DE7119210U - Flaschenstopfen - Google Patents
FlaschenstopfenInfo
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Landscapes
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
Dipl-lng. H. Lamprecht
8 MUnchen S
42
627 Idetein/Ts.
Sie Neuerung betrifft einen Flaschenstopfen
mit einen über seine wesentliche länge konischen,
in eine zu verschließende Öffnung einsetzbaran
Schaft und einem sich an das Schaftende mit größerem Durchmesser anschließenden« über dieses Schaftende
radial nach außen vorstehenden Griffstück.
Stopfen dieser Art weisen einen konischen Schaft auft um das Einsetzen des Stopfens in eine meistens
zylinderisch geformte öffnung zu erleichtern, weshalb der Konuswinkel verhältnismäßig gering ist. Meistens
genügt schon ein Durchmesserunterschied von etwa 1 mm zwischen den beiden Baden des konischen Schaftabschnittes, um ein müheloses Eindrücken des Stopfens zu
ermöglichen.
Derartige Stopfen sind in unterschiedlichen Grossen erhältlich und jeweils einem bestimmten Öffnungsdurcbmesser zugeordnet, wobei geringfügige Maßabweichungen ausgeglichen werden können. Für Flaschenöffnungen, die beispielsweise 10 mm im Durchmesser
differieren, sind mehrere der bekannten Stopfen erforderlich. - 2 -
- 2 - 1242
Per Feuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Flaschenstopfen der eingangs beschriebenen Art so
auszugestalten, daß mit einem einzigen Stopfen wahlweise Flaeoben mit unterschiedlichem Durchmesser
ihrer Öffnungen verschlossen werden können, wobei der Stopfen auf einfache und billigste Weise herstellbar sein soll· Der Stopfen soll in erster linie dazu
dienen, angebrochene Flaschen wieder verschließen zu können, nachdem heute in zunehmendem Maße Verschlüsse,
js.B. Kronenkorken, anzutreffen sind, die sich nach dem ersten Öffnen der Flasche nicht mehr zum erneuten
Verschluß eignen.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Schaft aus einem federelastischen Kunststoff besteht, daß die Länge des konischen Schaftabschnitts
wesentlich größer ist als dessen größter Durchmesser und daß der Durchmesser dieses Schaftabsohnitts von
dessen einem zu dessen anderem Ende die Größe mehrerer
Flaechenuffnungsdurchiaesser durchläuft. Vorzugsweise
ist die lunge des konischen Schaftabschnittes mindestens doppelt so groß wie dessen größter Durchmesser, wahrend
dieser größte Durchmesser vorzugsweise mindestens doppelt so groß ist, wie dessen kleinster Durchmesser·
Vorzugsweise ist der Stopfen mit einem sich am Griffstuck öffnenden, in seiner Innenkontur der Außenkontur
des Schaftes angepaßten Hohlraum versehen.
läLne andere bevorzugte Ausgestaltung besteht darin,
daß der Schaft bohl ausgeführt und der Hohlräum als
Luftkissen durch das Griffstück verschlossen ist.
711S210-S.13L71
I litt
- 3 - 1242
Hack eines· bevorzugten Har&mal weißt das
stUok eine dem Schaft zugewandte, radial verlaufende
Schulter auf, wobei nach einen weiteren zweckmäßigen Merkmal die Schulter dem Schaft benachbart hinterschnitten ist.
der Schaft ein glatte konische Außenfläche aufweist.
von in axialem Abstand voneinander angeordneten, radial
vorspringenden Hippen umgeben ist*
Bach einem weiteren vorteilhaften Merkmal ist die Oberfläche des GriffstUotes im Vakuum metallisiert
oder mit einem galvanisch * ^brachten Metall-Überzug
versehen.
FUr kleinere Flascbengrußen, z.B. Arzneimitteloder Laborflaschen kann der Stopfen auch einen
vollwandigen Schaft aus elastischen, gummiartigen Polymeren besitzen, wobei vorzugsweise auch das
' Griff stück voUwandig aus dem gleichen Material be
steht.
Anhand der nun folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der
Neuerung wird diese näher erläutert.
Bs zeigt:
Flg. Ί einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform
eines Flaschenstopfens gemäß der Neuerung,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine andere Ausführung3from,
- 4 - 1242
3 eisen Schnitt durch eine weitere Auaführunga-
form,
Flg. 4 einen Schnitt durch eine viexrte Aueführungs-
Flg. 4 einen Schnitt durch eine viexrte Aueführungs-
form und
Pig. 5 einen ineinandergesteckten Satz von vier
Pig. 5 einen ineinandergesteckten Satz von vier
Stopfen nach Fig. 1.
