DE7145546U - Abschließbare Verschlußkappe für den Einfüllstutzen von Kraftstoffbehältern - Google Patents

Abschließbare Verschlußkappe für den Einfüllstutzen von Kraftstoffbehältern

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DE7145546U
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DE
Germany
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closure cap
cap
filler neck
closure
sealing ring
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Expired
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DE7145546U
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Wolf & Becker & Co GmbH
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Wolf & Becker & Co GmbH
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  • Closures For Containers (AREA)
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Description

Dr.-lng. Ho'-'-.h
Dipl.-. . " : ::h
Herini.tr. 37 - Ul. 88 56 42
1. Dezember 1971
LS/F
YMOS - Metallwerke
Wolf & Becker GmbH. & Co.
6055 Hausen Krs. Offenbach am Main
Abschliessbare Verschlusskappe für den Einfüllstutzen von Kraftstoffbehältern
Die Erfindung betrifft eine abschliessbare Verschlusskappe, insbesondere für den Einfüllstutzen von Kraftstoffbehältern an Kraftfahrzeugen, die einen Verschlusskappenoberteil mit einem Mittelzapfen zur Aufnahme eines Schließzylinders sowie einen Verschlusskappenunterteil aufweist.
Eine derartige Verschlusskappe ist bekannt und lässt sich von dem Einfüllstutzen nur dann abnehmen, wenn der Verschlusskappenoberteil mit dem Verschlusskappenunterteil
über die Zuhaltungen des eingebauten Schliesszylinders starr und drehfest verbunden ist. Im aufgeschraubten Zustand und nach Abzug des Schlüssels ist der Verschlusskeppenoberteii frei auf dem Verschlusskappenunterteil drehbar, so dass der in einem Gewinde oder einem Bajonettverschluss sitzende Verschlusskappenunterteil niche aus dem Einfüllstutzen entfernt werden kann.
Als nachteilig wird es bei einem derartigen Tankverschluss angesehen, dass die Dichtung beim Herunterdrehen der Verschlusskappe von dem Einfüllstutzen auf dessen oberem Rand gleitet und sich bei längerem Gebrauch abnutzt. Beim Abnehmen der Verschlusskappe muss daher nicht nur die vom Bajonettverschluss erzeugte Widerstandskraft iiberWUTi^en werden, sondern zugleich die zwischen der Dichtung und dem Dichtungsrand des Einfüllstutzens auftretende Reibungskraft,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine abschliessbare Verschlusskappe der genannten Art zu schaffen, die auf den Einfüllstutzen eines Kraftstoffbehälters aufgesetzt und von diesem wieder abgenommen werden kann, ohne dass irgend eine Drehbeanspruchung an der Dichtung auftritt .
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, dass mit dem Verschlusskappenoberteil starr verbundene ftibcken zum Einsetzen in die radialen Ausnehmungen eines Bajonett-
Verschlussteiles am Einfüllstutzen dienen, und dass mit dem Schliesszylinder bzw, dem Verschlusskappenunterteil drehfest verbundene Nasen zum Hintergreifen des bzw. der radialen Vorsprünge am Bajonettverschluss dienen.
Die erfindungsgemässe Verschlusskappe wird auf den Einfüllstutzen aufgesetzt und sodann lediglich durch eine einfache Drehung des Schlüssels sicher und unverlierbar mit dem Einfüllstutzen verbunden. Eine Drehung des Verschlusskappenoberteiles, in dem die Dichtung liegt, ist nicht mehr erforderlich. Die den Bejonettverschlussteil am Einfüllstutzen hintergroifenden Nasen sind erfindungsgemäss mit dem Schließzylinder über den Verschlusskappenunterteil verbunden, in dem der Schliesszylinder mit seinem einen Ende drehfest gelagert ist.
Weitere Merkmale sowie Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus der Beschreibung sowie der Zeichnung hervor. Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Dabei zeigen:
Fig.i: eine Schnittansicht durch eine erfindungsgemässe Verschlusskappe längs der Linie I-I tailFig^ und
Fig.2: eine Ansicht der Verschlusskappe gemäss Fig.1 von unten sowie zum Teil im Schnitt.
Die erfindungsgemässe, abschliessbare Verschlusskappe 1
umfasst ein Verschlusskappenoberteil 2 mit einem Mittelzapfen 3, der zur Aufnahme eines Schliesszylinders 4 dient. Sperrnuten 5 und. 6 für die Zuhaltungen des Schliesszylinders 4 befinden sich im Liittelzapfen 3·
