DE713432C - Zusatzluftregler fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Zusatzluftregler fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE713432C
DE713432C DEA88499D DEA0088499D DE713432C DE 713432 C DE713432 C DE 713432C DE A88499 D DEA88499 D DE A88499D DE A0088499 D DEA0088499 D DE A0088499D DE 713432 C DE713432 C DE 713432C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M23/00Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture
    • F02M23/04Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture with automatic control
    • F02M23/08Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture with automatic control dependent on pressure in main combustion-air induction system, e.g. pneumatic-type apparatus
    • F02M23/09Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture with automatic control dependent on pressure in main combustion-air induction system, e.g. pneumatic-type apparatus using valves directly opened by low pressure
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Zusatzluftregler fürVerbrennungskraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung der Zusatzluftzufuhr in Verbrennungskraftmaschinen mit einem - Saugrohr, welches außer einem Hauptlufteinlaß, der zur Leistungsregelung der Maschine mittels einer Klappe o. dgl. regelbar ist, mit einem Zusatzlufteinlaß versehen ist, dessen Regelungsventil sich selbsttätig unter dem Einfluß des im .Saugrohr entstehenden Unterdruckes gegen die Kraft einer Belastung öffnet. Es ist bereits eine Einrichtung vorgeschlagen worden, bei der die wirksame Länge einer Feder mit der Umstellung der Leistungsregelungsklappe derart veränderlich ist, daß sich das Zusatzluftventil für die gleiche Erhöhung des Unterdruckes im Saugrohr bei höherem Öffnungsgrad der Leistungsregelungsklappe -mehr öffnet als bei kleinerem Öffnungsgrad derselben.
  • Demgegenüber stellt - nun die. Erfindung grundsätzlich eine weitere Verbesserung des Geschilderten dar, indem die mit der Umstellung der Leistung sregelungskläppe zwangsläufig veränderliche Belastung des Zusatzluftventils nunmehr von einem Pendelgewicht ausgeübt wird. Dieses ist an einem in Abhängigkeit von der Bewegung der Leistungsregelungsklappe zwangsläufig schwenkbaren Arm derart beweglich aufgehängt, daß die Bewegung dieses Armes in der dem Öffnen der Leistun:gsregelungskläppe entsprechenden Richturig eine Verminderung derjenigen Kraft mit sich führt, mit welcher das Pendelgewicht wirkt, und daß das Pendelgewicht, wenn die auf das Zusatzluftventil in der öffnungsrichtung wirkende Kraft diejenige Kraft überwindet, mit welcher das Pendelgewicht auf den sich gegen dasselbe abstützenden Hebel einwirkt, unter Erhöhung der letz b#n:annten . Kraft ausweicht, bis Gleichgewicht eintritt. Als Bewegungsüberprüfungsmittel zwischen dem das Pendelgewicht tragenden Arm und der Leistungsdrossel können beliebige übliche Glieder, wie Zahnräder, Gestänge, unmittelbare Kupplung u. dgl., dienen.
  • Diese Belastungsvorrichtung für das Zusatzluftventil bietet wesentliche Vorteile. Eine hinsichtlich ihres Federungsvermögens in Abhängigkeit der Verstellung der Leistungsregelungsklappe zwangsläufig veränderliche Feder, wie früher vorgeschlagen wurde, ist hinsichtlich ihres- Federungsvermögens schwer zu berechnen, da sie von solchen schwer zu beherrschenden Faktoren abhängig ist, wie Härtung, Formgebung, Einspannung usw. Ein Pendelgewicht ist dagegen hinsichtlich seiner Wirkung leicht genau zu berechnen und verändert sich außerdem nicht durch Dauerbeanspruchungen u. dgl., was dagegen mit einer Feder der Fall ist. Außerdem hat man mit dem Zusatzluftregler gemäß der Erfindung eine höhere durchschnittliche Brennstoffersparnis erreicht. Dieses unerwartete Ergebnis beruht u. a. darauf, daß diese Vorrichtung in einfacher Weise genauer eingeregelt werden kann.
  • Weitere die Erfindung auszeichnende Merkmale und Vorteile sind aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsformen ersichtlich, welche in den. beiliegenden Zeichnungen gezeigt werden.
  • Fig. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch die eine Ausführungsform des Zusatzluftreglers sowie deren Anschluß an den Vergaser.
  • Fig. 2 zeigt einen zur Fig. i senkrechten Schnitt durch den Zusatzluftregler mit abgenommenem Pendelgewicht.
