DE7147771U - Radbremse mit zwei Bremsbacken - Google Patents

Radbremse mit zwei Bremsbacken

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DE7147771U
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Germany
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brake
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force
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DE7147771U
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KNOTT V MASCHINENBAU
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KNOTT V MASCHINENBAU
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Radbremse mit zwei Bremsbacken
Sie Erfindung bezibut sieh auf eine Radbremse mit zwei Bremsbacken, die an einem Ende über eine Nachstellvorrichtung gegen einen Bremsbackenträger abgestützt sind und mit ihrem analen Ende mit einer 3chwimmend angeordneten Spreizvorrichtung zusammenwirken und hat die Aufgabe, die Radbremse so zu gestalten, daß bei einer Drehrichtung der Bremstrommel ein Br eia snom ent entsprechend dem bei Simplex—Bremsen üblichen Kennwert — das ist das Verhältnis der Zuspannkraft zum Bremsmoment — und bei eiser Drehung in Gegenrichtung ein wesentlich kleineres Bremsmoment bis zu einen vorbestimmten Spreizweg wirksam ist.
Bekannte, derartige Radbremsen sind so ausgeführt, daß eine Bremsbacke über eine vorgespannte Feder gegen die nachstellvorrichtung bzw. den Bremsbackenträger abgestützt ist, wobei diese Bremsbacke bei einer Drehrichtung gegen die feder durch die Bremstrommel mitgenommen wird und dadurch bis su eines vorbestimmten Spreizweg ein stark reduziertes Bremsmoment gegeben ist. Säbel ist «β von Nachteil, daß die Abstützung der Spreizkraft bei Drehung nach beiden Richtungen über die vorgespannte Feder erfolgt. Infolgedessen ist das erzielbare Bremsmomont zvar nach beiden Drehrichtungen unterschiedlich, aber In jedem Fall durch die Vorspannung der Feder in seiner GröSe begrenzt. Dies ist oft unerwünscht.
lach der Erfindung 1st bei einer Radbremse mit zwei Bremsbacken der eingangs erwähnten Art der Bremsbelag einer Bremsbacke auf einem Träger angeordnet, welcher gegenüber der Bremsbacke parallel zur, aber entgegengesetzt der Spreizkraftrichtung und zugleich zu ihr senkrecht zwischen Anschlägen beweglich und durch Federkraft gegen einen Anschlag gehalten ist.
Bl. 2
Durch diese Maßnahme kann bei einer Drehriohtung der
Bremstrommel das Breasmoment, duroh eine sogenannte
"freilaufwirkung" in dem gewünschten Maße reduziert
werden, ohne daß die Spreizkraft über ein elastisches
Organ auf die Bremsbacken einwirkt. Außerdem kann bei
einem Weoheel d*r DrehriohtumÄ d·« etairk
Bremsmoment sofort in genügendea Maß· aufgebaut wer- | den, ohne daß eine vorübergehend· Entlastung der g Spreizvorrichtung erforderlieh ist. Vorhanden· Rad- J bremsen können duroh Austausch einer Breasbaoke umgeändert warden. |
Bei einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist |
der Träger gegenüber der Breasbaoke duroh zwei kurven— -
förmige Gleitflächen fUhrbar, welche alt je einea Stütz- |
bolzen zusammenwirken, wobei entweder die beiden Letzteren |
auf der Bremsbacke und Gleitfläche an dea Träger oder |
die Stützbolzen auf dea Träger und die Gleitflächen an 1
der Bremsbacke angebracht sind, und Breasb&cke und Träger I
durch je eine auf jeder Seite des Trägers zwischen 1 den Stützbolzen angeordnete vorgespannte Zugfeder miteinander verbunden sind. Durch diese Bauweise wird eine
besonders kostensparende Herstellung möglich.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Träger
gegenüber der Bremsbacke bei dea Obergang aus der Drehrichtung der Bremstrommel für Vorwärtsfahrt in diejenige
für Rückwärtsfahrt, durch die Konturen an den Gleitflächen
so führbar, daß zunächst die Bewegungsrichtung parallel
zur Spreizkraftrichtung fiberwiegt und danach die Bewegungsrichtung senkrecht zur Spreizkraftrichtung. Hierdurch wird bei einea Drehrichtungswechsel der Bremstrommel
aus Rückwärtsfahrt in Vorwärtsfahrt ein besonders starker
Selbsthammungaeffekt für ein ausreichendes Bremsaoaent
erzielt.
Bl. 3
;· Ό
