DE708294C - Unterhaltungsschiessspiel - Google Patents
UnterhaltungsschiessspielInfo
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- DE708294C DE708294C DEM144919D DEM0144919D DE708294C DE 708294 C DE708294 C DE 708294C DE M144919 D DEM144919 D DE M144919D DE M0144919 D DEM0144919 D DE M0144919D DE 708294 C DE708294 C DE 708294C
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- ball
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F7/00—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
- A63F7/02—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks using falling playing bodies or playing bodies running on an inclined surface, e.g. pinball games
- A63F7/025—Pinball games, e.g. flipper games
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
- Unterhaltungsschießspiel Gegenstand der Erfindung ist ein Unterhaltungsschießspiel. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die als Geschütz ausgebildete Abschußvorrichtung richtbar angeordnet ist, mittels deren eine Kugel im Steilschuß in anzuzielende Räume einer Festungsattrappe abgeschossen werden kann, innerhalb deren federnd angeordnete, dachartige Führungsbleche vorgesehen sind, auf die die Kugel .aufschlägt, einen Lichteffekt hervorruft und ein- Zählwerk schaltet, durch das Führungsblech aber gleichzeitig seitlich abgelenkt wird, um in ihrer Abwärtsbewegung weiteren, hinter der Festungsattrappe angeordneten, mit gleichen Führungsblechen versehenen, Lichteffekte hervorrufenden und das Zählwerk schaltenden Kontaktstellen abge,-leitet zu werden.
- Das Unterhaltungsspiel zeigt also gewissermaßen den Einschlag eines Geschosses in eine Festungsanlage, wobei, je nachdem welche Kontaktstellen die Kugel schließt, Zahlenwerte durch ein Zählwerk registriert werden, die in einer unterhalb des Spieles vorgesehenen Schauöffnung sichtbar werden. Bei Erreichen einer festliegenden Höchstzahl wird dem Spielenden ein Wertobjekt irgendwelcher Art, z. B. ein Glas Bier, verabreicht.
- Es sind bereits Unterhaltungsspiele bekannt, die mit einer Vorrichtung für den Abschuß einer Kugel versehen sind. Bei diesen pultartig ,ausgebildeten Spielen wird die Kugel in einem Führungskanal nach vorn in das Spielfeld geschleudert, wo sie, sich selbst überlassen, ,an verschiedene, irgendwelche Bewertung registrierende, als Glocken ausgebildete Kontaktstellen anschlagen kann. Die Bewegung der Kugel kann bei diesen Spielen nicht nach einer bestimmten Wertmarkierung bzw. Glocke vom Spieler dirigiert werden, die Bewegung der Kugel ist vielmehr dem Zufall überlassen. Außerdem be-
kann durch ein richtbares Geschütz vom Spielenden nach einer Richtung erfolgen, die dem Spieler die Möglichkeit bietet, eine besonders hohe Bewertung des Spieles zu erreichen.nötigen diese Spiele für ihre Aufstellung ver- hältnismäßig viel Platz, was nicht erwünscht ist. Demgegenüber kann das Spiel nach de-x' vorliegenden Erfindung an der Wand aufgej hängt bzw. aufgestellt werden, benötigt a00 wenig Platz, und die Bewegung der KugeJk - Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. und z@i-=ir zeigen Abb. i das Unterhaltungsspiel in Vorderansicht, Abb.2 eine teilweise Ansicht der hinter der Festungsattrappe angeordneten Kontaktstellen, Abb.3 die Anordnung einer Kontaktstelle in Vorderansicht, Abb. 4. eine Seitenansicht zu Abb. 3.
- Das Unterhaltungsspiel ist in einem Kasten i angeordnet, dessen Vorderseite mit einer Glasscheibe 2 versehen ist. Auf der Innenseite der Glasscheibe 2 ist eine Festungsanlage im Querschnitt entweder als Bild oder als Modell vorgesehen, wie dies in der Abb. i ersichtlich gemacht ist. Seitlich unten im Gehäuse i ist eine als Geschütz. ausgebildete Abschußvorrichtung 3 vorgesehen, die schwenkbar bzw. richtbar angeordnet ist. Die Vorrichtung für das Richten und den Abschuß des Geschützes 3 ist außerhalb des Gehäuses i vorgesehen. Mit dem Geschütz 3 wird eine Kugel .l im Steilschuß abgeschossen. Die Kugel. wird dem Geschütz. 3 selbsttätig zugeführt. Für den Spielverlauf sind mehrere Kugeln zur Verfügung, die in an sich bekannter Weise einzeln gesteuert und dem Geschützrohr zugeführt werden.
- Im oberen Teile der Festungsattrappe sind mehrere offene Räume I, 1I, 111 vorgesehen, in die die Kugeln a je nach gezielter Richtung Einl.aß finden können. jede Abteilung I, 1I, ITI wird mit anderer Zahl bewertet, so daß es darauf ankommt, die Kugel q. in den Raum zu bringen, der die höchste Bewertung anzeigt.