  • Fig. 3 zeigt den Zusatzluftregler in Seitenansicht mit abgenommenem Luftfilter und Pendelgewicht.
  • Fig. ,4 und 5 zeigen zwei zueinander senkrechte Vertikalschnitte einer zweiten Ausführungsform, wo der Zusatzluftregler mit einem Vergaser direkt zusammengebaut ist.
  • Auf der Zeichnung ist das Zusatzluftventil mit i bezeichnet. In der Ausführungsform nach Fig. i bis 3 ist es in einem Ventilgehäuse 2 angebracht, welches durch ein ZwischenstÜck 3 an das Saugrohr 4 des Motors in unmittelbarer Nähe eines Vergasers 5 angeschlossen ist, der mit der gewöhnlichen Gasregelungsklappe 6 versehen ist. Das Ventil i ist mittels einer an dasselbe befestigten und an ihrem oberen Ende mit einer Öse versehenen Stange 7 an dem hakenförmig ausgebildeten Ende des einen Armes eines Winkelhebels e aufgehängt, welcher auf einem Zapfen 9 gelagert ist und am Ende seines anderen Armes eine Rolle io trägt, mit welcher er -sich gegen ein Pendelgewicht i i abstützt. In Fig.3 ist dieses Pendelgewicht mit strichpunktierten Linien angedeutet. Es hat die Form einer kreisförmigen Scheibe, welche in einem exzentrisch liegenden Punkte durch einen Zapfen 12 an einem Arm 13 aufgehängt ist, der auf einer in einem abnehm. baren Teil 2a des Gehäuses 2 gelagerten Welle 14 festsitzt. An dem aus diesem Gehäuseteil herausragenden Ende der Welle 14 ist ein Arm 15 befestigt, der durch einen diesem entlang einstellbaren Kugelzapfen 16 und einem an diesen angreifenden und hinsichtlich seiner Länge einstellbaren Gelenk 17 mit einem auf der Welle der Vergaserklappe 6 festsitzenden Arm 18 verbunden ist.
  • In Fig. i sind die Vergaserklappe und das Zusatzluftventil i in ganz geschlossener Lage dargestellt. Dabei liegt die Rolle io gegen die Pendelgewichtsscheibe i i in einem Punkte an, der nur ganz unbedeutend unterhalb des Lagerungszapfens 12 liegt, so daß das Pendelgewicht den gegen dasselbe anliegenden Winkelhebel 8 mit maximaler Kraft beeinflußt. Wenn die Vergaserklappe 6 in der öffnungsrichtung gedreht wird, dreht sich die Welle i ¢ mit dem Arm 13 in Fig. i und 3 in der Uhrzeigerrichtung, wodurch der Lagerzapfen 12 nach oben von der Rolle i o weg verschoben wird, so daß die Kraft, mit welcher das Pendelgewicht auf den sich gegen dasselbe abstützenden Winkelhebe18 einwirkt, vermindert wird. Wenn die Vergaserklappe in die vollständig geöffnete Lage gedreht worden ist, nimmt der Arm 13 z. B. die in Fig. 3 gezeigte Lage ein. Offensichtlich wird die Pendelgewichtsscheibe in jeder Lage des Armes 13 zwischen den gegebenen Grenzen beim Auftreten einer auf das Ventil i in der Öffnungsrichtung wirkenden Kraft, welche diejenige Kraft überwindet, mit welcher die Pendelgewichtsscheibe den Hebel 8 beeinflußt, unter Erhöhung der letztgenannten Kraft ausweichen, bis Gleichgewicht eintritt.
  • Nicht nur die Welle 14, sondern auch der den Hebel 8 tragende Zapfen 9 «-erden vom abnehmbaren Teil 2a des Gehäuses 2 getragen. Zwischen diesem und dem abnehmbaren Teil 2a vorkommende Stoßfugen 19 verlaufen nach kreisförmigen Umlaufflächen (Zylinderflächen), welche eine mit der Welle 14 und dem Zapfen 12 parallele Achse haben, so daß der abnehmbare Teil 2a um diese Achse im Verhältnis zum Gehäuse 2 einstellbar ist. Der zweckmäßig mit ungefähr halbzylindrischer Umkreiswand und vollkreisförmigen Seiten ausgeführte abnehmbare Teil 2- wird mittels eines um denselben angebrachten Spannbandes 2o an seinem Platz festgehalten. Das eine Ende des Bandes 2o ist am Gehäuse 2 z. B. mittels eines Nietes 2 i befestigt, während das andere Ende in ähnlicher Weise an einem Auge befestigt ist, welches mittels einer im Gehäuse 2 eingeschraubten Spannschraube 22 angezogen werden kann. Der abnehmbare Teil 2a ist in seiner einen kreisförmigen Seitenwand mit einer von einem Kragen z3 umgebenen mittleren öffnung versehen, in welcher ein. Luftfilter 24. abnehmbar eingesetzt ist, durch weIches die Zusatzluft in das Zusatzluftventilgehäuse eintritt.
