DE710077C - Elektronenroehrenschaltung - Google Patents

Elektronenroehrenschaltung

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DE710077C
DE710077C DET40203D DET0040203D DE710077C DE 710077 C DE710077 C DE 710077C DE T40203 D DET40203 D DE T40203D DE T0040203 D DET0040203 D DE T0040203D DE 710077 C DE710077 C DE 710077C
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cathode
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control
grids
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DET40203D
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English (en)
Inventor
Dr Phil Guenther Jobst
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B7/00Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes
    • H03B7/02Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance
    • H03B7/04Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance active element being vacuum tube
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G1/00Details of arrangements for controlling amplification
    • H03G1/0005Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal
    • H03G1/0011Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal the device being at least one of the amplifying tube elements
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/1607Supply circuits
    • H04B1/1623Supply circuits using tubes

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Description

  • Elektronenröhrenschaltung Die Erfindung betrifft eine Schaltung von. Elektronenröhren mit einer Kathode, einer Anode, mindestens zwei dazwischen angeordneten Gitterelektroden und einem die Entladungsbahn zwischen der Anode und dein äußeren der beiden Gitter beeinflussenden Steuerorgan.
  • Es sind Schaltungen mit Mehrgitterröhren bekannt, die mit Stromverteilungssteuerung arbeiten und bei denen zwischen der Glühkathode und dem Steuergitter zwei Gitterelektroden vorhanden sind. Die eine davon wirkt als Raumladegitter, während die dem Steuergitter benachbarte Elektrode über eine Impedanz mit der Anödenspannungsstelle verbunden ist und den nicht- zur Anode hindurchgelassenen Elektronenstrom aufnimmt, so daß an der Impedanz Spannungsschwankungen entstehen, die in Gegenphase zur Anodenwechselspannung verlaufen. Während in dein angeführten Fall eine bessere Ausnutzung des Entladungsstromes durch Anwendung des Gegentaktprinzips angestrebt wird, verfolgt die Erfindung andere Ziele.
  • Erfindungsgemäß werden zur Regelung des Elektronenstromes hinsichtlich der Elektronendichte und -geschwindigkeit und zwecks Erzielung einer hohen- Steuerempfindlichkeit die beiden Gitterelektroden auf derart gewählten, gegen die Kathode positiven, konstanten Potentialen gehalten, daß die den Entladungsstrom bildenden Elektronen im Wirkungsbereich des Steuerorgans abgebremst werden und eine virtuelle Kathode bilden. In einer Röhre mit drei Gitterelektroden wird zweckmäßig das positive Potential des von der Kathode aus gezählt zweiten Gitters größer gewählt als das des ersten Gitters und das dritte Gitter als Steuerelektrode verwendet. Für den aus der Glühkathode und den zur Regelung der Elektronendichte und Elektronengeschwindigkeit bestehenden Teil einer Röhre wird die Bezeichnung Regelkathode vorgeschlagen. Zum besseren Verständnis mögen nachfolgende Ausführungen dienen.
  • Normale Glühkathoden stellen die Elektronen der Entladung geschwindigkeitslos zur Verfügung (abgesehen von einer hier zu vernachlässigenden Anfangsgeschwindigkeit von maximal etwa 2 Volt'. Infolgedessen können die Elektronen nur Elektroden mit einem gegen die Kathode positiven Potential erreichen. Um sich eines auch nachher fruchtbaren Analogons zu bedienen: Die Elektronen fallen im Potentialraum.
  • Im Gegensatz dazu wird bei einer Kathode, deren Elektronenentstehungsstelle gegenüber der Elektronenaustrittsfläche ein negatives Potential hat, der Austritt der Elektronen mit einer durch dieses Potential definierten Geschwindigkeit erfolgen. Die Elektronen werden aus dieser Kathode herausgeschossen; sie
    können gegen negative Potentiale steigen o'
    schneller als mit der allein durch das Po
    tialgefälle bedingten Geschwindigkeit fa r".';
    Von diesen Überlegungen ist bereits bei "de
    Raumladegitterröhre Gebrauch gemacht wor= den. Denn die Auffassung, daß das Raumladegitter nichts anderes darstellt als eine Kathode, deren Elektronen eine bestimmte (nämlich dem Potential des Raumladegitters entsprechende) Geschwindigkeit haben, ist in der Literatur wiederholt angegeben. Demgegenüber geht die vorliegende Erfindung davon aus, daß es ausschlaggebend ist, die Regelung von Stromstärke und Geschwindigkeit in einem willkürlichen Verhältnis vorzunehmen, was bei der Verwendung eines einzigen Potentials nicht denkbar ist. Denn mit einem Gitter ist, wenn man von der Regelung der Emissionsfähigkeit der Kathode durch Temperaturänderung absieht, stets Strom und Geschwindigkeit in einem durch die geometrische Anordnung des Gitters und die gewählte Spannung zwangsläufig bedingten Verhältnis festgelegt.
