-erden a2 über die ganze Fläche verteilte, etwa '(2 inin breite Löcher angeordnet. in die Lederplatte dagegen werden nur sechs i min breite Löcher eingestochen.
  • In diesen Rahmen 8 kommt ein Wollstrick io, das aus ni:@hreren. 6 bis 8, kraus- und glattgestrickten Wollscheiben besteht, die die Größe der inneren Fläche des Rahmens haben. Diese Wollscheiben werden sperrholzartig übereinandergenäht.
  • Auf dieses Wollstück koninit eine Solildruckplatte i i, die genau in die Innenfläche des Rahmens 8 hineinpaßt. Diese Platte besteht aus einer etwa 2 min starken, mehrfach dtirclibrocliciien Metallplatte, die an den vier Ecken der Oberseite mit je einem 2 cm ]angen, i cm breiten-, i,3 cm hohen Stützklötzchen versehest ist. Über den Rahmen 8 wird ein Rahmen 12 gestiilpt, der ebenfalls aus etwa : mm starkem nicht rostendem Metall gefertigt ist und etwa d. cm hoch ist. Etwa i cm unter der Oberkante ist eine Überdachung T3 vorgesehen. Am vorteilhaftesten wird man diesen Rahmen in der Weise darstellen, daß man in eisten äußeren Rahmen von etwa .I cm Höhe einen inneren Rahmen von etwa 5 cm Höhe eng anliegend anordnet, wobei aber dieser innere Rahmen umgebogen ist in 3 cm Höhe, so daß durch die restlichen 2 cm dieses inneren Rahmens die Überdachung 13 gewonnen wird. In der Mitte bleibt eine Öffnung von 7,5;<d,5 cm.
  • Diese Überdachung 13 drückt auf die Stützklötzchen der Solildruckplatte ii und wölbt dadurch die Lederscheibe 9 vor. Die Überdachung 13 tvird uni 8 inin von dein Rahmen überragt. Auf die Überdachung 13 wird eine etwa 2 mm starke Filzplatte aufgeklebt, unter Freilassen der inneren Öffnung. Das innere `Maß dieses Rahmens 12 inuß genau dem Außen-.maß des Rahmens 8 entsprechen, so daß :beide eng aufeinanderpassen und dicht schließen.
  • Auf diesen Rahmen 12 kommt ein Holzkasten 1:I, der in den Rahmen 12 hineinpaßt und von der Überdachung 13 getragen wird. Dieser Holzkasten ist aus i cm starkem Hartholz gefertigt und hat etwa i cm unter der Oberkante eine etwa 5 mm breite und tiefe Nut i5. An den Längsseiten ist in der Mitte über der Nut auf der einen Seite je ein Stift eingelassen mit breitem Kopf 16. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein kleiner Haken 17 eingelassen und ebenso an den Querseiten. Der Kasten wird mit je'/_ mm starkem Blech gefüttert, das Blech wird unten in der Breite der Wandstärke des Kastens umgebogen und mit eifitem Filzstreifen belegt, um so eine gute Dichtung der Unterseite des Kastens an der mit einem Filzstreifen ,belegten Überdachung 13 zu gewinnen, wenn der Kasten auf den Rahmen 12 aufgesetzt wird, in den er genau hineinpaßt. Nun werden die Drehseiten .I des Kastenbeutels i hochgezogen, die Schnüre 5 und 6 in die Nut 15 gelegt, nachdem an einer Längs- und einer Querkante der Drellseiten vorgesehene Osen 18 über die Stifte 16 geschoben sind. Die Schnüre werden dann festgezogen und kreuzweise in die dafür bestimmten Haken 17 gelegt. Das Handpolierwerkzeug wird mit Politur gefüllt und ist zum Gebrauch fertig. Die Sohldruckplatte i i wölbt dabei die Sohle des Werkzeugs vor und macht es möglich, daß der zum Polieren nötige Druck nicht nur auf die Außenkante, sondern über :die ganze Sohle des Werkzeugs erfolgt. 1VIan kann so lange polieren, als über dein Wollsohlstück io Politur sich befindet. Wenn aber das Wollsohlstück nur noch mäßig getränkt ist und uni auch die Reste der Politur zu benutzen, ist ein Einlegestück i9 vorgesehen, das aus Blech oder filzbekleidetem Holz besteht und dessen unterer, etwa 2'/z cm starker Teil in Länge und Breite in die durch die Überdachung 13 des Rahmens 12 gelassene Öffnung hineinpaßt. Der obere Teil dieses Einlegestückes entspricht der Innengröße des Holzkastens. Dieses Einlegestück ist mit einer Schnur zum Herausziehen versehen.
  • Auf dieses Einlegestück kommt eine Abschlußplatte mit Druckklotz 2o. Dieser besteht aus einer etwa 1 cm starken Platte aus Holz ohne Verkleidung von der Innengröße des Kastens 1d., auf- der in entsprechender Höhe ein Griitstück angeordnet ist, so daß dadurch ein Druck ausgeübt werden kann. Es gelingt so, auch die letzten Reste der Politur zu benutzen. Das Handpolierwerkzeug wird ergänzt durch einen sich selbst am Werkzeug festhaltenden Polierlappen. Aus einem für den Polierzweck passenden, nach Besäumung der Kanten i8 X i5 cm messenden Stoff werden die Ecken in Größe von i cm' herausgeschnitten und alle 8 Ecken nach der Kante zu 5 mm breit abgeschrägt. Dann werden an allen Ecken je eine zusammenhängende Lang- und Schmalseitenecke mit kräftiger ganz kurz gehaltener Gummilitze verbunden, dann streift man den Lappen über die Kastenbeutelsohle, wobei er durch die Gummipolster 3 sich selbst festhält.
  • Beim Polieren bilden sich um die Kanten .der Poliersohle Streifen erhärteter Politur. Damit dieser Streifen nicht zu hart wird und die Politur zerkratzt, muß der Polierlappen öfter umgewendet werden. Durch die oben geschilderte Anordnung ist die Umwendung leicht zu tätigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handpolierwerkzeug für Tischler, bestehend aus einem Politurflüssi:gkeitsbehälter nebst einem am gelochten Behälterboden lösbar befestigten, mit Politur gespeisten Polierpolster, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des kastenartigen Politur'behälters (i, 1q.) mehrere Druckeinsätze (1i, 1a, 13, i9 und 2o) übereinander angeordnet sind, durch die infolge des von Hand ausgeübten. Druckes auf das Polierpolster das Ausfließen der Politurflüssigkeit geregelt wird.
DEST55495D 1936-11-14 1936-11-14 Handpolierwerkzeug Expired DE708281C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST55495D DE708281C (de) 1936-11-14 1936-11-14 Handpolierwerkzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST55495D DE708281C (de) 1936-11-14 1936-11-14 Handpolierwerkzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE708281C true DE708281C (de) 1941-07-17

Family

ID=7467260

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST55495D Expired DE708281C (de) 1936-11-14 1936-11-14 Handpolierwerkzeug

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DE (1) DE708281C (de)

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