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf den Zeichnungen dargestellt, figur 1 zeigt eine Radbremse mit 2 Bremsbacken 1 und 2, die an einem Ende über eine NächsteilVorrichtung 3 gegen einen Bremsbackenträger 4 abgestützt sind und mit ihrem anderen Ende mit einer schwimmend angeordneten Spreizvorrichtung 5 zusammenwirken.
Auf der Bremsbacke 1 ist ein Träger 6 für den Bremsbelag 7 vorgesehen, welcher gegenüber der Bremsbacke parallel und zugleich senkrecht zur Spreizkraftrichtung beweglich und durch die Kraft von vorgespannten Zugfedern gegen einen Anschlag 10 gehalten ist, der wie ein weiterer Anschlag 11 auf der Bremsbacke 1 befestigt ist. Sie Anschläge 10 und 11 sind bei diesem Ausführungsbeispiel als zylindrische Stützbolzen ausgeführt. Sie Zugfedern 9 sind beiderseits des Trägers 6 zwischen den Stützbolsen 10 und 11 angeordnet und in Bohrungen 15 und 16 auf dem Träger 6 und der Brseebacke 1 eingehängt. Bei einer Srehrichtung der nicht gezeichneten Bremstrommel in Vorwärtβfahrt, entsprechend dem Pfeil 12, hat der Träger 6 die in Figur 1 dargestellte Lage.
In Figur 2 ist der Träger 6 für sich dargestellt, wobei seine Lage gemäß Figur 1 angedeutet ist duroh ausgezogene Umgrenzungslinien der beiden Stützbolzen 10 und Sie gestrichelten ümgrensungslinien der Stützbolzen 10 und 11 entsprechen der Lage des Trägers 6 zur Bremsbacke 1 bei Rückwärtsfahrt.
Sie Wirkungsweise der Radbremsen bei zwei verschiedenen Srehrichtungen ist folgendes Bei Vorwärtsfahrt entsprechend der Pfeilrichtung 12 in Fig. 1 und wirksamer Spreizvorrichtung 5 behält der Träger 6 die in dieser Figur gezeichnete Lage zur Bremsbacke bzw. den auf derselben befestigten Stützbolzen 10 und 11 bei. Sie Radbremse wirkt in Bezug auf die Ausnutzung der Spreizkraft an der Spreizvorrichtung 5 als sogeaaaat· Bremse"·
Bl. 4
Bei einer Drehrichtung der Bremstrommel, entgegen der Pfeilrichtung 12, also z. B. bei Rückwärtsfahrt, wird der Träger 6 durch den Reibungsschluß mit der niclitgezeichneten Bremstrommel mitgenommen und bewegt sich gegenüber den auf der Bremsbacke 1 befestigten Stützbolsen 10 und 11 nach einer Lage zu, welche aus Fig. anband der gestrichelten üagrensungslinie für die Stütsbolzen ersichtlich ist, vorausgesetzt, daß die Spreiz-Torrichtung weiter wirksam ist. Dabei wird der Träger mit den Konturen 13 und 14 an den 8tütebolzen 10 und entlang so geführt, daß seine Bewegung gegenüber der Bremsbacke 1 sowohl parallel zur Spreizkraftrichtung al· auch senkrecht zu derselben, erfolgt. Wie insbesondere aus Fig· 2 ersichtlich ist, ist die Bewegungsrichtung des Trägers 6, gegenüber der Bremsbacke 1 derart, daß zunächst eine Bewegungsrichtung parallel zur Spreizkraftrichtung und zwar derselben entgegengerichtet überwiegt und danach eine Bewegungsrichtung senkrecht zur Spreizkraftrichtung. Erfolgt in dieser Lage ein abermaliger Srehrichtungswechsel, so oni^teht infolge des größeren Anteiles der Bewegungsrichtung senkrecht zur Spreizkraftrichtung und dt. Vorspannung der Zugfedern ein Selbethemmungseffekt, welcher sofort ein ausreichend großes Bremsmoment in der Radbremse aufbaut. Zu diesem Zweck ist es nicht erforderlich, daß die Spreizvorrichtung 5 zuvor entlastet wird.
Wie sich aus Fig. 2 ergibt, hat der Träger 6 in seiner lormalsteilung zur Bremsbacke 1 (Vorwärtsfahrt) Anlage am Stützbolzen 10. Bei der Lage, welche der Träger 6 bei entgegengesetzter Brehriehtung der Bremstrommel einnehmen kann, hat er in Richtung der Umfangkraft am Bremsbelag zunächst keine feste Abstützung. Er wird vielmehr durch die Spannung der vorgespannten Zugfedern 9 entgegen der durch den Reibungsschluß mit der Bremstrommel wirksamen Umfangskraft gehalten. Beide Bremsbacken 1 und 2 werden jetzt nur noch mit einer aus eier Vorspannung der Zugfedern 9 resultierenden Kraft gegen die Bremstrommel gedrückt.
Auf diese Weise ist das Bremsmoment der Radbremse bei Rückwärtsfahrt in dem gewünschten Haße reduziert, unter der Voraussetzung daß die Spreizbewegung der Bremsbacken 1 und 2 begrenzt bleibt. Wird dagegen die Spreizvorrichtung 3 in. Br^Hriohtung weiterbewe^-fe 5 so kommt der Träger 6 schließlich zur Anlage am Stützbolzen 1 der Bremsbacke 1· In dieser Situation ist dann nahezu das normale Bremsmoment der Zwei-Backen Bremse entsprechend der Kennung einer Simplex-Bremse wirksam.

