DE714208C - Sicherungseinrichtung von Spundverschluessen - Google Patents

Sicherungseinrichtung von Spundverschluessen

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DE714208C
DE714208C DEM134313D DEM0134313D DE714208C DE 714208 C DE714208 C DE 714208C DE M134313 D DEM134313 D DE M134313D DE M0134313 D DEM0134313 D DE M0134313D DE 714208 C DE714208 C DE 714208C
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DE
Germany
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bung
closure
safety device
container
sealing
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Expired
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DEM134313D
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English (en)
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Mauser KG
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Mauser KG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/08Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
    • B65D39/082Bung-rings and bungs for bung-holes
    • B65D39/084Separated bung-rings made by one element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Sicherungseinrichtung von Spundverschlüssen Die Erfindung behandelt eine schrumpffähige Einrichtung aus Cellulose, Acetylcellulose o. dgl. zum gleichzeitigen Siegeln und Abdichten von vornehmlich Spundverschlüssen. Es ist bekannt, Schrumpfkappen zum Verschließen von Flaschen u. dgl. zu verwenden. Meist werden die Schrumpfkappen bei der Herstellung derartig trichterförmig ausgebildet, daß sich beim Schrumpfen nach dem Überziehen über den Behälterv erschluß entsprechend der Schrumpffähigkeit des Materials die Oberfläche glatt spannt. Hierbei kommt es vor, daß bei auftretenden Unstimmigkeiten in der Durchmesserbemessung der Kappe bzw. in der Tiefenbemessung die obere Deckfläche sich so straff spannt, daß bei den geringsten Stoßbelastungen ein Zerspringen bzw. eine Zerstörung des «Terkstoffes eintritt. Andererseits ist zu berücksichtigen, daß das Überspannen bzw. vollständige Überdecken des Verschlusses in allen den Fällen nicht notwendig ist, wo außer der dichtenden Schrumpfkappe noch ein anderes Verschlußmittel verwendet wird, wie z. B. der Spundstopfen bei Spundverschlüssen. Da weiterhin die Schrumpfkappe durch die Unempfindlichmachung gegen erneuten Flüssigkeitseinfluß, z. B. durch Lacküberzug, undurchsichtig wird, sind die wirklichen Verschlußteile der Beobachtung entzogen, was in- allen Fällen nicht erwünscht ist.
  • Die Erfindung behandelt nun eine verbesserte Schrumpfeinrichtung für die Abdichtung und Sicherung von Behälterverschlüssen, vornehmlich, Spundverschlüsse, bei welcher die obere Decke nur zu einem Teil den Verschluß einschließt. - Dies hat den Vorteil, daß an erster Stelle erhebliche Einsparungen in dem zur Verwendung gelangenden kostspieligen Schrumpfmaterial erzielt werden und daß weiterhin die Verschlußteile, z. B. die Spundstopfen, von außen besser zugänglich sind- und dadurch besser kontrolliert werden können. Auch kann auf diese Weise neben dem Sicherungsschrumpfteil eine weitere Sicherungseinrichtung angebracht werden, z. B. die Anordnung einer Plombiervorrichtung. Schließlich besitzt die erfindungsgemäße Einrichtung den Vorteil, daß der Schrumpfteil nur feste Teile der Verschlußvorrichtung umschließt und an demselben anhaftet, so däß sich die Anordnung einer Unterstützungsplatte bei zu überdeckenden Hohlräumen erübrigt und ein Zerspringen des Schrumpfmaterials durch zu straffe Spannung- und infolge des gleichmäßigen Anhaftens nicht eintreten kann. Aber auch die Aufbringung der Schrumpfteile in der Ausführung nach vorliegender Erfindung gestaltet sich wesentlich einfacher und daher billiger, wie dies bei geschlossenen Kappen der Fall ist. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele, der Erfindung veranschaulicht.
  • Es zeigt Abb.I einen vorgeformten Schrumpfring a.. Abb. II stellt einen Querschnitt durch einen Spundverschluß dar mit der Spundbüchse c und dem Spundstopfen d, welcher die Spunddichtung e zusammenpreßt. Der Schrumpfring a in der Ausführung nach Abb. I legt sich beim Zusammenschrumpfen um den überstehenden Teil des tassenförmigenSpundstopfens, haftet an demRücksprung des Ringwulstes der Spundbüchse und an der Oberfläche des Spundstopfens derart, daß ein absolut gas- und flüssigkeitsdichter Abschluß entsteht. Die Entfernung des Stopfens d kann nur durch Zerstörung der Sicherungskappe a erfolgen. Abb.III zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, und zwar genügt ein Ring f, um die in der Abb. IV dargestellte Wirkung zu erzielen. In dieser Abb. IV ist ein Spundv erschluß im Querschnitt gezeigt, bei welchem der Ring f sich während des Schrumpfens nach der Verschlußmitte zu umlegt und die obere Randfläche des Spundstopfens sowohl als auch den vorspringenden Ringwulst der Spundbüchse dichthaftend umschließt. Die Herstellungsweise der Schrumpfringe nach Abb. III und IV erbringt eine ganz enorme Werkstoffeinsparung, die etwa zwei Drittel der bisher üblichen geschlossenen Kappe ausmacht. Die Gestehungskosten werden auch noch in erheblichem Maße verringert durch die vereinfachte Herstellungsweise des Ringes gegenüber einer mit teuren Werkzeugen und Vorrichtungen fertigzustellenden geschlossenen Kappe. In der Abb. Wist weiterhin gezeigt, wie neben dem Sicherungsring f ein Plombierdraht i angeordnet werden kann, welcher durch eine Bohrung ä im Mitnehmernocken des Spundstop-Fensund durch eine Plombieröse lt am Behältermantel geführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherungseinrichtung zum Siegeln undAbdichten vonBehälteröffnungen, insbesondere Spundverschlüssen, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Cellulose, Acetylcellulose o. dgl. bestehende schrumpfbare Überzug (a, f), welcher nach dem Schrumpfen vornehmlich gegen weitere Feuchtigkeitseinflüsse unempfindlich ist, in seinem oberen Teil in der bei Metallkappen bekannten Weise offen gestaltet ist und beim Schrumpfen den aufstehenden Teil des Behälterverschlusses so weit dichthaftend umschließt, daß der zentrale Teil des Verschlusses bzw. der nach oben offene Raum des tassenförmigen Spundstopfens (d) von außen zugänglich ist. Sicherungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der schrumpfbare Überzug (a, f) in der L rsprungsforin als glatter Ring- (f) ausgebildet ist, der sich nach dem Überziehen über den Behälterverschluß beim Einschrumpfen mit seinem überstehenden Teil nach der Verschlußmitte zu umlegt und auf der oberen Ringfläche des Verschlusses bzw. des Spundstopfens (d) haftend anliegt, während der untere Teil den nach außen vorspringenden Ringwulst der Behälteröffnung bzw. der Spundbüchse (c) umschließt.
DEM134313D 1936-04-26 1936-04-26 Sicherungseinrichtung von Spundverschluessen Expired DE714208C (de)

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