  • Die Einstellung des Zusatzluftventils wird durch Drehung des Teils 2a ausgeführt, zweckmäßig mittels eines besonderen Werkzeuges, welches bei 25 in Fig. 3 angedeutet ist. Dieses Werkzeug hat die Form eines Handgriffes, der an seinem einen Ende mit zwei auf der einen Seite ausstehenden Zapfen versehen ist, mit welchen er bei abgenommenem Luftfilter in Eingriff mit einer Aussparung 26 im Außenrand des Kragens 23 und mit einer Aussparung oder .einem Loch 27 im Gehäuse 2 gebracht werden kann. Durch Drehen dieses Händgriffes 25 kann der ° Teil 2, dann leicht in feiner und empfindlicher Weise eingestellt werden. Bei dieser Einstellung soll die Spannschraube 22 nur so viel gelöst sein, daß der Teil 2a mit einer gewissen Trägheit unter Überwindung der Reibung zwischen demselben und dem dabei als Bremsband wirkenden Spannhand gedreht -werden kann. Als Richtmaß für die richtige Einstellung gilt, wenn die Länge des Aufhängungsarmes 13 gleich dem Abstand zwischen der Mitte des kreisförmigen Pendelgewichtes und dem Aufhängungspunkt ist und wenn die - Drehachse des Armes 13 und die Mitte des Gewichtes zusammenfallen, daß eine Drehung des Armes 13 innerhalb der gegebenen Grenzen bei ganz geschlossener Lage des Ventils i weder :eine Erhöhung noch eine Senkung der Pendelgewichtsscheibe i i mit sich führen darf, was bedeutet, daß diese eine mit der Welle 14 gleichachsige Lage einnimmt und sich um ihre eigene Mitte dreht. Wenn nach ausgeführter Einstellung die Schraube 22 zur unverrückbaren Festspannung des Teils 2a angezogen wird, hat dies keine merkbare Verstellung der Einstellung zur Folge. Offensichtlich kann bei Überprüfung eine Nachstellung zur Ausgleichung einer etwaigen Abnutzung in gleicher Weise ausgeführt werden.
  • Zum Abnehmen des Teils 2a braucht die Spannschraube 22 nicht ganz ausgeschraubt zu werden, sondern nur so -weit gelöst zu werden, daß das Spannband 2o um seine Befestigungsnieten seitlich ausgeschwenkt werden kann, um das Herausziehen des Teils 2a zu gestatten. Der Teil 2a ist wendbar, d. h. er kann so angebracht werden, daß das Luftfilter entweder nach links oder nach rechts zu stehen kommt, je nachdem 'sich dies finit Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Raum beim Einbau des Zusatzluftreglers z. B. an verschiedenen Kraftwagenmotoren als das Bequemste herausstellt. Bei einem solchen Wenden wird die Welle 14 zwischen zwei verschiedenen, in der dem Luftfilter entgegenstehenden Seite des Teils 2a für dieselbe angebrachten Lagerlöchern gewechselt, von denen das im Falle der Fig. i bis 3 freie Loch mit 28 bezeichnet ist und durch einen zweckmäßig mit Schmiermitteln getränkten Filzzapfen zugestopft ist. Beim Wenden -des Teils 2a wird auch der Lagerzapfen 9 für den Hebel 8 vom einen zum anderen von zwei für denselben vorgesehenen Löchern übersiedelt, von denen das im Falle der Fig. i bis 3 freie Loch mit 29 (Fig. i) bezeichnetist.
