DE709029C - Verfahren zur Verringerung des Einflusses von Teilungsfehlern bei der lichtelektrischen Erzeugung periodischer Impulsreihen mittels Loch- oder Schlitzscheiben - Google Patents

Verfahren zur Verringerung des Einflusses von Teilungsfehlern bei der lichtelektrischen Erzeugung periodischer Impulsreihen mittels Loch- oder Schlitzscheiben

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DE709029C
DE709029C DEF86191D DEF0086191D DE709029C DE 709029 C DE709029 C DE 709029C DE F86191 D DEF86191 D DE F86191D DE F0086191 D DEF0086191 D DE F0086191D DE 709029 C DE709029 C DE 709029C
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DEF86191D
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Kurt Thoem
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Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
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Fernseh GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/06Generation of synchronising signals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verringerung des Einflusses von Teilungsfehlern bei der lichtelektrischen Erzeugung periodischer Impulsreihen mittels Loch- oder Schlitzscheiben Bei .der Übertragung von Fernsehbildern mit hoher Zeilenzahl, beispielsweise bei der jetzt üblichen Norm mit 441 Zeilen, wird die Zeilensynchronisierung mit Hilfeeines Taktgebers vorgenommen, der eine der Zeilenfrequenz entsprechende Signalfolge auslöst. Man benutzt hierzu neben Frequenzerzeugern in Form von besonders geschalteten Elektronenröhren auch mechanische Geräte, die z. B. aus einer umlaufenden Scheibe mit einer bestimmten Anzahl von öffnungen> einer Lichtquelle zur nacheinander erfolgenden Ausleuchtung dieser öffnungen, einem Synchronmotor für den Antrieb der Scheibe und einer Photozelle zur Umwandlung der Lichtimpulse in elektrische Zeichen bestehen.
  • Bei den bekannten Impulserzeugern dieser Art für ein q.41-Zeilen-Bild befinden sich beispielsweise in reiner Leichtmetallscheibe, auf ihrem Umfange verheilt, 441 kleine Schlitze mit einer Abmessung von o, i X 2 mm. Über jeden einzelnen Schlitz wirkt bei der Ausleuchtung eine gemeinsame Lichtquelle auf die hinter der Scheibe befindliche Photozelle ein, so,daß ,dadurch jeweils einelektrischer Impuls im anschließenden Stromkreis entsteht. Die gesonderte Ausleuchtung jedes einzelnen Schlitzes findet z. B. dadurch statt, daß durch die Lichtquelle das Bild einer schlitzförmigen Blende, die hinter dem Kondensator angeordnet ist, über eine Optik auf den Schlitz in der Scheibe geworfen wird. Sämtliche 441 Schlitze ,der Scheibe müssen in 1/1, 5 Sekunde ausgeleuchtet sein. Die Scheibe läuft daher mit i 5oo Umdr./Min.
  • Damit der zeitliche Abstand der Einwirkung der Lichtquelle auf die Photozelle konstant ist, müssen die q:41 Schlitze der Scheibe mit sorgfältigster Genauigkeit angeordnet sein. Die Herstellung einer derartigen Scheibe ist aber mit großen Schwierigkeiten verbunden, da die geringste Abweichung der Abmessungen eisfies Schlitzes oder der Lage des Schlitzes zum Mittelpunkt der Scheibe oder zu den benachbarten Schlitzen die Phasenverschiebung des Impulses und damit eine Bildverzerrung zur Folge hat. Es wurde zwar schon vorgeschlagen, derartige Schlitze mit einem besonders geeigneten Werkzeug auf einer mit dem gleichen Werkzeug hergestellten Matrize zu stanzen. Trotzdem reicht die erzielte Teilungsgenauigkeit nicht aus. Es ergeben sich Fehler an einzelnen Schlitzen, deren Beseitigung kaum möglich ist. Solche mühsam hergestellten Scheiben sind dann schon wegen eines einzigen Fehlers unbrauchbar.
  • Es ist ferner bekannt, durch eine im Ausgang der Photozelle angeordnete Schwingschaltung den zeitlichen Abstand der Impulse und damit die Phasenkonstanz zu verbessern. Diese Anordnungen führen praktisch jedoch nicht zu einem befriedigenden Ergebnis; der dabei zu tre?tende Aufwand ist auch gegenüber der Anordnung nach der Erfindung wesentlich höher.
