DE708652C - Einrichtung zur vollstaendigen Abdeckung einer in der Oberflaeche der Flugzeugzelle vorgesehenen Durchgangsoeffnung fuer ein Einziehfahrwerk - Google Patents
Einrichtung zur vollstaendigen Abdeckung einer in der Oberflaeche der Flugzeugzelle vorgesehenen Durchgangsoeffnung fuer ein EinziehfahrwerkInfo
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- DE708652C DE708652C DEH152256D DEH0152256D DE708652C DE 708652 C DE708652 C DE 708652C DE H152256 D DEH152256 D DE H152256D DE H0152256 D DEH0152256 D DE H0152256D DE 708652 C DE708652 C DE 708652C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C25/00—Alighting gear
- B64C25/02—Undercarriages
- B64C25/08—Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable
- B64C25/10—Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable retractable, foldable, or the like
- B64C25/16—Fairings movable in conjunction with undercarriage elements
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Description
- Einrichtung zur vollständigen Abdeckung einer in der Oberfläche der Flugzeugzelle vorgesehenen Durchgangsöffnung für ein Einziehfahrwerk Es ist bei der Anordnung von Einziehfahrwerken ,an Flugzeugen bekannt, die in der Oberfläche der Flugzeugzelle vorgesehene Durchgangsöffnung für das Einziehfahrwerk durch eine seitlich am Radträger befestigte Blechwand vollkommen abzudecken. Um zu vermeiden, daß die Abdeckung beim Rollen des Flugzeuges durch Hindernisse am Boden abgerissen oder beschädigt und dadurch das Flugzeug gefährdet wird, hat man bei diesen Ausführungen den unteren Teil der Abdeckung für das Fahrgestell, besonders für das Laufrad, als Klappe ausgebildet. Diese ist durch Gestänge oder Steuerzüge mit dem Fahrgestell verbunden und wird dadurch während .des Aus- und Einfahrens des Fahrgestells selbsttätig hoch- bzw. herabgeklappt.
- Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine derartige Abdeckungseinrichtung, bei der eine Klappe an der am Radträger befestigten Blechwand selbsttätig beim Ein- und Ausfahren des Fahrgestells umgelegt wird, und die Erfindung besteht nun darin, daß die Abdeckklappe durch ein am Radträger vorgesehenes Kippspannwerk im Sinne ihrer Überführung entweder in die hoch- oder in die herabgeklappte Endstellung beeinflußt wird und einen Steuerarm trägt, der beim Aus-und Einfahren des Fahrwerks auf flugzeugfeste Anschläge auftrifft und durch Zusammenwirken mit denselben die Abdeckklappe jeweils aus der einen in die andere Endstellung überführt.
- Der durch die Erfindung erzielte Vorteil besteht im wesentlichen in der Einfachheit und der Betriebssicherheit. Denn es fehlen Steuerzüge und Gestänge, die die Bewegung der Klappe in Abhängigkeit von der Einziehbewegung des Fahrwerks bewirken. Selbst kleinere Verbiegungen der Klappe können nicht zu Störungen der Klappenbewegung führen. .
- Die Abbildungen veranschaulichen ein Aus, führungsbeispiel der Erfindung, und zwar. zeigt Abb. i den Radträger mit seiner Abdeckung und Klappe sowie mit dem Kippspannwerk, von vorn gesehen.
- Abb.2 gibt ein Bild der Führungsorgane der Klappe und des Flugzeugkörpers im Eingriff bei eingeschwenktem Fahrgestell.
- Abb. 3 stellt das Zusammenwirken des Kippspannwerkes mit den Führungsorganen -während des Einschwenkens des Fahrgestells dar.