  • Welche Vorteile die getrennte Regelung von Strom und Geschwindigkeit der Elektronen hat, sei an dem in Abb. i dargestellten Beispiel näher ausgeführt: In einem Vakuumgefäß TI stehen einer Regelkathode, d. h. einem aus der Glühkathode k und den beiden Gittern R1, R, bestehendem System ein Gitter G und dahinter eine Anode A gegenüber, beide z. B. auf positiven Spannungen gegen die Kathode. Konstant gehalten werden die Anodenspannung EA und die Gitterspannung EG gegenüber der Elektronenaustrittsfläche R., ferner durch entsprechende Einstellung der Regelkathode der Gesamtstrom JA + JG, indem die Stromregelspannung El und Beschleunigungsspannung E2 einander passend zugeordnet werden. Der dem Wert nach stets gleiche Gesamtstrom JA -f- JG muß sich dann seiner inneren Zusammensetzung nach, d. h. in bezug auf Elektronengeschwindigkeit v und Stromdichte O, verändern. Als eine meßbare Auswirkung dieser Veränderung wird die Veränderung der Verteilung der Teilströme JG und JA bzw. das Verhältnis angesehen (s. Abb. 2a, 2 b und 2c). Man sieht aus diesen Abbildungen außerordentlich deutlich, wie bei völlig unveränderten äußeren Bedingungen der Zustand der Strömung die Verteilung bestimmt. Während zu kleinen Stromdichten (kleine E,) große Geschwindigkeiten (große E,) gehören und dabei die Verteilung fast unabhängig von Veränderungen ist, steigt bei einem kritischen Wert der Stromdichte (E, = etwa r Volt) die Verteilung ganz plötzlich
    =#(:bb. ab). Mit der Stromdichte fällt die Ge-
    '.;se`i1vindigkeit zwangsläufig, ab und gleich-
    .,7itig bilden sich Raumladungen zwiscli,.-n
    Anode und Gitter aus, die .von den langsamen Elektronen nicht mehr überwunden werden können und daher den Strom auf das Gitter umsteuern.
  • Gerade diese Zustandsänderungen sind für die Steuerung von Elektronenröhren äußerst wichtig, da die angesammelte Raumladung bei großer Dichte gegen Beeinflussungen außerordentlich empfindlich ist, und zwar wächst die Steuerempfindlichkeit, wenn die Stromdichte &O jeweils in einem bestimmten Verhältnis mit v gesteigert wird. Ehe wir aber hierauf näher eingeben, sei nur noch einmal kurz das vorbeschriebene Experiment ausgewertet: Bei konstanten Spannungen zwischen Kathode, positivem Gitter und Anode und konstant gehaltenem Gesamtström kann die Verteilung der Ströme auf Gitter und Anode allein dadurch verändert werden, daß durch Regelung der Elektronenquelle dieser konstante Strom einmal aus wenigen, aber schnellen Elektronen besteht, das andere Mal aus vielen, aber langsamen.
  • Diese Grundtatsache kann man technisch z. B. folgendermaßen ausnutzen. Man regele die Kathode so, daß bei konstanter Austrittsgeschwindigkeit der Elektronen die Dichte und damit der Gesamtstrom zur Anode zunehmen, wobei ein vor der Anode A liegendes Gitter G so negativ vorgespannt ist, daß es keinen Strom aufnimmt (Abb.3). Dann ergibt sich als Funktion von o bzw. der mit Q in eindeutigem Zusammenhang stehenden Spannung El zwischen Glühdraht h und Stromregelungselektrode R, der in Abb.q. dargestellte Zusammenhang. Für j e eine dieser Kurven ist die Austrittsgeschwindigkeit der Elektronen aus der Kathode sowie Gitter- und Anodenspannung konstant; von Kurve zu Kurve ist die negative Vorspannung des Gitters EG geändert. Man sieht aus den Kurven, daß der Einfluß der Variation von EG auf die Werte EJ, EG' an den Stellen des steilsten Abfalles der Kurven am größten ist, und zwar unvergleichlich größer als bei anderen Betriebszuständen; anders ausgedrückt heißt das: Die Steuerfähigkeit des Anodenstromes ist eine Funktion der Stromdichte Q und ist auf dem abfallenden Teil der Kurve JA = f (2) am größten.
  • Weiter aber kann man sagen, daß der Abfall der JA= f (2o)-Kurven und damit die Steuerfähigkeit weiter anwächst, wenn man die Austrittsgeschwindigkeit der Elektronen aus R, vergrößert und O dann auch entsprechend wieder so einstellt, daß JA auf dem steilsten Teil der abfallenden Kurve liegt (Abb. 5). In Abb. 5 ist EG nicht verändert. Die Kurven unterscheiden sich nur durch die verschiedene Austrittsgeschwindigkeit, für die es jeweils einen kritischen Punkt o bzw. ei zur Einstellung auf höchste Steuerempfindlichkeit gibt.
  • Es ist aber gerade das wesentlichste Merkmal der vorliegenden Erfindung, daß zu jeder Stromdichte die zur Erreichung irgendeines Zweckes kritische Geschwindigkeit und umgekehrt eingeregelt werden kann.
