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Vorrichtung für die Anfertigung von BiIdbandkontaktkopien Zusatz zum
Patefit 707,71
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Vorrichtung
nach Patent 707 174 insbesondere eine Verbesserung des unter dem Negativfilm zu
verschiebenden Maskenbandes. Dies bestand bisher aus einem zusammenhängenden, mit
einer einem Negativbild entsprechenden Öffnung versehenen Streifen, der zweckmäßigerweise
aus einem nur inaktinisches Licht durchlassenden Stoff, z. B. Zellhorn, hergestellt
war. Um die einzelnen auf dem Filmstreifen vorhandenen 11,Tegativbilder nacheinander
zu kopieren, mußte man vor dein Übergang zur nächsten Kopie das Maskenband, unter
Beobachtung der auf diesem angebrachten Kennmarke und eines an der Kopierfolie vorhandenen
Markierungspunktes, die öffnung des Maskenbandes zur Deckung_ mit dem Negativbild
bringen. Um eine derartige, bei jedesmaligem Übergang von einer Kopie zur nächsten
erforderliche Verschiebung des Maskenbandes um einen Bildabstand schneller und sicherer
als nach dem Gegenstand des Hauptpatents zu bewerkstelligen, wird erfindungsgemäß
das Maskenband aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen hergestellt, wobei die
dem Maskenausschnitt für ein Bild entsprechende Maskenstellung verriegelbar ist.
Zu diesem Zweck können gegeneinander verschiebbare Teile des Maskenbandes an Maskenschiebern
befestigt sein, die in parallel zum Maskenband angeordneten Führungsleisten verschiebbar
sind. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß die Maskenbandteile beim Zusammenschieben
der Maskenschieber den für ein Bild vorgesehenen Maskenausschnitt bilden.
Um
die Maskenbandteile in dieser Stellung verriegeln zu können, ist auf dem einen Maskenschieber
eine Sperrklinke angeordnet, deren bperrnase unter Federwirkung einen auf dem anderen
Maskenschieber befestigten. Sperrstift hintergreift. Lm die MaSkenSChW= ber in der
verriegelten Stellung stets um der Abstand eines Bildes verschieben zu können, ist
an dem anderen Maskenschieber ein unter Federwirkung stehender Rasthebel angebracht,
dessen Ende in dem Bildabstand" entsprechende, an der einen Führungsleiste für die
Maskenschieber angebrachte Ausbrüche einrasten kann. Zum Ausrasten des Rast-; hebels
ist dieser mit einem als Handhabe dienenden Lappen versehen. Das Ende der Sperrklinke
liegt bei verriegelten Maskenschiebern über dem als Lappen ausgebildeten Teil des
Rasthebels, so daß beim Anheben des letzteren durch den an diesem befestigten Lappen
die Nase der Sperrklinke aus ihrer Sperrstellung herausbewegt wird. Damit die Sperrnase
beim Ein- und Ausklinken der Sperrklinke über den Sperrstift hinwegsteigen kann,
sind an der oberen Führungsleiste für die Maskenschieber entsprechende Aussparungen
vorgesehen.
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In der Zeichnung ist die Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Aufsicht auf die Kopierfolie mit geteiltem
Maskenband und Maskenschiebern in verriegeltem Zustand, Abb. 2 einen Schnitt durch
die Kopierfolie mit Maskenband und -schieber entsprechend der -Linie A-A der Abb.
i und Abb. 3 eine Aufsicht auf die Maskenschieber im Augenblick der Entriegelung.