  • Die Trägheit des Pendelgewichtes führt gewisse vorteilhafte Wirkungen mit sich. Wenn die Gasklappe 6 rasch geöffnet wird, wird der Unterdruck, unter dessen Einwirkung sich das Ventil i öffnet, nicht so rasch abnehmen, wie die öffnungsbewegung der Klappe 6 die Lage des Armes 13 in Richtung einer Verminderung der Kraft ändert, womit das Pendelgewicht den Hebe18 betätigt. Diese Erscheinung hat aber infolge der Trägheit des Pendelgewichtes nicht die bei Anwendung einer Feder auftretende unerwünschte Wirkung zur Folge, daß, das Ventil i eine plötzliche öffnungsbewegung ausführt, um sich kurz darauf wieder in der Sdhließ@richtung zurückzubewegen. Die Trägheit des Pendelgewichtes hat außerdem den Vorteil, da.ß sie überhaupt ausgleichend wirkt, so daß, das Zusatzluftventil nicht in Schwingungen gerät, welcher Umstand seinerseits wieder eine verminderte Abnutzung zur Folge hat. Ferner läßt sich die Trägheit des Pendelgewichtes auch dazu benutzen, bei einem Kraftwagenmotor die Zusatzluftzufuhr bei Beschleunigung und bei Steigung verhältnismäßig zu vermindern und beim Einbremsen und beim Ab-värtsfahren .verhältnismäßig zu erhöhen. Zu diesem Zwecke genügt es, daß, der Zusatzluftregler derart eingebaut wird, daß, er mit dem abnehmbaren .Teil 2a in der Fahrtrichtung nach vorn gerichtet ist.
  • Bei der in Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform, wo das Zus.atzluftventilgehäuse 3o direkt mit dem Vergasergehäuse zusammengebaut ist, ist die Pendelgewichtsscheibe mittels des Zapfeus 12 an einem unmittelbar auf dem einen in das Gehäuse 30 hineinragenden Ende der Welle der Vergaserklappe 6 festgesetzten Arm 31 aufgehängt. In Fig. 4 und 5 sind sowohl die Klappe 6 als auch das Zusatzluftventil i in vollständig geöffneter Lage dargestellt. Wenn die Klappe 6 geschlossen wird, bewegt sich der Arm 3 i in Uhrzeigerrichtung in Fig.5, und bei unveränderter Lage des Ventils i wird dadurch die Kraft, mit welcher das Pendelgewicht i i den sich gegen dasselbe abstützenden Hebel.8 beeinflußt, vergrößert. Diese Kraft wird auch dann vergrößert, wenn sich das Ventil i bei unveränderter Lage des Armes 31 in der Öffnungsrichtung bewegt. Das Verhältnis zwischen dieser Vergrößerung und der Bewegung des Ventils i kann in geeigneter Weise gewählt werden; und zwar durch zweckmäßige Wahl. der Lage des Drehzapfens q im Verhältnis zur Drehachse des Armes 31 ebenso wie durch zweckmäßige Wahl der Längen dieses Armes und der Arme des Hebels 8 ebenso wie gegebenenfalls durch kurvenförmige Ausbildung der Gleitfläche des Pendelgewichtes für die Rolle i o. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4. und 5 ist für Einstellungszwecke der Sitz 32 des Ventils i einstellbar im Gehäuse 3o angeordnet. Dieses ist teils oben außerhalb der Brennstoffdüse 33 des Vergasers, teils unten innerhalb der Gasklappe 6 an das Vergasergehäuse angeschlossen. Es ist zu bemerken, daß der Zusatzluftregler :eine einfachere 'Bauart des Vergasers selbst dadurch ermöglicht, daß die Ansprüche auf die Genauigkeit, mit welcher dieser als solcher die Brennstoffmenge im Verhältnis zu der an der Brennstoffdüse vorbeiströmenden Luftmenge abwägt, herabgesetzt werden können.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die hier nur zu deren Verdeutlichung gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, da doch viele Änderungen an diesen innerhalb des Erfindungsbereiches vorgenommen werden können.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zusatzluftregler für Verbrennungskraftmaschinen mit einem Saugrohr, welches außer mit einem zur Leistungsregelung der Maschine mittels einer Klappe o. dgl. regelbaren H,auptlufteinlaß@ mit einem innerhalb dieser Klappe einmündenden Zusatzlufteinlaß versehen ist, in welch letzterem ein sich selbsttätig unter dein Einfluß des im Saugrohr entstehenden Unterdruckes und in Abhängigkeit von der Stellung der Leistungsregelungsklappe gegen die Kraft einer Belastung öffnendes Regelventil angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß, die Belastung des Zusatzluftventils von einem Pendelgewicht (11) ausgeübt wird, welches an einem in Abhängigkeit der Bewegung der Leistungsregelungsklappe zwangsläufig schwenkbaren Arm (13 bzw. 31) derart beweglich aufgehängt ist, daß dessen Bewegung eine Veränderung derjenigen Kraft mit sich führt, mit welcher das Pendelgewicht auf den Hebel (8) bei unveränderter Lage desselben wirkt, und daß das Pendelgewicht, wenn die auf das Zusatzluftventil in der öffnungsrichtung wirkende Kraft diejenige Kraft überwindet, mit -welcher das Pendelgewicht auf den Hebel (8) einwirkt, unter Erhöhung der letztgenannten Kraft ausweicht, bis Gleichgewicht eintritt. °
  2. 2. Zusatzluftregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, das Pendelgewicht -aus einer kreisförmigen Scheibe (i i ) besteht, -welche in einem im Verhältnis zu derselben exzentrisch liegenden Punkte an den in Abhängigkeit der Umstellung der Leistungsregelungsklappe beweglichen Arm (13) in seiner eigenen Ebene schwenkbar aufgehängt ist.
