DE714369C - Metalldampfglasgleichrichter - Google Patents

Metalldampfglasgleichrichter

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DE714369C
DE714369C DEH145194D DEH0145194D DE714369C DE 714369 C DE714369 C DE 714369C DE H145194 D DEH145194 D DE H145194D DE H0145194 D DEH0145194 D DE H0145194D DE 714369 C DE714369 C DE 714369C
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DE
Germany
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anode
metal
arm
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metal vapor
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DEH145194D
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Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/04Main electrodes; Auxiliary anodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0088Tubes with at least a solid principal cathode and solid anodes
    • H01J2893/0089Electrode systems

Landscapes

  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)

Description

  • Metalldampfglasgleichrichter Es ist bekannt, daß Röhrengleichrichter, beispielmceise die bekannten Quecksilberdampfgleichrichter, den Rundfunkempfang stören können. Man hat die Störungen bisher dadurch zu beseitigen versucht, daß man Kondensatoren an verschiedenen Stellender Schaltung, beispielsweise zwischen Kathode und Anode, einfügte oder die Wechselstrom-Zuleitung über Kondensatoren erdete. Diese Mittel haben eine gewisse Wirkung; sie reichen jedoch nicht aus, wenn eine restlose Beseitigung .der Störungen erzielt -werden soll.
  • Eingehende Untersuchungen ergaben, daß die Quelle der Störungen in dem negativen Spannungsabfall der Lichtbogenstrecke liegt. Die üblichen Lichtbogengleichrichter haben zum Teil eine V-förmige, zunächst im Betriebsbereich stark abfallende und bald wieder stark ansteigende Sp:annungsstromkurve (Charakteristik), zum Teil eine Kurve mit abfallendem Anfangsteil und anschließendem wesentlich waagerechtem Teil; sie zeigen sämtlich die erwähnte Störungseigenschaft. Die Störungen können, selbst wenn die erwähnten Hilfsmittel nicht benutzt -werden, zum restlosen Verschwinden gebracht werden, wenn man, was Gegenstand der Erfindung ist, die Lage der Anoden zum Entladungsraum so wählt, daß der Gleichrichter eine im wesentlichen positive Lichtbogencharakteristik erhält, -wobei den Anoden zusätzliche, Rückzündungen verhindernde Mittel zugeordnet sind. Zur Herstellung der positiven Charakteristik wird die Anode nicht, wie bisher, im äußeren Ende eines mehr oder weniger langen Anodenarmes, sondern im Gegenteil nahe der Einmündung des Armes in den Kondensratün min Anodenarm angeordnet, und es wird, um hierbei Rückziindungen, insbesondere bei höherer Spannung, auszuschließen, die Mündung des Anodenarmes durch eine mit kanalförmigen Durchlässen versehene Metallwand abgeschlossen,, die die Anode vom Kondensraum trennt. Diese :Metallwand kann zur Zündung benutzt werden und hierfür einen Leitungsanschluß erhalten; sie hat nicht den Zweck einer Steuerung, sondern die Aufgabe, die Gas- und Dampfteilchen in der blähe der Anode zu kühlen, -wodurch in an sich bekannter Art die Rückzündung verhütet wird. Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform ist derart, daß die Anode in der -'#nodenarminündung selbst angeordnet und durch eine in den Kondensraum, vorgezogene Metallwand mit kanalförmigen Durchlässen von diesem Kondensraum getrennt wird.
  • U m die Anode von Metalldampfgleichrichtern wesentlich vergrößern bzw. mehrere Anoden parallel schalten zu können, ist es bekanntgeivordenl, durch radiale Führungswände iiri Anodenrohr den Widerstand der vom Lichtbogen durchlaufenen Gasstrecke zu erhöhen, wodurch der Gleichrichter vorzugsweise im Gebiet der positiven Charakteristik arbeitet. Die Möglichkeit der Ruidf-tinkentstörung durch Positivmacken der Cli.rakteristik ist hierbc-i :ii5er nicht erkannt worden. _l#uI'aerdem verursachen Einbauten der genannten Art Lichtbogenverluste: bei Glasgleichrichtern ist die Anbringung solcher Einbauteil überdies sehr schwierig.
  • Durch die erfindungsgnemäll°.e Anordnung der Anode in oder nahe der Anodenarmmütidung wird die den Spannungsabfall verursachende positive Säule im Anodenarm verkürzt bzw. beseitigt und eine entsprechende Ilerabdrückung des Anfangsteils der Charakteristik erreicht, so daß dieser ohne die genannten -Nachteile ein wesentlich positiver Charakter erteilt wird und ein breiter Betriebsbereich des Gleichrichters mit durchweg niedrigem Spannungsabfall hergestellt werden kann, wodurch übrigens auch der Vorteil einer erleichterten Zündung erreicht wird.
