DE712574C - Einrichtung zum selbsttaetigen Aus- und Einfahren bzw. Einstellen der auszufahrendenLaenge einer Antenne bei Luftfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Aus- und Einfahren bzw. Einstellen der auszufahrendenLaenge einer Antenne bei Luftfahrzeugen

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DE712574C
DE712574C DES119533D DES0119533D DE712574C DE 712574 C DE712574 C DE 712574C DE S119533 D DES119533 D DE S119533D DE S0119533 D DES0119533 D DE S0119533D DE 712574 C DE712574 C DE 712574C
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antenna
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/27Adaptation for use in or on movable bodies
    • H01Q1/28Adaptation for use in or on aircraft, missiles, satellites, or balloons
    • H01Q1/30Means for trailing antennas

Landscapes

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  • Details Of Aerials (AREA)
  • Support Of Aerials (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Aus- und Einfahren bzw. Einstellen der auszufahrenden Länge ° _ einer Antenne bei Luftfahrzeugen Zur Erzielung eines einwandfreien drahtlosen Empfanges oder einer einwandfreien drahtlosen Sendung in Luftfahrzeugen ist es erforderlich, die Länge der ausgefahrenen Antenne genau einstellen zu können. Bislang hat man dazu von Hand bewegte Windwerke benutzt, und der den Sende- oder Empfangsapparat Bedienende hat die Antenne mit Hilfe einer Ablesecinrichtung auf die gewünschte Länge durch Drehen des Windwerkes ausgefahren. Dieses Verfahren der Antennenlängeneinstellung ist sehr umständlich und verlangt eine große Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals.
  • Die Erfindung macht von den zum Steuern und Einstellen von Gegenständen mittels ferngesteuerter Elektromotoren bekannten Mitteln Gebrauch, und durch das Zusammenwirken verschiedener dieser Mittel wird eine Einrichtung zum selbsttätigen Aus- und Einfahren bzw. Einstellen der auszufahrenden Länge einer Antenne bei in Luftfahrzeugen eingebauten Windwerken mit einem Stellungsw ähler und einer dazu gleichachsig angeordneten, zur Überwachung der motorischen Verstellung des Windwerkes dienenden Anzeigevorrichtung, welche mittels eines Mitnehmers einen Schalter zur Betätigung des Antriebsmotor steuert, geschaffen. Erreicht wird dies dadurch, daß der beim Verstellen des Wählers gegenüber der Anzeigeeinrichtung von deren zylindrischer Ummantelung mittels des darin entlang schleifenden Mitnehmers betätigte, am Wähler angeordnete Schalter derart verriegelt ist, daß erst bei einer der Ausgangsstellung entsprechenden übereinstimmenden Stellung des Wählers zu der motorisch nachgestellten Anzeigevorrichtung ein Anschlag o. dgl. die Sperrung des Schalters freigibt und eine Aussparung in der zylindrischen Ummantelung der Anzeigevorrichtung die weitere Betätigung des Mitnehmers unterbricht oder seine Umlegung in eine andere Schaltstellung, zweckmäßig für den entgegengesetzten Verstellsinn des Windwerkes, bewirkt. An dem Stellungswähler kann also die gewünschte Antennenlänge eingestellt werden, worauf durch die Verstellung des Stellungswählers der Antriebsmotor eingeschaltet und die Bewegung des Windwerkes auf die Anzeigeeinrichtung übertragen wird. Erst bei Übereinstimmung der gewählten Länge mit der tatsächlich ausgefahrenen Antennenlänge wird der Schalter wieder betätigt und der Antriebsmotor abgeschaltet. Mit Hilfe der Kombinationssteuereinrichtung gemäß der Erfindung wird also die Antennenlänge nach erfolgtem Wählen vollständig selbsttätig auf diese Länge ausgefahren und eingestellt. Das Flugpersonal braucht keinerlei Augenmerk auf das Ausfahren der Antenne zu verwenden, und trotzdem ist Gewähr dafür gegeben, daß die Antenne schnellstmöglich der jeweiligen Wellenlänge genau an:-gepaßt wird.
  • Zur weitmöglichen Platzausnutzung in dem Luftfahrzeug wird man die die erfindungsgemäße Einrichtung ausmachenden Mittel (Stellungswähler, vom Antrieb gesteuerte Anzeigeeinrichtung und Schalter für den Antriebsmotor) zu einer Baueinheit zusammenfassen. Der elektromotorische Antrieb der Antennenwinde läßt die Unterbringung des Windwerkes an einem geeigneten Platz des Fahrzeuges unabhängig von der Wähl- und Steuerapparatur zu. Diese Apparatur kann durch die beschriebene Zusammenfassung bequem und handlich am Armaturenbrett des Fahrzeuges angeordnet werden, ein Vorteil, welcher die praktische Anwendung der erfindungsgemäßen Kombinationssteuereinrichtung ganz besonders auszeichnet.
  • In der anliegenden Zeichnung ist der Zusammenbau der Wähl- und Steuergeräte beispielsweise dargestellt, wobei nachfolgend an Hand dieses Beispiels die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung mit erläutert wird.