  • Die Aufgabe, durch geringe Stanzfehler u. dgl. bedingte Ungleichmäßigkeiten in- der Impulsfolge auszugleichen, wird erfindungsgemäß in einfacher Weise dadurch gelöst, daß man eine optische Berichtigung der .auftretenden Fehler vornimmt, indem jeder einzelne Impuls der Impulsreibe durch Summenwirkung aus zwei oder mehreren an verschiedenen Stellen der umlaufenden Loch-Scheiben praktisch gleichzeitig erzeugten Impulsen gebildet wird. Zu diesem Zweck ordnet man im Strahlengang zwischen der Lichtquelle für die Ausleuchtung der konzentrisch an,leordneten öffnungen der umlaufenden Lochscheibe und der die Impulse erzeugenden Photozelle eine feststehende Blende mit einer so großen Zahl von öffnungen an, wie auf der Lochscheibe zur Erzeugung eines Synchronisierimpulses praktisch gleichzeitig ausgeleuchtet werden sollen. Beispielsweise läßt man gleichzeitig i o bis i oo Schlitze auf die Photozelle einwirken. Hierdurch erreicht man, daß bei fehlerhafter Gestaltung oder Anordnung eines Schlitzes der Fehler sich nicht mehr voll auswirken kann, da die Beleuchtung der Photozelle durch eine Mittellichtw ertbildung sämtlicher gleichzeitig ausgeleuchteter Schlitze erfolgt. Die Einwirkungsmöglichkeit eines Schlitzfehlers wird damit auf einen der gleichzeitig ausgeleuchteten Schlitzzahl entsprechenden Bruchteil der bisher üblichen Einwirkung herabgesetzt, dadurch also praktisch unschädlich gemacht.
  • Die Blende kann im Strahlengang der Lichtquelle entweder kurz vor der Lochscheibe, kurz hinter dem Kondensor oder auch kurz vor der Photozelle angeordnet sein.
  • Es ist bei Anbringung weiterer derartiger Blenden an bestimmten Stellen der Scheibe auch möglich, andere Unregelmäßigkeiten der Scheibe, die infolge von Verwerfungen oder nicht ganz zentraler Lagerung der Scheibe auftreten, auszugleichen.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsmäßig dargestellt, und zwar zeigt-Abb. i eine schematische Darstellung der Scheibenausleuchtung mit einer Blende vor der Lochscheibe.
  • Das Licht der Lichtquelle wird nach Durchgang durch den Kondensor 2 auf die feststehende Blende 3 geworfen. Diese Blende hat die Gestalt eines Kreissektors gemäß Abb.3 und zeigt beispielsweise 6o Einzelschlitze 4 von gleichen Abmessungen undgleicher gegenseitiger und radialer Anordnung wie die Einzelschlitze auf dem Umfang der Lochscheibe 5. Der Blendenstreifen 3 ist in sehr geringer Entfernung von der Scheibe 5 in einem Halterahtre-i Lerausnelimbar re`estigt und so justiert, daß die 6o Schlitze des Streifens bei bestimmter Lage der Scheibe sich mit 6o auf der Scheibe nebeneinander befindlichen Schlitzen. aus der Gesamtzahl von 441 Schlitzen genau decken. Im Strahlengang der Lichtquelle i liegt hinter der Scheibe 5 eine Sammellinse 6 oder ein entsprechendes optisches System, welches das gleichzeitig durch 6o Schlitze der Blende und der Scheibe fallende Licht auf die Photozelle 7 sammelt.
