DE712825C - Vorrichtung zum Einstellen des Luftspaltes von Magnetkoepfen bei Magnettongeraeten - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen des Luftspaltes von Magnetkoepfen bei Magnettongeraeten

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Publication number
DE712825C
DE712825C DEL101384D DEL0101384D DE712825C DE 712825 C DE712825 C DE 712825C DE L101384 D DEL101384 D DE L101384D DE L0101384 D DEL0101384 D DE L0101384D DE 712825 C DE712825 C DE 712825C
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DE
Germany
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magnetic
washer
adjusting
air gap
head
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Expired
Application number
DEL101384D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Koeppler
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48—Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed

Landscapes

  • Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einstellen des Luftspaltes von Magnetköpfen bei Magnettongeräten Es ist vom Lichttonverfahren her bekannt, daß es für die Übertragung höherer Frequenzen bei verhältnismäßig kleinen Filmgeschwindigkeiten erforderlich ist, den Aufnahme- und den Wiedergabespalt mit größter Genauigkeit parallel zueinander .einzustellen. Zweckmäßigerweise wird bei diesen Geräten der Spalt genau senkrecht zur Laufrichtung des Tonträgers gestellt. Diese genaue S@enkrechtstellung kann einerseits durch größte Präzision bei der Fabrikation der Spalte und Geräte erreicht werden, andererseits durch Einstellvorrichtungen, die bei weniger genauer Fabrikation eine nachträgliche Korrektur ermöglichen.
  • Von besonderer Bedeutung ist die Parallelstellung der Spalte beim Magnettonverfahren, insbesondere bei demjenigen, bei dem ein xnit einer Eisenpulverschicht versehener Film als Magnetogrammträger Verwendung findet. Bei solchen Magnetogrammträgern können bekanntlich noch außerordentlich kleine Wellenlängen abgetastet werden; .außerdem ist bei dem Magnettonverfahren die Breite der Tonspur im allgemeinen doppelt bis dreimal so groß wie beim Lichttonverfahren. Aus diesen Gründen muß beim Magnettonverfahren auf eine besonders exakte Parallelstellung von Hörkopf- und Sprechkopfspalt geachtet werden.
  • Infolgedessen sind auch schon Halterungen für Magnetköpfe angegeben worden und bekanntgeworden, bei denen auf verhältnismäßig einfache Weise der Luftspalt des Magnetkopfes durch Verstellen einer Schwenkvorrichtung senkrecht zur Laufrichtung eingestellt werden kann (s. z. B. Patent 676 81o).
  • Diese bekannten Einstellvorrichtungen haben nun gewisse Nachteile.
  • Die Einstellvorrichtungen nehmen, wenn sie eine genügend genaue Einstellung zulassen sollen, einen verhältnismäßig großen Raum ein; sie sind außerdem teuer und kompliziert in ihrem Aufbau. Schließlich ruht der tragende Teil mehr oder weniger auf punktförmigen Unterlagen, die auf die Dauer keinen sicheren Halt geben können.
  • Gemäß der Erfindung wird der Magnetkopf auf eine drehbare, runde Unterlegscheibe gesetzt, -die keilförmig geschliffen oder gedreht ist. Durch Verdrehen dieser keilförmigen Unterlegscheibe lassen sich die in Frage kommenden Toleranzen ohne Schwierigkeiten ausgleichen. Die Unterlegscheibe ist zweckmäßig am äußeren Umfang gerändelt, damit sie leichter von Hand gedreht werden kann.
  • Derartige Unterlegscheiben sind als Baii,-'. element insbesondere zur Höheneinstellung von' Drehsticheln in Kreuzsupporten für Drehstühle und -bänke allgemein bekannt; sie dienen dort aber nicht zur Winkeleinstellung.
  • Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanknen befinden sich in der Unterlegsch.eibeeine oder mehrere Bohrungen, die radial oderannähernd radial verlaufen und in die ein Stift leingesteckt werden kann, so daß die Drehung der Unterlegscheibe ganz mühelos erfolgen kann, insbesondere dann, wenn dieser Stift etwa die Länge eines gewöhnlichen Bleistiftes hat.
  • Es dürfte sich im allgemeinen empfehlen, am äußeren Umfang der Untex'legscheib.e eine Markierung zum Ablesen des Drehungswinkels anzubringen. Die Markierung kann z. B. eine Ausfräsung oder eine Kerbe sein.
