DE714896C - Rotierender Richtstrahlsender - Google Patents

Rotierender Richtstrahlsender

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DE714896C
DE714896C DEP73573D DEP0073573D DE714896C DE 714896 C DE714896 C DE 714896C DE P73573 D DEP73573 D DE P73573D DE P0073573 D DEP0073573 D DE P0073573D DE 714896 C DE714896 C DE 714896C
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Germany
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directional beam
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directional
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Expired
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DEP73573D
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Julius Pintsch AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Rotierender Richtstrahlsender Es ist bekannt, zur leichteren Orientierung für die Schiff- und Luftfahrt rotierende Richtstrahlmender anzuwevden. Hierbei bedient man sich neben Schallwellen sowohl optischer als auch unsichtbarer elektrischer Wellen in Verbindung mit Spiegeln, Scheiben- oder Gürtellinsen, durch welche die ausgestrahlte Energie auf einen bestimmten Raumwinkel (Abb. I) zusammengedrängt wird. Den Strahl läßt man in bestimmten Zeitintervallen mit gleichbleibender oder auch sich ändernder Geschwindigkeit in einer horizontalen, vertikalen oder einer entsprechenden Zwischenebene ganz oder teilweise rotieren. Um die verschiedenen, im Gelände aufgestellten Sender (»Feuer ) voneinander zu unterscheiden, läßt man sie mit verschiedener Geschwindigkeit rotieren, so daß die Zeit der Wiederkehr des ausgesandten Strahles am Empfangsort die Kennung für den Richtstrahler darstellt.
  • Dort, wo eine größere Anzahl solcher Sender -orhanden ist, macht man auch Gebrauch voil mehreren Strahlen (Abb. 2), welche untereinander einen gleichmäßigen oder auch ungleichmäßigen Winkelabstand haben, und erhält dadurch weitere Kennungsmöglichkeiten. Bei Ridhtstrahlsendern, welche elektrische Wellen aussenden, hat man die Anordnung auch schon so getroffen, daß zunächst der Sender ungerichtet nach allen Seiten strahlt und hierbei mit Morsezeichen oder sonstigen Modul a-(ionen seine Kennung aus sendet. Außerdem rird ein rotierender Strahl ausgesandt und aus dem Zeitunterschied zwischen dem Durchgang des rotierenden Strahles und dem Eintreffen des ungerichteten Zeichens, welches dem Durchgang des Richtstrahles durch eine bestimmte Himmelsrichtung entspricht, die Lage des Empfangsortes gegenüber dem Sendeort ermittelt. Diese Einrichtungen gestatten keine volle Ausnutzung der Richtstrahlsender.
  • Es ist auch bekannt, rotierende Richtstrahlen zur Kennung verschiedener Sektoren von Fahrstraßen usw. zu verwenden. Zwecks eindeutiger Unterscheidung ist hierbei die Kennung zeitlich kürzer, als es dem Durchgang des rotierenden Strahles durch den jeweiligen Empfangsort entspricht.
  • Ferner werden zum Zwecke der Entfernungsmessung bzw. AbstandsbestimmungVerfahren verwendet, bei denen die Laufzeit eines Impulses zwischen Sender und Empfänger gemessen oder bei denen der Dopplereffekt ausgenutzt wird. Derartige bekannte Entfernungsmeßeinrichtungen setzen jedoch stets außerordentlich teuere und empfindliche Spezialgeräte voraus.
  • Durch die Erfindung wird es ermöglicht, mit einfachsten Mitteln, insbesondere mit allen Funkempfängern, die auf die Wellenlänge einer Funkbake abstimmbar sind, eine einfach, für viele -praktische Fälle mit ausreichender Genauigkeit arbeitende Abstandsbestimmungseinrichtung zu sdaffen.
  • Der erfindungsgemäße rotierende Richtstrahlsender unter Verwendung von elektrischen, optischen oder akustischen Wellen mit Modulationskennung hat nun eine solche Form, welche für verschieden weit vom Sendeort entfernte Empfangsorte eine verschieden lange Zeit des Durchganges der Strahlung durch den jeweiligen Empfangsort bewirkt.
  • Ferner besteht die Modulationskennung aus einer Folge periodisch wiederkehrender Zeichenelemente (NIorsezeichen, Silben), deren zeitliche Länge mit Rücksicht auf die Verständlichkeit der Dauer des kürzesten Durchganges der Richtstrahlung durch den jeweiligen Empfangsort angepaßt ist, so daß die Anzahl der während der Zeit eines Durchganges der Richtstrahlung aufgenommenen Zeichenelemente als AIaß für den Abstand des Empfangsortes vom Sender dient.
  • In Abb. 3 ist zur Erläuterung eine Feldkurve eines zur Durchführung des Erfindungsgedankens geeigneten Richtstrahles dargestellt.
  • Die Kurve k soll die Verbindungslinie aller Punkte gleicher Feldstärke darstellen. Ein Beobachter, der sich in der Nähe des Richtstrahles befindet, hat während der ganzen Zeit, während der sich der Strahl von a1 nach b1 bewegt (Winkel z), Empfang. Bei großen Entfernungen, die für das Verfahren besonders -on Bedeutung sind, wird nur derjenige Teil der Gesamtstrahlung empfangen, der noch innerhalb des Winkels ß, welcher beträchtlich kleiner ist als der Winkel α, liegt. Befindet man sich beispielsweise in einer Entfernung vom Sender, bei welcher man innerhalb des Winkels ß die Kennung einmal aufnehmen kann und der Winkel ß zum Winkel α sich wie I :3 verhält, so wird man beim Übergang auf den Kreis, der durch a", b1 geht, die Kennung dreimal aufnehmen. Aus diesem Verhältnis kann man sowohl auf den Abstand vom Sender als auch auf die zurückgelegten Strecken seit dem ersten Empfang schließen. Die Zeit des Empfanges während des Ourchlaufens des Richtstrahles ist also z. B. gegeben durch die Punkte a2 und bo; das bedeutet, daß, während der Strahl sich von b. nach a2 bewegt, d. h. um den Winkel fl sich gedreht hat, der Empfänger die Möglichkeit gehabt haben muß, die volle Kennung aufzunehmen. Da nun für jeden Punkt des Kreises durch ai, und bo diese Bedingung erfüllt sein muß, ergibt sich, daß, wenn die Gebezeit der Kennung gerade so groß ist wie die Zeit, während der sich der Punkt b2 nach an bewegt, im günstigsten Fall die Kennung gerade einmal richtig durchkommen kann. Da die genannten Anlagen aber in eister Linie als Sicherungseinrichtungen dienen sollen, ist es wünschenswert, daß die Kennung bei jedem Durchgang mindestens einmal vollständig von dem Empfänger aufgenommen werden kann; die Einrichtung wird daher so getroffen, daß die Zeitdauer einer vollständigen Kennung nicht mehr als - die halbe Zeit beträgt, in welcher sich die Punkt b2 nach a3 bewegt. Es ist ersichtlich. daß man bei dieser Voraussetzung statt Morsezeichen auch Telephonies aussenden kann, sofern die Strahlung m:t.els elektromagnetischer Wellen erfolgt.
  • Das Verhältnis der Kennzeichenzeit zu Empfangszeit kann sowohl dadurch angepaßt sein, daß die Kennung schneller oder langsamer gegeben wird oder daß der rotierende Strahl langsamer umläuft oder auch daß vol vornherein mit einem Richtstrahl von schwächerer Bündelung gearbeitet wird.
  • Mit Rücksicht auf die Genauigkeit der Lagebestimmung des Empfängers ist natürlich ein scharfer Richtstrahl günstiger als ein breiter. In diesem Fall wird man bei längeren Kennungen die Kennung unterteilen und beispielsweise während einer vollen Umdrdmng des Richtstrahles die erste Silbe dauernd durchgehen, während bei der nächstfolgenden Umdrehung des Strahles die folgende Silbe durchgegeben wird. Bei mehr Silben kann man entsprechend verfahren. So wird also die vollständige Kennung erst durch Beobachtung mehrerer Umläufe des Richtstrahles ermittelt.
  • Statt dieser Ausführung ist es auch mög lief, zwei Richtstrahlsender Gkbb. 4) übereinander anzuordnen, wobei die Strahlfelder in einem bestimmten Winkel gegeneinander versetzt sind, so daß im Empfänger zuerst der erste Richtstrahl und darauf der zweite eml,-fangen wird. Auf den ersten Richtstrahl gibt man dauernd die Silbe 1, während man auf den zweiten Richtstrahl die Silbe 2 gibt. Dann hört man ebenfalls die Silben 1 und u im Empfänger unmittelbar hintereinander und hat damit die Kennung zusammengefaßt.
  • Außerdem kann der Winkel abstand der beiden Richtstrahlen noch als weiteres Unterscheidungsmerkmal betrachtet werden.
  • Besonders günstig für derartige Richtstrahlsender sind solche, die mit elektrischen Wellen arbeiten, vor allem mit den im Zentimetergebiet liegenden Wellen, die infolge der räumlich kleinen Anordnung des Strahlungssystems besondere Vorteile rersprechen. So kann sowohl lurch einfache Spiegel oder Antennengebild, als auch durch Gruppenanordnung von Spiegeln, Antennengebilden oder Kombinationen von diesen jede gewünschte Form des Richtstrahls erreicht werden.

