DE710025C - Anordnung zur Kompoundierung von staendergespeisten Drehstromnebenschlussmotoren - Google Patents

Anordnung zur Kompoundierung von staendergespeisten Drehstromnebenschlussmotoren

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DE710025C
DE710025C DES137095D DES0137095D DE710025C DE 710025 C DE710025 C DE 710025C DE S137095 D DES137095 D DE S137095D DE S0137095 D DES0137095 D DE S0137095D DE 710025 C DE710025 C DE 710025C
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DE
Germany
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transformer
voltage
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compounding
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Expired
Application number
DES137095D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Jaroslav Kozisek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/12AC commutator motors or generators having mechanical commutator having multi-phase operation
    • H02K27/16AC commutator motors or generators having mechanical commutator having multi-phase operation in shunt connection with stator feeding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

  • Anordnung zur Kompoundierung von ständergespeisten Drehstromnebenschlußmotoren Um einen ständergespeisten Drehstromnebenschlußmotor sowohl über- als auch untersynchron regeln zu können, schließt man den Kommutator ,an :einen Doppeldrehregler oder auch einen Stufentransformator, dessen Spannung über den Nullpunkt hinaus nach der entgegengesetzten Richtung regelbar ist, an.
  • Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die Drehzahl des Motors nur schwer in Abhängigkeit von der Belastung des Motors gebracht werden kann (Kompoundierung). Ebenso ist auch eine Verbesserung der Phasenkompensation in Abhängigkeit von der Belastung nur schwerdurchführbar. Schaltet man zu diesem Zweck in den Primärstromkreis des Doppeldrehreglers oder des Stufentransformators einen Stromtransformator oder eine äquivalente Einrichtung ein, der vom Ständerstrom des Nebensthlußmotors gespeist wird, so wirkt diese Einrichtung in der Nähe der synchronen Drehzahl des Motors praktisch überhaupt nicht, da dann der Doppeldrehregler oder Stufentransformator sekundär fast keine. Spannung abgibt. Außerdem müßte der Kompoundtransformator beim Übergang vom Untersynchronismus zum Übersynchronismus, und umgekehrt, in der Phasenlage um I8o° umgeschaltet werden, wenn sowohl im Übersynchronismus als auch im Untersynchronismus die steigende Belastung einen Drehzahlabfall des Motors herbeiführen soll. Diese Umschaltung im Synchronismus ist aber sehr umerwünscht.
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Kompoundierung von ständergespeisten Drehstromneben.schlußmotoren, für deren Drehzahlregelung in bekannter Weise ein eine konstante Spannung liefernder Grundtransformator und ein Transformator (Drehregler oder über den Nullpunkt hinaus regelbarer Stufentransformator), dessen Spannung in Zu- und Gegenschaltung zur Spannung des Grundtransformators regelbar ist, vorgesehen sind. Erfindungsgemäß wird mit der Primänvicklung des Grundtransformators die Sekundärwicklung .eines Hilfstransformators in Reihe geschaltet, dessen Sekundärspannung in Abhängigkeit von dem Primärstrom- .des Nebenschlußmotors beeinflußt wird.
  • An sich ist bereits eine Anordnung bekannt, bei der zur selbsttätigen Geschwindigkeitsregelung von ständergespeisten Drehstromnebenschlußmotoren der Kommutator des Motors von einem sekundär über Anzapfungen regelbaren, an die Nutzspannung angeschlossenen Transformator gespeist wird, mit dessen Sekundärwicklung die Sekundärwicklung rings Stromtransformators in Reihe geschaltet ist. dessen Primärwicklung vom Ständerstrom des Motors durchflossen wird. Bei dieser be- kannten Anordnung ist also nur ein einziger Transformator für die Drehzahlregelung vorhanden, während bei der Erfindung -ein Grundtransformator und ein Drehregler oder über den Nullpunkt hinaus regelbarer Stufentransformator vorgesehen sind. Außerdem ist der die Kompoundierung herbeiführende Transformator bei der Erfindung in den Primärstromkreis des Grundtransformators