DE7119210U - Flaschenstopfen - Google Patents

Flaschenstopfen

Info

Publication number
DE7119210U
DE7119210U DE7119210U DE7119210DU DE7119210U DE 7119210 U DE7119210 U DE 7119210U DE 7119210 U DE7119210 U DE 7119210U DE 7119210D U DE7119210D U DE 7119210DU DE 7119210 U DE7119210 U DE 7119210U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
bottle stopper
stopper according
diameter
handle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7119210U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE7119210U publication Critical patent/DE7119210U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Patentanwalt
Dipl-lng. H. Lamprecht 8 MUnchen S 42
Oberingenieur Georg F. Giebler
627 Idetein/Ts.
Ilmburger Str. 44- 1242 Flaschenstopfen
Sie Neuerung betrifft einen Flaschenstopfen mit einen über seine wesentliche länge konischen, in eine zu verschließende Öffnung einsetzbaran Schaft und einem sich an das Schaftende mit größerem Durchmesser anschließenden« über dieses Schaftende radial nach außen vorstehenden Griffstück.
Stopfen dieser Art weisen einen konischen Schaft auft um das Einsetzen des Stopfens in eine meistens zylinderisch geformte öffnung zu erleichtern, weshalb der Konuswinkel verhältnismäßig gering ist. Meistens genügt schon ein Durchmesserunterschied von etwa 1 mm zwischen den beiden Baden des konischen Schaftabschnittes, um ein müheloses Eindrücken des Stopfens zu ermöglichen.
Derartige Stopfen sind in unterschiedlichen Grossen erhältlich und jeweils einem bestimmten Öffnungsdurcbmesser zugeordnet, wobei geringfügige Maßabweichungen ausgeglichen werden können. Für Flaschenöffnungen, die beispielsweise 10 mm im Durchmesser differieren, sind mehrere der bekannten Stopfen erforderlich. - 2 -
- 2 - 1242
Per Feuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Flaschenstopfen der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten, daß mit einem einzigen Stopfen wahlweise Flaeoben mit unterschiedlichem Durchmesser ihrer Öffnungen verschlossen werden können, wobei der Stopfen auf einfache und billigste Weise herstellbar sein soll· Der Stopfen soll in erster linie dazu dienen, angebrochene Flaschen wieder verschließen zu können, nachdem heute in zunehmendem Maße Verschlüsse, js.B. Kronenkorken, anzutreffen sind, die sich nach dem ersten Öffnen der Flasche nicht mehr zum erneuten Verschluß eignen.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Schaft aus einem federelastischen Kunststoff besteht, daß die Länge des konischen Schaftabschnitts wesentlich größer ist als dessen größter Durchmesser und daß der Durchmesser dieses Schaftabsohnitts von dessen einem zu dessen anderem Ende die Größe mehrerer Flaechenuffnungsdurchiaesser durchläuft. Vorzugsweise ist die lunge des konischen Schaftabschnittes mindestens doppelt so groß wie dessen größter Durchmesser, wahrend dieser größte Durchmesser vorzugsweise mindestens doppelt so groß ist, wie dessen kleinster Durchmesser·
Vorzugsweise ist der Stopfen mit einem sich am Griffstuck öffnenden, in seiner Innenkontur der Außenkontur des Schaftes angepaßten Hohlraum versehen.
läLne andere bevorzugte Ausgestaltung besteht darin, daß der Schaft bohl ausgeführt und der Hohlräum als Luftkissen durch das Griffstück verschlossen ist.
711S210-S.13L71
I litt
- 3 - 1242
Hack eines· bevorzugten Har&mal weißt das stUok eine dem Schaft zugewandte, radial verlaufende Schulter auf, wobei nach einen weiteren zweckmäßigen Merkmal die Schulter dem Schaft benachbart hinterschnitten ist.
Eine andere zweckmäßige Gestaltung ist es, daß
der Schaft ein glatte konische Außenfläche aufweist.
O Sine bevorzugte Ausgestaltung ist es, daß der Schaft
von in axialem Abstand voneinander angeordneten, radial vorspringenden Hippen umgeben ist*
Bach einem weiteren vorteilhaften Merkmal ist die Oberfläche des GriffstUotes im Vakuum metallisiert oder mit einem galvanisch * ^brachten Metall-Überzug versehen.
FUr kleinere Flascbengrußen, z.B. Arzneimitteloder Laborflaschen kann der Stopfen auch einen vollwandigen Schaft aus elastischen, gummiartigen Polymeren besitzen, wobei vorzugsweise auch das
' Griff stück voUwandig aus dem gleichen Material be
steht.
Anhand der nun folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Neuerung wird diese näher erläutert.
