DE712858C - Zahnradkraftmaschine mit zwei oder mehreren aus je zwei Zahnradlaeufern bestehenden Druckstufen - Google Patents

Zahnradkraftmaschine mit zwei oder mehreren aus je zwei Zahnradlaeufern bestehenden Druckstufen

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DE712858C
DE712858C DEE50813D DEE0050813D DE712858C DE 712858 C DE712858 C DE 712858C DE E50813 D DEE50813 D DE E50813D DE E0050813 D DEE0050813 D DE E0050813D DE 712858 C DE712858 C DE 712858C
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DE
Germany
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pressure
stage
low
gear
inlet
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Expired
Application number
DEE50813D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Theodor Brauer
Rudolf Schlotter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C20/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines or engines
    • F01C20/02Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines or engines specially adapted for several machines or engines connected in series or in parallel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C20/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines or engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Zahnradkraftmaschine mit zwei oder mehreren aus je zwei Zahnradläufern bestehenden Druckstufen Die Erfindung geht von Zahnradkraftinaschinen mit zwei oder mehreren aus je zwei Zahnradläufern bestehenden Druckstufen aus, bei welchen die Einlässe der NiMerdruckstufen mit Anzapfstellen an den Gehäuseumfängen der Hochdruckstufe oder der nächsthöheren Druckstufe durch Kanäle verbunden'sind. Gegenüber der reinen Verbundairordnung, bei welcher der Auslaß der ersten Stufe mit dem Einlaß der zweiten Stufe verbunden ist, haben die mehrstufigen Zahnraidmotoren mit Anzapfstellen für den Einlaß der Niederdruckstufen. in den Ge- häusewänden zwischen dem Einlaß und Auslaß der Hochdruckstufe den Vorteil, daß die Läufer der Niederdruckstufe nicht größer als die der Hochdruckstufe zu sein brauchen, damit die Stufenleistung überhaupt eine -Mehrleistung bei' gleichem Treibmitielaufwand bringt. Sieht man von Luftverlusten durch Undichtigkeiten ab und nennt man',in = b : a das Verhältnis von dem sekundlichen Schluckvolumen der zweiten Stufe b zum sekundlichen Schluckvolumen der ersten Stufe a, so erhält man den größten Leistungsgewinn aus der Stufenschaltung bei der reinen Verbundwirkung für den Wert m: während bei der Speisung der Niederdruckstufe aus Anzapfstellen der Gehäusewand der Hochdruckstufe die beste Leistung bereits bei einem Werte m = - i erhalten wird. Hierbei ist pl : pa das Verhältnis des Betriebsdruckes pl zum äußeren Luftdruck pa und wird im folgenden mit c bezeichnet. Mit dem Werte mt = i (a = b) wird bei der Verbundschaltung bei allen überdrücken überhaupt keine Mehrleistung erzielt, während sich die Gesamtleistung bei der -Anzapfschaltung noch wie zu der Leistung der ersten Stufe verhält, also wenigstens für alle Werte von Ic >:2 Mehrleistung ergibt. In untertägigen Betrieben des Bergb-,mes stehen meistens Betriebsdrücke von 3 bis 5atü zur Verfügung, denen c-Werte von 4 bis 6 entsprechen. Die Mehrleistung ist bei, Bestverhältnissen (liz I bis 1,45 für d94 Anzapfbetrieb bzw. IM 2 bis :2,45 bei Verbundschaltun,-) höchstens 133 bis 142 1/0 der' ersten Stufe für beide Betriebsarten, Die Bestleistung liegt somit unterhalb der bei Einzelbetrieb lleider Stufen, also bei reiner Parallelschaltung erreichbaren Leistung, denn diese ist das (m + i) fache der Leistung der ersten Stufe, al ' so das Zwei- bis Zweieinhalbfache. Nun liegen vielfach Betriebsverhältnisse vor, welche ein hohes Anfahrmoment des Motors und eine geringe Dauerleistung verlangen, beispielsweise beim Antrieb von stetigen Förderern, wie Band- oder Kratzförderern. Hierfür sind Motoren erwünscht, welche ein Anfahrrnornent von wenigstens dem doppelten Betriebsdrehmoment haben.
