DE71143C - Mit Flügeln ausgerüstetes Luftschiff in Bootsform - Google Patents
Mit Flügeln ausgerüstetes Luftschiff in BootsformInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
- B64B1/06—Rigid airships; Semi-rigid airships
- B64B1/12—Movable control surfaces
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
- B64B1/58—Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
Die Flugmaschine besteht aus dem Schiffe, wie es Fig. 1 darstellt. Der Vordertheil und
Hintertheil A wird mit einem luftdichten Stoff umzogen und mit einem leichten Gase (Wasserstoffgas)
gefüllt.
Der Mitteltheil BCDE ist der Raum, in
dem sich die Last befindet. Zu beiden Seiten des Schiffes sind in deren Mitten Gabeln N
angebracht, die mit ihren Zapfen in die Wand des Schiffes eingelassen sind und sich um ihre
Längsachse bewegen, jedoch so befestigt sind, dafs sie nicht herausspringen können. In den
Zinken der Gabeln sind Löcher. In diese Gabeln werden die Flügelstangen gelegt, die
an der Stelle bei H in Fig. 2 ebenfalls ein Loch haben. Durch die Gabelzinken N und
die Flügelstange wird ein Querzapfen gesteckt und mittelst Schraube befestigt, damit er nicht
herausfallen, kann. In dieser Gabel spielt die Flügelstange in senkrechter Richtung, und da
der Zapfen der Gabel sich um seine Achse dreht, so kann die Flügelstange auch im Kreise
bewegt werden.
Jeder Flügel (Fig. 2) besteht aus einem Kreisabschnitte FLMKJ, der Stange MG, dem
Verbindungsstab FJ und der Vorderstange FG. Ueber die Räume FLH, KHJ und FHG
wird ein leichter, fester, luftdichter Stoff (Seide) gespannt. Auch über HJ G wird dieser Stoff
gespannt, jedoch befindet sich zwischen J G kein Stab.
Die spitzen Ballons A vorn und hinten an dem Schiff BCDE werden mit einem leichten
Gas gefüllt und haben die Aufgabe, das Schiff mit seinem Inhalt in die Luft zu erheben.
Damit sich nun das Schiff in der Luft bewegen kann, mufs nach Ansicht des Erfinders
der Flügel wie oben beschrieben eingerichtet sein. Der zwischen FHG ausgespannte
Stoff giebt dem Luftdruck nicht nach, wogegen der Stoff zwischen HJG dies im
geringen Mafse thut. Auch ist die Flügelhälfte FHG schwerer als JHG.
Die Wirkungsweise der Flügel gestaltet sich nach der Meinung des Erfinders folgendermafsen:
Durch die Bewegung des Flügels nach unten hat der Flügel das Bestreben, sich um seine
Stange zu drehen, und zwar mit der leichteren Hälfte zuerst nach oben; da er aber in N, wie
oben beschrieben, befestigt ist und eine Drehung dadurch verhindert wird, so treibt der Luftdruck
das Fahrzeug in der Richtung der schwereren Flügelhälfte, also nach vorn. Bei Bewegung des Flügels nach oben hat die
leichtere Flügelhälfte das Bestreben, sich nach unten um die Flügelstange zu drehen. Beide
Flügel zusammen stellen eine Aeroplane vor, die mit ihren Kanten die Luft durchschneidet.
Die Hauptwirkung liegt in dem Abwärtsbewegen der Flügel. Das Aufwärtsbewegen der
Flügel geschieht von selbst, und zwar dadurch, dafs das Schiff mit seiner Last, dem Gesetz
der Schwere folgend, das Bestreben hat, zu fallen und die leichten Flügel durch den Zug
der Mittellast nach oben klappen. Auch noch ein anderer Umstand zwingt die Flügel zur
Bewegung nach oben. Bekanntlich hat jeder Körper das Bestreben, die ihm gegebene Richtung
beim Bewegen innezuhalten. Bewegt sich
Claims (2)
1. Ein mit Flügeln ausgerüstetes Luftschiff in Bootsform, bei welchem ein besonderer
Ballon dadurch überflüssig gemacht wird, dafs Vorder- und Hintertheil des Bootes
als Gasbehälter ausgebildet sind, während der mittlere Theil, an welchem die Flügel
in horizontaler und verticaler Ebene drehbar angeordnet, sind, zur Aufnahme der
Last bestimmt ist.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten'
Luftschiffes, bei welcher die Flügel die Form eines Dreiecks (F'GJ)
mit daran anschliefsendem Kreisabschnitt (FLMKJ) haben, während das Flügelgestell
so angeordnet ist, dafs der dasselbe überspannende Stoff an einer Dreiecksseite (J G) dem Druck der Luft nachgeben
kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71143C true DE71143C (de) |
Family
ID=344469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71143D Expired - Lifetime DE71143C (de) | Mit Flügeln ausgerüstetes Luftschiff in Bootsform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71143C (de) |
-
0
- DE DENDAT71143D patent/DE71143C/de not_active Expired - Lifetime
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