  • Das Licht von i wird durch den Kondensor 2 in annähernd parallelen Strahlen auf sämtliche 6o Schlitze des feststehenden Blendenstreifens 3 geworfen und durchdringt diese gleichzeitig. Die Scheibe 5 bewegt sich nun mit ihren 441 Schlitzen so an dem Blendenstreifen 3 vorbei, daß jeder der 441 Schlitze bei einer Umdrehung der Scheibe einmal an jedem der 6o Schlitze des Blendenstreifens 3 vorüberkommt. Immer dann, wenn die 6o feststehenden Schlitze des Blendenstreifens 3 genau in Deckung sind mit 6o Schlitzen der rotierenden Scheibe, gelangt das durch die 6o Schlitze des Streifens fallende Licht auf die Photozelle 7 und löst dort bzw. in dem anschließenden Verstärkerstromkreis einen Zeilensynchronisierimpuls aus. Durch die Zwischenräume der Scheibenschlitze wird jeweils das den B1endenstreifen ständig durchdringende Licht abgeblendet. Wie schon erwähnt, werden die .14t Zeilensynchronisierimpulse in i/#,5 Sek. erzeugt. Für die Erzeugung jedes einzelnen Impulses verbleibt somit eine Zeit von nur etwa 1.,10000 Sek* Nach einer anderen Ausführungsform (s. Abb.2) befindet sich der Blendenstreifen 3 dicht hinter dem Kondensor 2. Durch eine Optik 8 wird das durch die Schlitze des feststehenden Streifens 3 fallende Licht auf die umlaufende Scheibe 5 geworfen. Die Schlitze des Blendenstreifens können in desem Falle größer oder kleiner sein als die Schlitze der Taktgeberscheibe, auch die Entfernung der Schlitze voneinander. Es muß dann nur eine optisch verkleinerte oder vergrößerte Abbildung der Schlitze des Blendenstreifens auf die Scheibe 5 erfolgen, damit die Blendenschlitze mit denen der Scheibe 5 zur Deckung kommen können. Aufbau und Wirkungsweise entsprechen im übrigen der Anordnung nach Abb. r.
  • Es ist auch möglich, die Schlitze des Blendenstreifens .so auszubilden, daß sie nur einen Bruchteil, beispielsweise 1/40, der Breite der Scheibenschlitze aufweisen. Bei einem demartigen Unterschied in den Abmessungsverhältnissen von Scheiben- und Blendenöffnungen wird .die Erzeugung von für Zwecke der Fernsehübertragung besonders gut geeigneten rechteckförmigen Impulsen ermöglicht. Besitzt beispielsweise ein Schlitz der Blende die Breite eines Bildpunktes, also ungefähr 1/100 mm und weniger, ein Schlitz der Scheibe jedoch eine Breite von q.o Bildpunkten, also ungefähr 2/s mm, so entsteht eine Lichteinwirkung auf die Photozelle von steilem Anstieg, langer Geradlinigkeit und steilem Abstieg, wenn sich die ganz schmale Schlitzöffnung der Blende über die breite Schlitzöffnung der Scheibe hinwegbewegt. Der Grad der Steilheit und die Dauer der Geradlinigkeit der Lichteinwirkung und damit jedes Stromimpulses läßt sich durch Änderung der Breitenverhältnisse von Blenden- und Scheibenschlitz regeln.
  • Bei allen. Ausführungsarten, fällt nun immer ein aus der Ausleuchtung von vielen (6o) Schlitzen vereinigtes Lichtbündel auf die Photozelle. Dadurch wird also die schädigende Wirkung -einer Unregelmäßigkeit, die eineinzelner Schlitz trotz sorgfältiger Herstellung noch aufweisen kann, auf einen Bruchteil derjenigen herabgesetzt, die im Falle gesonderter Ausleuchtung jedes Schlitzes eintreten würde. Brei 6o Schlitzen ist ,also die schädigende Wirkung nur 1/s0 von der bei der Einzelausleuchtung.
  • Die Anfertigung der Schlitze in der Scheibe und im Blendenstreifen geschieht, wenn die Schlitze gleiche Abmessungen haben, mit dem gleichen Stanzwerkzeug und auf der gleichen Matrize, die gleichfalls mit dem Stanzwerkzeug hergestellt wurde, damit eine möglichst große Genauigkeit der Abmessungen erzielt wird. Blenden mit geringen Schlitzbreiten können in bekannter Weise auch so hergestellt werden, daß man eine geschwärzte oder verspiegelte Glasplatte mit feinen Ritzungen entsprechend adererforderlichen Schlitzzahl versieht.