  • Nach der Erfindung werden nun die Druckstufen von Zahnradkraftmaschinen, bei welchen die Einlässe der Niederdruckstufen mit Anzapfstellen an den Gehäusewänden der Hochdruckstufe verbunden sind, dadurch parallel geschaltet, daß den Niederdruckstufen zusätzliches Hochdrucktreibmittel durch einen von dem Einströnikanal der Hochdruckstufe abzweigenden und mit einem Hahn verschließbaren Kanal zugeführt wird, während der Auslaß der Hochdruckstufe wie derjenige der Niederdruckstufe ständig in unmittelbarer Verbindung mit der Außenluft bleibt. Durch einfaches öffnen des Hahnes werden die Einlässe beider Stufen mit Frischluftdruck beaufschlagt, so daß beiden Stufen das ganze Druckgefälle zwischen dem Frischluftdruck und dein äußeren Luftdruck zur Verfügung steht.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, die .Leistung rnebrstufiger Maschinen mit um- laufenden, auf parallelen Wellen sitzenden Kolbenpaaren und reiner Verbundschaltung dadurch zu beeinflussen, daß mit Hilfe eines Ventils die zweite Stufe unmittelbar beauf - schlagt wird oder mehrere solcher Beaufschlagungsventile bei vielstufigen Maschinen für die dritte oder für noch weitere S tufen vorgesehen werden. Hierbei wird aber nicht nur die zweite Stufe unmittelbar mit Frischluft beaufschlagt, sondern infolge der Verbundschaltung auch der Auslaß der ersten Stufe, so daß die erste Stufe kein Druckgefälle mehr hat, sondern in dem verhältnismäßig- dichten Frischluftmittel leer umläuft. Zur richtigen Parallelschaltung aller Stufen wäre erforderlich, vor dein Beaufschlagen der nachgeschalteten Stufen mit Frischluftdruck die Verbundleitungen abzusperren und di(# Auslässe aller Stufen nur mit der freien Un-1-gebung zu verbinden. Eine derartige bisher »icht vorgeschlagene Schaltung ist aber ziein-41d# umständlich.
  • Nach der Erfindung wird aber die volle Varallelschaltung bereits durch die einfache Zuführung von zusätzlicher Frischluft zum Einlaß der Niederdruckstufen bei der Schaltung mit Anzapfstellen erreicht.
  • Indem man die Frischluftzufuhr zu den nachgeschalteten Stufen (Niederdruckstufen) durch unvollständiges öffnen des Hahne.# und georebenenfalls auch des Hauptstenen"eiitils im Betriebszustande drosselt, erhält man einen Motor, we'lcher selbsttätig beim Anlauf das ,größtmögliche Anfahrmoment hergibt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist bei Zahnradkraftmaschinen, bei welchen die Läufer verschiedener Druckstufen auf gemeinsamen Wellen sitzen, die NieAerdruckstufe auf zwei Läuferpaare verteilt, welche beiderseits der Hochdruckstufe derart angeordnet sind, daß die Anzapfstelle des einen Hochdruckläufers mit dem Einlaß der einen Niederdruckstufenhälfte, die Anzapfstelle des anderen Hochdruckläufers mit dem Einlaß der anderen Hälfte verbunden ist und die beiden von dem Einlaf.) der Hochdruckstufe nach den Einlässen der Niederdruckstufenhälften führenden Zweigkanäle in ihrcin Durchflußquerschnitt regelbar sind. Diese Anordnung ermöglicht eine einfache Führung der Verbindungskanäle und eine größere Regelfähigkeit, weil ja nach Bedarf nur der eine oder beide Niederdruckteile für (las Anfahren parallel geschaltet zu werden brauchen. Außerdem beschränken sich Jie Undichtigkeitsverluste der Wellenlagerungen nur auf die Durchführung in der -Niederdruckstufe nach außen.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführmigsel beispielen. Die Abb.- i und 2 zeigen in schematischer Darstellung die zwei Schaltstellungen einer zweistufigen, umsteuerbaren Zahnradkraftmaschine nach der Erfindung. Die :VJb. 3 zeigt einen die Läuferachsen enthaltenden Längsschnitt durch eine zweistufige Maschine. Die Abb. 4 und 5 zeigen in Ansicht und Querschnitt einen bei der Schaltung nach den Abb. i und 2 verwendbaren Schieber. D;e Abb- 6 zeigt eine zweistufige Maschine mit einer auf zwei Länferpaare verteilten Nieder_ druckstufe.
  • In den Abb. i und :2 sind wegen der besseren Übersicht die Läuferpaare der einzelnen Stufen untereinander dargestellt, wä-hrend sie in den Abb. 3 und 6 nebeneinander auf einem Wellenpaar angeordnet sind, Den Läufern - und 4 der ersten Stufe (Abb. i) wird bei 5 die Druckluft oberhalb des Zahneingriffs zugeführt. Bei dem durzli .die eingezeichneten Pfeile 6 angegebenen Drehsinn wird die in den Zahnlücken ei#lp2,schlossene Druckluft an den Anzapfstellen 7 vorbeigeführt und über die Kanäle 8 und 9 und über den Drehschieberkanal io in den Einlaß ii der zweiten Stufe geleitet, wobei si sich nach Maßgabe der hierdurch beding' ten Volumenvergrößerung entspannt, aber immer noch Überdruck gegenüber dem äußeren Raum behält und daher Arbeit an die Läufer 12 und 13 der zweiten Stufe abgeben kann.
