DE710034C - Federnde Schellen zum Befestigen von Rohren, elektrischen Leitungen u. dgl. an Waenden - Google Patents

Federnde Schellen zum Befestigen von Rohren, elektrischen Leitungen u. dgl. an Waenden

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DE710034C
DE710034C DED71305D DED0071305D DE710034C DE 710034 C DE710034 C DE 710034C DE D71305 D DED71305 D DE D71305D DE D0071305 D DED0071305 D DE D0071305D DE 710034 C DE710034 C DE 710034C
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legs
clamp
fastening
clamps
walls
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/02Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets partly surrounding the pipes, cables or protective tubing
    • F16L3/04Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets partly surrounding the pipes, cables or protective tubing and pressing it against a wall or other support

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Federnde Schellen zum Befestigen von Rohren, elektrischen Leitungen u. dg.l. an Wänden Die Erfindung bezieht sich auf fedel-nde Schellen zum Befestigen von Rohren, elektrischen Leitungen u. dgl. an Wänden beliebiger Dicke, die aus einer einseitig offenen, an der Leitung anliegenden öse aus bandförmigem federndem Werkstoff und unmittelbar am ösenband vorgesehenen abstehenden Schenkeln bestehen, die sich voneinander zu entfernen bestrebt sind und deren Fläche eine Fortsetzung - - der Schellenbandfläche bildet.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung der vorerwähnten Art sind die Schellenschenkel verhäl.tnismä.ßig lang ausgebildet und mit rechtwinkligen Endabbiegungen versehen, die in Querlöcher einer eingeschlagenen Büchse eingreifen. Da die Schellenöse beim Anbringen sehr stark zusammengedrückt werden muß, kann das Schellenband nicht satt an der Leitung anliegen. Zum Lösen einer angebrachten Leitung ist es ,erforderlich, die Schellenöse abzuzwicken, wodurch eine wiederholte Verwendung der Schelle nicht möglich ist.
  • Nach einem anderen Vorschlag ist der Schellenkörper sehr stark ausgebildet und wird mit seinen Schenkeln über einen Nippel gestülpt oder in einen Nippel eingesteckt. Hierbei ist auch die Befestigung der Schellenschenkel im Nippel mittels eines Querkeilcs vorgesehen. Ein druckknopfartiges Anbringen und Lösen einer solchen Schelle ist nicht möglich, da sich entweder scharfkantige, in einer Ebene liegende Flächen hintergreifen oder ein Querkeil eingetrieben.ist.
  • Gemäß der Erfindung sind die Schenkel schräg nach außen gerichtet und haben auch dann, wenn sie zur -Erleichterung des Anbringens an sich bekannte nach innen gerichtete Verlängerungen besitzen, stets einen solchen Abstand voneinander, daß sie bzw. die Verlängerungen weder beim Lösen noch beim Einsetzen der Schelle zur gegenseitigen Berührung kommen.. Hierdurch wird ,erreicht, daß sich beim Einsetzen und beim Herausziehen der Schellen die Schenkel gleichmäßig zusammendrücken und ein Lösen sowie Anbringen wie bei einem Druckknopf möglich ist. /Ein besonderes Werkzeug ist im allgemeinen hierzu nicht erforderlich. Da die Federung hauptsächlich in den Schenkeln liegt, kann das die Leitung umschließende Schellenband satt an der zu befestigenden Leitung anliegen, - und das Anbringen und Lösen der Schelle bedingt keine Querschnittsverformung der zu befestigenden Leitung.
  • Zweckmäßig sind die Enden der nach außen gerichteten Schenkel in der Ebene der Schenkelflächen mit kleinen seitlichen Ansätzen -versehen, die ein unbeabsichtigtes Lösen der Schelle verhindern. Wird die Schelle senkrecht zur Befestigungsfläche abgezogen, dann bewegen sich die Schenkel infolge ihrer Abschrägung von außen nach der Lochmitte zu. Hierdurch gelangen die Ansätze in einen Lochbereich, dessen Seele größer als die Breite der Schenkel mit den Ansätzen ist. Wird dagegen auf die Leitung z. B. ein Längszug ausgeübt, dann verhindern die seitlichen Ansätze an den Schellen ein Lösen derselben.
  • Es empfiehlt sich, den Schenkeln der Schellen zur Erhöhung des Widerstandsmomentes einen gewölbten Querschnitt zu geben. Hierdurch «-erden die Schenkel versteift und die Federung in den fibergang der Schenkel zur Schellenöse verlegt.
  • Das Befestigungsloch kann erfindungsgemäß an der der Einstecköffnung entgegengesetzt liegenden Seite durch einen Ring oder einen einseitig geschlossenen Hohlkörper verstärkt sein. Diese Verstärkung des hinteren Lochrandes ermöglicht es, die erfindungsgemäße Vorrichtung auch in weichem Werkstoff, z. B. Sperrholz, Pappe u. dgl., anzuwenden. Ohne die Verstärkung würden die umgebogenen Schenkelenden keinen genügenden Halt finden und die Lochränder beschädigen.
  • Es ist nach der Erfindung auch möglich, in die die Schellenschenkel aufnehmende Bohrung eine in ihrer Länge den Schenkellängen entsprechend bemessene Buchse einzutrt<iben, deren inneres Ende von den schräg nach außen gerichteten Schenkelansätzen hintergriffen wird. Hierdurch wird nicht nur eine Werkstoffverstärkung erreicht, sondern auch ermöglicht, in Bohrungen in Gußkörpgrn ohne eine besondere Hinterdrehung für den Eingriff der nach außen gerichteten Schenkelenden die Schelle anzubringen.
  • Die -Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung; es zeigt die Abb. i eine Ausführungsform der Schelle mit schräg nach außen gerichteten Abbiegungen an den Schenkelenden, Abb.2 eine Seitenansicht der Schelle nach Abb. i, Abb.3 eine Stirnansicht der Schelle in entspanntem Zustand, Abb.,¢ eine Schelle mit nach innen gerichteten Verlängerungen der Schenkelenden, Abb. 5 die Seitenansicht .einer Schelle mit seitlichen Ansätzen an den Schenkeln, Abb.6 die Schelle gemäß Abb.5 in Stirnansicht, Abb. ; die Befestigung einer Schelle nach Abb. i in einem Sackloch mit Hinterdrehung, Abb.8 die Befestigung einer Schelle nach Abb. i in einem Sackloch mit eingepreßter Büchse, Abb.9 eine Schelle für zwei Leitungen an einer Wand aus' weichem Werkstoff mit Verstärkung und Verschluß des hinteren Lochrandes, Abb. i o eine Schelle zur Befestigung von vier Leitungen.
  • In den Abb. i bis 8 sind die mit a bezeichneten Leitungen mittels federnder Schellen befestigt, deren Schenkel in eine Bohrung greifen. Die Schenkel der Schellen können in höherem Maße federnd sein als das die Leitung umgebende Schellenband, wozu sich beispielsweise ihre Breite geringer wählen läßt als die Breite des Schellenbandes. Bei der in Abb. i bis 3 gezeigten Schelle e sind die Schenkelfund f' an ihren Enden ä und (r' schräg nach außen gebogen und hintergreifen mit diesen Abbiegungen den Lochrand. Die Schellenschenkel besitzen zur Erhöhung ihrer Steifigkeit gewölbten Querschnitt.
  • Gemäß Abb. q.' weisen die Schenkel der Schellen nach innen gerichtete Verlängerungen auf, welche das Einführen der Schelle in die Bohrung erleichtern. Der Abstand dieser Verlängerungen voneinander ist so groß, daß weder beim Lösen noch beim Einsetzender Schelle eine gegenseitige Berührung erfolgt.
  • In Abb. 5 und 6 sind an den Schellenschenkeln seitliche Ansätze j) und g vorgesehen, welche den unteren Lochrand untergreifen.
  • Die Schelle kann auch in Sacklöchern befestigt werden. Zu- diesem Zweck wird in dem Sackloch h mittels eines Fräser s eine Hinterdrehung iz angebracht.
  • An Stelle- des Hinterdrehens der Bohrung kann, wie aus Abb. 8 ersichtlich, auch eine Buchse nt in die Bohrung! eingetrieben sein.
  • Gemäß Abb.9 sind mittels der Schelle die beiden Leitungen s und s' an der Wand il befestigt. Das Befestigungsloch ist an der der Einstecköffnung entgegengesetzt liegenden Seite durch den geschlossenen Hohlkörper t verstärkt. Dieser Hohlkörper hat auf seiner Verschlußseite eine innere Er«-eiterung, in die die schräg nach außen gerichteten Umbiegungen-der Schenkel eingreifen. Falls lediglich eine Verstärkung des Loches erwünscht ist, kann an Stelle des Hohlkörpers auch ein .offener Ring eingesetzt sein.
  • Abb. i o veranschaulicht die Befestigung von vier Leitungen W, .iv', iv", iv"' mittels einer Schelle v; hierzu sind zwei Bohrungen x undx' erforderlich.

