DE714833C - Regler zum AEndern der Feuergeschwindigkeit von Maschinenwaffen - Google Patents

Regler zum AEndern der Feuergeschwindigkeit von Maschinenwaffen

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DE714833C
DE714833C DEM128340D DEM0128340D DE714833C DE 714833 C DE714833 C DE 714833C DE M128340 D DEM128340 D DE M128340D DE M0128340 D DEM0128340 D DE M0128340D DE 714833 C DE714833 C DE 714833C
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DE
Germany
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fire
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Expired
Application number
DEM128340D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Altenburger
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Mauser Werke AG
Original Assignee
Mauser Werke AG
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Publication date
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Publication of DE714833C publication Critical patent/DE714833C/de
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/03—Shot-velocity control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Regler zum Ändern der Feuergeschwindigkeit von Maschinenwaffen Das. I3estreben, bei selbsttätigen Waffen die Feuergeschwindigkeit zu regeln, ist bekannt, und zu diesem Zweck hat man vielfach besondere Verzögerungsorgane, wie Bremsen o. d-1., benutzt. Ein anderer Weg besteht darin, die Schließfeder so zu unterteilen, daß je nach Bedarf nur_ der eine oder beide Teile benutzt werden. Es wird also hierbei die Änderung der Schußgeschwindigkeit durch Dämpfung des im schwingenden System wirkenden Impulses erreicht. Es wird also im wesentlichen die Rücklaufenergie verändert. Wenn dabei auch eine geringfügige Veränderung des Rücklaufweges eintritt, so ist diese erstens gegenüber der Energieveränderung von untergeordneter Bedeutung und zweitens so gering, daß sie praktisch keine Beachtung verdient.
  • Ein noch anderer Weg zur Veränderung der Schußgeschwindigkeit besteht in der Zuschaltung einer Zusatzmasse und einer Feder. Abgesehen davon, daß hier «der Kaminerweg immer gleich bleibt, ergeben sich hierbei durch die Vergrößerung der Masse verschiedene Nachteile. Erstens wird die Waffe schwerer und zweitens werden die kräftefibertragenden Flächen stärker beansprucht.
  • Demgegnüber besteht die Erfindung in einem Feuerregler, der mittels ein- und ausschaltbarer, -zusätzlich geschalteter Energiespeicher eine Änderung des Kainmerrücklaufweges herbeiführt, und dessen Merkmal darin besteht, daß beim Schnellschießen die eigentliche Schließfeder neben den zusätzlichen Energiespeichern dadurch unverändert zur Wirkung kommt, daß sowohl die Schließfeder als auch der aus einer Feder bestehende zusätzliche Energiespeicher sich an ihren hinteren Enden je gegen ein festes Widerlager am - Waffengehäuse abstützen, während das vordere Widerlager der zusätzlichen Feder zwischen zwei festen Anschlägen des Waffengehäuses axial beweglich ist.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen sind hier beide Federn bzw. Energiespeicher an festen Widerlagern abgestützt, so daß beim Schnellschießen beide Federn an sich unverändert zur Wirkung kommen können. Außerdem sind die durch die zusätzlichen Federn oder Energiespeicher hinzugefügten Massen so gering, daß sie praktisch vernachlässigt werden können.
  • Der Erfindungsgedanke ist im folgenden an einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt und beschrieben: Fig. z zeigt einen Längsschnitt durch den hinteren Teil einer Waffe mit der netten Schußzahlverstellvorrichtung, und zwar in deal Augenblick, in dem die Kammer beim Schnellschießen gerade den Puffer erreicht.
  • Fig. = zeigt einen Querschnitt durch die @@-affe nach Linie .-1-B der Fig. 1, wenn Llitniedere Feuergeschwindigkeit eingestellt ist.
  • Fig.3 zeigt einen Querschnitt an der gleichen Stelle, jedoch bei Einstellung hoher I'euergeschwindigheit.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Kammer i ist in bekannter, nicht gezeichneter Weise im Waffengehäuse 2 gerade geführt und am Verdrehen gehindert; der Pufferkopf 3 ist so angeordnet, daß er von den Mitnehinern .4 und S der Kammer i erst erreicht wird. wenn die Kammer etwa so weit zurückgelaufen ist, als es zur Funktion der @@'afte (Hülsenauswurf, Patronzufuhr usw.) erforderlich ist. Die Kammer i arbeitet in bekannter Weise mit der Schließfede& 6 zusammen. Der Pufferkopf 3 steht in bekannter "'eise unter Einwirkung der Pufferfeder 7. Der Pufferkopf 3 ist in einer dein Kammerprofil entsprechenden Form durchbrochen und im Waffengehäuse 2 in bekannter, nicht gezeichneter Weise um die Waffenachse schwenkbar und um den Pufferweg verschiebbar gelagert, so daß bei der Einstellung Lang' sanifeuer die Kammer mit den \Iitnehmern 4 und 3 ungehindert durch den Pufferkopf 3 hindurchtreten und weit gegen die Schließfeder 6 zurücklaufen kann (Fig. 2), während bei der Einstellung Schnellfeuer die Mitnehmen 4. und j an den Pufferkopf 3 anstoßen (Fig. 3) und die Bewegungsenergie der Kammer auf kurzem Weg auf die starke Pufferfeder 7- übertragen, die dann die Kammer schnell wieder vorwirft und dadurch die Schußclauer abkürzt. Das dargestellte und beschriebene Beispiel zeigt nur eine von den vielen niörlichen Konstruktionen, die alle das Hauptnierl:nial der Erfindung tragen, daß beim l.angsamschießen ein Waffent°il weit zurückläuft gegen ein entsprechend weiche., elastisches Organ 6, während beim Schnellschießen der Kammerweg abgekürzt wird durch ein kräftiges, energiespeicherndes Mittel.
  • Das beschriebene Prinzip kann man naturgemäß auch auf die Bewegungen anderer Waffenteile anwenden: auf den Lauf, das Verschlußstück bei Pistolen usw.; ebenso ist das Prinzip sinngemäß an Waffen anwendbar, die keinen geradlinig bewegten, sondern einen schwingenden Verschluß haben.

