DE708471C - Peilanlage fuer Tauchboote - Google Patents
Peilanlage fuer TauchbooteInfo
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- DE708471C DE708471C DET52195D DET0052195D DE708471C DE 708471 C DE708471 C DE 708471C DE T52195 D DET52195 D DE T52195D DE T0052195 D DET0052195 D DE T0052195D DE 708471 C DE708471 C DE 708471C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q3/00—Arrangements for changing or varying the orientation or the shape of the directional pattern of the waves radiated from an antenna or antenna system
- H01Q3/02—Arrangements for changing or varying the orientation or the shape of the directional pattern of the waves radiated from an antenna or antenna system using mechanical movement of antenna or antenna system as a whole
- H01Q3/04—Arrangements for changing or varying the orientation or the shape of the directional pattern of the waves radiated from an antenna or antenna system using mechanical movement of antenna or antenna system as a whole for varying one co-ordinate of the orientation
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Description
- Peilanlage für Tauchboote Die vorliegende Erfindung betrifft Peilanlagen für Tauchboote, die mit drehbaren Richtantennen, z. B. Rahmenantennen, arbeiten. Eine große Schwierigkeit bei Drehrahmenpeilern in Tauchbooten besteht darin, das Auftreten von Leckwasser zu vermeiden. Um eine für die Unterwasserfahrt hinreichende Festigkeit der Peilantennen zu erreichen, ist es bei den bisher üblichen Anordnungen erforderlich, die Drehachse des Rahmens mit großem Durchmesser auszuführen. Die aus diesem Grunde erforderlichen großen Lagerdurchmesser machen es aber bei den im getauchten Zustand auftretenden hohen Drücken schwer, die Stopfbüchsen, durch welche die Drehachse ins Bootsinnere geführt wird, hinreichend leckwasserfrei zu halten.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird daher zur Vermeidung dieses Nachteils vorgeschlagen, das drehbare Richtantennensystem einer Tauchbootpeilanlage mechanisch mit einer Taucherglocke zu verbinden, die auf einer am Bootskörper fest angeordneten Säule drehbar gelagert ist, und im Luftraum dieser Taucherglocke Mittel zur Verdrehung der Glocke gegenüber der feststehenden Säule vorzusehen. Die mechanischen Kräfte, die bei der Fahrt in getauchtem Zustand auf das Antennensystem einwirken, werden dann von der am Bootskörper fest angeordn°ten Säule aufgenommen, die mit entsprechend starkem Durchmesser ausgeführt werden kann. Wird zur Bedienung der Einstellmittel in der Taucherglocke, wie in einem unten beschriebenen Ausführungsbeispiel, eine mechanische Steuerung verwendet, dann braucht diese nur die zur Verstellung der Antenne erforderlichen Kräfte aufzunehmen; so daß die Steuerwelle sehr dünn ausgeführt und infolgedessen beim Eintritt ins Bootsinnere leicht durch
Stopfbüchsen altgedichtet «erden kann. Da somit bei der Anordnung nach der Erfindung mir sehr kleine oder überhaupt keine Stopf- büchsen erforderlich sind, ist auch die Bedie-: nung der Peilanlage sehr leichtgängig. In den beigegebenen Zeichnungen sind zwei` Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedan- kens dargestellt. In Abb. i bedeutet i die Außenwand des Bootskörpers, mit der die Trägersäule 2 in irgendeiner Weise fest ver- bunden ist. Der geschirmte Rahmen 3 ist am Rahmenkopf dicht schließend mit der Taucher- glocke q. verbunden. Die Taucherglocke trägt in ihrem Innern Gleitbahnen 5, die mit Gegen- gleitbahnen 6 zusammenarbeiten und eine Lagerung der Taucherglocke auf der tragen- den Säule bewirken. Die Gleitbahnen 6, die scheibenförmig ausgeführt und auf der Säule: fest angeordnet sind, besitzen Löcher; , durch «-elche das Wasser in die Glocke eindringen kann. Iin oberen Raum der Taucherglocke, der wasserfrei bleibt, befindet sich ein Zahn- kranz S, in den ein Ritzel 9 eingreift. Die Welle io dieses Ritzels ist mittels der Lager i i in den feststehenden Scheiben 6 gelagert und wird durch den im Bootsinnern liegenden Antriebsmechanismus 12 gesteuert. Da die Welle, wie oben ausgeführt wurde, nur ge- ringen Durchmesser besitzt, ist es leicht, die an der Eintrittsstelle ins Bootsinnere erfor- derliche Stopfbüchse 13 leckwasserfrei zu halten. Die Hochfrequenzleitungen von der Antenne zum Empfänger sind in der hohl ausgebildeten Säule 2 gelagert und werden durch ein Kabel 14 in den Peilraum geführt. Abb. