DE711243C - Verfahren zur Darstellung von Estern der Tocopherole - Google Patents
Verfahren zur Darstellung von Estern der TocopheroleInfo
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- DE711243C DE711243C DEH160025D DEH0160025D DE711243C DE 711243 C DE711243 C DE 711243C DE H160025 D DEH160025 D DE H160025D DE H0160025 D DEH0160025 D DE H0160025D DE 711243 C DE711243 C DE 711243C
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- Verfahren zur Darstellung von Estern der Tocopherole Von den aliphatischen Estern der Tocopherole ist nur das Acetat des a-Tocoplierols bekannt, dessen VitaminE-Wirksamkeit aber umstritten ist. Während Evans und Burr (Memoirs of the University of California, 8 [19271, S. 140) mitteilen, daß bei der Acetylierung die Wirksamkeit des VitaminE verlorengeht, soll nach Olcott (journal of a-Tocopherolacetat Biolo., g-'cal 1 Chemistry wirksam 110 [19351, sein. S.695) das Es wurde nun gefunden, daß dieEster der Tocopherole mit aliphatischen Carbonsäuren, die 12 oder mehr Kohlenstoffatome enthalten -, eine ein&utige VitaminE-Wirksamkeit aufweisen. Sie besitzen außerdem unerwartete, wertvolle Eigenschaften. Diese Verbindungen sind leichter spaltbar als das Acetat; sie eignen sich deshalb für die s-tibcutane und intramuskuläre Verabreichung, wobei sie sich viel wirksamer als das Acetat erweisen. Die ölsäureester werden vom Körper besonders gut resorbiert, und die Stearinsäureester 'besitzen den technischen Vorteil, daß sie allmählich erstarren und demzufolge leichter zu handhaben sind.
- Die auf übliche Weise hergestellten Ester der Tocopherole mit aliphatischen Carbonsäuren, die 12 und mehr Kohlenstoffatome enthalten, sind öle oder kristalline Verbindungen. die zum Unterschied von den unveresterten Tocopherolen neutrale methylalkoholische Silbernitratlösung nicht reduzieren. Beispiel i a-Tocopherol wird in trockenem Pyridin gelöst und mit etwas mehr als i Mol Stearinsäurechlorid versetzt. Man läßt die Mischung 6 Stunden stehen und erwärmt sie hierauf während einer Stunde auf 5o bis 6o'. Nach dem Verdünnen der Reaktionsmischung mit Wasser wird diese ausgeäthert. Hierauf wird die überschüssige Stearinsäure durch mehrmaliges Ausschütteln mit sehr verdünnter Natronlauge der Atherschicht entzogen und letztere schließlich noch mit Wasser gewaschen. Nach der Vertreibung des Äthers bleibt der a-Tocopherolstearinsäureester in Form eines dicken Oles zurück, das in Äthanol sehr wenig löslich ist und das beim Stehen allmählich zu einer kristallinen Masse erstarrt. Die Ausbeute beträgt etwa goo,.'0. BeiSpiel 2 Man erwärmt eine Mischung von ß-Tocopherol, ölsäurechlorid und Pyridin -während einer Stunde auf 5o bis 6o". Die Aufarbeitung der Reaktionslösung -eschieht wie im Beispiel 1.
- Der ß-Tocopherol,ölsätireester ist ein zähes öl, in Alkohol wenig löslich. Er reduziert Silbernitratlösung nicht. Die Ausbeute beträgt 8 5 0;'o.
- Beispiel 3 5 Teile dl-a-Tocopl-ierol werden mit io Teilen Laurinsäureanhydrid 3 Stunden auf iSo- in einer Kolilensäureatmosphäre erhitzt. Nach dem Kühlen und Aufnehmen inPetroläther wird die gebildete Laurinsäure mit wäßrig-alkoliolischer Sodalösung extraliiert, die Petrolätherschicht mit Wasser gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum destilliert. Das überschüssige Laurinsäureanhydrid destilliert unterhalb 22o# bei o,2 mm ab, worauf der Ester bei 2 7 5' und bei o,2 mm als dickes öl übergeht. Zur vollständigen Reinigung gie..)t mandieLösungdesDestillats in io Teilen Petroläther (KP-4o bis 6o') durch eine 2o cin tiefe Aluminiumoxydscliiclit, wäscht mit 6o Teilen Petroläther und destilliert den hellgelben Petrolätherrückstand im ,lipci"-alzuum. Der a-Tocoplierollaurinsäure-
tQt 6o%.siedet bei eincIll Druck von 0, 15 mm 70- # i.,49o2). Die Ausbeute be- - Beispiel 4 Äquimolekulare Mengen von a-Tocopherol und Palmitinsäurechlorid werden in trockenein Pyridin gelöst, die Lösung wird 1/2 Stunde auf 6o# erwärmt und 2o Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen. Hierauf zersetzt man das Reaktionsgemisch mit Eiswasser, äthert aus, wäscht äie Ätherlösung mit sehr verdünnter, eiskalter N atronlauge, der etwas Alkohol zugesetzt wird, hierauf mit Wasser und trocknet schließlich den Ätherextrakt. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels bleibt der ci-Tocoplierolpalmitiiisäureester in Form eines sehr viscosen Öls zurück. Er reduziert alkoliolische Silbernitratlösungniclit. VI Die Ausbeute beträgt goo'o.
Claims (1)
- PATEINTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Estern der Tocophero!e mit alipliatischen Carbonsäuren, die 12 oder mehr Kohlenstoffatome enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß man die Tocopherole mit acylieründ wirkenden Abkömmlingen der genannten Säuren behandelt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH711243X | 1938-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE711243C true DE711243C (de) | 1941-09-29 |
Family
ID=4530786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH160025D Expired DE711243C (de) | 1938-08-10 | 1939-07-01 | Verfahren zur Darstellung von Estern der Tocopherole |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE711243C (de) |
-
1939
- 1939-07-01 DE DEH160025D patent/DE711243C/de not_active Expired
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