DE7143076U - Leiste zur Herstellung einer Schubladenzarge - Google Patents
Leiste zur Herstellung einer SchubladenzargeInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B88/00—Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
- A47B88/90—Constructional details of drawers
- A47B88/941—Drawers being constructed from two or more parts
- A47B88/9412—Drawers being constructed from two or more parts with at least two sides foldable or hinged
- A47B88/9416—Drawers being constructed from two or more parts with at least two sides foldable or hinged connecting first side panel to back panel and back panel to second side panel by two folding lines
Landscapes
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Description
HÖGER - STELLRECHT- GRiZSSBACH - !-!ArCKFlR ·'-
' Λ 1 L Γ, Γ Λ Γ J VJ A1Ti . :-j i, T U T "t C. A i ■ T
A 39 147 b
b - 135
24. Nov. 1971
Firina
Schock & Co. GmbH
706 Schorndorf
Gmündcrstr. 65
Leiste zur Herstellung einer Schubladenzarge
Die Erfindung betrifft eine Leiste zur Herstellung der Zarge einer voll ausziehbaren Schublade od.dgl.
Häufig beziehen Möbelhersteller für die Fertigung von Schubladen oder anderen ausziehbaren Möbelteilen Profilleisten
von Zulieferanten; immer mehr werden entweder Kunststoffhohlprofile
oder gefüllte Kunststoffprofile für solche Leisten verwendet, und neuerdings kommen noch mit einer
Folie ummantelte Preßspanleisten hinzu. Bei einem Typ einer
Schublade versehen nun die Möbelhersteller die Leiste mit Gehrungsschnitten j wobei die Außenwand des Kunststoffprofils
oder die Folie unverletzt bleibt, so daß die verschiedenen Teile der Schubladenzarge über diese zusammenhängen; durch
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Nov. 1971
Faltung, Einschieben eir.es Bodens in eine entsprechende
Haltenut der Leinte und ggf, durch Anbringen einer Frontplatte
entsteht dann die Schublade. Soll diese von Auszugführungen gehaltc. werden, so wird schließlich an jeder
Schubladcnscitenwand eine Auszugschiene befestigt, und zwar
in der Regel angeschraubt; bei vollfcuszichbaren Schubladen
stehen diese Auszugschienen nach hinten über die Schubladenseitenwände
vor.
Aus dem Vorstehenden wird ersichtlich, daß auch bei der Anlieferung von Profillaistcn für die Schubladenherstcllung
beim Möbelhersteller noch zahlreiche Fertigungsschritte durchgeführt werden müssen, und der Erfindung lag nun die
/lufgabe zugrunde, die üblicherweise von Halbzeugherstellern
gefertigten Profilleisten so auszubilden, daß sich die
Schubladcnfertigung bei den Möbelherstellern vereinfachen läßt. Bei der Lösung dieser Aufgabe wird noch die Tatsache berücksichtigt, daß die Auszugführungen in einigen Fällen vcn denselben Halbzeugherstellern wie die Profilleisten gefertigt werden. Bei der Lösung der gestellten Aufgabe
wird von einer Leiste zur Herstellung der Zarge einer voll ausziehbaren Schublade od.dgl. ausgegangen, v/elchletztere Auszugführunaan besitzt, von denen jeweils eine Auszugschiene an den Schubladenseitenwänden befestigt ist und die letzteren überragt, und deren Seitenwände und Rückwand über eine an der Zargenaussenscite liegende Schicht miteinander verbunden sind, und gemäß der Erfindung wird
Schubladcnfertigung bei den Möbelherstellern vereinfachen läßt. Bei der Lösung dieser Aufgabe wird noch die Tatsache berücksichtigt, daß die Auszugführungen in einigen Fällen vcn denselben Halbzeugherstellern wie die Profilleisten gefertigt werden. Bei der Lösung der gestellten Aufgabe
wird von einer Leiste zur Herstellung der Zarge einer voll ausziehbaren Schublade od.dgl. ausgegangen, v/elchletztere Auszugführunaan besitzt, von denen jeweils eine Auszugschiene an den Schubladenseitenwänden befestigt ist und die letzteren überragt, und deren Seitenwände und Rückwand über eine an der Zargenaussenscite liegende Schicht miteinander verbunden sind, und gemäß der Erfindung wird
■ schon,
eine solche Leiste so ausgebildet, daß idie gestreckte
eine solche Leiste so ausgebildet, daß idie gestreckte
Leiste mit den Auszugschienen versehen ist und die die
Schubladenseitenwände überragenden Auszugschienenteile
gegen die Schubladenrückwand anliegen. Beim Schubladen-
Schubladenseitenwände überragenden Auszugschienenteile
gegen die Schubladenrückwand anliegen. Beim Schubladen-
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hersteiler entfällt also das Montieren der Auszugschienen
an der Schublade, und obwohl bei voll ausziehbaren Schubladen die Auszugschienen über die Schubladenseitenwände
hinausragen, lassen sich die erfindungsgemäßen Leisten raumsparend
lagern und versenden. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn bei einer bevorzugten Auszugsform der erfindungsgemäßen
Leiste, die über ihre ganze Länge auf der Außenseite mit einer Nut versehen ist, die Auszugschienen in der
Nut versenkt montiert sind, da die Leisten dann ohne Zwischenräume
aufeinandergestapelt werden können.
