DE710007C - Photozelle mit einer undurchsichtigen Photokathode, einer Sekundaeremissionskathode und zwei Auffangelektroden - Google Patents
Photozelle mit einer undurchsichtigen Photokathode, einer Sekundaeremissionskathode und zwei AuffangelektrodenInfo
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- DE710007C DE710007C DER100773D DER0100773D DE710007C DE 710007 C DE710007 C DE 710007C DE R100773 D DER100773 D DE R100773D DE R0100773 D DER0100773 D DE R0100773D DE 710007 C DE710007 C DE 710007C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J43/00—Secondary-emission tubes; Electron-multiplier tubes
- H01J43/04—Electron multipliers
- H01J43/06—Electrode arrangements
- H01J43/16—Electrode arrangements using essentially one dynode
Landscapes
- Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Photozelle mit unmittelbarer Verstärkung durch
Sekundäremission.
Bei den bekannten Photozellen mit unmittelbarer Verstärkung durch Sekundäremission
ist eine lichtempfindliche Elektrode oder Photokathode, die bei Lichteinfall Photoelektronen
aussendet, gegenüber einer sekundäremittierenden Elektrode oder Hilfskathode
to angeordnet, die mit einem Metall überzogen
ist, welches Sekundärelektronen aussendet, wenn es von den Photoelektronen der Photo-,
kathode getroffen wird. Zwischen der Photokathode und der Hilfskathode ist eine stab-
oder gitteriormige Auffangelektrode oder Anode angeordnet. Diese übliche Anordnung
und die übliche Form der Elektroden ergibt nicht das Höchstmaß an Leistung. Die Photokathode erhält nämlich nicht das
Höchstmaß an Licht, sowohl die Photo- wie die Sekundärelektronen können sich nutzlos
verstreuen, man erhält bei der Sekundäremission nicht die höchste Ergiebigkeit und
obendrein auch noch nicht einmal alle Sekundärelektronen aufgefangen, und schließlich
sind die Anodenspannung und die Elektrodenkapazitäten verhältnismäßig hoch.
Für die günstigste Arbeitsweise einer derartigen Photozelle mit Sekundärverstärkung
ist es notwendig, die Elektroden so auszubilden und anzuordnen, daß. soviel wie möglich
von dem zur Verfügung stehenden Licht auf die Photokathode fällt und daß möglichst
alle Photoelektronen auf die sekundäremittie- ■ rende Kathode auftreffen und möglichst
wenig verstreut oder von der Anode abgefangen werden.
Ferner ist es notwendig, daß das größtmögliche Verhältnis zwischen ausgelösten Sekundärelektronen
und einfallenden Primär-
elektronen erzielt wird und daß möglichst alle Sekundärelektronen von der Anode aufgefangen
werden. Außerdem ist es wünschenswert, die Kapazitäten zwischen den Eleto^
troden klein zu halten. ;';;
In den Abbildungen ist eine Ausführungsh form der Erfindung dargestellt. In Abb. ι
besteht die Photozelle aus einem Gefäß, io mit einem üblichen Sockel 11 und einem
") Quetschfuß 12. Auf dem Quetschfuß ist eine
übliche halbzylindrische oder hohle Photokathode 13 aufgebaut, die auf ihrer inneren
oder konkaven Oberfläche mit irgendeinem bekannten lichtempfindlichen Belag, z. B.
Cäsium, bekleidet ist.
