DE7143062U - Antrieb fur Werkzeugmaschinen, ins besondere Schälmaschinen oder andere span abhebende Werkzeugmaschinen - Google Patents
Antrieb fur Werkzeugmaschinen, ins besondere Schälmaschinen oder andere span abhebende WerkzeugmaschinenInfo
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Description
Dipl.-Ing. Heinz Im·«. PaUntonwolt D —8 München 81, Co»imortra|j· 81 Telefon: (0811) 483820
Quick und Lindeinann KG 4801 Großdornberg Lindenstrasee 39
L 9522 15.11.
Antrieb für Werkzeugmaschinen, insbesondere Schälmaschinen oder andere spanabhebende
Werkzeugmaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Antrieb für Werkzeugmaschinen,
insbesondere Schälmaschinen oder andere spanabhebende Werkzeugmaschinen, die je von eimern Elektromotor
über einen Drehmomentwandler antreibbar sind, der Verstellglieder für die Änderung des Drehmoments enthält, «leiche
durch selbsttätig wirkende Steuermittel derart beeinflußbar sind, daß die Abtriebsdrehzahl des Wandlers und damit
die Antriebsdrehzahl der Werkzeugmaschine, auf einen gewünschten Wert eingestellt, im wesentlichen konstant bleibt.
Antriebe dieser Art sind bekannt (DT-PS 1 030 653) u"5d haben sich bewährt, Ale Steuermittel wurden solche vorgesehen,
die gemeinsam oder unabhängig voneinander mindestens auf zwei der drei möglichen Änderungen der Beschleunigung, der
Geschwindigkeit und des Weges bzw. der Drehbeschleunigung, der Drehzahl und des Drehwinkels ansprechen. Ein solcher
Antrieb konnte gegenüber Antrieben mit regelbaren Kraftmaschinen, wie elektrischen Leonard-Antrieben, röhrengesteuerten
Gleichstromantrieben usw., obwohl er deren Vorteile aufwies, wesentlich billiger hergestellt werden und
wies die Nachteile dieser bekannten Antriebe nicht auf.
, Patentanwalt D — 8 Μθη*·η 31, Coiimortrofc· 81 Telefon: (0611) 483820
Der Erfindung liegt äie Aufgab« zugrunde, Antriebe der eingangs
zuerst erwähnten Art so zu vereinfachen» das lediglieh
eine einzige GrOBe dem BeeinfluBen der verstellbaren Leitschaufeln
des Drehmomentwandlers dient und trotzdem die Abtriebsdrehzahl des Wandlers praktisch konstant gehalten wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäe vorgeschlagen,
auf der Abtriebswelle des Drehmomentwandlers oder einer mit ihr unmittelbar oder mittelbar über einen Zwischentrieb gekuppelten
Welle eine Schwungmasse frei drehbar zu lagern» die über eine auf einen wählbaren Wert einstellbare Rutschkupp*·
lung od. dgl. mit der Abtriebswelle des Wandlers oder der änderen welle verbünden ist und daß die Drehzahl der Abtriebs-'
«eil- de» Wandlers oder der anderen Welle stit einer Selldrehzahl
vergleichbar ist und der ermittelte Differenzbetrag als
Steuergröße dem die Schaufeln des Wandlers beeinflussenden Steuerglied zugeführt ist. Anstelle einer Rutschkupplung bekannter
Art kann auch ein Riementrieb vorgesehen sein, dessen Riemen beim Auftreten einer Oberlast (Bedienungsfehler an
der Arbeitsmaschine, Fremdkörper blockiert die Arbeitsmaschine usw.) rutscht. Auf eine Brechstiftsicherung erfüllt die Aufgabe
der Rutschkupplung. In jedem Fall soll di« Rutschkupplung',
der Riemen bzw. die Brechstiftsieherung die Verbindung erst dann lösen, wenn ein Moment auftritt, das gröfier ist als das
Moment, welches der Wandler maximal abgeben kann. Damit entfällt nicht nur die Einregulierung des antreibenden Elektromotors
auf das Schwungmontent, mit dem die Anlage arbeitet, es läBt sich wegen der Anordnung der Schwungmasse auch ein einfacher
Regelkreis für die Steuerung auf Drehzahl konstant einsetzen, so daB ein erheblicher Fortschritt erzielt wird. Naheliegend
ist diese Anweisung deswegen nicht, weil man bisher immer Wert darauf legte, das Schwungmoment im Antrieb so klein
wie möglich zu halten. Im übrigen ist:jetzt auch die Steuerung
von Gleichstroa-Antriebsmctoren wesentlich einfacher, da diese
ein xu hohes Schwingmoment haben, was z'u klein ist, um sie gut
steuern xu können, aber xu groß ist, um einen Bruch xu vermelden.