  • Der Schalter a für den elektromotorischen Antrieb ist mit dem Stellungswähler b so zusammengebaut, daß er dessen Bewegungen mit ausführt. Der Stellungswähler b ist auf der Welle c gelagert und kann gegenüber der Anzeigeeinrichtung d beliebig verstellt werden. Die Anzeigeeinrichtung d ist als Schnekkenrad ausgebildet und wird vom gesteuerten Windwerk über die Schnecke e in Abhängigkeit vom zurückgelegten Arbeitsweg angetrieben. In der Ausgangsstellung (Abb. i) ist der Stellungswähler b in Übereinstimmung finit der Stellung der Anzeigeeinrichtung d. An dem Antrieb des Schalters a ist der Mitnehmer f angeordnet, welcher in übereinstimmender Stellung zwischen b und d in die Aussparung g der Anzeigeeinrichtung c( eingreift. Die zweiseitig wirkende Feder h dient zur Zurückführung des Schalters a in die stellung. Die Hebel i und k sind zur wechselseitigen Verriegelung des Schalters a in der Betriebsstellung bestiltmt und werden jeweils abwechselnd bis zu ihrer Auslösung durch den Anschlag l durch die Zugfeder in in Eingriff mit dein Schalterantrieb gehalten. Wird der Stellungswähler b mit Hilfe des ebenfalls auf der Welle c gelagerten Hebels n z. B. in die Stellung gemäß Abb. 2 gebracht, so wird bei Beginn des Verstellvorganges der Mitnehmer f in der Verstellrichtung gegen die Aussparung ä gedrückt und der Schalter entgegen der Wirkung der Feder la betätigt, bis der Mitnelimer f durch seine Lagenänderung mit der Aussparung- nicht mehr in Eingriff ist. Diese Schalterstellung entspricht :der Einschaltstellung des Antriebsmotors, und der Schalter a wird durch den 'Hebel k infolge der Wirkung der Feder in in dieser Stellung verriegelt. Die Anzeigeeinrichtung d wird vom elektromotorisch angetriebenen Windwerk über die Schnecke e in der Verstellrichtung des Stellungswählers angetrieben. Kommt die Aussparung g in Übereinstimmung mit dem il-Iitnehmer f, so wird vier Schalter a durch die Wirkung der Federla in seine Nullstellung gebracht. Dies kann aber erst dann eintreten, wenn die Anzeigeeinrichtung d durch den Anschlag L den Verr iegelungshebel k ausgelöst hat. Sollte nun infolge der Beschleunigung durch die ausgefahrene Antenne der Antrieb nicht sofort zuni Stillstand kommen, so wird auch die Anzeigeeinrichtung durch den Schneckenantrieb gegenüber dem Stellungswähler weiter verstellt. Der Mitnehmer f wird mitgenommen und betätigt den Schalter a in entgegengesetzter Richtung. Damit läuft auch der gesteuerte Antrieb entgegengesetzt und bringt über die Schnecke e die Anzeigevorrichtung d wieder in die Übereinstimmung mit der Stellung des Stellungswählers b. Die Steuerung spielt also den Antrieb völlig selbständig auf die gewählte Ausfahrlänge ein.
  • In gleicher Weise ist es auch möglich, eine neue Ausfahrlänge während des Betriebes festzulegen, unabhängig davon, ob die dann zurückzulegende Wegstrecke gegenüber der ursprünglichen kürzer oder länger ist.
  • Es ist auch möglich, daß an Stelle des in zwei Richtungen arbeitenden Schalters a. für jede Steuerrichtung j e ein Schalter angeor dnetwird, welche dann wechselseitig zur Wirkung kommen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Einrichtung zum selbsttätigen Aus-und Einfahren bzw. Einstellen der auszufahrenden Länge einer Antenne bei in Luftfahrzeugen eingebauten Windwerken mit einem Stellungswähler und einer dazu gleichachsig angeordneten, zur Überwachung der motorischen Verstellung des Windwerkes dienenden Anzeigevorrichtung, welche mittels eines Mitnehmers eine Schalteinrichtung steuert, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Verstellen des Stellungswählers (b) gegenüber der Anzeigeeinrichtung (d) von deren zylindrischer Ummantelung mittels des darin entlang schleifenden Mitnehmer s (f) betätigte, am Wähler angeordnete Schalter (a) derart verriegelt ist, daß erst bei einer der Ausgangsstellung entsprechenden übereinstimmenden Stellung des Wählers (b) zu der ihm motorisch nachgestellten Anzeigevorrichtung (d) ein Anschlag (Z) o. dgl. die Sperrung des Schalters freigibt und eine Aussparung (g) in der zvlindrischen Ummantelung der Anzeigevorrichtung (d) die weitere Betätigung des Mitnehmers (f) unterbricht oder seine Umlegung in eine andere Schalt-. stellung, zweckmäßig für den entgegengesetzten Verstellsinn des Windwerkes, bewirkt. z. Einrichtung - nach Anspruch r, .dadurch gekennzeichnet, daß der Stellungswähler (b), die vom gesteuerten Antrieb abhängige Anzeigeeinrichtung (d) und der Schalter (a) des Antriebs, der durch eine vom Wähler (b) oder von der Anzeigeeinrichtung (d) gesteuerte Verriegelung (i, k) in seiner Einschaltstellung bis zur Übereinstimmung zwischen gewählter und ausgefahrener Antennenlänge gehalten wird, zu einer Baueinheit vereinigt sind.
DES119533D 1935-08-27 1935-08-27 Einrichtung zum selbsttaetigen Aus- und Einfahren bzw. Einstellen der auszufahrendenLaenge einer Antenne bei Luftfahrzeugen Expired DE712574C (de)

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