  • Die umlaufende Lochscheibe mit den 44.1 Zeilensynchronisierschlitzen weist zweckmäßigerweisie auch noch Öffnungen für die Bildwechselsynchronisierung auf. Es ist ferner zweckmäßig, außer den Öffnungen für die Bildwechselsynchronisierung Öffnungen anderer Art mit anderen Abmessungen auf der Scheibe anzuordnen, z. B. Öffnungen in anderer radialer Entfernung zur gleichzeitigen Erzeugung anderer Signalfolgen. Desgleichen ist es zweckmäßig, auch auf :der festen Blende durch zusätzliche Schlitze anderer radialer Länge ebenfalls die Erzeugung anderer Signalfolgen zu ermöglichen.
  • Eine weitere Vergleichsmäßigung der zu erzielenden Impulsfolge und ein günstiger lichtoptischer Wirkungsgrad können dadurch erzielt werden, daß die Schlitze radial möglichst lang ausgeführt werden. Da jedoch die Stabilität der Scheibe bzw. die Herstellung der Schlitze in der Scheibe bei einer gewissen Länge derselben im Verhältnis zu ihrer Breite, z. B. 2o-fache Breite, hier eine Grenze setzt, ist es zweckmäßig, mehrere gleichartige Schlitze von geringer Länge mit geringen Zwischenräumen radial. aneinanderzusetzen. Bei dieser Ausführungsform gleichen sich schon einige bei ,der Herstellung unvermeidbare Lagefehler innerhalb der Schlitze auf gleichem Radius aus.
  • Wenngleich es wünschenswert ist, eine möglichst große Steilheit schon im optischen Signal zu erzielen, indem man, wie erwähnt, den Blendenschlitz enger macht als den der Scheibe, so hat sich doch herausgestellt, daß die Blendenschlitzbreite, die praktisch für die Anstiegszeit der Impulsflanke maßgebend ist, zweckmäßig ein- bis zweimal so groß ausgeführt wird, wie die maximale Abweichung der Lage oder der Größe der Schlitze der Lochscheibe voneinander beträgt.
  • Die Verhältnisse werden mit den schmematischen Abb. q. und 5 verdeutlicht. An der Blende Bi bewegen sich Schlitze S1 und S1' entsprechend dem Pfeil »Zeit« vorüber. Zwischen den Schlitzen S, und S1' sei ein Teilungsfehler a angenommen. Wenn Üie Blendenbreite vernachlässigbar klein ist gegenüber der Schlitzbreite S1 und Si , ergibt sich ein Signalverlauf entsprechend der Kurve a. Die Vorderflanke b dieser Kurve entspricht dem Signaleinsatz von S1, die Vorderkante c ;dem Signaleinsatz von S.,'.
  • In Abb.5 sind die Verhältnisse bei endlicher Breite der Blendenöffnung, also für wirklich praktisch vorkommende Fälle, erörtert. An der Blende B2 bewegen sich wieder die Schlitze S2 und S2 vorüber. Sobald die Vorderkante des Schlitzes S. über d:e Blendenöffnung läuft, also im Zeitpunktti, beginnt Licht auf die Photozelle zu fallen; die durch den Schlitz S. fallende Lichtmenge ist durch die Kurve d dargestellt. In entsprechender Weise wird vom Zeitpunkt t. an durch den Schlitz S," Licht auf die Photozelle fallen, wie dies durch die Kurve e angedeutet ist. Durch Addition der beiden Kurvend und e ergibt sich der Kurvenverlauf f, der in seinem mittelsten Stück wesentlich steiler ist als am Anfang oder am Ende. Um eine möglichst große Steilheit im Mittelbereich zu erzielen, ist es also, wie aus dem Vergleich der Abb.:1 und 5 klar erkennbar ist, notwendig, dad die Breite des Blend,nschlitzes größer ist als die maximale Lagenabweichung der Schlitze S.@ und S,' auf der Lochscheibe. In dem mittleren Bereich des Kurvenstückes i ist also die größte Steilheit des Anstieges vorhanden und daher der Einfluß der Teilungsfehler am kleinsten. Es ist daher besonders zweckmäßig, den weiterzuleitenden Impuls etwa in der mittleren Höhe des Summensignals durch entsprechende Beeinflussung der nachgeschalteten Verstärker oder des Amplitudensiebes zur Auslösung zu bringen.