  • Das Einstellen des Spaltes in die sen1;rechte Lage erfolgt z. B. so; daß während des Vorbeilaufens eines Probefilms die Befestigungsschraube (Spannbolzen) desMagnetkopfes gelockert wird und die keilförmige Scheibe so lange gedreht wird, bis ein Optimum ,der Wiedergabe erreicht ist.
  • In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Der Magnetkopf besteht aus den beiden Spannplatten i und 2, zwischen denen der 'geblätterte Magnetkern 3 mit dem Arbeitsluftspalt 3a eingespannt ist. Der Kern trägt die Wicklung 4.
  • Durch den Magnetkopf geht der Spannbolzen s hindurch; er preßt den Magnetkopf fest auf seine Unterlage. Zwischen die untere Spannplatte 2 und die Grundplatte 6 ist nun die kreisrunde Unterlegscheibe 7 eingeschaltet, die keilförmig geschliffen ist. Diese Unterlegscheibe ist an ihrem äußeren Umfang gerändelt und besitzt außerdem noch radiale oder annähernd radiale Bohrungen 8 zum Einführen eines Stiftes, mit dem die Unterlegscheibe gedreht werden kann; außerdem besitzt sie noch eine Markierung zum Kenntlichmachen des Verdrehungsmaßes.
  • Die Zeichnung ist im Maßstab von etwa 3 : i gezeichnet. Die Unterlegscheibe ist also etwa 3 mm dick und hat einen Durchmesser von 3o mm. Die Keilform kommt dadurch zustande, daß die Dicke auf der einen Seite der Scheibe beispielsweise 3,o mm, auf der anderen Seite beispielsweise 3,2 mm beträgt. Der Magnetkopf steht also in jedem Falle schräg zur Unterlage; das hat zur Folge, daß .der Kopf z. B. auch schräg zum Tonträger ':stehen kann, während dieser beispielsweise @@seäi.krecht steht und von rechts nach links L@oder umgekehrt am Kopf vorbeiläuft (Längsmagnetisierung). Diese Schrägstellung ist für die Güte der Schallaufzeichnung und Schallwiedergabe unwesentlich.
  • Der Spannbolzen ,5 muß natürlich innerhalb des Magnetkopfes so viel Spielraum haben, daß die Verkantung des Kopfes nicht behindert ist.
  • Der Winkel ö gibt in der Zeichnung das Höchstmaß der Schrägstellung des Kopfes gegenüber der horizontalen Grundplatte an.
  • Die neue Vorrichtung weist eine Reihe entscheidender,Vorteile auf: i. Der Platzbedarf der Einrichtung ist denkbar gering, so daß eine gedrängte Bauart der Geräte möglich ist.
  • 2. Die Einrichtung ist denkbar billig und einfach, da sie lediglich aus einer zweckmäßig ausgebildeten Unterlegscheibe besteht, die dauernd unter dem Magnetkopf verbleibt und nicht wieder aus dem Gerät entfernt wird.
  • 3. Durch die neue Einrichtung wird an der festen und sicheren Befestigung des Magnetkopfes nichts geändert; er liegt nach wie vor mit seiner ganzen Grundfläche auf der Unterlage auf.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einstellen des Hörkopf- und Sprechkopfspaltes von Magnettongeräten in die senkrechte Lage zur Laufrichtung des Magnetob a mmträgers, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Hörkopf bzw. Sprechkopf (i, 2, 3) und der Auflagefläche (6) am Gerät eine an sich bekannte keilförmige Unterlegscheibe (7) drehbar eingeschaltet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zweckmäßig am äußeren Umfang gerändelte Unterlegscheibe (7) radiale oder annähernd radiale Bohrungen (8) zur Aufnahme eines Stiftes oder Hebels zum Verdrehen :der Unterlegscheibe aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegscheibe (7) an ihrem äußeren Umfang mit einer Markierung zum Ablesen des Verdrehungswinkels versehen ist.
DEL101384D 1940-07-25 1940-07-25 Vorrichtung zum Einstellen des Luftspaltes von Magnetkoepfen bei Magnettongeraeten Expired DE712825C (de)

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DE (1) DE712825C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891756C (de) * 1949-10-29 1953-10-01 Licentia Gmbh Spalteinstellvorrichtung fuer Magnetkoepfe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE891756C (de) * 1949-10-29 1953-10-01 Licentia Gmbh Spalteinstellvorrichtung fuer Magnetkoepfe

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