BIe Flaschenstopfen werden vorzugsweise aus niohttoxi-
-} sehen Kunststoffen, wie z.B. Polyolefinen oder elastischen Polymeren in Form von Styrol- Butadien-Styrol
- Blockpolymerisate^ hergestellt. Die Elastizität
und Dichtungskraft der Stopfen wird durch deren
langen, konischen Schaft erreicht und kann durch unterschiedliche Wandstärken hohler Konstruktionen,
etwa nachdem Fig. 1, 2 und 3, wie auch durch zusätzliche
Dichtungselementeι wie bei.Fig. 3» beeinflußt werden.
Fig. 1 zeigt einen Flaschenstopfen mit einem langen,
konischen, am freien Ende abgerundeten Schaft 10 mit glatter Außenfläche 14, der einen Hohlraum 16 mit
relativ geringer Wandstärke umschließt, wobei die
' Innenkontur des Hohlraums 16 der Auß&akontur dea Schaftes
10 entspricht, so daß mehrere Stopfen dieser Art - n£#
in Fig. 5 gezeigt, zusammengesteckt werden können* Bine
derart zusammengesteckte Gruppe von vorzugsweise unterschiedlich gefärbten Stopfen kann in einer Klarsichtpackung
als Vei'caufs einheit ansprechend feilgeboten
werden. Am Sude mit größerem Durchmesser schließt sieh
an den Schaft 10 ein Griffstttek 12 an, dessen Durchmesser
größer als der größte Schaftdurchmeaser ist, so daß eine das Eindringen des Stopfens in eine FlasolieuL-mündung
verhindernde Schulter entsteht.
7115210 -uz 71
——: i -—-tirn«-
- 5 - 1242
Dar in Fig. 2 gezeigte Stopfen entspricht im
wesentlichen dem soeben beschriebenen! ei* besitzt
einen konischen Schaft 18 mit glatter Außenwand 30
und einem inneren Hohlraum 28, wobei ein Griff stück
20 vorgesehen ist, das aber in diesem Falle dem
Schaft 18 benachbart eine Hinteraehneiuttng 24 besitzt, so daß ein ringförmiger Auflagerand 22 mit
einer Schulter 26 entsteht.
wesentlichen dem soeben beschriebenen! ei* besitzt
einen konischen Schaft 18 mit glatter Außenwand 30
und einem inneren Hohlraum 28, wobei ein Griff stück
20 vorgesehen ist, das aber in diesem Falle dem
Schaft 18 benachbart eine Hinteraehneiuttng 24 besitzt, so daß ein ringförmiger Auflagerand 22 mit
einer Schulter 26 entsteht.
Bei dem in flg. 3 gezeigten Aueführungsbeispiel
ist der am Griffstück 32 angebrachte Schaft 34 mit
einem durch das Griff stück 32 abgeschlossenen Hohlraum 36 versehen, der als Luftkissen wirksam ist
und dadurch bewirkt, daß sich der Schaft 34 über eine
größere axiale Länge an die Innenwandung einer | Piaschenwandung anlegen wird, was die Dichtungswirkung ! erhöht. Zusätzlich sind radial vorspringende, in ·?: Umfangsrichtung umlaufende Rippen 3ß vorgesehen, die | mit axialem Abstand voneinander den Schaft 34 umgeben.
Dieser Stopfen eignet sic^i besonders für Flaschen ■ mit unter Druck stehendem Füllgut, z.B. für Flaschen ; mit kohlesäurehaltigen Getränken. ;
ist der am Griffstück 32 angebrachte Schaft 34 mit
einem durch das Griff stück 32 abgeschlossenen Hohlraum 36 versehen, der als Luftkissen wirksam ist
und dadurch bewirkt, daß sich der Schaft 34 über eine
größere axiale Länge an die Innenwandung einer | Piaschenwandung anlegen wird, was die Dichtungswirkung ! erhöht. Zusätzlich sind radial vorspringende, in ·?: Umfangsrichtung umlaufende Rippen 3ß vorgesehen, die | mit axialem Abstand voneinander den Schaft 34 umgeben.
