DE711657C - Niederfrequenzinduktionsofen mit geschlossener Schmelzrinne und mit sich nach oben verjuengendem Herdraum - Google Patents

Niederfrequenzinduktionsofen mit geschlossener Schmelzrinne und mit sich nach oben verjuengendem Herdraum

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Publication number
DE711657C
DE711657C DER101886D DER0101886D DE711657C DE 711657 C DE711657 C DE 711657C DE R101886 D DER101886 D DE R101886D DE R0101886 D DER0101886 D DE R0101886D DE 711657 C DE711657 C DE 711657C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hearth
induction furnace
frequency induction
low
melt channel
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Expired
Application number
DER101886D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Essmann
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RUSS ELEKTROOFEN KOMM GES
Original Assignee
RUSS ELEKTROOFEN KOMM GES
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/16Furnaces having endless cores
    • H05B6/20Furnaces having endless cores having melting channel only

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Niederfrequenzinduktionsofen mit geschlossener Schmelzrinne und mit sich nach oben verjüngendem Herdraum Zusatz zum Patent 654 778 Gegenstand des Hauptpatents ist ein Induktionsofen mit geschlossener Schmelzrinne, bei dem durch die besondere Ausbildung und Anordnung der Schmelzrinne und des Herdes die Badbewegung an der Oberfläche des Bades vermieden oder zum mindesten auf ein unschädliches Maß verringert wird, um auf diese Weise die Sauerstoffaufnahme aus der Luft zu bekämpfen.
  • Im Hauptpatent sind hierfür eine Reihe von Mitteln ,angegeben, die gemeinsam oder auch unabhängig voneinander angewandt werden können.
  • Eines dieser Mittel besteht darin, daß der Herdraum eine sich nach oben verjüngende Form aufweist. Zusätzlich werden nun gemäß der Erfindung für diese verjüngte Herdform bestimmte Gestaltungsregeln .angegeben, und zwar ausgehend von der Erkenntnis, daß es nicht allein auf die Verjüngung ankommt, sondern auf das. Verhältnis von Badoberfläche zu Badinhalt. Die Erfindung besteht darin, daß der Herdraum bei verhältnismäßig großer Tiefe eine vorzugsweise kegel- oder flaschenförmige Gestalt aufweist.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen in senkrechten Schnitten dargestellt. Abb. z zeigt schematisch einen Ofen mit kegelförmigem und Abb. a einen Ofen mit flaschenförmigem Herdraum. Der Induktionsofena besitzt am Boden des Schmelzraums unmittelbar über den die Primärspulen umschlief,'3enden Kanälen b die größte Brite und nimmt von hier nach der oberen öffnung c hin; stetig an Querschnittsfläche ab, so daß also' die Badoberfläche im Verhältnis zur Bäd-' höhe sehr gering ist. Beim Induktionsofen d'.' 'hat der Herdraum e die Gestalt einer bauchigen Flasche, in deren Hals die Badoberfläche durch Einschnürung eine starke Verringerung erfährt; hier ist also das Verhältnis von Badoberfläche zu Badtiefe noch günstiger als in dem vorher beschriebenen Beispiel.
  • Je kleiner dieses Verhältnis ist, desto kleiner ist auch der dem Luftsauerstoff ausgesetzte Teil des Schmelzgutes. Außer diesem Verhältnis von Oberfläche zu Volumen spielt auch der mit der Badtiefe zunehmende statische Druck eine Rolle; er verringert die Wallungen des Bades und dadurch die Lufteinbrüche durch die Schlackendecke. Andererseits hat die Verengung an der Badoberfläche zur Folge, daß sich eine stärkere Schlackenschicht bildet, durch die wiederum das Bad besser gegen die Lufteinwirkung geschützt wird.
  • Für den verfolgten Zweck wäre am günstigsten eine Herdform, die sich nach oben vollkommen schließt. Dies ist jedoch undurchführbar . weil der Ofen von oben mit dem Schmelzgut beschickt werden muß und weil die Schmelzrinnen am Herdboden für die Reinigung zugänglich bleiben müssen.
  • Es hat sich ergeben, daß eine in gewissen Grenzen sich verjüngende Herdform praktisch die günstigsten Ergebnisse hat, und zwar sollen diese Grenzen gemäß der Erfindung so gewählt werden, daß die Herdwandungen gegenüber der Vertikalen um i o bis 30° geneigt sind und daß die Badoberfläche etwa die Hälfte bis ein Drittel der größten Herd-@%uerschnittfläche beträgt.
  • Während das Hauptpatent sich nur mit 'Aluminium und Aluminiumlegierungen befaßt, die vor Sauerstoffaufnahme während des Schmelzens bewahrt werden müssen, um einen einwandfreien Guß zu ergeben, hat sich diese Erfindung als,ebenso wertvoll auch für sämtliche Schwermetalle und für Eisen und Eisenlegierungen erwiesen. In diesen Fällen ist es vor allem die Verringerung des M@etallabbrandes, die als fortschrittliche Wirkung der richtig bemessenen Herdraumverjüngung eintritt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Niederfrequenzinduktionsofen mit geschlossener Schmelzrinne und mit sich nach oben verjüngendem Herdraum nach Patent 65q.778, dadurch gekennzeichnet, dal3 der Herdraum bei verhältnismäßig großer Tiefe eine vorzugsweise kegel- oder flaschenförmige Gestalt aufweist.
  2. 2. Niederfrequenzinduktionsofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Herdwandungen gegenüber der Vertikalen um io bis 3o° geneigt sind und d,aß die Badoberfläche etwa die Hälfte bis ein Drittel der größten Herdquerschnittsfläche beträgt.
  3. 3. Die Verwendung des Niederfrequenzinduktionsofens nach Anspruch i und 2, zum Schmelzen von 1VIetallen aller Art.
DER101886D 1938-03-20 1938-03-20 Niederfrequenzinduktionsofen mit geschlossener Schmelzrinne und mit sich nach oben verjuengendem Herdraum Expired DE711657C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1608588B1 (de) * 1958-10-30 1969-09-11 Didier Werke Ag Elektrolichtbogenofen grossen Fassungsvermoegens zum Erzeugen hoechstwertiger Staehle

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