DE714975C - Geschaeftsmaschine o. dgl. mit Wagensprungvorrichtung - Google Patents

Geschaeftsmaschine o. dgl. mit Wagensprungvorrichtung

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Publication number
DE714975C
DE714975C DEW104600D DEW0104600D DE714975C DE 714975 C DE714975 C DE 714975C DE W104600 D DEW104600 D DE W104600D DE W0104600 D DEW0104600 D DE W0104600D DE 714975 C DE714975 C DE 714975C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stops
stop
counter
jump
business machine
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Expired
Application number
DEW104600D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Buschmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Joh Winklhofer Beteiligungs GmbH and Co KG
Original Assignee
Wanderer Werke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Wanderer Werke AG filed Critical Wanderer Werke AG
Priority to DEW104600D priority Critical patent/DE714975C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE714975C publication Critical patent/DE714975C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/24Detents, brakes, or couplings for feed rollers or platens

Landscapes

  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Geschäftsmaschine o. dgl. mit Wagensprungvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eint Geschäftsmaschine, insbesondere Schreibmaschine oder Buchuiigsmas,chine mit Wagensprungvorrichtung mit Stehanschlägen und Gegenanschlägen, die durch ihr Zusammenwirken den Wagensprung begrenzen.
  • Die bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art hatten den Nachteil, daß die Stellanschläge und Gegenanschläge nur mit kleinen Anschlagflächen und mit die Unterstützungs-, Kälte- und Führungsmittel auf einer Seite überragenden Teilen gegeneinanderstießen. Hierdurch waren insbesondere bei langem Wagensprung und den dabei auftretenden heftigen Stößen ungünstige Beanspruchungen, Verbiegungen und Beschädigungen sowie ungewolltes Verschieben der Stellanschläge bzw. Gegenanschläge möglich. Demzufolge wurden bei den bekannten Einrichtungen-häufig besondere Maßnahrnen zur Abstützung und Versteifung der Stell- und Gegenanschläge .entgegen der Richtung der an! Ende des Wagensprunges auftretenden Stöße getroffe,n. Hierdurch wurde jedoch die Unterbringung der erforderlichen Stell- und Gegenanschläge, insbesondere in der Wagenbewegungsrichtung; stark beeinträchtigt.
  • Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Einrichtungen zu beseitigen und eine zuverlässig wirkende und für hohe Beanspruchungen geeignete Wagensprungeinrichtung zu schaffen. Dies -wird im wesentlichen dadurch erreicht, -daß die Stellanschl:äge und die Gegenanschläge je mit mehreren Anschlagteilen versehen sind, die auf verschiedenen Seiten der die Anschläge beim Anschlagvorgang abstützenden Glieder der Maschine gleichmäßig oder annähernd gleich-
    mäßig verteilt allä(-ordilet sind und.-b°i- jedem
    Anschlagvorgang sämtlich gleichzekig zur
    Wirkung kommen.
    In der beiliegenden Zeichnung ist eine-
    Ausführungsform ees Erfindungsgegenstanek
    in beispielsweiser Verwendung an eiii..7,i-
    Schreibmaschine dargestellt. Es zeigen
    Abb. i die t't"ti5etisprunat-or_'ichiun;r .,:
    Ruhestellung find
    Abb.2 die Wagenaprmlgv( rrichtun ü:
    V%irkstelluilg der Stell- und @egenanschlä;@c.
    Nach der Zeichnung trägt das Gestell i
    einer Schreibmaschin", an seinen Tei1.:12
    eine zylindrische Laufschiene 3, auf der sich
    ein Wagen 4. auf Rollen ; führt. --Mit dein
    Wagen ,1. ist durch Seitenteile 6 eine vor-
    ztigsweise aus mehreren dünnen Platten zu-
    sanirnengesetzte Stallee lest verbunden. li-i
    Schlitzen i, diesLi' Starlee - stecken Stell-
    anschlagreiter g. fortcilhaf;ertveise sind so
    siel Schlitze S und- Reiter c) @ngcclrdnct. als