Der Schliesszylinder 4 ist ferner drehbar im Verschlusskappenoberteil 2 gelagert und reicht mit seinem einen Ende 7 bis in eine Durchtrittsöffnung 8 in einem Verschlusskappenunterteil 9» der ebenso wie das Ende 7 des Schliesszylinders 4 mindestens eine Mitnehmerfläche 10 zur drehfesten Verbindung von Schliesszylinder 4 und Verschlusskappenunterteil 9 aufweist. Aus Figur 2 ist zu erkennen, dass das dargestellte Ausführungsbeispiel zwei Mitnehmerflächen 10 besitzt. Der Schliesszylinder 4 ist mit Hilfe eines Ringes 11 oder eines nicht dargestellten Stiftes im Verschlusskappenunterteil 9 gesichert. Ein Dichtring 12 verhindert das Eindringen von Flüssigkeit in die Sperrnuten 5 und 6.
Der Verschlusskappenunterteil 9 weist an seinem dem Verschlusskappenoberteil 2 zugewandten Ende zwei gegenüberliegende Schlitze 15 auf. In Fig.'' ist wegen der gewählten Schnittansicht nur der eine Schlitz 15 dargestellt. Durch die Schlitze 15 regen Nasen 16, die einstückig über den äusseren Umfang einer Ringscheibe 17 vorstehen. Die Ringscheibe 17 ist lose um den Littelzapfen 3 des Verschlusskappenoberteils 2 gelegt, so dass sich diese beiden Teile relativ zueinander drehen
können. In Fig.1 ist am freien Ende der Nasen 16 ein Nocken 18 dargestellt, der nicht mit der Nase 16, sondern eirstückig mit dem Verschlusskappenoberteil 2 verbunden ist. Wie aus Fig.2 hervorgeht, besitzt der Verschlusskappenoberteil 2 zwei gegenüberliegende Nocken. Lediglich aufgrund der gewählten Schnittansicht ist nur ein Nocken 18 in ?ig.1 sichtbar. Die beiden Nocken 18 sind starr mit dem Verschlusskappenoberteil 2 verbunden und greifen beim Aufsetzen der Verschlusskappe auf den Einfüllstutzen rin die Ausnehmungen des Bajonettverschlussteiles. Zu diesem Zeitpunkt liegen auch die Nasen 16 direkt über den Nocken 18, wie dies in Fig.1 auf der linken Seite der Schnittansicht dargestellt ist. Das Verriegeln der Verschlusskappe erfolgt durch ein einfaches Abschliessen mit Hilfe des Schlüssels, bei dessen Drehung sich das Ende 10 des Schliesszylinders A- mitdreht, was zu einer Drehung des Verschlusskappenunterteils 9 und. folglich einem Hintergreifen der radialen Vorsprünge J^ am Bajonettverschluss des Einfüllstutzens/durch die Nasen führt. Die Nocken 18 am Verschlusskappenoberteil bleiben dabei in der Ausnehmung des Bajonettverschlussteiles liegen,
) wie dies im Prinzip in Fig.2 dargestellt ist.
Ein gewaltsames Abdrehen der Verschlusskappe 1 von dem Einfüllstutzen ist nicht möglich, da die starr an der Verschlusskappe 2 befestigten Nocken 18 in den radialen Ausnehmungen des Bajonettverschlussteiles liegen.
Die Ringscheibe 17 steht unter der Andruckkraft einer Feder 19, die sich am Boden 20 des Verschlusskappenunterteiles 9
abstützt. Die Ringscheibe 17 ist ferner gegen die Kraft der Feder 19 längs des Schlitzes 15 in axialer Richtung verschiebbar, da die Länge des Schlitzes 15 grosser ist als die Dicke der Ringscheibe 17· Die Breite des Schlitzes 15 entspricht der Breite der Nase 16, damit diese beim Drehen des Ve^schlusskappenunterteiles 9 möglichst ohne grosses Spiel
mitgenommen wird.
Im Boden 20 des Verschlusskappenunterteiles 9 befinden sich mehrere Öffnungen 21, durch die in den Federraum des Verseht usskappenuntert eile s 9 durch die Schlitze 15 eingedrungene Flüssigkeit wieder ablaufen kann.
Im Verschlusskappenoberteil 2 befindet sich schliesslich noch ein Dichtring 22, der in einer Rirgnut 23 liegt. Die Grundfläche 24 der Ringnut 23 weist mehrere radial gerichtete
Belüftungskanäle 25 auf, die sich von der inneren Nutbegrenzungswand 26 bis zur äusseren Nutbegrenzungswand 27 erstrecken. Der Dichtring 22 besitzt an seinem inneren Umfang eine in das Tankinnere gerichtete, im Querschnitt spitz zulaufende sowie an der inneren Begrenzungswand 26 anliegende Dichtungslippe 28 und berührt mit seinem Aussenrand nicht
die äussere Nutbegrenzungswand 27· Hierdurch ist es möglich, dass Luft in das Innere des Kraftstoffbehälters strömen
— 7 —
kann,, wenn sich in diesem ein Unterdruck bildet, da die Dichtungslippe 28 aufgrund der Formgebung etwas elastisch auszuweichen vermag. Beim Auftreten eines Überdruckes in dem Kraftstoffbehälter legt sich die Dichtungslippe 2B fest an die innere Nu^begrenzungswand 26 und verschliesst den Behälter absolut sicher.
Die in Fig.2 der Innenseite des Verschlusskappenoberteiles
2 befindlichen Rippen 29 und Vertiefungen 50 erleichtern die Fertigung und dienen nicht einer technischen Funktion,
Die Erfindung ist nicht auf das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, vielmehr können Einzelheiten dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst werden, ohne vom grundsätzlichen Erfindungsgedanken abzuweichen.