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbei- spiel des Erfindungsgedankens. In beiden Abbildungen sind einander entsprechende Teile mit gleichen Bezugsnummern versehen. In Abb. 2 ist der gesamte mechanische Teil des Antriebswerkes in die Taucherglocke ver- legt, und zwar enthält dieses den Motor i_5, der vom Bedienungsraum über die Leitung 16 gesteuert wird. Diese Leitung kann natürlich auch mit dein Kabel 1.1 zusammengelegt wer- den. Auf der Welle des Motors sitzt das Ritzel 9, welches wieder in den Zahnkranz 8 eingreift und die Verdrehung der Antenne be- wirkt. Dieses Ausführungsbeispiel ist be- sonders günstig, da hierbei Stopfbüchsenüber- liaupt vermieden werden. Ferner besitzt diese Anordnung den Vorteil geringsten Platz- bedarfs. Zur Erzielung einer genauen Pei- hing ist es vorteilhaft, eine automatische R%icknieldeeinrichtung zum Peilraum für die jeweilige Rahmeneinstellung vorzusehen. Die Erfindung bleibt natürlich nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele be- @`schränkt, sondern es können vielmehr be- liebige zweckensprechende slntriebswerke im Luftraum der Taucherglocke vorgesehen wer- den. Auch ist es möglich, die Taticlierglocke an Stelle von Luft mit einem anderen ge- eigneten Gas zu füllen, vorzugsweise uni eine Verminderung der Kondenswasserbildung zu erreichen. Ferner bleibt die Anordnung nicht auf die Verwendung bei Hochfrequenten Rich- tungsfindern beschränkt, sondern kann natür- lich auch bei Schall- bz«-. Ultraschallgeräten sinngemäß angewendet werden.
Claims (1)
-
I'ATEN-fnrrsrizl)UllE: i. Peilanlage für Tauchboote, dadurch gelcennzeich riet. dal.i <las riclitungsempfind- liclie Organ finit einer Taucherglocke ineclianiscli verbunden ist, die auf einer am Bootslcöi-per fest angeordneten Säule drehbar gelagert ist, und daß 1111 Luft- raum der Taucherglocke Mittel zur Ver- drehung der Glocke gegenüber Gier tragen- den Sätile vorgesehen sind. 2. I'eilaillage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ini Luftraum der Taucherglocke ein Zahnradgetriebe vor- gesehen ist, welches durch ein an der- fest- stehenden Säule gelagertes Gestänge vom Bootsinnern aus gesteuert wird. 3. Peilanlage nach Ansl»-ucli i, dadurch gekeinizeiclinet, daß im Luftrauen der I.`aticlierglocl@e ein von der Kommando- stelle aus ferngesteuerter Motor vorge- sehen ist, welcher, vorzugsweise über ein Getriebe, die Verdrehung des Antennen- Systems bewirkt. 4. Peilanlage nach Alisl»-tlcli 3, dadtircli gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zur Riickineldung der jeweiligen Winkelstel- lung des drehbaren, riclitunbscmpfindlichen Organs in den Peilraum vorgesehen ist. Peilanlage nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß die vom rich- tungsempfindlichen Organ zum Empfänger führenden Leitungen ins Innere der Trä- gersäule verlegt sind. 6. Peilanlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, <laß die Taucher- glocke finit einem Gas gefüllt ist, welches die Bildung von Kondenswasser ver- inindert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET52195D DE708471C (de) | 1939-05-05 | 1939-05-05 | Peilanlage fuer Tauchboote |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET52195D DE708471C (de) | 1939-05-05 | 1939-05-05 | Peilanlage fuer Tauchboote |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE708471C true DE708471C (de) | 1941-07-22 |
Family
ID=7563863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET52195D Expired DE708471C (de) | 1939-05-05 | 1939-05-05 | Peilanlage fuer Tauchboote |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE708471C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1060930B (de) * | 1957-07-03 | 1959-07-09 | Telefunken Gmbh | Peilantenne |
-
1939
- 1939-05-05 DE DET52195D patent/DE708471C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1060930B (de) * | 1957-07-03 | 1959-07-09 | Telefunken Gmbh | Peilantenne |
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