Zweckmäßig ist es dafür xu sorgen, daB der Verstellhub des
Steuergliedes in wählbaren Zeiten begrenzbar ist. Wird beispielsweise eine gegen Verdrehen gesicherte Stange in eine
Schälmaschine mit umlaufendem Messerkopf hineingeschoben bxw. tritt eine geschälte Stange aus dem umlaufenden Messerkopf
aus, dann wird der verstellhub des Steuergliedes nicht begrenzt; zwischen diesen Stellungen empfiehlt es sich, den
Verstellhub so xu begrenzen, daB der Schwenkweg der Verstellschaufel»
des Drennömentenwandler'; im Sinne Schließen und im
Sinne Offnen verhältnismäeig gering ist.
Eine recht einfache Steuerung wird dann erreicht, wenn die Abtriebswelle des Drehmomentenwandlers mit der Welle eines
Generators, dessen Spannung insbesondere linear xur eingegebenen Drehzahl ansteigt, verbunden ist, und dessen abgegebene
Spannung mit einer Sollspannung verglichen wird, wobei die ermittelte Spannungsdifferenz als Steuergröße dem die Verstellschaufeln
beeinflußenden Steuerglied zugeführt wird. Ist die vom Generator abgegebene Spannung höher als die eingestellte
Sollspannung, weil die Drehzahl der Abtriebswelle des Wandlers xu hoch ist, dann steuert die Spannungsdifferenz die
Verstellschaufeln im Sinne Schließen; entsprechendes gilt für eine vom Generator abgegebene Spannung, die geringer ist
als die Sollspannung, das heißt, in diesem Fall werden die Verstellschaufeln des Wandlers im Sinne Erhöhen der Abtriebswelle geöffnet, wobei in beiden Fällen während des eigentlichen
Sehäivorganges der Verateilhub des Steuergliedes in beiden Richtungen gegenüber einer Mittellage verhältnismäßig
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gering sein kann.
Um die Sollspannung ständig auf einem bestimmten Wert halten
zu können» auch wenn die Drehzahl der Abtriebswelle des Wandlers und damit die Drehzahl der Antriebswelle der Werkzeugmaschine
geändert werden muB, wird weiterhin empfohlen, zwischen
der Abtriebewelle des Wandlers md dem Generator ein stufenlos
regelbares Getriebe vorzusehen. Es ist also, muß die Antriebsdrehzahl der Werkzeugmaschine geändert werden, weil sich der
Durchmesser des zu schälenden Gutes geändert hat, ledigll h
erforderlich, das stufenlos regelbare Getriebe so einzustellen, daß der Generator die der Sollspannung entsprechende Spannung
abgibt. Würde das stufenlos regelbare Getriebe nicht vorgesehen sein, dann müßte man beispielsweise bei einer Verringerung
der Drehzahl der Antriebswelle der werkzeugmaschine eine entsprechend geringere Sollspannung einstellen. Bei großen Drehzahlbereichen
ergeben sich dadurch Ungenauigkeiten in der Steuerung, weil die zu vergleichenden Spannungen bei geringen
Drehzahlen klein sind.
Bewährt hat sich als Steuerglied eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Antriebe ein beidseitig durch Ul beaufschlagter Kolben, der entsprechend einer aufgetretenen Drehzahländerung
bzw. entsprechend der aufgetretenen Spannungsdifferenz von der einen oder von der anderen Seite her mit 01 beaufschlagt wird
und dadurch die Verstellschaufeln des Wandlers in der einen oder anderen Richtung bewegt.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung schematisch
dargestellten Ausführungsbeispieles nachstehend erläutert.
Von einem nicht dargestellten Antriebsmotor wird eine Riemenscheibe
od. dgl. 1 angetrieben, die auf der Eingangswelle 2 •Ines Drehmomentwandler£. 3 festgelegt ist. Der Drehmomenten-
wandler weist eine Pumpe 4, fest angeordnete Leitschaufeln 5 und 6 und Verstellschaufeln 7 auf. Auf jeder Verstellschaufel-Welle
8 ist ein Planetenrad 9 festgelegt, welches mit einem Zentralrad 10 kämmt, das von einem aus einer Kolbenstange 11
und aus einem Kolben 12 bestehenden Steuerglied um einen dem Verstellhub des Steuergliedes entsprechenden Winkel hin und
her gedreht werden kann.
Die Abtriebswelle 12 des Wandlers 3 ist über eine Kupplung 4 mit einer gleichachsig angeordneten Welle 14 verbunden, die
außer einem Zahnrad 15 eine Riemenscheibe od. dgl. 16 trägt, über die die Antriebswelle der nicht dargestellten Werkzeugmaschine
in Umlauf versetzbar ist. Dient der Antrieb dem Antrieb des umlaufenden Messerkopfes einer Schälmaschine, dann
treibt die Riemenscheibe öd. dgl. 16 die Hohlwelle des Messerkopfes
an. Weiterhin ist auf der Welle 14 eine Schwungmasse frei drehbar gelagert, die über eine auf einen wählbaren Wert
einstellbare Rutschkupplung 18 mit der Welle 14 verbunden ist. Diese Rutschkupplung besteht im dargestellten Fall aus unter
Federdruck stehenden Reibbelägpn.