  3. 3. Zusatzluftregler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, dali. das Zusatzluftventil ( i ) mittels feiner Spindel (;) am einen Arm eines Winkelhebels (8) aufgehängt ist, der sich mit seinem anderen Arm vorzugsweise durch eine am Ende desselben gelagerte Rolle (io) gegen den Umkreis des Pendelgewichtes (i i) abstützt, dessen beweglicher AufhäilguDgsarm (13,1 derart im Gehäuse (2) gelagert und mit der Leistungsdrossel verbunden ist, daß, in den der geschlossenen Lage der Leistungsregelungsklappe und des Zusatzluftventils entsprechenden Lagen des Aufhängungsarmes (13) und des Winkelhebels (8) sich dieser letztere gegen das Pendelgewicht in einem nahe an dessen Aufhängungspunkt liegenden Punkte abstützt und daß bei Bewegung des Aufhängungsarmes (13) in der dem höheren öffnungsgrad der Leistungsregelungsklappe entsprechenden Richtung der Aufhängungspunkt des Pendelgewichtes nach oben und von der Stützstelle des Winkelhebels gegen das Pendelgewicht weg verschoben -wird.
  4. Zusatzluftregler nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß, die Länge des Aufhängungsarmes (13) gleich dem Abstand zwischen dem Mittelpunkt des kreisförmigen Pendelgewichtes und dessen Aufhängungspunkt ist.
  5. 5. Zusatzluftregler nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß das kreisförmige Pendelgen-icht derart im Verhältnis zu dem sich gegen dasselbe abstützenden Arm des Winkelhebels (8; angeordnet oder einstellbar ist_, daß das kreisförmige Pendelgewicht bei geschlossener Lage des Zusatzluftventils eine im Verhältnis zur Drehachse des Aufhängungsarmes zentrierte Lage einnimmt.
  6. 6. Zusatzluftregler nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Winkelhebel (8) als auch der das Pendelgewicht tragende Arm (13) in einem abnehmbaren und verstellbaren Teil (2(') des Zusatzluftventilgehäuses (2) gelagert sind.
  7. 7. Zusatzluftregler nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daßh der verstellbare Teil (2a) des Zusatzluftventilgehäuses (2) sich mit kreisförmiger Fuge an das Gehäuse anschließt und um deren Achse dreh- und feststellbar ist. B.
  8. Zusatzluftregler nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare und abnehmbare Teil (2a) des Gehäuses (2) eine Öffnung zur Aufnahme eines Luftfilters aufweist und mit dem Luftfilter nach links oder rechts im Gehäuse eingesetzt, gedreht und festgestellt werden kann. .
  9. 9. Zusatzluftregler nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzluftventilgehäuse (3o) derart mit einem Vergaser zusammengebaut ist, daß die Welle der Vergaserklappe (6) in das Zusatzluftventilgehäuse hineinragt und den Aufhängungsarm (31) für das Pendelgewicht (i i) unmittelbar trägt, wobei das Zusatzluftventilgehäuse vorzugsweise mit einem einstellbaren Sitz (32) für das Zusatzluftv entil versehen ist. BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCEEREI
DEA88499D 1937-11-23 1938-11-23 Zusatzluftregler fuer Verbrennungskraftmaschinen Expired DE713432C (de)

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