- Es bezeichnet i den Radträger, der in 2 am Flugzeug angelenkt und vom Führersitz aus einschwenkbar ist. 3 ist die Abdeckung des Radträgers, deren unteres Ende über die Abdeckung 4 des Rades übergreift. Die Abdeckung a ist mit ihrem oberen Teil an der Radgabel 5 befestigt. Ihr unterer Teil ist die Klappe 7. Beide Teile dieser Abdeckung sind durch das Scharnier 6 miteinander verbunden. Die Klappe; wird durch ein Kippspannwerk beeinflußt, das die Feder 8 aufweist, die zwischen den Nocken 9 der Klappe und Io der Gabel 5 eingespannt ist. In der in Abb. i mit ausgezogenen Linien gezeichneten Lage, in der die Klappe 7 etwa senkrecht zur Ab- deckung (.l) steht (Fahrstellung), ist die Feder 8 im stabilen Gleichgewichtszustand. Soll die Klappe nach unten umgeklappt werden (Einschwenkstellung des Fahrwerks), so muß die Feder durch .einen labilen Gleichgewichtszustand hindurchgeführt und dann in eine neue stabile Lage, der Einschwenkstellung des Fahrwerks entsprechend, überführt werden. Beim Ausfahren des Fahrwerks muß der umgekehrte Vorgang stattfinden. Diesen Zwecken dient eine Steuerung, die aus dem Klappenarm i i, der kurvenförmig gebogen und an der Klappe ;. befestigt ist, und aus den am Flugzeugkörper, z. B. am Holm, vorgesehenen. festen Anschlägen 12 und i3 besteht. Sobald der Arm t i aus der Fahrstellung (Abb. i ) in die Stellung kurz vor dem Einschwenken des Fahrwerks in den Flugzeugkörper (Abb.3) gelangt, gleitet er an dem Anschlag 12 entlang, und die Feder 8 nähert sich dem labilen Gleichgewichtszustand. Bei voller Einschwenkung (Abb.2) hat die Feder 8 ihren labilen Gleichgewichtszustand 'überwunden und ihren neuen stabilen Gleichgewichtszustand erreicht. Bei der Ausschwenkung findet der umgekehrte Vorgang in der Weise statt, daß sich bei Drehung des Radträgers der Klappenarm i i von dem Anschlag 12 entfernt und an dem Anschlag 13 entlang gleitet. Dadurch gelangt die Feder über den labilen Gleichgewichtszustand hinweg und wird in die stabile Gleichgewichtslage übergeführt, die der Fahrstellung entspricht.
- Statt nur eines Kippspannwerkes mit Klappenarm und entsprechenden Anschlägen können selbstverständlich auch mehrere derartige Vorrichtungen, zweckmäßig zwei, an den beiden Enden der Klappe vorgesehen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur vollständigen Abdeckung einer in der Oberfläche der Flugzeugzelle vorgesehenen Durchgangsöffnung für ein Einziehfahrwerk, bei welcher ein Teil der Durchgangsöffnung durch eine seitlich am Radträger befestigte Blechwand und der noch verbleibende Teil der Durchgangsöffnung durch ,eine im Radbereich an der Blechwand mittels Scharniergelenks angelenkte, während des Aus- und Einfahrens des Fahrwerks selbsttätig hoch- bzw. herabklappbare Abdeckklappe abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckklappe (7) durch ein am Radträger vorgesehenes Kippspannwerk (6, 9, io, 8) im Sinne ihrer Überführung entweder in die hoch- ader in die herabgeklappte Endstellung beeinflußt wird und einen Steuerarm (i i) trägt; der beim Aus- und Einfahren des Fahrwerks auf flugzeugfeste Anschläge ( 13 bzw. 12) auftrifft und durch Zusammenwirken mit denselben die Abdeckklappe (7) jeweils aus der einen in die andere Endstellung überführt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH152256D DE708652C (de) | 1937-07-10 | 1937-07-10 | Einrichtung zur vollstaendigen Abdeckung einer in der Oberflaeche der Flugzeugzelle vorgesehenen Durchgangsoeffnung fuer ein Einziehfahrwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH152256D DE708652C (de) | 1937-07-10 | 1937-07-10 | Einrichtung zur vollstaendigen Abdeckung einer in der Oberflaeche der Flugzeugzelle vorgesehenen Durchgangsoeffnung fuer ein Einziehfahrwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE708652C true DE708652C (de) | 1941-07-25 |
Family
ID=7181367
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH152256D Expired DE708652C (de) | 1937-07-10 | 1937-07-10 | Einrichtung zur vollstaendigen Abdeckung einer in der Oberflaeche der Flugzeugzelle vorgesehenen Durchgangsoeffnung fuer ein Einziehfahrwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE708652C (de) |
-
1937
- 1937-07-10 DE DEH152256D patent/DE708652C/de not_active Expired
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