- Für das Anzeigen der Treffer sind in den Räumen I, 11, 111 dachartige Führungsbleche 5 vorgesehen, die mittels Stäben 6 an hängenden Federn 7 angeordnet sind, vgl. insbesondere die Abb. 2, 3 und ,l. Die hängenden Federn 7 dienen für die Kontaktgebung. Zu -diesem Zwecke sind die Federn 7 an ihrem unteren Ende (vgl.. Abb.3) gabelförmig ausgebildet und umgreifen die Fassung einer elektrischen Lampe 8, während sie im oberen Teil zwischen zwei Kontakten 9 und i o angeordnet und befestigt sind. Trifft die Kugel 4. auf das
der dachartigen Ausbildung der Führungsbleche 5 wird die auf sie auftreffende Kugel sofort seitlich abgelenkt, und die Feder 7 geht in ihre Ruhelage zurück. Das Aufleuchten der Lampe 8 erfolgt also nur einen Moment. Die seitlich abgelenkte Kugel q. gelangt in ihrer Abwärtsbewegung auf weitere, hinter der Festungsattrappe angeordnete, mit gleichen Führungsblechen versehene, Licht.effektc hervorrufende und das Zählwerk steuernde Kontaktstellen (vgl. die teilweise Darstellung in Abb. 2) und gelangt schließlich im unteren Teile des Gehäuses i in Ruhestellung. Nunmehr wird eine weitere Kugel in das Geschützrohr 3 zur Einführung gebracht, und das Spiel kann wiederholt werden. Zu bemerken ist noch, daß zwischen den nebeneinander und untereinander angeordneten, federnden Führungsblechen 5 noch feste Führungsbleche i i vorgesehen sind, mittels deren die Kugel in irgendeine Richtung bei ihrer Abwärtsbewegung gebracht wird. Für eine Spieldauer sind z. B. fünf Kugeln vorgesehen. Das erzielte Spielergebnis wird in der Schauöffnung 12 sichtbar gemacht.dachartige Führungsblech 5, so wird die Feder 7 seitlich ausgebogen. Hierdurch be- rührt die Feder 7 einen der Kontakte 9 oder #I #jo und gleichzeitig die Fassung der I-ampe 8, 4 @°.@ daß ein Lichteffekt hervorgerufen wird, chzeitig wird auch das Zählwerk geschal- ..et. Die Schaltung des Zählwerkes und des- sen Einzelheiten gelten als bekannt. Infolge
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Unterhaltungsschießspiel, dadurch gekennzeichnet, daß die als Geschütz ausgebildete Abschußvorrichtung (3) richtbar angeordnet ist, mittels deren eine Kugel im Steilschuß in anzuzielende Räume (I, II, III) einer Festungsattrappe abgeschossen werden kann, innerhalb deren federnd angeordnete, dachartige Führungsbleche (5) vorgesehen sind, auf die die Kugel aufschlägt, einen Lichteffekt hervorruft und das Zählwerk schaltet, durch das Führungsblech (5) aber gleichzeitig seitwärts abgelenkt wird, um in ihrer Abwärtsbewegung weiteren, hinter der Festungsattrappe angeordneten, mit gleichen Führungsblechen versehenen, Lichteffekte hervorrufenden und das Zählwerk schaltenden Kontaktstellen zugeführt zu werden.
- 2. Unterhaltungsschießspiel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die dachartigen Führungsbleche (5) mittelbar an hängenden Federn (7) angeordnet sind, die beim Auftreffen der Kugel auf das Führungsblech seitlich ausgebogen werden, wodurch die Kontaktgebung hervorgerufen wird, zu welchem Zwecke die Federn (7) .an ihrem Ende gabelförmig ausgebildet sind und die Fassung einer elektrischen Lampe (8) umgreifen, während sie im oberen Teile zwischen zwei Kontakten (9 und io) angeordnet und befestigt sind.
- 3. Unterhaltungsschießspiel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den nebeneinander und untereinander angeordneten, federnden Führungsblechen (5) noch feste Führungsbleche (i i) für die Kugel vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM144919D DE708294C (de) | 1939-04-25 | 1939-04-25 | Unterhaltungsschiessspiel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM144919D DE708294C (de) | 1939-04-25 | 1939-04-25 | Unterhaltungsschiessspiel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE708294C true DE708294C (de) | 1941-07-17 |
Family
ID=7335657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM144919D Expired DE708294C (de) | 1939-04-25 | 1939-04-25 | Unterhaltungsschiessspiel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE708294C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0084230A1 (de) * | 1981-12-15 | 1983-07-27 | Michael Wichinsky | Spielgerät |
-
1939
- 1939-04-25 DE DEM144919D patent/DE708294C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0084230A1 (de) * | 1981-12-15 | 1983-07-27 | Michael Wichinsky | Spielgerät |
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