  • Eine besonders günstige Anordnung wird durch die Verwendung einer Glühlampe mit bandartigem Leuchtkörper als Lichtquelle dadurch erzielt, daß dieser Leuchtkörper bei einer Anordnung ähnlich der nach Abb. t vergrößert in der Blendenebene abgebildet wird. Die Abmessungen des Leuchtkörpers werden dabei der radialen Länge und der Anzahl der zur Fehlerberichtigung erforderlichen Schlitze angepaßt.
  • Ein Phasenfehler der Synchronisierimptilse, der sich besonders als Krümmung des Rasterrandes bei Fernsehempfängern bemerkbar macht, entsteht, wenn an Stelle von mit Gleichstrom gespeisten Lichtquellen mit Wechselstrom gespeiste Lichtquellen verwendet werden. Bei einer Auswahl geeigneter Wechselstromlichtquellen bezüglich ihrer restlichen Lichtintensitätsschwankungen bei Wechselstromheizung, die etwa i bis 250,!o der Lichtmenge ausmachen, kann die restliche Amplitudenschwankung z. B. dadurch beseitigt werden, daß bei Verwendung zweier Lichtduellen (Glühlampen) diese mit um 9o° in der Phase gegeneinander verschobenen Wechselströmen gespeist werden. Die dazu erforderlichen Mittel sind beim Vorhandensein eines Drehstromnetzes wesentlich geringer als die sonst erforderlichen Schaltelemente eines Gleichrichters zur Heizung der Lichtquelle mit Gleichstrom.
  • Die erwähnte Amplitudenschwankung ist abhängig vom Aufbau der leuchtenden Fläche der Glühlampe, z. B. der Drahtspiralen; sie hängt außer von der Stromstärke vom Abstand der einzelnen Glühdrähte voneinander ab. Aus den gleichen Gründen ist auch die schon erwähnte Glühlampe mit bandförmigem Leuchtkörper besonders günstig.
  • Bei Impulsgebern gemäß der Erfindung kann man die Lichtströme, welche die einzelnen Zeilenimpulse und die Bildwechselimpulse erzeugen, in bekannter Weise der gleichen Photozelle zuleiten und so mit besonders geringen Mitteln ein Synchronisiergemisch erzeugen, wie es ,für die Einkanalmodulation bei der Senkung erforderlich ist. Wenn für die Erzeugung der Zeilen- und Bildwechselimpulse die gleiche Lichtquelle verwendet wird, muß durch eine entsprechende Lichtbündelung für den einen Blendenschlitz der BildwechselimpulEe eine entsprechend der gleichzeitig beleuchteten Schlitzzahl der Zeilenimpulse stärkere Lichtintensität erzielt werden.

Claims (7)

  1. PATEN TAN SPRÜCIIG: i. Verfahren zur Verringerung des Einflusses von Teilungsfehlern bei der Erzeugung periodischer Impulsreihen auf lichtelektrischem Wege mit Hilfe einer umlaufenden Loch- oder Schlitzscheibe, insbesondere für Fernsehzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß jeder einzelne Impuls der Impulsreihe durch Summenwirkung aus zwei oder mehreren an verschiedenen Stellender umlaufenden Lochscheibe praktisch gleichzeitig erzeugten Impulsen gebildet wird.
  2. 2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Strahlengang zwischen der Lichtquelle (i) für die Ausleuchtung der konzentrisch angeordneten Öffnungen der umlaufenden Lochscheibe (5) und der die elektrischen Impulse erzeugenden Photozelle (7) eine feststehende Blende (3) mit einer so großen Anzahl von Öffnungen (.l) vorgesehen ist, wie auf der Lochscheibe (5) zur Erzeugung eines Synchronisierimpulses praktisch gleichzeitig ausgeleuchtet werden sollen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen der Blende im gleichen Verhältnis zueinander und zum Mittelpunkt der Scheibe angeordnet sind wie die entsprechende Anzahl von Öffnungen der Scheibe.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daarß die Öffnungen der Blende nur einen Bruchteil der Breite der Scheibenöffnungen aufweisen.
  5. 5. Anordnung nach den Ansprüchen 2 bis d, gekennzeichnet durch eine optische Einrichtung (6), welche das gleichzeitig .durch sämtliche Öffnungen der Blende und die entsprechende Anzahl der Öffnungen .der Scheibe fallende Licht auf eine Photozelle (7) sammelt.