  • Es ist nicht erforderlich, daß die Spaniituigsstroinkurve durch-,veg ansteigenden Verlauf bekommt; sie kann z. B. auch wesentlich horizontal auslaufen. Es genügt auch, die Senkung des Anfangsteils z. B. nur so weit zu treiben, daß dieser Anfangsteil im Betriebsbereich horizontal statt positiv ansteigend verläuft. Wesentlich ist nur, daß der Verlauf der Kurve innerhalb des Betriebsbereiches im Ganzen betrachtet und insbesondere schon bei kleinen Stromwerten nicht mehr wesgntlich negativ abfallend ist. Es stört nicht, wenn bei Kleinstwer ten des Stromes, die nicht betriebsmäßig benutzt werden, eine kurze. selbst stark negative Abfallstrecke auftritt.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Abb. i veranschaulicht beispielsweise ein Glasgefäß mit dem Kondensraum g, der Kathode k und beispielsweise zwei Anoden a. Diese Anoden sind nicht, wie bisher; im äußeren Teil der Anodenarme, sondern nahe der Einmündung derselben in dem Kondensraum angeordnet. Jede Anode a besteht aus einem Kohlezylixider und ist, wie Abb. 2 vergrößert zeigt, gehaltert, ferner mit einem Metallzylinder d umgeben, der sowohl einen Abstand von der Anodenfläche als auch von der Glaswand hat und dessen 'Mantel gegenüber dem Fußteil der Anode mit Durchbrechungen e versehen ist. Die Stirnseite des Zylinders ragt in den Kondensraum hinein und ist durch ein Spiralband b aus Metall abgeschlossen.
  • Der - Spannungsabfall eines solchen Kolbens hat beispielsweise den in Abb. 3 dargestellten Verlauf: der Gleichrichter besitzt also wesentlich positive Charakteristik. (Unter dem Spannungsabfall ist. wie üblich, der gesamte Spannungsabfall zwischen Anodenzuleitung und Kathodenableitung zu verstehen.l Bei Bitirr derartig en oder ähnlichen positiven Charaktri-istik ist völlige Störungsfreiheit vorhanden, ohne daß es der bisherigen Hilfsmittel bedarf. Die Rückzündungsfreiheit ist bis zu hohen Spannungen gewahrt.
  • Die Breite der Metallbandspirale b n@til:> zum .-Abstand der Windungen der Spirale .in bestimmtem Mindestverhältnis stehen, das etwa i,; bis a zu .i beträgt. Mit wachsender Spannung mttß dieses Verhältnis wachsen. Während cs beispielsweise bei 2:2o Volt den Wert z bis 3 zu i haben kann, wird es für 5oo Volt auf a. his 5 zu i zu erhöhen sein. Entsprechendes gilt bei @"erwendung einer mit Kanälen . versehenen Platte statt des Bandes für das Verhältnis der Läng.- der Kanäle zur lichten Weite. Die Durchbrechungen e drs Metallzylinders haben den Zweck, dem G-is und Dampf einen möglichst unmittelbaren Z tigang zur Anode behufs I-Ierstellung der naturgemäßen Zirkulation zu geben. Aus diesem Grunde sind die Durchbrcchtnigen vorzugsweise gegenüber dem Fußteil der Anode angeordnet. Ihre Zahl, Form und Anordnung richtet sich nach der Dampfdichte. Der Abstand zwischen Anodenoberlläche und Zylinderwandung darf in Rücksicht auf die freie Weglänge der Ionen bau-.' Elektronen nur wenige :Millimeter betragen.
  • In Abb..l ist eine andere Ausbildung der die Anode vorn Kondensraum trennenden. kühlenden :Iet@.tll.evand dargestellt. Diese besteht hier aus einer durch Streben i gehaltenen Haube h, die in den Kondensraum (r vorgezogen ist. Der dickere Mittelteil der Haube besitzt Durchtrittskanäle, während der dünnere Außenrand oben mit Durchbrechungen c versehen 'ist. Der untere Rand ist nicht durchbrochen. um zti verhüten ., daß Teile der flüssigen Kathode unmittelbar zur Anode gelangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Metalldampfglasgleichrichter, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck der Rundfunkentstörung die Lage der Anoden zum Entladungsraum so gewählt ist, daß die Entladungsstrecke eine im wesentlichen positive Charakteristik erhält und daß den Anoden zusätzliche. Rückzündungen verhindernde Mittel, z. B. Gitter, zugeordnet sind. -... Metalldampfglasgleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden nahe der Einmündungsstelle ihres Anodenarmes in den Kondensraum im Anodenarm angeordnet und die 'vIfindung des Anodenarmes durch eine mit kanalförmigen Durchlässen versehene Metallwand abgeschlossen ist. 3. 1-Tetalldampfglasgleichrichter nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die .Anode in der Mündung des Anodenarmes angeordnet und vom Kondensraum durch eine in diesen vorgezogene Metallwand mit kanalförmiges: Durchlässen getrennt ist. 4.. Metalldampfglasgleichrichter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anode vom Kondensraum trennende Metallwand als ein Behälter ausgebildet ist, der die Anode mit Abstand von ihr und von der Wandung des Anodenarmes vollständig umschließt und dessen Stirnseite mit kanalförmigen Durchlässen und sein Mantel mit Durchbre-, chungen gegenüber dem Fußteil der Anode versehen ist. 5. Metalldampfglasgleichrichter nach .#näpruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß eine mit kanalförmigen Durchbrechungen versehene Stirnseite der die Anode vom Kondensraum trennenden Metallwand durch Einlegung einer Metallbandspirale in die Mündung eines Metallzylinders hergestellt ist. -I
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