Claims (2)

■■' : ·■ Ansprüche
1.) Radbremse mit zwei Bremsbacken, die an einem Ende über eine Nachstellvorrichtung gegen einen Bremsbackenträger abgestützt sind und mit ihrem anderen Bnde mit einer schwimmend angeordneten Spreizvorrichtung zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet T daß der Bremsbelag einer Bremsbacke (1) auf einem Träger (6) angeordnet ist> welcher gegenüber der Bremsbacke (1) parallel zur, a*»er entgegen der Spreizkraftrichtung (8) und zugleio. zrecht zu derselben zwischen Anschlägen (10 und 11) oeweglich und durch. Federkraft gegen die Anschläge (10 und 11) gehalten ist.
2.) Radbremse nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (6) gegenüber der Bremsbacke (1) durch zifei kurvenförmige Gleitflachen (13 und 14) führbar ist, welche alt je einem Stützbolzen (10 und Ί1) zusaemenwlrken, wobil entweder die beiden Letzteren auf der Bremsbacke (1) und die Gleitflächen an dem Träger (6) oder die stützbolzen auf dem Träger uad die Gleitflächen an der Bremsbacke (1) angebracht sind und Bremsbacke und Träger durch je eine auf jeder Seite des Trägers zwischen den Stützbolzen angeordnete vorgespac-te Zugfeder (9) miteinander verbunden sind.
3·) Radbremse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (6) gegenüber der Bremsbacke (1) bei dem übergang aus der Lrehrichtung der Bremstrommel für Vorwärtsfahrt in diejenige für Rückwärtsfahrt, durch die Konturen an den Gleit flächen (13 und H) so führbar ist, daß zunächst die Bewegungsrichtung parallel zur und entgegen der Spreizkraftrichtung (8) überwiegt und danach eine Bewegungsrichtung senkrecht stir Spröiäkraftrichtung (8) ·
DE7147771U Radbremse mit zwei Bremsbacken Expired DE7147771U (de)

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DE (1) DE7147771U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2413131A1 (de) * 1973-03-20 1974-09-26 Ftf S A Auflaufbremse fuer einen strassenfahrzeuganhaenger
DE202008013102U1 (de) * 2008-10-06 2010-02-25 Burg-Wächter Kg Drehknaufanordnung für Türen, Fenster o.dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2413131A1 (de) * 1973-03-20 1974-09-26 Ftf S A Auflaufbremse fuer einen strassenfahrzeuganhaenger
DE202008013102U1 (de) * 2008-10-06 2010-02-25 Burg-Wächter Kg Drehknaufanordnung für Türen, Fenster o.dgl.

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