DE710538C - Maschinengewehrlafette fuer Erd- und Luftzielbekaempfung - Google Patents

Maschinengewehrlafette fuer Erd- und Luftzielbekaempfung

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Publication number
DE710538C
DE710538C DER98250D DER0098250D DE710538C DE 710538 C DE710538 C DE 710538C DE R98250 D DER98250 D DE R98250D DE R0098250 D DER0098250 D DE R0098250D DE 710538 C DE710538 C DE 710538C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
cradle
ground
adjusting device
machine gun
Prior art date
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Expired
Application number
DER98250D
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Rauscher
Dr-Ing Emil Ruecker
Otto Selle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSTAV APPEL MASCHINENFABRIK
Original Assignee
GUSTAV APPEL MASCHINENFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Priority to DER98250D priority Critical patent/DE710538C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE710538C publication Critical patent/DE710538C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Maschinengewehrlafette für Erd- und Luftzielbekämpfung Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschinenwaffenlafette für Erd- und Luftzielbekämpfung mit einer um waagerechte Schildzapfen. schwenkbaren Wiege und einem quer zu ihrer Schwenkebene verstellbaren Bolzen, der in - zwei..-verschiedenen Stellungen die Wiege .sperrt bzw. frei, läßt.
  • Bei einer bekannten-Maschinenwaffenlafette dieser Art ist an der Wiege eine Foststellscheibe mit einem kreisbogenfärmigen, 'zur Schildzapfenachse konzentrischen Schlitz befestigt. Durch diesen Schlitz greift eine an der Unterlafette sitzende Klemmschraube, mit deren Hilfe die Feststellscheibe gegen die Unterlafette zwecks Sperrung der Wiege festgeklemmt werden kann. Bei gelöster Klemmschraube ist der Schwenkbereich der Wiege durch die Länge des Kreisbogenschlitzes der Feststellscheibe begrenzt. Mittels dieser Einrichtung -kann also die Wiege nur entweder verriegelt oder für einen einzigen bestimmten Schwenkbereich frei gemacht werden. Für eine zur Erd- und Luftzielbekämpfung bestimmte, vorzugsweise fahrbare Lafette ist es jedoch wesentlich, daß die Lafette durch Feststellen der Wiege und durch wahlweise Einstellung mehrerer verschiedener Schwenkbereiche für den Transport und für die verschiedenen Kampfarten durch möglichst einfache Handgriffe und mit geringstem Zeitaufwand hergerichtet werden kann.
  • Es sind auch Maschinenwaffenlafetten bekannt, bei denen mehrere verschiedene Schwenkbereiche der Wiege eingestellt werden können. Hierzu benötigte man jedoch bisher einen erheblichen technischen Aufwand. Auch konnten die Einstellmittel nicht ohne weiteres zum Verriegeln der Wiege verwendet werden.
  • Gemäß der Erfindung wird bei der eingangs bezeichneten Lafettenbauart der quer zur Schwenkebene der Wiege verstellbare Bolzen zugleich als :Mittel zur wahlweisen Einstellung verschiedener Schwenkbereieheder Wiege nutzbar gemacht, und zwar durch die stufenförmige Anordnung von Ansclilä-_ gen an der Wiege, mit denen der Bolzen in einer oder mehreren Zwischenstellungen zusammenwirkt. Beispielsweise kann die Anordnung so getroffen sein,- daß -im Falle der beispielsweise für den Transport erforderlichen Sperrung der Wiege die davon getragene Waffe schräg nach oben gerichtet ist, für die Luftzielbekämpfung zur Sicherung der eigenen Truppen die untere Grenze des Schwenkbereiches der Wiege einer schwach ansteigenden Schußrichtung entspricht, wäh-' rend für die Erdzielbekämpfung oder für die gleichzeitige Erd- und Luftzielbekämpfung die untere Grenze des Schwenkbereiches der Wiege so gewählt werden kann, daß auch eine nach unten geneigte Schußrichtung möglich ist. Unter Umständen können