DE711882C - Reibungsgelenk mit einem aus Gummi oder aehnlichem elastischem Stoff bestehenden oder mit einem derartigen Stoff bekleideten Koerper - Google Patents

Reibungsgelenk mit einem aus Gummi oder aehnlichem elastischem Stoff bestehenden oder mit einem derartigen Stoff bekleideten Koerper

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DE711882C
DE711882C DEF85978D DEF0085978D DE711882C DE 711882 C DE711882 C DE 711882C DE F85978 D DEF85978 D DE F85978D DE F0085978 D DEF0085978 D DE F0085978D DE 711882 C DE711882 C DE 711882C
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DE
Germany
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friction
sleeve
metal
rubber
joint
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Expired
Application number
DEF85978D
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English (en)
Inventor
Karl Bernhard Freed
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00—Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04—Pivotal connections
    • F16C11/10—Arrangements for locking
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00—Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04—Pivotal connections
    • F16C11/06—Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints
    • F16C11/0604—Construction of the male part
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00—Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/14—Adjustable mountings
    • F21V21/26—Pivoted arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Reibungsgelenk mit einem aus Gummi oder ähnlichem elastischem Stoff bestehenden oder mit einem derartigen Stoff bekleideten Körper Die Erfindung betrifft ein Reibungsgelenk mit einem ,aus Gummi oder ähnlichem elastischem Stoff mit großem Reibungskoeffizienten bestehenden oder mit einem derartigen Stoff bekleideten Körper (Reibungskörper). Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß der aus einem Drehkörper, zweckmäßig einer Kugel, bestehende elastische Reibungskörper etwa zur Hälfte in einer dem Drehkörper angepaßten festen Metallhülse liegt und auf seiner freien Seite von einer Hülse aus Metall z. B. in der Form einer sphärischen Kalotte umschlossen ist, die zusammen mit dem Reibungskörper schwenkbar ist und ihrerseits von einem Metallring umschlossen wird, der in Richtung gegen die den Reibungskörper aufnehmende feste Hülse andrückbar ist.
  • Mit besonderem Vorteil wird das Reibungsgelenk derart ausgebildet, daß zwischen der mit dem Reibungskörper schwenkbaren Hülse und der den Reibungskörper aufnehmenden festen Hülse eine von Metall freie Ringfläche verbleibt und der Reibungskörper zwischen den metallischen Teilen des Gelenks so stark eingepreßt gehalten ist, daß er wulstartig in den ringförmigen Raum zwischen den Metallhülsen herausdringt, derart, daß eine tragende Anliegekante zwischen dem elastischen Stoff und den starren Teilen gebildet wird.
  • Die bekannten Reibungsgelenke weisen meistens lediglich metallene Teile auf, wobei z.B. eine Metallkugel, die mit einem Pendelarm o. dgl, vereinigt isst, ,auf je einer Seite teilweise von zwei metallenen Teilen umfaßt wird, von denen der eine ringförmig ist, und wobei diese Teile gegeneinander und gegen die Kugel gedrückt werden. Ein derartiges lediglich metallenes Gelenk hat jedoch keine größere Tragfähigkeit, sofern die Teile nicht sehr hart gegeneinandergedrückt gehalten werden. Dies erschwert es oder macht cs sogar unmöglich, daß das Gelenk umgestellt «-erden kann, ohne daß die die Kugel umfassenden Teile gelöst werden.
  • Bekannt sind ferner auch Reibungsgelenke, bei denen ein Gummikörper vorkommt, der reibend gegen metallene Teile des Gelenks anliegt. Hierbei kommt jedoch kein ringförmiger Andrückteil vor, der es ermöglicht, daß ein am Gummikörper befestigter Pendelarm o. dgl. in verschiedenen Ebenen geschwenkt werden kann. Der Gummikörper o. dgl. muß hierbei zwischen den metallenen Teilen lose eingelegt sein, von denen der eine oder beide einen Pendelarm tragen.
