DE710186C - Elektrisch beheitzte Waermplatte aus keramischem Material - Google Patents
Elektrisch beheitzte Waermplatte aus keramischem MaterialInfo
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- DE710186C DE710186C DESCH116740D DESC116740D DE710186C DE 710186 C DE710186 C DE 710186C DE SCH116740 D DESCH116740 D DE SCH116740D DE SC116740 D DESC116740 D DE SC116740D DE 710186 C DE710186 C DE 710186C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/68—Heating arrangements specially adapted for cooking plates or analogous hot-plates
- H05B3/74—Non-metallic plates, e.g. vitroceramic, ceramic or glassceramic hobs, also including power or control circuits
- H05B3/748—Resistive heating elements, i.e. heating elements exposed to the air, e.g. coil wire heater
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Description
- Elektrisch beheizte .Wärmelatte aus keramischem Material Gegenstand der Erfindung ist eine im wesentlichen aus keramischem Material bestehende elektrisch beheizte Wärmelatte, die sich grundsätzlich von den bisherigen Wärmplatten durch die eigenartige Wärmeabgabe unterscheidet. Der Erfindung lag der Gedanke zugrunde, die Wärme nicht, wie üblich, auf die gesamte Plattenoberfläche zu verteilen, wodurch sich Vorteile ergeben, die nachstehend näher beschrieben werden.
- Gemäß der Erfindung ist die aus einem schlecht wärmeleitenden keramischen Material, z. B. Schamotte, bestehende Wärmelatte auf ihrer Unterseite -mit einer als Wärmespeicher wirkenden Rippe versehen, auf die der Heizwiderstand in Form eines Kragens aufgesetzt ist, so daß die von der beheizten Rippe abgegebene Wärme im wesentlichen in Form eines Wärmemantels oberhalb der Rippe ausgestrahlt wird.
- Durch diese Anordnung wird erreicht, daß beispielsweise warm zu haltende Getränke nicht unnützerweise stark erhitzt werden. Während' bei einer gleichmäßig erhitzten Wärmplatte der gesamte Boden des warm zu haltenden Gefäßes erwärmt wird, kann bei der Anordnung nach der vorliegenden Erfindung die Heizzone durch entsprechende Gestaltung bnv. Verlauf der Rippe so gewählt werden, daß sie sich der Form des warm zu haltenden Gefäßes anpaßt. -Es wird also nur die oberhalb der Rippe liegende Zone der Platfe erwärmt. Infolge der Verwendung von porösem Material kann man bei voller Beheizung schon wenige Zentimeter von der Rippe entfernt anfassen, da die Wärmeabgabe fast ausschließlich -in der Form erfolgt, in der die Rippe ausgebildet ist.
- Diese.Form der Rippe wird dem jeweiligen Verwendungszweck angepaßt, so daß praktisch die Möglichkeit besteht, eine große Wärmelatte mit mehreren verschiedenen Rippen zu versehen, deren Wärmeabgabe unterschiedlich ist, so daß man auf dieser Wärmplatte Wärmstellen von unterschiedlichen Temperaturen haben kann. Um beispielsweise ein zylindrisches Gefäß zu erwärmen, das einen Außendurchmesser von io cm hat, wird eine Rippe verwendet, die einen Innendurchmesser von io cm hat; dadurch wird erreicht, daß das warm zu haltende Gefäß an seinen der Abkühlung ausgesetzten Außenwänden von der aufsteigenden Warmluft der Heizrippen umspült wird. Hierdurch verhindert man das Abkühlen des Gefäßes.
- Die bekannte Art der Warmhaltung von Getränken in Gefäßen unter Verwendung von Spiritusflammen, Öllämpchen oder Heizplatten bisheriger Bauart hat den Nachteil, daß die Grundfläche des Gefäßes erhitzt wird. Durch diese ständige starke Erhitzung der Grundfläche wird das Aroma der Getränke schon nach sehr kurzer Zeit vernichtet.