eineschaltet, während .er bei der bekannten Anordnung im Sekundärstromkreis eines Regeltransformators liegt. Dieser Unterschied bringt wesentliche Vorteile mit sich. Bei der bekannten Anordnung muß dieser Kompoundierungstransformator die hohen Kommutatorströme führen. Mit Rücksicht auf die kleine Leistung dieses Kompoundtransformators ist diese Ausführung wenig vorteilhaft, da sowohl die Wicklung als auch insbesondere die Zu- und Ableitungen sehr stark ausfallen. Bei der Erfindung führt hingegen der Primärstromkreis des Grundtransformators, in dem die Kompoundierungsregelung stattfindet, entsprechend der Netzspannung nur geringe Ströme. Dadurch werden einerseits die geschilderten Nachteile der bekannten Anordnung vermieden. Außerdem ist .eine Regelung an der Sekundärwicklung des die Primärwicklung des Grundtransformators speisenden Hilfstransformators infolge der geringen Stromstärke ohne weiteres durchführbar.
  • Die Größe der von :der N;etzspanntung herrührenden Spannungskomponente des Grundtransformators ist dabei kleiner als die maximale Größe der Spannung des Drehreglers oder des Stufentransformators. Beispielsweise ist die Phasenlage derart, daß sie bei der untersynchronen Regelung mit der eigentlichen Regelspannung in Phase ist, während sie bei der übersynchronen Regelung gegen die Regelspannung um i 8o- phasenverschoben ist. Der Regelbereich ist dann unter dem Einfluß der Zusatzspannung untersynchron größer als übersynchron.
  • Fig. i der Zeichnung veranschaulicht diese Verhältnisse an einem Diagramm. Der Vektor i stellt die maximale Größe der Spannung des Drehreglers oder des Stufentransformators für die untersynchrone Regelung dar, der Vektor 2 die maximale Größe derselben Spannung für die übersynchrone Regelung. 3 ist der Vektor der Zusatzspannung und -. der Vektor der Kompoundspannung. Während beim Durchgang durch den Synchronismus die Spannung des Drehreglers oder des Stufentransformators ihre Phasenlage um i 8o ändert, behält die Kompoundspannung .l ebenso wie die von der Netzspannung herrührende Spannungskomponente 3 des Grundtransformators ihre Phasenlage bei. Auch die Größe der Kompoundspannung -. wird durch die Regelung der Drehzahl mit Hilfe der Vektoren i oder 2 nicht geändert. Es ist also einerseits bei der Anordnung nach der Erfindung beim Durchgang durch den Synchronismus keine Umschaltung an der Kompoundtransformatoranordnung notwendig, anderseits ist die Kompoundierung im und in der Nähe des Synchronismus im vollen Male vorhanden.
  • Fig.2 der Zeichnung zeigt eine Schaltung gemä13 der Erfindung. 5 ist der ständergespeiste Drehstromnebenschlußmotor, 6 der Doppeldrehregler für die unter- und übersynchrone Regelung. Mit seiner Sekundärwicklung ist die Sekundärwicklung des Grundtransformators 7 in Reihe geschaltet. Die Primärwicklung dieses Grundtransformators ist an die Netzspannung angeschlossen. Mit der Primärwicklung ist noch die Sekundärwicklung eines Hilfstransformators 8 in Reihe geschaltet, die einen von dem Stromtransformator 9 mit Hilfe der Vorrichtung i o gesteuerten Regelkontakt i i besitzt.
  • Den Stromtransformator 9 könnte man weglassen, wenn man die Primärwicklung des Hilfstransformators 8 unmittelbar mit der Ständerwicklung des Motors 5 in Reihe schaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Kompoundierung von ständergespeisten Drehstromnebenschlußmotoren, für deren Drehzahlregelung ein eine konstante Spannung liefernder Grundtransformator und ' ein Transformator (Drehregler oder über den Nullpunkt hinaus regelbarer Stufentransformator). dessen Spannung in Zu- und Gegenschaltung zur Spannung des Grundtransformators regelbar ist, vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Primärwicklung des Grundtransformators (7) die Sekundärwicklung eines Hilfstransformators (8) in Reihe geschaltet ist. dessen Sekundärspannung in Abhängigkeit vorn Primärstrom des Nebenschlußmotors (5) beeinflußt wird.
DES137095D 1939-05-16 1939-05-16 Anordnung zur Kompoundierung von staendergespeisten Drehstromnebenschlussmotoren Expired DE710025C (de)

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