Bs zeigt: Flg. Ί einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform
eines Flaschenstopfens gemäß der Neuerung, Fig. 2 einen Schnitt durch eine andere Ausführung3from,
- 4 - 1242
3 eisen Schnitt durch eine weitere Auaführunga-
form,
Flg. 4 einen Schnitt durch eine viexrte Aueführungs-
form und
Pig. 5 einen ineinandergesteckten Satz von vier
Stopfen nach Fig. 1.
BIe Flaschenstopfen werden vorzugsweise aus niohttoxi- -} sehen Kunststoffen, wie z.B. Polyolefinen oder elastischen Polymeren in Form von Styrol- Butadien-Styrol - Blockpolymerisate^ hergestellt. Die Elastizität und Dichtungskraft der Stopfen wird durch deren langen, konischen Schaft erreicht und kann durch unterschiedliche Wandstärken hohler Konstruktionen, etwa nachdem Fig. 1, 2 und 3, wie auch durch zusätzliche Dichtungselementeι wie bei.Fig. 3» beeinflußt werden.
Fig. 1 zeigt einen Flaschenstopfen mit einem langen, konischen, am freien Ende abgerundeten Schaft 10 mit glatter Außenfläche 14, der einen Hohlraum 16 mit relativ geringer Wandstärke umschließt, wobei die
' Innenkontur des Hohlraums 16 der Auß&akontur dea Schaftes
10 entspricht, so daß mehrere Stopfen dieser Art - n£# in Fig. 5 gezeigt, zusammengesteckt werden können* Bine derart zusammengesteckte Gruppe von vorzugsweise unterschiedlich gefärbten Stopfen kann in einer Klarsichtpackung als Vei'caufs einheit ansprechend feilgeboten werden. Am Sude mit größerem Durchmesser schließt sieh an den Schaft 10 ein Griffstttek 12 an, dessen Durchmesser größer als der größte Schaftdurchmeaser ist, so daß eine das Eindringen des Stopfens in eine FlasolieuL-mündung verhindernde Schulter entsteht.
7115210 -uz 71
——: i -—-tirn«-
- 5 - 1242
Dar in Fig. 2 gezeigte Stopfen entspricht im
wesentlichen dem soeben beschriebenen! ei* besitzt
einen konischen Schaft 18 mit glatter Außenwand 30
und einem inneren Hohlraum 28, wobei ein Griff stück
20 vorgesehen ist, das aber in diesem Falle dem
Schaft 18 benachbart eine Hinteraehneiuttng 24 besitzt, so daß ein ringförmiger Auflagerand 22 mit
einer Schulter 26 entsteht.
Bei dem in flg. 3 gezeigten Aueführungsbeispiel
ist der am Griffstück 32 angebrachte Schaft 34 mit
einem durch das Griff stück 32 abgeschlossenen Hohlraum 36 versehen, der als Luftkissen wirksam ist
und dadurch bewirkt, daß sich der Schaft 34 über eine
größere axiale Länge an die Innenwandung einer | Piaschenwandung anlegen wird, was die Dichtungswirkung ! erhöht. Zusätzlich sind radial vorspringende, in ·?: Umfangsrichtung umlaufende Rippen 3ß vorgesehen, die | mit axialem Abstand voneinander den Schaft 34 umgeben.
Dieser Stopfen eignet sic^i besonders für Flaschen ■ mit unter Druck stehendem Füllgut, z.B. für Flaschen ; mit kohlesäurehaltigen Getränken. ;
Für kleinere Flaschen ist der Stopfen nach Fig. 4
besonders geeignet, der einen vollen Quersschnitt ι besitzt, im übrigen etwa einem Stopfen nach Fig. 1 : entspricht. Er weist ein Griff stück 42 und einen sich ' daran anschließenden Schaft 40 auf, die iu einem
Stück hergestellt sind.
den in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Stopfen
können beispielsweise unter Zugrundelegung eines Maßstabs
- 6 - 1242
von 1:1 Flasohenöffnungen verschlossen werden, deren Durchmosser um nicht weniger als 10 mm variieren· Es genügen also wenige Stopfen dieser Art, um für jedes auftauchende Verschlußproblem gewappnet zu sein. Da Xn der Regel die in Haushalten vorkommenden Flaschengrößen Offnungen besitzen, die in ihrem Durchmesser kaum um mehr als 10 mm schwanken, genügt in den meisten Haushalten eine einzige Stopfengröfle der neuerungsgemäß vorgeschlagenen Stopfenform, um i*_ jedem Fall eine angebrochene Flasche wieder verschließen zu können·
Selbstverständlich sind die dargestellten. Ausführungsformen nur als Beispiele zu verstehen, so können z.B. die in Fig. 3 gezeigten Bippen auch bei anderen Ausführungsformen vorgesehen werden·
Um den Stopfen allen Anwendungsmöglichkeiten anzupassen, z.B. bei der Anwendung in Bars, kann das Griff stück entweder im Vakuum metallisiert oder mit einer galvanisch aufgebrachten Metallauflage versehen sein. Jede Form des GriffStücks, sei es mit Ledernarbung, Koppen, Hocken» Rändelungen, sei es als Polygon oder Ellipse, sei es mit einer Werbefigur oder einem Werbesymbol, ist möglich.
Schutzansprüchet
PtdÄtemwalt
Dlpl.-Ing. H. Lamprecht
7118210-9.1Z71