- Porös gebrannter keramischer Stoff (Schamotte) weist gegenüber allen anderen keramischen Werkstoffen den Vorzug der schlechten Wärmeleitung auf und besitzt damit den Vorteil der größten Speicherungsmöglichkeit. Damit wird erreicht, daß nicht nur eine große Wärmemenge gespeichert werden kann, sondern daß diese Wärme auch nur ganz allmählich wieder abgegeben wird. Die Stärke der Wärmeabgabe ist in hohem Grade abhängig von der Formgebung der als Wärmespeicher dienenden Rippe. Die Praxis hat gezeigt, daß Wärmplatten gemäß der Erfindung nur einen ganz geringen Strombedarf haben. Der Strombedarf ist- um 5o bis 700;ö niedriger als bei Wärmplatten bekannter Bauart.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt Fig. I eine Draufsicht auf eine Wärmplatte, Fig.2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. I ; Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform mit einer Mehrzahl von Heizelementen.
- Die aus keramischem Material, beispielsweise Schamotte, bestehende Wärmplatte a besitzt auf der unteren Seite eine verhältnismäßig starke Rippe b, die vorteilhaft nach der Platte zu verdickt ist, um eine bessere Ableitung der Wärme an die Platte herbeizuführen. Ein bandförmiger Heizwiderstand c ist in Form eines Kragens um die Rippe gelegt und wird durch eine nicht dargestellte Klemmvorrichtung zusammengehalten. Eine Isolierschicht d aus Schlackenwolle o. dgl., die von einem Gehäuse e umgeben ist, verhindert in bekannter Weise einen 3Värmeverjust.
- Zum Halten der Wärmplatte ragt der durch die Eigenart der Beheizung nicht «-arm werdende Rand über das Gehäuse e hinaus und ist zweckmäßig nach unten abgebogen.
- Bei der Ausführung nach Fig. i ist die Rippe in Form eines Kreises an -der viereckigen Platte, die natürlich auch rund sein kann, angeordnet. Die Beheizung der Platte erfolgt infolge des geringen Wärmeleitvermögens - in einem Streifen, der sich mit der Rippe deckt. Die aufsteigende Wärme bildet somit einen Mantel, der ein in die 'Mitte der Platte gestelltes Gefäß, z. B. eine Kanne, umgibt.
- Die gleiche Wirkung wird mit der-Ausführungsform nach Fig.3 erzielt, bei der die Platte mit zwei getrennt liegenden Rippen .&. versehen ist, deren Form der Form der zu verwendenden Gefäße entspricht.
- Die verhältnismäßig starke Rippe bildet einen Wärmespeicher, der es ermöglicht, die Platte vor der Benutzung-anheizen zu können, um sie dann längere Zeit unabhängig vom Ort der Stromzufuhr zu benutzen.
- ' Der Heizwiderstand c kann auch an -die innere Seite der Rippe angelegt werden. Man kann aber auch beide Seiten der Rippe beheizen, um ein noch schnelleres Anheizen der Platte zu erzielen. -_ Die Wärmplatte bietet noch den Vorteil, daß sie einfach und billig herzustellen ist.
Claims (1)
- PATrNTANSPLZUCII Elektrisch beheizte @.'@ärmplatte aus keramischem Material, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem schlecht wärmeleitenden keramischen Material, z. B. Schamotte, bestehende Wärmplatte auf ihrer Unterseite mit einer als X'SSVä.rmespeicher wirkenden Rippe versehen äst, auf die der Heizwiderstand in Form eines Kragens aufgesetzt ist, so daß die von der beheizten Rippe abgegebene Wärme im wesentlichen in Form eines Wärmemantels oberhalb der Rippe ausgestrahlt wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH116740D DE710186C (de) | 1938-10-02 | 1938-10-02 | Elektrisch beheitzte Waermplatte aus keramischem Material |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE710186C true DE710186C (de) | 1941-09-06 |
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ID=7450631
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH116740D Expired DE710186C (de) | 1938-10-02 | 1938-10-02 | Elektrisch beheitzte Waermplatte aus keramischem Material |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE710186C (de) |
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1938
- 1938-10-02 DE DESCH116740D patent/DE710186C/de not_active Expired
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