  • Bei der Ausbildung gemäß der Erfindung ist jedoch ein derartiger ringförmiger Andrückteil vorhanden, in dessen öffnung ein vom Gummikörper ausgehender Pendelarm o. dgl. sich bewegen kann. In diesem Falle würde jedoch an sich die Gefahr vorliegen, daß der Gummikörper durch die Öffnung an der Außenseite des ringförmigen Andrückteils hinausdringen würde, wenn er stark angedrückt würde. Dies wird aber wiederum durch die an der freien Seite des Gummikörpers angeordnete Hülse verhindert, die zusammen mit dem Gummikörper schwenkbar ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung näher veranschaulicht. Fig. 1 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, ein an eine Wand angeschlossenes Kugelgelenk und einen von diesem ausgehenden Teil eines Pendels mit dazu gehörigem Beleuchtungskabel. Fig. 2 zeigt die Vorrichtung von vorn gesehen.
  • In den Figuren bezeichnet i .eine Blechhülse, die mit einem Flansch versehen ist, der mit Hilfe von Schrauben 9 o. dgl. an einer WVand befestigt ist. Die Hülse ist durch Pressen so ausgebildet, daß ein Teil ihrer nach außen gerichteten Fläche eine Halbkugel bildet, in die eine Pendelkugel 12 paßt, die ungefähr zur Hälfte in der Hülse liegt. Die Kugel, die aus Gummi oder einem anderen elastischen Stoff besteht oder damit bekleidet ist, wird außerhalb der Hülse i sowohl von einer halbkugelförmig ausgebildeten Kalotte 3 ,als auch von einem außerhalb dieser angeordneten Ring 2 mit kugelförmiger Innenfläche umschlossen. Der genannte Ring ist mit einem rundherum gehenden Flansch versehen, der eine Anzahl Löcher für Schrauben 7 aufweist, die durch den Flansch und den Vorderteil der Hülse i gehen und dahinter von Muttern o. dgl. festgehalten werden. Mit Hilfe dieser Schrauben können die Kalotte 3 und der Ring 2 an die Kugel 12 und die Hülse i angedrückt werden.
  • Das Pendel 5, an das ein Beleuchtungskabel .l angeschlossen ist, ist an seinem dem Kugelgelenk zugekehrten Ende gebogen und an einen Bügel 6 angeschlossen. Dieser Bügel nimmt den Kopf eines mit einer :Mutter i o versehenen Bolzens i i auf. Der Bolzen erstreckt sich durch die Mitte der Gummikugel 12. Bei einer Drehung des Armes 5 in einem Winkel zur Hülse i und zum Ring 2 nimmt somit die Kugel an der Drehbewegung unter Reibung gegen die sie umgebenden kugelförmigen Metallflächen teil. Die zur Aufnahme des Gewichts des Pendelarmes 5 erforderliche Reibung zwischen der Kugel und den sie umgebenden kugelförmigen Flächen kann durch Andrücken des Ringes 2 mit Hilfe der Schrauben 7 in Richtung gegen die Hülse i auf eine geeignete Größe eingestellt werden.
  • Die halbkugelförmige Kalotte 3 hat eine dem Bolzen i i angepaßte Öffnung und wird gegleichzeitig mit der Kugel 12 im Ring 2 schwenkt. Infolgedessen bestehen die Gleitflächen zwischen der Außenseite der Kalotte 3 und der Innenseite des Ringes 2 lediglich aus Metall, während die Gleitflächen zwischen der kugelförmigen Fläche der Hülse i und dem nach innen gerichteten halbkugelförmigen Teil der Kugel 12 aus Gummi gegen Metall gebildet werden. Der Ring 2 besitzt eine so große Öffnung 8, daß der Bolzen i i und damit .auch das Pendel 5 genügend Spielraum für Schwenk- und Drehbewegungen in allen Richtungen hat. Zu demselben Zweck ist die Kalotte 3 so bemessen, daß ihre Kante nicht an die äußere ebene Fläche der Hülse i stößt, wenn das Pendel geschwenkt wird.