Claims (6)

Ansprüche
1. Abschliessbare Verschlusskappe insbesondere für den Einfüllstutzen von Kraftstoffbehältern in Kraftfahrzeugen, die einen Verschlusskappenoberteil mit einem Mittelzapfen zur Aufnahme eines Schliesszylinders sowie einen Verschlusskappenunterteil aufweist, gekennzeichnet durch vorzugsweise zwei mit dem Verschlusskappenoberteil (2) starr verbundene Nocken (18) zum Einsetzen in die radialen Ausnehmungen eines Bajonettverschlussteiles am Einfüllstutzen und mit dem Schliesszylinder (4) bzw. aem Verschlusskappenunterteil (9) drehfest verbundene Nasen (16) zum Hintergreifen des bzw. der radialen Vorsprünge am Bajonettverschluss, wobei ferner ein an sich bekannter Dichtring (22) im Verschlusskappenoberteil (2) angeordnet ist.
2. Verschlusskappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Durchtrittsöffnung (8) im Verschlusskappenunterteil (9) mit mindestens einer Mitnehmerfläche (10) das eine Ende (7) des Schliesszylinders (4-) aufnimmt, und dass vorzugsweise zwei Schlitze (15) an dem dem Verschlusskappenoberteil (2) zugewandten Ende des Verschlusskappenunterteiles (9) zum Durchtritt zweier Na-
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sen (16) einer den Mittelzapfen (5) des Verschlusskappenoberteiles (2) lose umgreifenden Ringscheibe (17) dienen.
3. Verschlusskappe nach Anspruch. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringscheibe (17) mit den Nasen (16) unter dem Druck einer sich auf dem Boden (20) des Verschlusskappenunterteiles (9) abstutzenden Feder steht, und dass die axiale Erstreckung der Schlitze im Verschlusskappenunterteil (9) grosser ist als die Picke bzw. axiale Erstreckung der Nasen (16).
4. Verschlusskappe nach Anspruch 1 bxs 3» gekennzeichnet durch Kraftstoffdurchtrittsöffnungen (21) im Boden (20) des Verschlusskappenunterteiles (9)·
5. Verschlusskappe nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Nocken (18) eine der Nase (16) zugewandte bogenförmige Ausnehmung und jede Nase (16) eine in die bogenförmige Ausnehmung passende Form ; besitzt.
6. Verschlusskappe nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusskappenoberteil (2) zur Aufnahme des Dichtringes (22) eine an sich bekannte
_ 3 —
Ringnut (23) mit einer ebenen Grundfläche aufweist, und dass sich mehrere, vorzugsweise radial gerichtete Belüftungskanäle (25) von der einen Nutbsgronzungcwand (26) zur anderen Nutbegrenzungswand (27) erstrecken, und dass der Dichtring (22) an seinem inneren Umfang eine in das Tankinnere gerichtete, im Querschnitt vorzugsweise spitz zulaufende, sowie an der inneren Nutbegrenzungswand (26) anliegende Dichtungslippe (28) aufweist, und dass der Aussenrand des Dichtringes (22) in geringem Abstand von der äusseren Nutbegreuzungswend (27) liegt.
7- Verschlusskappe nach Anspruch 1 bis 6« dadurch gekennzeichnet, dass das YeT'^'iiTiRÄlreTvnfiTuin-hßT'-hfi-i 1 (Q") nar.h dem Einsetzen in den Tankstutzen von dem Verschlusskappenoberteil (2) verdeckt und von aussen unzugänglich ist.
DE7145546U Abschließbare Verschlußkappe für den Einfüllstutzen von Kraftstoffbehältern Expired DE7145546U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3146824A1 (de) * 1981-11-26 1983-06-01 Reutter Metallwarenfabrik GmbH, 7050 Waiblingen "verschlussdeckel, insbesondere fuer einen kraftstofftank"

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3146824A1 (de) * 1981-11-26 1983-06-01 Reutter Metallwarenfabrik GmbH, 7050 Waiblingen "verschlussdeckel, insbesondere fuer einen kraftstofftank"
DE3146824C2 (de) * 1981-11-26 1999-09-02 Reutter Metallwaren "Verschlußdeckel, insbesondere für einen Kraftstofftank"

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