DE710085C - Einrichtung zur Beseitigung der von atmosphaerischen und aehnlichen Stoerungen herruehrenden Knackgeraeusche bei Empfaengern - Google Patents

Einrichtung zur Beseitigung der von atmosphaerischen und aehnlichen Stoerungen herruehrenden Knackgeraeusche bei Empfaengern

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DE710085C
DE710085C DET49700D DET0049700D DE710085C DE 710085 C DE710085 C DE 710085C DE T49700 D DET49700 D DE T49700D DE T0049700 D DET0049700 D DE T0049700D DE 710085 C DE710085 C DE 710085C
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Germany
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voltage
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amplitude
frequency
rectifier
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Expired
Application number
DET49700D
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English (en)
Inventor
Dr Otto Tuexen
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/04Limiting level dependent on strength of signal; Limiting level dependent on strength of carrier on which signal is modulated

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  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Beseitigung der von atmosphärischen und ähnlichen Störungen herrührenden Knackgeräusche bei Empfängern Es sind bereits Einrichtungen zur Beseitigung der von atmosphärischen und ähnlichen Störungen herriihrenden Knack- und Prasselgeräusche bei Empfängern bekannt, bei denen das Übertragungsmaß des Empfängers herabgesetzt wird, sobald die empfangene Wechselspannung über einen bestimmten Schwellwert ansteigt. Die Herabsetzung des Übertragungsmaßes kann etwa durch Amplitudenbegrenzungmittels vorgespannter Gleichrichter o.dgl., durch eine schnell wirkende Verstärkungsregelung oder durch als Schalter in die Leitung eingeschaltete gesteuerte Röhren erfolgen. Der Schwellwert der Spannung, oberhalb dessen das Übertragungsmaß herabgesetzt wird, muß bei den bekannten Einrichtungen entsprechend der Stärke des gerade empfangenen Senders von Hand eingestellt werden.
  • Es ist bereits bekannt, den Spannungsschwellwert, im folgenden auch die Grenzspannung genannt, in der Weise selbsttätig zu regeln, daß als Grenzspannung die bei Gleichrichtung der empfangenen hochfrequenten Schwingung entstehende Gleichspannungskomponente verwendet wird. Die Grenzspannung ist dann der Amplitude des unmodulierten Trägers stets proportional. Diese Einrichtung besitzt den .Vorteil, daß sowohl bei schwach als auch bei stark einfallenden Sendern jeweils alle Spannungsspitzen abgeschnitten werden, die z. B. gerade die doppelte
    Trägeranil>litude überschreiten. Die ungestörte
    Scli«-illgullg wird dann auch bei 1lodulations-
    graden v,-m ioo "'" nicht beeinflußt. Anderer-
    seits werden solch. Störungen, die in (]er
    L'b,#rlagerung mit der Empfangssch«-ingung
    die doppelte Trägeranip:itude nicht über-.
    schreiten, nicht a'l>ge#läinpft.
    Legt man den ScliwJlwert. bei dem die
    Herabsetzung der Cbertragutig stattfindet,
    tiefer, so daß auch diese Störungen erfaßt
    werden, z. B. auf einen Wert, der bei ;oIAer
    Uo(lnla Bonn erreicht wird, so mul3 Inan damit
    rechnen, daß bei stiirkerer 11ndtilatioli Ver-
    zerrungen auftreten und daß insbesondere
    auch natürliche, in der Modulation enthaltene
    Knackgeräusche (Paukenschläge, Schul3-
    knalle) aligeclamptt werden.
    Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der
    Schwellwert von der Trägeramplitude in der
    Weise abhängig, dal3 mir bei starr, einfallen-
    den Sendern der Schwellwert oberhalb der
    bei dem gröl tnl@iglichen llodulationsgrad,
    z. B. ioo °.", erreichter. Spitzenspannung der
    ungestörten Schwingung liegt. während er bei
    schwach einfallenden Sendun kleiner Ist als
    die bei größtmöglichem Modulationsgrad auf-
    tretende Spitzenspannung. Die Grenzspan-
    nung soll also bei sinkender Trägeramplitude
    stärker als proportional abnehmen.