Vorkehrungen getroffen sein, daß die Lage der Anschläge an der Wiege veränderbar ist, wodurch noch weitere Einstellmöglichkeiten geschaffen werden. Die stufenförmige Anordnung von Anschlägen kann natürlich auch mit dem verschiebbaren Bolzen verbunden sein. In diesem Falle würde an der Wiege nu» ein einziger Gegenanschlag anzuordnen sein. Diesem verschiebbaren .Bolzen ist zweckmäßig eine hubnockenartig wirkende Einstellvorrichtung zugeordnet, wie sie im Lafettenbau für andere Zwecke an sich schon bekannt ist. Es empfiehlt sich, die Handhabe dieser Einstellvorrichtung mit einer Sperrklinke zu versehen, die mit feststehenden, den verschiedenen Arbeitsstellungen des Bolzens entsprechenden Rasten zusammenwirkt. Dadurch wird ein störungsfreies Einstellen des Bolzens ermöglicht, und es werden ungewollte Lagenänderungen desselben vermieden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Einstellvorrichtung besteht aus einer den Bolzen konzentrisch umgebenden und in einem Fortsatz seines Gleitlagers gelagerten Hülse, die mit Steuerflächen gegen seitliche Vorsprünge des verschiebbaren Bolzens wirken. Die Rasten für die von dem Handhebel getragene Klinke können hierbei auf dem erwähnten Gleitlagerfortsatz angeordnet sein.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die vollständige Lafette in rückwärtiger Ansicht.
  • Abb.2, 3 und .4 zeigen die Vorrichtung zum Sperren, Schwenkbewegung und zum Verändern des Schwenkbereiches der`Wiege in Seitenansicht bzw. im Schnitt nach der Linie III-III der Abb.2 bzw. im Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. 3.
  • Abb. 5 zeigt eine Seitenansicht der Wiege. Die Lafette setzt sich im wesentlichen zusämmen aus der sockelförmigen Unterlafette i und der darin mit einem senkrechten Schildzapfen drehbar gelagerten Oberlafette 2 mit der als Zwillingswaffenträger ausgebildeten, mit waagerechtem Schildzapfen 9 schwenkbar gelagertep Wiege 3 und dem Richtsitz q..: Die Wiege trägt außer den beiden Waffenlagern 5- und 6 noch den Abzug 7 und die Visiervorrichtung B. Dieser Aufbau der Lafette bildet nicht Gegenstand der Erfindung: Seitlich an der Oberlafette 2 ist gegenüber des Wiege 3 ein verschiebbarer Bolzen io in einem Gleitlager i z quer zur Schwenkrfiene der Wiege verschiebbar gelagert. Diesem verschiebbaren Bolzen io ist an der Wiege 3 eine Platte 12 zugeordnet, wejche eine als Rast für den Bolzen dienende Böhrung 13 -und dicht daneben einen Anschlag 14 besitzt. Durch Einschieben des Bolzens io in die Bohrung 13 kann die Wiege beispielsweise für den Transport der Lafette in der aus Abb. 5 ersichtlichen Stellung verriegelt werden, in welcher die Waffe unter einem Winkel von etwa a --_ 15° schräg aufwärts gerichtet ist. Wird der Bolzen io nur bis nahe an die Platte 12 herangeschoben, so wird durch das Zusammenwirken des Bolzens mit dem Anschlag 1.4 die untere Grenze des Schwenkbereiches der Wiege festgelegt. Diese untere Grenze des Schwenkbereiches entspricht, da der Anschlag 14 neben der Bohrung 13 angeordnet ist, ebenfalls einem Neigungswinkel der Schußrichtung von etwa a - 15°. Diese Einstellung des Bolzens io kommt in erster Linie für die Luftzielbekämpfung in Betracht. Die Begrenzung des Schwenkbereiches der Wiege nach unten hin hat in diesem- Falle den Zweck, zu verhindern, daß bei der . Beschießung des Luftzieles die eigene Truppe gefährdet wird. Für die Bekämpfung von Erdzielen oder für die gleichzeitige Bekämpfung von Erd- und Luftzielen wird der Bolzen io so weit zurückgeschoben, daß er aus dem Bewegungsbereich des Anschlages 1q. herauskommt. In diesem Falle kann der volle, durch die Bauart der Lafette gegebene Schwenkbereich der Wiege ausgenutzt werden, so daß beispielsweise auch eine schräg nach unten geneigte Schußrichtung möglich ist.
