DE711604C - Besatz fuer Winderhitzer und andere Waermespeicher - Google Patents
Besatz fuer Winderhitzer und andere WaermespeicherInfo
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- DE711604C DE711604C DEH147322D DEH0147322D DE711604C DE 711604 C DE711604 C DE 711604C DE H147322 D DEH147322 D DE H147322D DE H0147322 D DEH0147322 D DE H0147322D DE 711604 C DE711604 C DE 711604C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28D—HEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
- F28D17/00—Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles
- F28D17/02—Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles using rigid bodies, e.g. of porous material
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Description
- Besatz für Winderhitzer und andere Wärmespeicher Die feuerfesten Steine, wie sie für den Besatz von Winderhitzern für Hochöfen oder Siemens-Martin-öfen verwendet werden, sind, wie alle feuerfesten keramischen Erzeugnisse, schlechte Wärmeleiter. Sie nehmen daher in der Gasperiode die Wärme der Heizgase nur langsam auf, so daß ihre vom Gasstrom entfernter liegenden Teile erheblich kühler bleiben als die von ihm unmittelbar beaufschlagten. Diese Teile sind somit am Wärmeaustausch weniger oder gar nicht beteiligt und stellen daher .einen uriwirtschaftlichen oder nutzlosen Materialaufwand dar. Auch bei Mehrlochsteinen ändert sich an diesen Verhältnissen nicht viel, obwohl die für -den Wärmeaustausch mehr oder weniger toten Steinmassen wegen .der geringen Stärke der Kanalwände kleiner sind.
- Die Erfindung bat zum Ziel, diejenigen Teile der Gittersteine oder des Besatzes, die nicht unmittelbar mit dem Gas oder Wind in Berührung stehen, mehr als bisher für den Wärmeaustausch nutzbar zu machen und die gesamte Wärmespeicherung des Winderhitzers unter sonst gleichen Umständen zu erhöhen. Vor vielen Jahren ist schon zu dem gleichen Zweck vorgeschlagen worden, in die feuerfesten Steine kleine Eisenkörper von unregelmäßiger Form der plastischen Masse, aus welcher die Steine geformt werden, beizumengen oder Eisenstäbe oder -platten in die feuerfesten Steine einzulegen. Dieser VoT-schlag ist aber praktisch deshalb unausführbar, weil das Eisen schön beim Brennen der Steine ,mit seiner Umgebung reagiert, eine die Wärme schlechtleitende Schlacke bildet und im Betrieb in kurzer Zeit vollständig verschlackt. lnfolgedessen hat dieser Vorschlag keinerlei praktische Bedeutung gewonnen. Die Erfindung löst im Gegensatz dazu die Aufgab.edadurch, daß an Stelle :des metallischen Eisens hochschmelzende, die Wärme besser als die üblichen feuerfesten Massen leitende Metallverbindungen verwendet werden.
- Die Einlagerung der Metallverbindungen kann in sehr verschiedener, teilweise an sich bekannter Weise erfolgen. So kann man sie in Form von kleinen Stücken oder Spänen der keramischen Masse bei der Herstellung der Steine als Gem.engteile zusetzen. Statt den ganzen Stein in dieser Weise herzustellen, kann man auch Teile des Steines aus keramischer Grundmas.sie aufbauen, die mit Stücken oder Spänen aus Metallverbindungen versetzt sind; z. B. ist es zweckmäßig, die von den Heizgasen beaufschlagte Kanalwandung ,in einer Stärke von einigen Zentimetern in der beschriebenen Weise mit Metallverbindungen zu versetzen.
- Weiterhin kann man die Metallverbindungen als Formkörper in den feuerfesten Stein einlegen, und zwar entweder vor oder nach dem Brennen. Es ist dabei zweckmäßig, beim Brennen eine chemische Reaktion zwischen den Metallverbindungen und der keramischen Masse zu verhindern oder zu erschweren. Aus diesem Grunde umhüllt man die Formkörper vor dem Einbringen in die Grundmasse niii:y einer dünnen Schicht Schlackenwolle, Asbest o. dgl.