  • Es sei noch ein Einwand berücksichtigt, der bereits gegen die Auffassung des Raumladegitters als Elektronenaustrittsstelle erhoben wurde. Danach sei es nicht angängig, das Raumladegitter als Kathode aufzufassen, da die Elektronen nicht aus diesem Gitter als Ouelle stammten. Dazu muß man sagen, daß in einer jeden Entladungsröhre für den sich abspielenden Vorgang die verschiedenartigen Kathoden doch nur dadurch unterschieden sind, daß sowohl die Geschwindigkeit als auch die Anzahl der Elektronen, welche die Kathodenoberfläche verlassen, jeweils verschieden sind. Es ist somit für den Entladungsvorgang gänzlich unerheblich, wodurch diese Geschwindigkeit und diese Dichte der Elektronen erreicht werden, ob z. B. durch die Temperatur oder den chemischen Charakter der Kathode oder durch eine besondere Regeleinrichtung, welche sowohl die Dichte als auch die Geschwindigkeit der Elektronen bestimmt. o Die Regelung der Elektronendichte und der Beschleunigung soll natürlich voneinander möglichst unabhängig und frei von Rückwirkungen erfolgen. Das läßt sich durch eine zwischen dem Stromregelungs- und dem Geschwindigkeitsgitter liegende Schirmelektrode erreichen. Diese wird auf einem festen Potential gehalten, welches niedriger als das des Geschwindigkeitsgitters und vorzugsweise gleich dem Kathodenpotential ist.
  • Es hat sich gezeigt, daß Röhren mit Regelkathode mitunter zu Labilitäten neigen, insbesondere bei einem großen inneren Widerstand der Regelkathode. Zur Abhilfe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, zwischen dein Beschleunigungsgitter und der Glühkathode Mittel zur Unterdrückung von Störschwingungen, z. B. nicht verlustfreie Kondensatoren, anzulegen.
  • Als Bezugspunkt für die an die Eelektroden der Röhre angelegten Spannungen kann man in üblicher Weise die Oberfläche der Glühkathode wählen; ebenso berechtigt erscheint aber auch eine Erdung der dem Steuergitter kathodenseitig zunächst liegenden Elektrode, da diese nach den vorausgegangenen Ausführungen als äquivalent für eine reelle Kathode betrachtet werden kann.
  • Die Abb. 6 zeigt auf der rechten Seite die Verteilung der Potentiale in einer Röhre mit Regelkathode bei Bezug der Spannungen auf die Elektronenaustrittsstelle derRegelkathode, d. h. die dem Steuergitter kathodenseitig benachbarte Elektrode als Nullpunkt, und auf der linken Seite die Verhältnisse, wenn die Glühkathode als Bezugspunkt gewählt wird.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Elektronenröhrenschaltung für Röhren mit einer Kathode, einer Anode, mindestens zwei dazwischen angeordneten Gitterelektroden und einem die Entladungsbahn zwischen der Anode und dem äußeren der beiden Gitter beeinflussenden Steuerorgan, dadurch Bekennzeichnet, daß zur Regelung des Elektronenstromes hinsichtlich der Elektronendichte und -geschwindigkeit und zwecks Erzielung einer hohen Steuerempfindlichkeit die beiden Gitterelektroden auf derart gewählten, gegen die Kathode positiven, konstanten Potentialen gehalten werden, daß die den Entladungsstrom bildenden Elektronen im Wirkungsbereich des Steuerorgans abgebremst werden und eine virtuelle Kathode bilden.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i für Röhren mit drei Gittern, dadurch gekennzeichnet, daß das positive Potential des von der Kathode aus gezählt zweiten Gitters größer ist als das des ersten Gitters und das dritte Gitter als Steuerelektrode dient.-3.
  3. Schaltung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden den 'Gittern erteilten positiven Spannungen .. einstellbar sind.. q..
  4. Schaltung nach Anspruch i für Röhren mit vier Gittern, .dadurch gekennzeichnet, daß die ersten drei der Kathode zunächst liegenden Gitter an positiven, einstellbaren, konstanten Potentialen liegen und das vierte Gitter als Steuergitter dient.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch ,4, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Kathode aus gesehen zweite Gitter auf Kathodenpotential gehalten wird.
  6. 6. Schaltung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergitter gegenüber dem ihm kathodenseitig benachbarten Gitter negativ vorgespannt ist.
  7. 7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch ekennzeichnet, daß die negative Vor-1- Spannung des Steuergitters gegenüber dem ihm kathodenseitig benachbarten Gitter dem Betrage nach annähernd gleich oder etwas größer als die Austrittsgeschwindigkeit der Elektronen aus der Fläche dieses Gitters ist.
  8. Schaltung nach Anspruch i bis ;, dadurch gekennzeichnet, daß .das dein Steuergitter kathodenseitig zunächst liegende Gitter geerdet ist.
  9. 9. Schaltung nach Anspruch i bis ;, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühkathode geerdet ist. io. Schaltung nach Anspruch i bis 9. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Kathode und dem kathodenseitig der Steuerelektrode benachbarten Gitter Mittel zur Unterdrückung von Störschwingungen, z. B. nicht verlustfreie Konde:isatoren, angeordnet sind.
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