Da bei der Montage der Auszugschienen die Abmessungen der Schubladenzarge festliegen müssen, empfiehlt es sich im
Hinblick auf die Aufgabe, die Fertigung beim Möbelhersteller soweit wie möglich zu vereinfachen, die gestreckte Leiste
zwischen denjenigen Teilen, die die Schubladenseitenwände und die Rückwand bilden, mit Gehrungsnuten zu versehen, so
daß beim Möbelhersteller die Leiste tatsächlich nur noch abgewinkelt werden muß, worauf der Schubladenboden in eine
entsprechende Haltenut eingeschoben wird.
Bildet die Leiste nicht selbst die Frontplatte der Schublade, so kann der Leistenhersteller noch einen Schritt weitergehen
und die erfindungsgemäße Leiste an ihren Enden mit Befestigungselementen
wie beispielsweise Dübeln für die Frontplatte der Schublade versehen.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der beigefügten Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung,
die der Erläuterung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung dient; es
zeigen:
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Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Leiste in schaubildlicher Darstellung!· und
Fig. 2 eine aus dieser Leite hergestellte Schublade ohne Frontplatte.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Leiste 10 soll es sich um eine profilierte und mit Kunststoff ummantelte Preßspanleiste
handeln. Sie ist an zwei Stellen so mit Gehrungsnuten versehen, daß die später außenliegende - in Fig. 1 obenliegende - Kunststoffschicht unverletzt bleibt. Es entstehen
so drei Leistenteile, nämlich zwei Schubladenseitenwände 14 und eine Rückwand 16. An den Stirnseiten sind
in entsprechende Bohrungen Dübel 18 eingesetzt, mit deren HiIfG später eine Schubladenfrontplatte befestigt werden
kann.
über ihre ganze Länge hat die Leiste 10 eine Nut 20, in
der zwei Auszugschienen 22 befestigt sind. Diese können
vQäer Nieten/
eingeklebt, mit SchrauberiTEcfestigt oder in nicht dargestellter
Weise dadurch gehalten sein, daß die Nut 20 und die Auszugschienen ein solches Profil haben, daß die
letzteren formschlüssig gehalten werden und in die Nut 20 nur eingeschoben zu werden brauchen. An ihren einander
zugekehrten Enden haben die Auszugschienen jeweils eine Laufrolle 24, und die Nut 20 sowie die Auszugschienen 22
mit Laufrollen 24 sind in ihren Abmessungen so aufeinander abgestimmt, daß die Nut die Auszugschienen samt den Laufrollen
vollständig aufnimmt.
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In der in Fig. 1 gezeigten Form verläßt die Leiste das werk
des Leistenherstellers. Wie die Fig. 2 erkennen läßt, muß bei der Fertigung der Schublade beim Möbelhersteller die
Leiste lediglich noch längs der Gehrungsnuten 12 gefaltet werden, worauf in eine Bodenhaltenut 26 ein Schubladenboden
28 eingeschoben und eine nicht gezeigte Frontplattc mittels der Dübel 18 befestigt /^Es ergibt sich dann eine Schublade,
die dank der über die Rückwand 16 vorstehenden Auszugschienen voll ausziehbar ist. Trotzdem benötigen die erfindungsgemäßen
Leisten für die Lagerung und den Versand nicht mehr Raum als die bisher hergestellten Leisten, da
die Nut 2<J die Auszugschienen vollständig aufnimmt.
Eine aus einer erxiiiuünySyeriiaBen Leiste hergestellte Schublade
hat desweiteren den Vorteil, daß sie sich ohne seitlichen Platzverlust in eirem Möbelgestell unterbringen läßt,
da die Nut 20 die gesamte Auszugführung aufnehmen kann.
I-
Claims (4)
1. Leiste zur Herstellung der Zarge einer voll ausziehbaren Schublade od.dgl., weichletztere Auszugführungen besitzt,
von denen jeweils eine Auszugschiene an den Schubladen-
-wanden befestigt ist, und die letzteren überragt und
deren Seitenwände und Rückwand über eine an der Zargenaußenseite liegende Schicht miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die gestreckte Leiste mit den Auszugschienen versehen ist und die die Schubladenseitenwände überragenden Auszugschienenteile gegen die Schubladenrückwand anliegen.
2. Leiste nach Anspruch 1, die über "Ihre ganze Länge auf
der Außenseite mit einer Nut versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auszugschienen in der Nut versenkt
montiert sind.
3. Leiste nach Anspruch 1 oder 2, die die Seitenwände und die Rückwand der Schubladenzarge bildet, dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihren Enden mit Befestigungselementen
für die Frontplatte der Schublade versehen ist.
4. Leiste nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gestreckte Leiste zwischen
denjenigen Teilen, die die Schubladenseitenwände und die Rückwand bilden, mit Gehrungsnuten versehen ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7143076U true DE7143076U (de) | 1972-05-04 |
Family
ID=1274287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7143076U Expired DE7143076U (de) | Leiste zur Herstellung einer Schubladenzarge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7143076U (de) |
-
0
- DE DE7143076U patent/DE7143076U/de not_active Expired
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