Claims (1)

  1. PATI@NTANSI'li(7Ci11?: i. Federnde Schellen zumN Befestigen von Rohren, elektrischen Leitungen u: dgl. an Wänden beliebiger Dicke, die aus einer einseitig :offenen, an der Leitung anliegenden .Öse aus bandförmigem federndem Werkstoff und unmittelbar äm ösenband vorgesehenen abstehenden Schenkeln bestehen, die sich voneinander zu entfernen bestrebt sind und deren Fläche eine Fortsetzung der Schellenbandfläche bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel schräg nach außen gerichtet sind und auch dann, wenn sie an sich bekannte nach innen gerichtete Verlängerungen besitzen, stets einen solchen Abstand voneinander haben, daß sie weder beim Lösen noch heim Einsetzen der Schelle zur gegenseitigen Berührung kommen. Federnde Schellen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der nach außen gerichteten Schenkel iii der Ebene der Schenkelflächen kleine seitliche Ansätze haben. 3. Federnde Schellen nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet. daß die Schenkel der Schellen zur Erhöhung des Widerstandsmomentes gewölbten Querschnitt haben. Vorrichtung zur Befestigung federnder Schellen nach Anspruch i, dadurch g e: kennzeichnet, daß das Befestigungsloch an der der Einstecköffnung entgegengesetzt liegenden Seite durch einen Ring oder einen einseitig geschlossenen Hohlkörper verstärkt ist. 5, Vorrichtung zur Befestigung federnder Schellen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die die Schellenschenkel aufnehmende Bohrung eine in ihrer Länge den Schenkellängen entsprechend bemessene Buchse eingetrieben ist. deren inneres Ende von den schräg nach außen gerichteten Schenkelansätzen hintergriffen wird.
DED71305D 1935-10-19 1935-10-19 Federnde Schellen zum Befestigen von Rohren, elektrischen Leitungen u. dgl. an Waenden Expired DE710034C (de)

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DED73583D DE747177C (de) 1935-10-19 1936-10-01 Federnde Schelle zum Befestigen von Rohren, elektrischen Leitungen u. dgl. an Waenden
DED81804D DE721871C (de) 1935-10-19 1936-10-01 Federnde Schellen zum Befestigen von Rohren, elektrischen Leitungen u. dgl. an Waenden

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Cited By (10)

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