  6. 6. Anordnung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Blendenscheib.e (3) in unmittelbarer Nähe der umlaufenden Lochscheite (5) :derart angeordnet ist, daß die Seiten der beiden Scheiben, welche die Blendenschlitze bzw. Lochschlitze tragen, z. B. Ritzungen in einer Spiegel- oder in einer photographischen Silherschicht, @einander zugekehrt sind.
  7. 7. Anordnung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende in der Nähe eines die Strahlen der Lichtquelle sammelnden Kondensors angeordnet ist und ihre Öffnungen durch eine Optik so auf die Lochscheibe abgebildet werden. B. Anordnung nach den Ansprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich des Exzentrizitätsfehlers der umlaufenden Scheibe gegenüber zwei oder mehreren verschiedenen Stellen (der Scheibe je eine feststehende Blende angeordnet ist. 9. Anordnung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle längerer Schlitze mehrere gleichartige Schlitze geringerer Länge mit geringen Zwischenräumen radial aneinandergefügt sind. io. Anordnung nach den Ansprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Blendenschlitze ein- bis zweimal so groß ist wie die maxianale Abweichung der Lage oder der Größe der Schlitze der Lochscheibe voneinander. i i. Anordnung nach den Ansprüchen 2 bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen oder Schlitze so breit sind, daß die Impulse den nachgeschalteten Steilheitsverstärker oder das Amplitudensieb in ungefähr 5o% der mittleren Höhe des Summensignals auslösen. 12. Anordnung nach den Ansprüchen 2 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß als Lichtquelle zur Ausleuchtung der Scheibenöffnungen zwei Glühlampen vorgesehen sind, die mit um 9o° gegeneinander phasenverschob:enen Wechselströmen gespeist werden. 13. Anordnung nach den Ansprüchen 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe ,derselben Scheibe sowohl Zeilen- als auch Bildwechselimpulse erzeugt und dabei die verschiedenen Lichtströme der gleichen Photozelle zugeleitet werden. 14. Anordnung nach den Ansprüchen 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Lochscheibe angeordneten öffnungen für die Erzeugung der Zeilenimpulse und die Öffnungen für die Bildwechselimpulse von der gleichen Lichtquelle ausgeleuchtet werden. 15. Anordnung nach,den Ansprüchen 13 und i¢, dadurch gekennzeichnet, daß durch entsprechende Bündelung für die Ausleuchtung der Blendenschlitze der Bildwechselimpulsie eine stärkere Lichtintensität vorgesehen ist als für die Ausleuchtung der Zeilenimpulsschlitze. 16. Verfahren zur Herstellung von Blen-.den für Lochscheiben nach den Ansprüchen 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen der Blende mit dem gleichen Stanzwerkzeug hergestellt werden wie die Öffnungen der Lochscheibe. 17. Verfahren nach Anspruch 16, da-,durch gekennzeichnet, :daß mit dem Stanzwerkzeug zur Herstellung der Öffnungen in der Taktgeberscheibe und Blende auch ,die für das Stanzen der beiden Scheiben .dienende Matrize hergestellt wird.
DEF86191D 1939-01-11 1939-01-12 Verfahren zur Verringerung des Einflusses von Teilungsfehlern bei der lichtelektrischen Erzeugung periodischer Impulsreihen mittels Loch- oder Schlitzscheiben Expired DE709029C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1228082B (de) * 1963-03-12 1966-11-03 Licentia Gmbh Anordnung zur digitalen Messung der Winkel-geschwindigkeit bzw. Drehzahl einer Welle
DE1259621B (de) * 1965-03-25 1968-01-25 Telefunken Patent Lichtelektrischer Messgenerator
DE2900295A1 (de) * 1979-01-05 1980-07-17 Philips Patentverwaltung Fotoelektrischer impulsgeber
DE3018528A1 (de) * 1980-05-14 1981-11-19 Walter Dipl.-Ing. Dr.-Ing. 8012 Ottobrunn Mehnert Verfahren und vorrichtung zur messung der winkelgeschwindigkeit eines rotierenden koerpers

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