Claims (4)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Rotierender Richtstrahlsender unter Verwendung von elektrischen, optischen oder akustischen Wellen mit Modulationskennung, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Richtstrahl eine solche Form besitzt, welche für verschieden weit vom endeort entfernte Empfangsorte eine verschieden lange Zeit des Durchganges der Strahlung durch den jeweiligen Empfangsort bewirkt, daß ferner die Modulationskennung aus einer Folge periodisch wiederkehrender Zeichenelemente (Morsezeichen, Silben) besteht, deren zeitliche Länge mit Rücksicht auf die Verständlichkeit der Dauer des kürzesten Durchganges der Richtstrahlung durch den jeweiligen Empfangsort angepaßt ist, und daß die Anzahl der während der Zeit eines Durchganges der Richtstrahlung aufgenommenen Zeichenelemente als Maß für den Abstand des Empfangsortes vom Sender dient.
  2. 2. Rotierender Richtstrahlsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer der Kennung gleich der halben Durchgangszeit des Richtstrahlsenders gewählt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem mit gleichbleibender Rotationsgeschwindigkeit arbeitenden Richtstrahler durch Veränderung der Form des Richtstrahldiagramms, insbesondere durch Vergrößerung oder Verkleinerung der Sendeenergie, die Durchgangszeit durch den Empfangsort verändert wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile der Kennung auf zwei oder mehreren getrennt gespeisten Strahlen gleichzeitig ausgesandt werden.
DEP73573D 1936-07-24 1936-07-24 Rotierender Richtstrahlsender Expired DE714896C (de)

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DEP73573D DE714896C (de) 1936-07-24 1936-07-24 Rotierender Richtstrahlsender

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