    Der Vorteil der Erfindung liegt darin. daß
    stark eirfallende Sender, die an sich sehr
    wenig durch Störungen atmosphärischer Art
    gestört sind, ohne V erzerrungen durch die
    Begrenzerein richtung wiedergegeben «-erden
    können. Schwach einfallende Sender dagegen,
    bei denen die Störungen die Wiedergabe stark
    beeinträchtigen, werden infolge des im Ver-
    hältnis derTrägeraniplitudeniedrigen Schwell-
    wertes sehr wirkungsvoll entstört, wobei die
    gel@gentlicli bei stärkerer Modulation ein-
    tretel:den Verzerrungen oder die Ahdämpfung
    natürlicher hnackgeräusche irr Kauf genom-
    Inen werden können.
    Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
    zeigt die Abb. i. Der Belastungswiderstand
    der Empfangsdiode D eines Empfängers ist
    in zwei gleiche Anteile R1 und R, aufgeteilt.
    Die ain gesamten Belastungswiderstand auf-
    tretu!i=:e negative Glecllspannuiig wird durch
    (las aus dem gegenüber dein Belastungswider-
    stand gro!aen Widerstand R_.g und crem eben-
    falls großen Kondensator Cl 1)estehenden F11-
    tervon überlagerten niederfrequenten Sch«-ir-
    gungen Iwfreh. so daß am Verbindungspunkt
    von R3 und C, gegenüber Erde eine Gleich-
    seanrnmg auftritt, die etwa gleich der Ampli-
    tude (res unmoduherten Trägers der gleichzu-
    1'l@lltellclell Schwingung ist. Diese Spannung
    wird an einen Spannungsteiler gelegt. der aus
    (lein Gleichrichter G, Lind (1e11 dhniselwn
    Widerstand R, besteht. Die Bemessung des
    Gleichrichters und des Widerstandes R, hat
    so zu erfolgen, daß die Spannung an R4 bei
    einem stark einfallenden Sender praktisch
    gleich der Trägeramplitude ist, der Sparr
    nm%mbfall an (;I also dann vernachlässigl)a-
    klein ist, während bei schwach einfallendem
    Träger der Spannungsabfall an G1 neben dein
    n R, bereits merklich ist. z. B. i,; ";'" des der
    Gesamtspannung R, ist dabei als groß gegen
    R" vorausgesetzt.
    .Die am «iderstand Rl auftretende Gleich-
    spannung dient als Grenzspannung für die
    Herabsetzung des L"bertragungsmal3es. Dies
    wird im vorliegenden Falle in an sich be-
    kannter Weise durch einen vorgespannten
    Gleichrichter G _ erreicht, der als Aniplituden-
    begrenzer arbeitet. Für den Fall, (1a13 die
    Spannungsaufteilung an G1 und G, so erfolgt,
    daß die gesamte Spannung all R, liegt, ist (las
    Potential der Anode des Gleichrichters G,
    genau so groß wie die an der Reihenschal-
    tung voli Al und R_ auftretende mittlere
    Gleichslianlnmg, d. h. genau so groß wie der
    Höchst-,vert der Spannung, der bei ioo"j"iger
    Modulation der Empfaligsscli,t'lilgullg an /R=
    auftreten kann. Der 1lrbhldttngsptllkt von
    R1 und R= ist über einen Widerstand R; mit
    der Kathode des Gleichrichters G_ verbunden,
    dessen Anode an dein Verbindungspunkt von
    GI und R, liegt. Von der Kathode von G=
    wird die Niederfrequenzspannnng abgegriffen
    und deine \iederfrecluenzverstärlcer zugeführt.
    Beim ungestörten Empfang ist der Gleich-
    riclter G= nicht leitend, sein Widerstand also
    groß gegenüber dein Wienerstand von Rs, so
    da13 die an R_, liegende Spannung übertragen
    wird. Bei einer Störung, die zusammen mit
    der Nutzspannung über die bei einem Modu-
    lationsgrad von ioo °/" auftretende Grenz-
    spannung steigt, wird G.= 'eitel'(', sein RTider-
    stan (1 klein gegenul)er R; find die Sparirrung
    auf Ihrem Grenz-,vert festgehalten.