  • Wenn das Gelenk zusammengesetzt wird und die starren Teile i und 2 mit Hilfe der Schrauben 7 aneinandergedrückt werden, dringt das elastische Material der Kugel 12 wulstartig durch den Spalt zwischen der Hülse i und der Kalotte 3 nach außen, so daß zwischen dem Gummimaterial und den starren Teilen eine Anliegekante geschaffen wird. Schon durch den großen Reibungskoeffizienten des Gummis gegen die metallischen Flächen wird erreicht, daß das Pendel nach Einstellung in eine gewünschte Lage diese Lage beibehält; die genannte Anliegekante, die bei der Zusamm:endrückung des elastischen Stoffes gebildet wird, erhöht außerdem die Stabilität des Gelenkes in hohem Maße. Sie verhindert jedoch nicht eine Schwenkung des Pendels und der Kugel, wenn man dazu eine genügend große Kraft anwendet. Die Schrauben 7 brauchen deshalb nicht so stark angezogen zu werden, wie @es der Fall wäre, wenn die Kugel 12 nur durch Reibung gehalten würde. Hierdurch wird die Gefahr einer Ermüdung des Gummimaterials verringert.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann beispielsweise der Befestigungsbolzen i i in die Gummikugel eingegossen oder auch in einem Teil befestigt, z. B. eingeschraubt sein, um den die Gummikugel gegossen wird, so daß das Gummimaterial der Kugel im wesentlichen eine Bekleidung :eines festen Teiles, z. B. eines Holzkernes, bildet.
  • Schließlich braucht der :elastische Körper nicht kugelförmig ausgebildet zu sein, sondern kann beispielsweise eine zylindrische Form aufweisen. Er muß jedoch immer die Form eines Drehkörpers haben. Wenn der elastische Körper als Zylinder ausgebildet ist, kann das Gelenk- natürlich nur in einer Ebene eingestellt werden, doch ist eine solche Einstellung beispielsweise bei Pendelarmen genügend, die eine Unterlage für Waren tragen, beispielsweise für Ausstellungszwecke in Schaufenstern o. dgl.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reibungsgelenk mit einem aus Gummi oder ähnlichem elastischem Stoff mit großem Reibungskoeffizienten bestehenden oder mit einem derartigen -Stoff bekleideten Körper (Reibungskörper), dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem Drehkörper, zweckmäßig einer Kugel, bestehende elastische Reibungskörper (i2) etwa zur Hälfte in einer dem Drehkörper angepaßten -festen Metallhülse (i) liegt und .auf seiner freien Seite von einer Hülse (3) aus Metall z. B. in der Form einer sphärischen Kalotte umschlossen ist, die zusammen mit dem Reibungskörper schwenkbar ist und ihrerseits von einem Metallring (2) umschlossen wird, der in Richtung ,gegen die den Reibungskörper ,aufnehmende feste Hülse (i) - andrückbar ist.
  2. 2. Reibungsgelenk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der mit dem Reibungskörper (12) schwenkbaren Hülse (3) und der den Reibungskörper aufnehmenden festen Hülse (i) eine von Metall freie Ringfläche verbleibt und der Reibungskörper zwischen den metallischen Teilen des Gelenks so stark eingepreßt gehalten ist, daß er wulstartig in den ringförmigen Raum zwischen den Metallhülsen (i, 3) herausdringt, derart, daß eine tragende Anliegehante zwischen dem elastischen Stoff und den starren Teilen gebildet wird.
DEF85978D 1937-12-04 1938-12-01 Reibungsgelenk mit einem aus Gummi oder aehnlichem elastischem Stoff bestehenden oder mit einem derartigen Stoff bekleideten Koerper Expired DE711882C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE847003X 1937-12-04

Publications (1)

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DE711882C true DE711882C (de) 1941-10-08

Family

ID=20358532

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF85978D Expired DE711882C (de) 1937-12-04 1938-12-01 Reibungsgelenk mit einem aus Gummi oder aehnlichem elastischem Stoff bestehenden oder mit einem derartigen Stoff bekleideten Koerper

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DE (1) DE711882C (de)
FR (1) FR847003A (de)

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FR847003A (fr) 1939-10-02

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