Erflndungsgemäß ist gegenüber der Pho-• tokathode 13 und vorzugsweise koaxial zu ihr
eine sekundäremittierende Elektrode 14 angeordnet, die gleichfalls halbzylindrisch oder
gebogen ausgebildet ist und auf ihrer konvexen, der lichtempfindlichen Seite der Photokathode
zugekehrten Oberfläche mit einem Belag überzogen ist. Zur Herstellung des Belages wird die Oberfläche erst oxydiert
und dann mit einem Alkalihäutchen, beispielsweise mit Cäsium, überzogen.. Auch eine glänzende
Oberfläche ergibt gute Sekundäremission. Parallel zu jeder Längskante der sekundäremittierenden
Elektrode 14, aber außerhalb des durch Photokathode und Sekundäremissionskathode
gebildeten Ringkanals sind ein Paar in gleicher Höhe angeordneter rechteckiger Auffangelektroden oder Anoden 15
und 16 aufgebaut. Die sekundäremittierende Elektrode 14 wird gegenüber der Photokathode
13 durch die Batterie 17 auf positivem Potential gehalten, während die Anoden
15 und 16 ihrerseits durch die Batterie 1S
positiv gegenüber der sekundäremittierenden Elektrode 14 vorgespannt werden.
Infolge der Elektrodenform und der Feldverteilung zwischen den Elektroden werden
die von der Photokathode ausgehenden Photoelektronen zu einem Strahl gebündelt, auf
die sekundäremittierende Elektrode 14 fokussiert und nicht zerstreut. Da die Anoden 15
und 16 außerhalb der Brennfläche des von der Photokathode ausgehenden Strahlenbündels
liegen, beeinträchtigen sie die Photo-
elektronen nicht nennenswert. Die Anoden sind genügend dicht bei der sekundäremittierenden
Kathode angeordnet, so daß keine sehr Spannungen notwendig sind, um die den Sekundärelektronen ausgebildete
zu überwinden und die Sekunairelektronen
abzusaugen. Da die sekundäremittierende Kathode konvex gekrümmt ist, breitet sich die Raumladung nach außen aus.
so daß der Sekundäremissionsstrom in einem scharfen Knick in die Sättigung übergeht, 6»
d. h. daß bereits bei einer niedrigeren Anodenspannung der Sättigungs- oder Maximalstrom
erreicht wird als bei Elektrodenoberrlächen, die im entgegengesetzten Sinn gekrümmt
sind. Der Abstand zwischen der Photokathode und der Anode ist so klein,
wie es sich mit den Kapazitätserfordernissen vereinbaren läßt. Durch die Fokussierung
wird eine Verminderung der Elektrodenkapazitäten erreicht, da die Anoden und die
Hilfskathode nur so groß zu sein brauchen, wie es zur Aufnahme der fokussierten Elektronen
und der Sekundärelektronen notwendig ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Photozelle mit einer undurchsichtigen, lichtempfindlichen Kathode von teilzylindrischer Gestalt, einer sekundäremissionsfähigen Elektrode zur . Verstärkung des Photoelektronenstromes und mit zwei Auffangelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die Photokathode und die sekundäremittierende Elektrode von teilzylindrischer Gestalt koaxial zueinander derart angeordnet sind, daß die konkave Fläche der Pliotokathode und die konvexe Fläche der sekundäremittierenden Elektrode einander zugekehrt sind und daß sich die plattenförmigen Auffangelektroden dicht bei der sekundäremittierenden Elektrode befinden und mit ihren Flächen zu den Längskanten der Sekundärkathode und mit ihren Längskanten zu der Photokathodenfläche fast rechtwinklig liegen, aber außerhalb des durch Photokathode und Sekundäremissionskathode gebildeten Ringkanals angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERLIN'. UEDRlXKI" IS HER
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US110805A US2077810A (en) | 1936-11-14 | 1936-11-14 | Phototube |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE710007C true DE710007C (de) | 1941-09-01 |
Family
ID=22335031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER100773D Expired DE710007C (de) | 1936-11-14 | 1937-11-16 | Photozelle mit einer undurchsichtigen Photokathode, einer Sekundaeremissionskathode und zwei Auffangelektroden |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2077810A (de) |
| DE (1) | DE710007C (de) |
-
1936
- 1936-11-14 US US110805A patent/US2077810A/en not_active Expired - Lifetime
-
1937
- 1937-11-16 DE DER100773D patent/DE710007C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2077810A (en) | 1937-04-20 |
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