    Ändert sich die Amplitude (res tiliiiiorIuliei'-
    ten Trägers etwa durch Schwund o:ler durch
    Cbergang auf einen anderen Sender, so än(lert
    sich im gleichen Sinne auch die Vorspannung
    von G=. Diese Änderung erfolgt aber stärker
    als proportional. Nur bei einem verhältnis-
    in<ißig starken Sender ist der Spannungs-
    abfall an G, gegenüber dein an R., zu ver-
    nachlässigen. 73e1 einem schwachen Sender
    liegt ein merklicher Bruchteil der Gesamt-
    spannung an G1, so daß die V orspanlulg des
    Gleichrichters (;2 geringer wird und bereits
    Spannungsspitzen, die etwa einer 70- his
    8Oll/"lgen 11odülation eIltsl)i-lclleil, abgeschnit-
    ten werden. Die Bemessung kann z. B. so er-
    fulgen, daß bei dem schwächsten noch zu
    empfangenden Sender die Spannung sich an GI
    und R, etwa im Verhältnis i : q aufteilt, so
    d_il- der Sclr,\ell@cert der _@mplitlden begrcn-
    zung bei 6o°/oiger Modulation liegt. Gegebenenfalls kann R4 in gewissen Grenzen von Hand regelbar und damit der Schwellwert auch noch von Hand einstellbar sein.
  • Der Widerstand R5 ist an sich nicht notwendig, aber zweckmäßig, um einen starken Spannungsabfall zu erzielen und zu verhindern, daß sich der Kondensator C2 zu rasch auflädt, wodurch der Schwellwert zwangsläufig zu rasch heraufgesetzt werden würde. Die Parallelschaltung des Kondensators C," der klein gegen C2, aber mindestens so groß wie die Gitterkathodenkapazität der nachfolgenden Verstärkerröhre sein muß, soll einen Abfall der hohen Frequenzen durch Wirkung des Widerstandes RS und der Eingangskapazität der folgenden Röhre verhindern.
  • Ist man genötigt, R4 und R3 etwa gleich groß zu machen, so sind R, und R2 so zu bemessen, daß R2 den vierten Teil des Wertes von R1 hat..
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Abb. z. Der Belastungswiderstand der Empfangsdiode D ist auch hier in zwei gleiche Anteile R,. und R2 aufgeteilt, deren Verbindungspunkt geerdet ist. Die an R.-auftretende Wechselspannung wird der Verstärkerröhre V1 zugeführt, an deren Ausgang eine Trennung der Niederfrequenz in einen Bereich der tiefen Töne, der über die Röhre V2 dem Lautsprecher L1 zugeführt wird, und einen Bereich der hohen Töne erfolgt, der über die Röhre V, dem Lautsprecher h2 zugeführt wird. Die Trennung erfolgt dadurch, daß in die Gitterzuleitung von V2 ein Widerstand R, eingeschaltet ist und andererseits das anodenseitige Ende des Widerstandes über einen auf dem Bereich der hohen Tonfrequenzen mit breiter Resonanzkurve abgestimmten Reihenkreis C; L mit der Erde verbunden ist. Die Spannung an L wird dem Steuergitter von V, zugeführt. Die Amplitude dieser Wechselspannung wird durch einen Gleichrichter G2 begrenzt, der durch die an R2 liegende Gleichspannung "negativ vorgespannt wird. Diese Spannung wird durch die Filterkette R, C, von der überlagerten Wechselspannung befreit und über den Spannungsteiler GI', R4 geführt, der ähnlich arbeitet wie der Spannungsteiler G,, R4 bei der Schal; tung nach Abb. i. Die Vorspannung für den Begrenzungsgleichrichter G2 wird über einen einstellbaren Abgriff an R4 abgenommen. Der Abgriff ist durch den großen Kondensator C2 kapazitiv geerdet. Die Anode des Gleichrichters G2 ist übex den Widerstand R5, der durch den kleinen Kondensator C5 kapazitiv überbrückt ist und der ähnlich wirkt wie der Widerstand R5 in Abb. i, mit dem nicht geerdeten Ende der Spule L verbunden. Von der Anode G2 wird die begrenzte Spannung abgenommen und dem Steuergitter von V3 zugeführt.