  • Der Bolzen io ist in seinem Gleitlager i i durch einen Federkeil 16 gegen Verdrehung gesichert. Das Gleitlager i.i..besitzt einen erweiterten Fortsatz i i", in welchem eine das äußere Ende des Bolzens ao umgebende Hülse °i7 drehbar @elazert ist. 'Diese Hülse 17 wird in dem Gleitlagerfortsatz i i" durch eine auf das äußere Ende desselben aufgeschraubte Kappe 18 in Lage gehalten und besitzt einen durch diese Kappe nach außen ragenden Zapfen 17Q, mit dem durch eine Mutter i9 und einen Winkel 2o ein radial zu der Hülse gerichteter Handhebel 21 verbunden ist, so daß mittels dieses Handhebels die Hülse 17 gedreht werden kann. Die Hülse 17 dient als Steuernocken für den verschiebbaren Bolzen i o. Zu diesem Zweck ist die Hülse zur Bildung von Steuerflächen a mit Ausschnitten versehen, mit denen seitliche Ansätze, beispielsweise radiale Stifte 22 des Bolzens io mittels einer zwischen dem Gleitlager i i und dem in der Hülse 17 befindlichen verdickten Teil des Bolzens gespannten Feder 23, in Eingriff gehalten werden. Durch Verdrehen der Hülse 17 mittels des Handhebels 21 kann daher der Bolzen io nach Belieben in der einen oder anderen Richtung verschoben werden. Um den Bolzen io in den oben erwähnten drei Arbeitsstellungen festhalten zu können, besitzt der Gleitlagerfortsatz ii" einen ringförmigen Vorsprung 25 mit drei den verschiedenen Arbeitsstellungen des Bolzens io entsprechenden Rasten b, c, d, mit denen eine Klinke 26 an dem Handhebel zusammenwirkt. Diese Klinke kann durch bekannte, nicht näher dargestellte Mittel, die durch den Handhebel 21 getragen werden, mit den einzelnen Rasten in und außer Eingriff gebracht werden. Die hierzu erforderliche Bewegung der Klinke mit Bezug auf den Handhebel2i kann beispielsweise mittels einer auf dem Handhebel drehbar gelagerten Hülse durch Schraubenwirkung erzeugt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: .i. Maschinenwaffenlafette für Erd- und Luftzielbekämpfung mit einer um waagerechte b, childzapfen schwenkbaren Wiege und einem quer zu ihrer Schwenkebene verstellbaren Bolzen, der in zwei verschiedenen Stellungen die Wiege sperrt bzw. frei läßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (io) in einer oder mehreren Zwischenstellungen im Zusammenwirken mit stufenförmig angeordneten _ Anschlägen (1q) der Wiege zur Begrenzung eines oder mehrerer Schwenkbereiche dient.
  2. 2. Lafette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der an sich bekannten Anordnung einer auf den verschiebbar gelagerten und federbelasteten Bolzen (1o) hubnockenartig einwirkenden Einstellvorrichtung die Handhabe dieser Einstellvorrichtung (17, 21, 22) eine Sperrklinke (26) hat, die mit feststehenden, den verschiedenen Arbeitsstellungen des Bolzens entsprechenden Rasten (b, c, d) zusammenwirkt.
  3. 3. Lafette nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung durch eine den verschiebbaren Bolzen (io) konzentrisch umgebende und in einem Fortsatz (iiQ) seines Gleitlagers (ii) gelagerte Hülse (17) gebildet ist, die mit Steuerflächen (a) gegen seitliche Vorsprünge (22) des verschiebbaren Bolzens (io) wirkt, wobei die Rasten (b, c, d) für die von dem Handhebel (21) getragene Sperrklinke (26) auf dem Gleitlagerfortsatz (i i") angeordnet sind.
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