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In der Abb. i ist mit i die Kopierfolie bezeichnet, die an ihren Enden
mit Führungsleisten i. und ib versehen ist, .zwischen denn das aus beiden Teilen
2 und 2a bestehende Maskenband geführt wird. Die Kopierfolie i besitzt in üblicher
Weise einen zum Lichtdurchtritt dienenden Folienausschnitt i, Wie aus der Abb. i
ersichtlich ist, sind die das Maskenband bildenden Teile 2 und 2a je mit einem Maskenschieber
3 und 4. versehen, die als Schlitten in einer Führungsleiste 5 verschiebbar angeordnet
sind. Die aus der Kopierfolie i, den Maskenbandteilen 2 und 2" sowie der Führungsleiste
5 mit den Maskenschiebern 3 und .4 bestehende Vorrichtung kann auf die Kopierfläche
eines üblichen Kopierapparats aufgesetzt und durch die an den beiden Enden der Kopierfolie
i befindlichen Stellschrauben 6 und 6" für den betreffenden Kopierapparat eingestellt
werden: Zur Prüfung des innerhalb des Folienausschnittes i, liegenden Filmstreifens
werden die beiden Maskenschieber 3 und 4 nach den beiden Eiiden der Führungsleiste
auseinandergeschoben. -Um den für ein Bild vorgesehenen Maskenausschnitt zu schaffen,
«-erden -,die beiden Maskenschieber 3 und 4 so weit inandergeschoben, daß die am
Maskenieber 3 angebrachte Sperrklinke ; unt_r der Wirkung einer Feder ; a
mit ihrer Nase 71,
einen an dem zweiten Maskenschieber 4. vorhandenen Sperrstift
-lv hintergreift. Damit die Nase ;v über den Stift 4b hinwegsteigen kann, müssen
die Maskenschieber so weit nach rechts- verschoben werden, daß die Naseh vor der
in der Führungsleistes angebrachten Aussparung 5a liegt. Um die einem Bildausschnitt
entsprechende Stellung der beiden Maskenteile 2 und 2, im verriegelten Zustande
jeweils um eine Bildlänge verschieben zu können, ist auf dem anderen Maskenschieber
4 ein Rasthebel 8 vorgesehe_i, dessen Ende 8a unter der Wirkung einer Feder 8b,
in entsprechende Ausbrüche 5, der Führungsleiste 5 einrasten kann. Der Abstand
der Ausbrüche 5, ist so gewählt, da?) zwischen diesen immer ein Negativbild liegt.
Bei verriegelten Maskenbändern liegt das Ende 7, der Sperrklinke 7 derart über einem
als Lappen ausgebildeten Teil 8, des Rasthebels 8, daß die Nase 71, durch
Anheben des Lappens 8, entgegen der Wirkung der Feder;, aus ihrer Sperrstellung
herausbewegt wird. Damit die Sperrnase 76 beim Ein- und *Ausklinken der Sperrklinke
7 über den Sperrstift q.U hinwegsteigen kann, sind in der Nähe beider Enden der
oberen Kante der Führungsleiste 5 entsprechende Aussparungen 5" und vorgesehen.
Zum gegenseitigen Verschieben der Maskenschieber 3 und d. sind an diesen Griffknöpfe
3a und 4" angebracht. Das an der Führungsleiste 5 befestigte Pult 9 dient zum Auflegen
des zu belichtenden Papierstreifens.
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Auf Grund dieser Anordnung ergibt sich beim Kopieren die folgende
Arbeitsweise: Der Negativfilmstreifen wird zunächst so auf die Kopierfolie i (vgl.
Abb. 2) aufgelegt, daß er zwischen den beiden Führungsleisten i. und ib geführt
wird. .Sodann verschiebt man die beiden Maskenschieber 3 und 4 bis an die Enden
der Führungsleiste j auseinander, legt den zu belichtenden Papierstreifen mit der
Schichtseite nach unten auf das Pult 9 und vermerkt auf der Rückseite: des Papiers
die den einzelnen Negativbildern entsprechenden Belichtungszeiten. Dann zieht man
den zu belichtenden Papierstreifen über den Negativstreifen. Zur aufeinanderfolgenden
Kopie der Bilder schiebt man den linken Maskenschieber 3 an den am rechten Ende
der Führungsleiste 5 stehenden NIaslcenschieber -. heran, wobei die Sperrnase 7v
iiber den Sperrstift d.G des anderen Maskenschiebers hinwegsteigt und durch Hintergreifen
des
Sperrstiftes 4b beide Maskenschieber verriegelt. In diesem Augenblick
ist der für die Kopie eines Bildes erforderliche Maskenausschnitt geschaffen. Zum
Übergang auf die nächste Kopie ist es nur nötig, das Ende 8.t des Rasthebels 8 durch
Druck auf den Lappen 8, auszurasten und die verriegelten Maskenschieber mittels
der auf ihnen angebrachten Griffknöpfe 3a oder 4, zu verschieben.