  • Da infolge der Gleichrichterwirkung die der . Empfangsschwingung überlagerten Störungen ,großer Amplitude am Belastungswiderstand R,, R2 als negative Spannungsstöße, amGitter der Röhre V3 dagegen als positive Spannungsstöße erscheinen, brauchen nur die positiven Spannungshalbwellen begrenzt -zu werden. Die am Steuergitter der Röhre V2 entstehende Wechselspannung kann ebenfalls begrenzt werden.
  • Die Zeitkonstante des aus R5 und C2 bestehenden Reihenkreises ist in erster Linie bestimmend für die Zeit, in .der sich bei Schwingungen,- die die Grenzspannung überschreiten, der Kondensator C2 auf den neuen Spitzenwert auflädt. Die Zeitkonstante bestimmt damit die längste Zeitdauer einer Störung,. die noch abgeflacht wird, und gleichzeitig die Zeitdauer, während welcher bei plötzlich einsetzender Modulation des empfangenen, schwach einfallenden Senders noch eine Verzerrung stattfindet. Macht man die Zeitkonstante z. B. gleich etwa einer halben Sekunde, so kann man erreichen, daß atmosphärische Störungen von kurzer Dauer sowie natürliche Knackgeräusche, die etwa die Grenze der 6o°/oigen Modulation überschreiten, abgeschnitten werden, während ein lauter, kontinuierlicher Ton, welcher ebenfalls die Grenze der 6o°joigen Modulation überschreitet, nur in der ersten halben Sekunde durch die Amplitudenbegrenzung verzerrt, dann aber uriverzerrt übertragen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Beseitigung der von atmosphärischen und ähnlichen Störungen herrührenden Knackgeräusche bei Empfängern mittels Herabsetzung des Übertragungsmaßes beim Ansteigen der Wechselspannung über einen Schwellwert, dessen Wert in Abhängigkeit von der Amplitude des urimodulierten hochfrequenten Trägers selbsttätig geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhängigkeit des Schwellwertes von der Trägeramplitude derart ist, daß nur bei stark einfallenden Sendern der Schwellwert oberhalb der bei dem größtmöglichen Modulationsgrad, z. B. ioo °/n, erreichten Spitzenspannung der ungestörten Schwingung liegt, während er bei schwach einfallenden Sendern kleiner ist als die dann bei größtmöglichem Modulationsgrad auftretende Spitzenspannung. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Gleichrichtung der hochfrequenten Empfangsschwingung und Ausfilterung der überlagerten niederfrequenten Schwingung entstehende Gleichspannung an einen nichtlineare Glieder enthaltenden Spannungsteiler (G,, G.,) gelegt ist und die den Schwellwert steuernde Regelspannung von einem solchen Teil (R4) des Spannungsteilers abgegriffen wird, daß bei sinkender Empfangsamplitude die Regelspannung und damit. der Schwellwert stärker als proportional abfällt. 3. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannung an die Reihenschaltung eines Gleichrichters (G,) und eines Ohmschen Widerstandes (R4) gelegt und die Regelspannung von dem Ohmschen Widerstand (R.,) abgegriffen wird. q.. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß (Abb. 2) bei Begrenzung der an ein Steuergitter einer Verstärkerröhre angelegten niederfrequenten Wechselspannung eines breiten Frequenzbandes in die Zuleitung zum Steuergitter ein Ohmscher Widerstand (R5) gelegt ist und die Begrenzung unmittelbar am Steuergitter durch einen vorgespannten Gleichrichter (G2) erfolgt, und daß der Widerstand durch eine Kapazität (C5) überbrückt ist, die nur für die höchsten Niederfrequenzen einen Kurzschluß darstellt.
DET49700D 1937-12-22 1937-12-22 Einrichtung zur Beseitigung der von atmosphaerischen und aehnlichen Stoerungen herruehrenden Knackgeraeusche bei Empfaengern Expired DE710085C (de)

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