Dieser Stopfen eignet sic^i besonders für Flaschen ■ mit unter Druck stehendem Füllgut, z.B. für Flaschen ; mit kohlesäurehaltigen Getränken. ;
Für kleinere Flaschen ist der Stopfen nach Fig. 4
besonders geeignet, der einen vollen Quersschnitt ι besitzt, im übrigen etwa einem Stopfen nach Fig. 1 : entspricht. Er weist ein Griff stück 42 und einen sich ' daran anschließenden Schaft 40 auf, die iu einem
Stück hergestellt sind.
besonders geeignet, der einen vollen Quersschnitt ι besitzt, im übrigen etwa einem Stopfen nach Fig. 1 : entspricht. Er weist ein Griff stück 42 und einen sich ' daran anschließenden Schaft 40 auf, die iu einem
Stück hergestellt sind.
den in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Stopfen
können beispielsweise unter Zugrundelegung eines Maßstabs
können beispielsweise unter Zugrundelegung eines Maßstabs
- 6 - 1242
von 1:1 Flasohenöffnungen verschlossen werden, deren
Durchmosser um nicht weniger als 10 mm variieren· Es genügen also wenige Stopfen dieser Art, um für jedes
auftauchende Verschlußproblem gewappnet zu sein. Da
Xn der Regel die in Haushalten vorkommenden Flaschengrößen
Offnungen besitzen, die in ihrem Durchmesser kaum um mehr als 10 mm schwanken, genügt in den
meisten Haushalten eine einzige Stopfengröfle der
neuerungsgemäß vorgeschlagenen Stopfenform, um i*_
jedem Fall eine angebrochene Flasche wieder verschließen zu können·
Selbstverständlich sind die dargestellten. Ausführungsformen
nur als Beispiele zu verstehen, so können z.B. die in Fig. 3 gezeigten Bippen auch
bei anderen Ausführungsformen vorgesehen werden·
Um den Stopfen allen Anwendungsmöglichkeiten
anzupassen, z.B. bei der Anwendung in Bars, kann das Griff stück entweder im Vakuum metallisiert oder
mit einer galvanisch aufgebrachten Metallauflage versehen sein. Jede Form des GriffStücks, sei es mit
Ledernarbung, Koppen, Hocken» Rändelungen, sei es
als Polygon oder Ellipse, sei es mit einer Werbefigur oder einem Werbesymbol, ist möglich.
Schutzansprüchet
PtdÄtemwalt
Dlpl.-Ing. H. Lamprecht
Dlpl.-Ing. H. Lamprecht
7118210-9.1Z71
Claims (11)
1. Flaschenstopfen mit einem über 3eins wesentliche
länge konisch en, in eine zu verschließende Öffnung einsetzbaren Schaft und einem sich an das
Schsftends ait größeres Durchmesser snsohlleßenden.
über dieses Schaftende radial nach außen vorspringenden Griffstuck, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schaft (10,16,34,40) aus einem federelastischen Kunststoff "besteht, daß die länge des konischen Schaftabschnitts
wesentlich größer ist als dessen größter Durchmesser und daß der Durchmesser dieses Schaftabsciraitts
von dessen einem zu dessen anderem Qade
die Größe mehrerer Flaschenöffnungsdurchmesser durchläuft.
2. Piaschenstopfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des konischen Schaftabschnitts
mindestens doppelt so groß ist wie dessen größter Durchmesser.
3« Flaschenstopfen nach einem der vorhergehenden Anaprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der größte
Durchmesser des konischen Schaftabschnitts mindestens doppelt so groß ist wie dessen kleinster Durchmesser.
4· Flaschenstopfen nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen mit einem sich am Griff stück (12,20) öffnenden, in
seiner Innenkontur der Außenkontur des Schaftes (10,18) angepaßten Hohlraun (16,28) versehen ist. - 8 -
- 8 - 1242
5. Flaschenstopfen nach einem der Ansprüche
1 bis 3t dadurch gekennzeichnet» daß der Schaft (34)
Lohl ausgeführt und der Hohlraum als Luftkissen (36)
durch das Griff stück (32) verschlossen ist.
6. Flaschenstopfen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das GriffatHok
(12,20,32,42) eine a&a Schafi; (10,18,34,40) zugewandte,
radial verlaufende Schulter aufweist.
7. Flaschenstopfen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter (20) dem Schaft (18)
benachbart hinterschnitt en ist.
8. Flaschenstopfen nach einem der vorhergehenden.
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (10, 16,40) eine glatte konische Außenfläche aufweist.
9· Flaschenstopfen nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaf* (34)
von in axialem Abstand voneinander angeordneten, radial vorspringenden Sippen (38) umgeben ist.
10. Flaschenstopfen nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Griffstücks im Yakaum metallisiert ist·
11. Flaschenstopfen nach einem der Anspruch« 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, Jaß die Oberfläche des Griffstücka mit einem galvanisch aufgebrachten Metallüberzug versehen ist.
DlpWng. H. Lompr**r
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7119210U true DE7119210U (de) | 1971-12-09 |
Family
ID=1268126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7119210U Expired DE7119210U (de) | Flaschenstopfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7119210U (de) |
-
0
- DE DE7119210U patent/DE7119210U/de not_active Expired
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