  • In den Gehäusezwickeln zwischen den Läufern sind als Umsteuerorgane zylindrische Drehschieber 14, 15 mit parallei zu den Läuferwellen gerichteten Achsen eingebaut, welche mit je zwei gleichartigen T-Schlitzen für die beiden Stufen versehen sind. Die Drehschlitze je-des Drehschiebers können dabei im Ouerschnitt gleich liegen (Abb. 4). In der inAb. i gezeigten Stellung verbinden auf der Gehäuseoberseite die T-Schlitze in der ersten Stufe den Frischluftkanal 16 mit dem Einlaß 5, in der zweiten Stufe den Mitteldruckkanal 9 mit *dem Einlaß i i, während auf der Gehäuseunterseite der Auslaßkanal 18 der ersten Stufe mit dem AusIaß ig und der Auslaßkanal 2o der zweiten Stufe mit dem Auslaß 21 verbunden ist. Zum Anlassen können beide Stufen in beiden Drehrichtungen parallel geschaltet werden, indem ein in dem Überströnikanal 22 zwischen dem Einlaß 5 und dem Entnahmeraum 7 angeordneter Hahn 23 geöffnet wird bzw. der Hahn 24 in dem Gberströnikanal 25 für die andere Drehrichtung. In Abb. 2 sind die Drehschieberquerschnitte in der für die umgekehrte Laufrichtung erforderlichen Stellung gezeigt. Jedem T-Querschnitt ist ein Zeiger 26, 27 zugeordnet, welcher die Schaltbewegung aus der einen in die andere Stellung verdeutlicht.
  • In der Abb. 3 sind die zwischen den Läuferpaaren -, 4 und 12, 13 angeordneten Trennwände 37 von etwa gleichen Außendurchrnessern wie die Läufer mit diesen zugleich in das Gehäuse eingesetzt -und durch radia,1 von außen eingeschraubte Stifte38 gegen Längsverschiebung und Verdrehung festgehalten.
  • In der Abb.6 sind drei Läuferpaare -lo, 41, 42 auf gleichen Wellen i und 2 nebeneinander angeordnet, von denen das mittlere, 41, als erste Druckstufe und die beiden äußeren, 40 Und 42, als zweite Druckstufe dienen. Die linke Anzapfstelle der ersten Stufe ist durch einen Kanal 47 mit dein Einlaß der oberen, die rechte mit dem des unteren Lätiferpaares 4.2 durch den Kanal 46 verbunden. Ferner ist je eine Zweigleitung 43, 44 zwisehen dem Frischlufteinlaß 16 und der zweiten Stufe vorhanden, welche enger als die üb,rigen Kanäle und mit einstellbaren Drosselschrauben 45 versehen ist. Man kann null die Zweigleitung dauernd auf einen Durchfluß einstellen, - welcher beim Anfahren wenig Druckabfall, dagegen bei Elcr Betriebsdrehzahl einen Druckabfall ergibt, welcher dein Druckunterschied beider Stufen etwa gleichkommt. Die Anordnung der zweiten Stufe in zwei Räumen jo und 42 beiderseits der ersten Stufe 41 hat den Zweck, die Undichtigkeitsverluste auf den Austritt der Wellen aus der Niederdruckstufe zu beschränken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zahnradkraftmaschine mit zwei oder mehreren aus je zwei Zahnradläufern bestellenden Druckstufeil, bei welcher die Einlässe der Niederdruckstufen mit Anzapfstellen an den Gehäusetimfängen der Hochdruckstufe durch Kanäle verbun,-1e.1 sind, dadurch gekennzeichnet, daß den _N, iederdruckstufen zusätzliches 1-Iochdrucktreibmittel durch einen von dem Einströmkanal der Hochdruckstufe abzweigenden und mit einem Hahn (2-3) verschließb#aren Känal (5-) zugeführt -,vird, während der Auslaß der Hochdruckstufe mit derjenigen der Niederdruc#stufe ständig in unmittelbarer Verbindung mit der Außenluft bleibt.
  2. 2. Zahnradkraftmaschine nach Ansp.ruch i, bei welcher die Läufer verschiedeiler Druckstufen auf gemeinsamen Wellen und die Hälften der geteilten "Zliederdrucl,zstufe beiderseits der Hochdruckstufe angeordnet -sind, dadurch zekennzeichnet, daß die Anzapfstelle des einen Hochdruckläufers mit dem Einlaß der einen Niederdruckhälfte, die Anzapfstelle des anderen Hochdruckläufers mit dem Einlaß der anderen Niederdruckhälfte verbunden ist. und die beiden von dem Einlaß der Hochdruckstufe unterhalb des Einlaßventils (16) nach den Einlässen der Niederdruckhälften führenden Zweigkanäle in ihren Durchflußfluerschnitten unabhängig voneinander regelbar sind.
DEE50813D 1938-02-13 1938-02-13 Zahnradkraftmaschine mit zwei oder mehreren aus je zwei Zahnradlaeufern bestehenden Druckstufen Expired DE712858C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939871C (de) * 1950-05-18 1956-03-08 Arno Rothe Drehkolbenmaschine
DE1275330B (de) * 1960-06-15 1968-08-14 Plessey Co Ltd Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939871C (de) * 1950-05-18 1956-03-08 Arno Rothe Drehkolbenmaschine
DE1275330B (de) * 1960-06-15 1968-08-14 Plessey Co Ltd Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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