- Einfacher ist es, die Formkörper erst in den fertigen Stein einzufügen, weil die Betriebstemperatur der Winderhitzer im allge@ meinen niedriger als die Brenntemperaturker Steine ist, nachdem man bei .der Herstellung des Steines die dafür notwendigen'N")ffnung,en oder Aussparungen vorgesehen luat. Die Formkörper aus Metallverbindungen können nicht nur in die einzelnen Steine eingelegt sein, sondern zusätzlich oder ausschließlich in Aussparungen an den Trennflächen der einzelnen Steine oder Schichten des Gitterwerkaufb.aues :eingelegt werden. Die Aussparungen müssen dabei genügend groß vorgesehen sein, um einer etwaigen Verschiedenheit in der Wärmeausdehnung Rechnung zu tragen. Ferner ist noch eine Ausführungsform der Erfindung zu erwähnen, nämlich die Ausfütterung der Gaskanäle mit Rohrstücken aus ;Metallverbindungen. Das Einsetzen solcher Rohre in die Kanäle des Gitterwerks hat außer dem Zweck, die von den Gasen abgegebene Wärme möglichst rasch dem die Wärme speichernden Teil des Besatzes zuzuleiten, noch den weiteren wärmetechnischen Vorteil, daß die Heizoberfläche des Besatzes auf diese Weise vergrößert wird, ohne den freien Durchgangsquerschnitt des Kanals zu vergrößern. Man kann also hierdurch den wärmetechnischen Vorteil des engen Kanals mit :einer relativ großen Heizfläche des Besatzes verbinden. Die Auskleidung der Kanäle mit solchen Rohren kann erfindungsgemäß auch mit anderen der vorher erwähnten Ausführungsformen kombiniert werden, was zu wärmetechnisch besonders günstigen Ausgitterungen führt: Schließlich kann der Erfindungsgedanke auch bei solchen Winderhitzern verwirklicht werden, die keine durchgehenden Kanäle besitzen, nämlich bei Winderhitzern mit Schüttsteinen, wie Spiral-, Semmel- oder Schraubensteinen. Erfindungsgemäß vermengt man die Schüttsteine aus feuerfesten keramischen Massen mit Formstücken aus Metallverbindungen. Auf diese Weise gelingt es, insbesondere bei etwaiger Verstopfung der Durchgangskanäle, auch die vom Gasstrom nicht
!j@eaufschlagten Teile des Besatzes am Wärme- eistausch zu beteiligen.
Claims (1)
- PATE.#NIANsritÜciirtt: i. Besatz für Winderhitzer und andere Wärmespeicher, gekennzeichnet durch den gemischten Zusammenbau von wärmespeichernden. Teilen aus üblichen feuerfesten Massen und wärmeleitenden Teilen aus Metallverbindungen. z. Besatz für Winderhitzer und andere Wärmespeicher nach Anspruch i, gekennzeichnet durch den gemischten Zusammenbau von üblichen feuerfesten keramischen Steinen mit Steinen aus wärmeleitenden Metallverbindungen. 3. Besatz für Winderhitzer und andere Wärmespeicher nach Anspruch i oder 2, gelkennze:c12net durch feuerfeste keramische Steine, in welche bei ihrer Formgebung wärmeleitende Metallverbindungen in Form von Stücken, Spänen oder Formkörpern eingelegt sind. .l. Besatz für Winderhitzer und andere Wärmespeicher nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch feuerfeste keramische Steine bekannter Art, zwischen welche beim Zusammenbau Formkörper aus wärmeleitenden 1VIetallverbindungen in Nuten öder Aussparungen der StL-ine eingelegt sind. 5. Besatz für Winderhitzer und andere Wärmespeicher aus Schüttsteinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schüttsteine mit Formkörpern aus wärmeleitenden Metallverbindungen gemischt sind. 6. Besatz für Winderhitzer und andere Wärmespeicher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen aus wärmeleitenden :Metallverbindungen vor dem Brennen der Steine mit einer nachgiebigen Umhüllung versehen sind. 7. Besatz für Winderhitzer und andere Wärmespeicher nach Anspruch ,1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gaskanäle Rohre aus wärmeleitenden Metallverbindungen eingesetzt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH147322D DE711604C (de) | 1936-04-21 | 1936-04-21 | Besatz fuer Winderhitzer und andere Waermespeicher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH147322D DE711604C (de) | 1936-04-21 | 1936-04-21 | Besatz fuer Winderhitzer und andere Waermespeicher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE711604C true DE711604C (de) | 1942-02-14 |
Family
ID=7180154
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH147322D Expired DE711604C (de) | 1936-04-21 | 1936-04-21 | Besatz fuer Winderhitzer und andere Waermespeicher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE711604C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182677B (de) * | 1959-02-09 | 1964-12-03 | Ferdinand Hubert Thibaut | Winderhitzer fuer Hochoefen u. dgl. |
| DE3939139A1 (de) * | 1989-11-27 | 1991-05-29 | Gerd Hoermansdoerfer | Estrich-, moertel- oder betonmischung, insbesondere fuer fussboden-, wand- oder deckenflaechenheizsysteme oder sonnenwaermekollektoren |
| EP3633303A1 (de) * | 2018-10-05 | 2020-04-08 | Lumenion GmbH | Energiespeicher zum speichern von elektrischer energie als wärme und verfahren hierzu |
-
1936
- 1936-04-21 DE DEH147322D patent/DE711604C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182677B (de) * | 1959-02-09 | 1964-12-03 | Ferdinand Hubert Thibaut | Winderhitzer fuer Hochoefen u. dgl. |
| DE3939139A1 (de) * | 1989-11-27 | 1991-05-29 | Gerd Hoermansdoerfer | Estrich-, moertel- oder betonmischung, insbesondere fuer fussboden-, wand- oder deckenflaechenheizsysteme oder sonnenwaermekollektoren |
| EP3633303A1 (de) * | 2018-10-05 | 2020-04-08 | Lumenion GmbH | Energiespeicher zum speichern von elektrischer energie als wärme und verfahren hierzu |
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