Claims (1)

  1. PATEN TA\SPRUCH Selbsttätige Feuerwaffe, deren Feuereschwindigkeit regelbar ist durch Ä1lderung des Isaminerrücklaufiveges vermittels in diesen ein- und ausschaltbarer. zusätzlich geschalteter Energiespeicher, dadurch gekennzeichnet, daLl beim Schnellschießen die eigentliche Scliliel@-feder neben. den zusätzlichen Energiespeichern dadurch unverändert zur kung kommt, daß sowohl die Schlief>-feder (6) als auch der aus einer Feder (7) bestellende zusätzliche Energiespeicher sich an ihren hinteren Enden je gegen ein festes Widerlager am Waffengehäuse (2) abstützen, während das vordere Widerlager (3) der zusätzlichen Feder (7) zwischen zwei festen Anschlägen des \\'affengelläuses (2) axial beweglich ist.
DEM128340D 1934-08-16 1934-08-16 Regler zum AEndern der Feuergeschwindigkeit von Maschinenwaffen Expired DE714833C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945904C (de) * 1941-10-15 1956-07-19 Paul Kurt Johannes Grossfuss Wendelfederanordnung als Vorholfeder fuer eine Maschinenwaffe
DE1157970B (de) * 1960-11-26 1963-11-21 Ignacio Del Riego Fernandez Automatische Feuerwaffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945904C (de) * 1941-10-15 1956-07-19 Paul Kurt Johannes Grossfuss Wendelfederanordnung als Vorholfeder fuer eine Maschinenwaffe
DE1157970B (de) * 1960-11-26 1963-11-21 Ignacio Del Riego Fernandez Automatische Feuerwaffe

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