Claims (11)

Patentanwalt Dlpl-lng. M. Lemprecht 8 München 5 42 - 7 - 1242 Schutzansprüche:
1. Flaschenstopfen mit einem über 3eins wesentliche länge konisch en, in eine zu verschließende Öffnung einsetzbaren Schaft und einem sich an das Schsftends ait größeres Durchmesser snsohlleßenden. über dieses Schaftende radial nach außen vorspringenden Griffstuck, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (10,16,34,40) aus einem federelastischen Kunststoff "besteht, daß die länge des konischen Schaftabschnitts wesentlich größer ist als dessen größter Durchmesser und daß der Durchmesser dieses Schaftabsciraitts von dessen einem zu dessen anderem Qade die Größe mehrerer Flaschenöffnungsdurchmesser durchläuft.
2. Piaschenstopfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des konischen Schaftabschnitts mindestens doppelt so groß ist wie dessen größter Durchmesser.
3« Flaschenstopfen nach einem der vorhergehenden Anaprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der größte Durchmesser des konischen Schaftabschnitts mindestens doppelt so groß ist wie dessen kleinster Durchmesser.
4· Flaschenstopfen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen mit einem sich am Griff stück (12,20) öffnenden, in seiner Innenkontur der Außenkontur des Schaftes (10,18) angepaßten Hohlraun (16,28) versehen ist. - 8 -
- 8 - 1242
5. Flaschenstopfen nach einem der Ansprüche
1 bis 3t dadurch gekennzeichnet» daß der Schaft (34) Lohl ausgeführt und der Hohlraum als Luftkissen (36) durch das Griff stück (32) verschlossen ist.
6. Flaschenstopfen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das GriffatHok (12,20,32,42) eine a&a Schafi; (10,18,34,40) zugewandte, radial verlaufende Schulter aufweist.
7. Flaschenstopfen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter (20) dem Schaft (18) benachbart hinterschnitt en ist.
8. Flaschenstopfen nach einem der vorhergehenden. Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (10, 16,40) eine glatte konische Außenfläche aufweist.
9· Flaschenstopfen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaf* (34) von in axialem Abstand voneinander angeordneten, radial vorspringenden Sippen (38) umgeben ist.
10. Flaschenstopfen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Griffstücks im Yakaum metallisiert ist·
11. Flaschenstopfen nach einem der Anspruch« 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, Jaß die Oberfläche des Griffstücka mit einem galvanisch aufgebrachten Metallüberzug versehen ist.
DlpWng. H. Lompr**r
DE7119210U Flaschenstopfen Expired DE7119210U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7119210U true DE7119210U (de) 1971-12-09

Family

ID=1268126

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7119210U Expired DE7119210U (de) Flaschenstopfen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7119210U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1946898A1 (de) Behaelter mit einer Verschlusskappe
DE202015105951U1 (de) Schnappdeckel in Mehrkomponenten-Spritzgusstechnik
DE1939153A1 (de) Vorrichtung zum Aufbewahren und Servieren von Nahrungsmitteln und fuer diese Vorrichtung geeignete Kupplung zwischen zwei Kunststoffteilen
DE2334451A1 (de) Behaelterverschluss und verfahren zum anbringen und loesen dieses verschlusses
CH397457A (de) Verschluss an einer Flasche
AT273702B (de) Kronenkork
DE2844815C2 (de) Flaschenverschluß, insbesondere Stopfenabdichtung für Flakons o.dgl.
DE1157101B (de) Expansionsverschluss fuer Flaschen und aehnliche Gefaesse
DE7119210U (de) Flaschenstopfen
DE1482542A1 (de) Behaelter mit nachgiebigem oder verformbarem,aus Kunststoff bestehenden OEffnungsende
DE2426759B2 (de) Garantieverschluss fuer flaschen
DE1939553B2 (de) Zweiteiliger Schraubverschluß
CH591372A5 (en) Elastic material bottle sealing cap - has notches in edge engaging under bead either side of opening lug
DE102009044252A1 (de) Schutzkappe gegen das Eindringen von Insekten in Getränkeflaschen
DE711088C (de) Schaumweinflaschenverschluss
DE1938093C (de) Verschluß mit Originalitätssicherung für Behälter
AT252109B (de) Behälter, insbesondere Tube, mit unverlierbarem Verschluß
CH476609A (de) Flaschenverschluss
AT241293B (de) Schraubverschluß aus Kunststoff
DE9411227U1 (de) Flaschenöffner für Kronenkorken-Flaschen
DE961422C (de) Hohler Stopfen aus elastischem Werkstoff
DE3240701A1 (de) Kabelverschraubung mit zugentlastung
DE2009480A1 (de) Hülse mit Verschlußstopfen
DE2020071C (de) Kindergesicherter Behalterverschluß fur insbesondere Arzneimittelflaschen
DE8206599U1 (de) Schraubdeckel