DE711111C - Rahmenhalter fuer in Klebepressen zu bearbeitende Schuhe - Google Patents

Rahmenhalter fuer in Klebepressen zu bearbeitende Schuhe

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DE711111C
DE711111C DEH156770D DEH0156770D DE711111C DE 711111 C DE711111 C DE 711111C DE H156770 D DEH156770 D DE H156770D DE H0156770 D DEH0156770 D DE H0156770D DE 711111 C DE711111 C DE 711111C
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Germany
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Application number
DEH156770D
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Inventor
Heinrich Max Colditz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms
    • A43D25/08Welt hold-down devices

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Rahmenhalter für in Klebepressen zu bearbeitende Schuhe Zur Bearbeitung von Schuhen in Klebepressen hat man bereits Rahmenhalter benutzt, die in den Raum zwischen Oberleder und Rahmen eingelegt werden, um das Aufbiegen des Rahmens und der anzuklebenden Sohle unter der Einwirkung des Preßdruckes zu verhüten. Zur Festlegung des Rahmenhalters wurden dabei besondere Zugmittel vorgesehen, die entweder am Rahmen oder an der Fersenkappe festgelegt wurden. Die Festlegung des Zugmittels am Rahmen hat sich nicht als ausreichend erwiesen, vor -allem deshalb, weil dabei die Spannung des Rahmenhalters nicht nachstellbar war. Die Herumführung des Zugmittels um den Fersenteil des Schuhes hat den Nachteil, daß dadurch Abschabungen und Quetschungen des Oberleders entstehen, die Fersenkappe deformiert wird und das Zugmittel leicht von der Kappe abrutschen kann.
  • Erfindungsgemäß wird für das Zugmittel (Spannschnur) des Rahmenhalters eine Spannvorrichtung am Leisten befestigt, z. B. in die Leistenhülse eingestieckt. Hierbei besteht die Spannvorrichtung aus einem Bügel,- der einen in die Leistenhülse eingreifenden Bolzen hat und an seinen seitlich des Schuhes liegenden Armen Fadenschlingscheiben trägt, von denen mindestens eine drehbar und z. B. durch eine Zahnsperrung festlegbar am Bügel angeordnet ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Spannvorrichtung und das Zugmittel mit dem Oberleder des Schuhes überhaupt nicht mehr in Berührung kommen, so daß Beschädigungen und Quetschungen des Leders vermieden werden. Außerdem sind die Spannvorrichtung und -damit auch das Zugmittel und der Rahmenhalter nunmehr unverrückbar am Leisten selbst festgelegt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in beispielsweiser Ausführungsform in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Seitenansicht eines Schuhes mit dem Rahmenhalter und seiner Spannvorrichtung, Abb. a eine Ansicht des Schuhbodens gemäß Abb. i, Abb.3 eine Rückansicht des Schuhes.
  • Der Rahmenhalter 3 ist mit einer Drahteinlage 4 versehen, deren Enden zu Haken 4' abgebogen sind. Die Haken 4' sind schräg nach außen abgebogen, damit sie nicht mit dem Oberleder in Berührung kommen können. In die Leistenbohrung ä ist der Stift 9 des.s Bügels 6 eingesteckt, der den Schuh sattef-.: artig übergreift und an seinen Enden inncil. die Polster 7 und außen die Fadenschlingscheiben io und i i trägt. Die Schlingscheibe i i ist mit einer Flügelmutter versehen und trägt auf ihrer Achse eine verzahnte Scheibe 12, die mit der Sperrfeder 13 in Eingriff steht. Auf den Bügel 6 setzt sich das DruckstÜck 14. der Klebepresse auf.
  • Die anzuklebende Sohle 2 wird durch einen Nagel 15 am Schuh festgeheftet. Der Rahmenhalter 3 wird in den Raum zwischen dem Oberleder und dem Rahmen i eingelegt. Dann wird in die Haken ,4' die dünne Zugschnur 5 eingehängt, deren Enden um die Fadenschlingscheiben io und i i herumgelegt werden. Durch Drehung der Schlingscheibe i i wird über die Schnur 5 der Rahmenhalter straff gespannt. Infolge der aus Abb.2ersichtlichen Führung des Fadens 5 werden dabei die Rahmenhalterenden straff in den ausgeschärften Gelenkteil des Schuhes hineingezogen. Ein nachträgliches Lockern des Rahmenhalters wird durch die Sperrung der Schlingscheibe i i mit Hilfe der Feder 13 und der Zahnscheibe 12 verhindert. Da die Spannschnur nur dünn ist, kann ihr zwischen der Sohle und dem Schuhboden liegender Teil beim Ankleben der Sohle un-:.bedenklich mit angeklebt werden. Die überstehenden Enden der Schnur werden abgeschnitten und bei dem anschließenden Bearbeiten des Schuhes durch die Sohlenfräsmaschine unsichtbar abgefräst.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rahmenhalter für in Klebepressen zu bearbeitende Schuhe mit einem an die Rahmenhalterenden angeschlossenen, dL-n Halter in dem Raum zwischen Oberleder und Rahmen festlegenden Zugmittel, dadurch gekennzeichnet, daß für das Zugmittel (Spannschnur) eine Spannvorrichtung am Leisten befestigt, z. B. in die Leistenhülse eingesteckt, ist.
  2. 2. Rahmenhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung aus einem Bügel (6) besteht, der einen in die Leistenhülse (8) eingreifenden Bolzen (9) hat und an seinen seitlich des Schuhes liegenden Armen Fadenschlingscheiben (i o, i i) trägt, von denen mindestens eine drehbar und z. B. durch eine Zahnsperrung (i 2,13) festlegbar am Bügel angeordnet ist.
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