Das Zahnrad 15 kämrat mit einem Zahnrad 19, welches auf der
Eingangswelle 20 eines stufenlos regelbaren Getriebes 21 festgelegt ist. Die Abtriebswelle 22 des Getriebes 21 treibt einen
Gleichstromgenerator 23 an, dessen abgegebene Spannung mit einer Sollspannung, erzeugt durch eine Gleichstromquelle 24,
verglichen wird. Die bei 25 vorhandene Differenzspannung wird
einem Ölversorgungsgerät 26 zugeführt, welches einem Zylinder 27 je nach der erforderlichen Beaufschlagung des Kolbens 12
öl zuführt, so daß der Kolben 12 über seine Kolbenstange 11
alle Verstellschaufeln 7 in der jeweils erforderlichen Richtung verschwenkt.
bens 12 zu begrenzen gestatten. Hub-Begrenzungsmittel sind
als solche bekannt, so daß es ihrer Darstellung nicht bedarf. An der Kolbenstange 11 kann ein Zapfen festgelegt sein und
diesem Zapfen können Anschläge, deren Abstand voneinander
änderbar ist, so zugeordnet werden, daß der Kolben 12 einen Maximalhub und geringere Kilbe ausführen kann. Soll der Verstellhub
auf einen bestimmten Wert begrenzt werden, dann sind die beiden Anschläge in die Bewegungsbahn des Zapfens od. dgl.
hineinzubewegen, so daß die Verstellschaufeln dann nur tan
einen entsprechenden Winkel von der Mittellage im Sinne Schließen und im Sinne öffnen verschwenkt werden können.
Wichtig ist, daß die Anschläge aus der Bewegungsbahn des Zapfens od. dgl. herausgenommen werden können, wenn bei Schälmaschinen
das Schälen einer Stange beginnen soll bzw. ein· geschälte Stange die Schälmaschine verläßt, weil dann jeweils
ein Stoß auftritt, der zur Drehzahländerung führen würde. Es sind also Steuermittel vorzusehen, die die erwähnten Anschläge
dann aus der Bewegungsbahn des Zapfens herausnehmen, wenn mit Stößen zu rechnen ist.
Claims (2)
1. Antrieb für Werkzeugmaschinen, insbesondere Schälmaschinen oder andere spanabhebende Werkzeugmaschinen, die ja von eimern
Elektromotor über einen Drehmomentenwandler antreibbar sind, der Verstellglieder für die Änderung des Drehmoments
enthält, welche durch selbsttätig wirkende Steuermittel derart beeinflußbar sind, daß die Abtriebsdrehzahl des Wandlers
und damit die Antriebsdrehzahl der Werkzeugmaschine, auf
einen gewünschten Wert eingestellt, im wesentlichen konstant bleibt, dadurch gekennzeichnet,
daß auf. der Abtriebst alle (3') des Wandlers (3) oder einer
mit ihr unmittelbar oder mittelbar über einen Zwischentrieb gekuppelten, dem Antrieb einer Werkzeugmaschine dienenden
Welle (14) eine Schwungmasse (17) frei drehbar gelagert ist, die über eine auf einen wählbaren Wert einstellbare Rutschkupplung
(18) od. dgl. mit der Abtriebswelle (31) des Wandlers
(3) oder der anderen Welle (14) verbunden ist, und daß die iie Schwungmasse (17) lagernde Welle (14) oder die
Abtriebswelle (31) de3 Wandlers (3) mit einem ein ölversorgungstgerät
(26) steuernden Gleichstromgenerator (23) verbunden ist, wobei das Ölversorgungsgerät den Kolben (12)
eines Stellgliedes (12, 27) beaufschlagt, das tait den Verstellgliedern
(7, 8, 9, 10) des Wandlers (3) verbunden ist.
2. Antrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet , durch den Hub des Steuergliedes (11, 12) in wählbaren
Zeiten begrenzende Anschläge.
714368238.8.73
Dipl.-Ing. Heinz Lesser, Patentanwalt
D-8 MOndien 81, Cosimoslrafie dl · Telefon: (0811) 983820
Antrieb nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen der Abtriebswelle
(3*) des Wandler-s. (3) oder der die Schwungmasse (17) lagernden
Welle (14) und dem Generator (23) ein stufenlos regelbares Getriebe (24) vorgesehen ist.
7143082 3Θ.8.73
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7143062U true DE7143062U (de) | 1973-08-30 |
Family
ID=1274282
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7143062U Expired DE7143062U (de) | Antrieb fur Werkzeugmaschinen, ins besondere Schälmaschinen oder andere span abhebende Werkzeugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7143062U (de) |
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0
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