    Schrittstellungen des Wasens 4 möglich ,sind.
    Die Reiter L) sind in den Schlitzen 8 I)ct:
    hch geführt und ]),-sitzen 111 1hrur ol)erel-i
    Seit,- eint- Ausnehmen - i(-: und ein-,- Nas::
    'i i. In Langlöchern i,; voii Seitenteilen i .l
    ist eine federnd , rschiel)barc@ StanCC 12 Ze-
    führt. Diese komitit je nach der Stellung
    der Reiter 9 vor oder hinter die Nasen ri
    zu liegen und sichert so die Reiter o sowohl,
    in ihrer ausgerückten Stellung 1 als auch in
    ihrer eingerückten Stellung I1 CAbb.2@@. Eile
    Herausfallen der Reiter aus den Schlitzen S
    der Stange; ist dadurch verhindert, dal.'.
    die Reiter in ihrer in Abb. i dargestellten
    Lage gegen den Rand i- der an einer L°ck-
    schiene i j sitzenden Schieile i)@ zur Anla-e
    kommen.
    Die Reiter g können in bekannter Weis,
    mit einem Setzhebel i8 und einem Lösch,-
    liebel 1g einzeln in und aus ihrer \Virklage
    gebracht werden. Hebel 18 und i o sind auf
    edier - gemeinsanlcn Achse 2o 111 Gehäuse 2 i
    drehbar. gelagert. Das Löschen der Reiter c-)
    kann aber auch noch, wie bekannt, durch
    Betätigcii einer Gesatiltlöschscliie=ne 2,; er-
    folgen, die um eine in den Teilei125 des
    Wagens 4. gelagerte Achse --.l verschwenkt
    werden kann. Das GehäU::e 21 ist an dem
    Maschinengestell i mittels des Teils 22 be-
    festigt.
    Am Gehäuse 2 r sind ferner ein oder meh-
    rere Gegenanschläge 26 angeordnet. Jeder
    Gegenanschlag 26 kann durch einen Hebel
    29, der am -Maschinengestell i drehbar ge-
    lagert ist und in die .#Xtisnelimuiig 3o im
    G.egenallschlag 2ü- eingreift, gehoben und ge-
    senkt «-erden. Dieser Verstellweg des Gegen-
    anschla,ges 26 ist durch die Länge einer wei-
    teren Ausnehmung 28 in ihm, in die eine
    Stellschraube 27 mit ihrem Ende hinein-
    reicht, begrenzt. Das Hebca und Seilkcii
    eines der Gegenanschläge 2() erfolgt beim
    I?,ecätigen :einer entsprechenden, leicht darge-_
    stellten- Taste, die dabei gleichzeitig die Frei-
    abe des Wagens .l zu einem Sprung mittels
    Aicht dargestellter Teile bewirkt. hei der in
    Abb. i dar;7estelltcr Ruhelage der Stel-lan-
    5clllagc i) und Gegeilnil^-lilage -', !itinil der
    \t'* geil -4 sein!. Bahn auf der Führtings-
    schien; des - Gestells i ungehindert durch -
    I:LU en. lsf jedoch; @;,-ie in Abb. = -.: eranschati
    licht, ein Stelläiiselilagzeiter c9 durch Be-
    tätigtlng des Setzhebels IM atis der Stel-
    lung I in die Stellung Il verschoben und
    wird dann der Geg-eriai:sciilag 2)3 gellobei:
    und der Wagei1,I freig°gehen, so trielt beine
    Meagensprung der gesetzte Stellanschlanrei-
    iür CL ituf die 1I1 seine Bahn ;ertt@htfll-Teile
    lies ;iii7('llobuileil (@e5E=i@an@Chlag (' 2!i. Lind
    der Wageil -1 wird an de:- diesem Stellan-
    =:ch@a-: entsprechenden -Stelle <irigelialten.
    hei der irtindunga5c-inäl.ieil `,'ürrichtutig
    trc lttn nun ain Ende eine-. @@,15ensprungcs
    die Stell- und Geg(Inansclil.«i7. flicht mehr
    ,
    %%-;e bisher nur mit j.- eirein ein;:i5en An-
    schla@e.il zusammcil. .@oiid(rii c, -ind sowohl
    ;in jedüni Stellanschla-reiti-i.- ,, als auch all
    jeden- Gegenanschlag af) mehrere Anschlag-
    teilu angeordnet, die am Ende eines
    @Va.;ensprunges aufeinandertreffeil. Die . "ii
    schlagteilr eines Steilanschlagreiters --) be-
    stehen aus deal Tellell 33 und 3.?-. Diese heilt
    ;; und ,;T koinmcn beim Estellen de
    Stellanschlagreiters r> in die t;esc-tztc Stel-
    lung 1I nach Abb.2 in den Bereich vor. zwei
    Anschlagteilen 32 und 3r des jc--..-.-tils gc-
    hobeneil Gegenanschlages 26. Au,' diese Weise
    verteilt sich der Stoß beine Anbaltc-il des
    sich mit groPer Energie l@etvegendcn Wa-
    sens i gegen den Gegenanschlag 26 und der
    Rückstol 3 auf den StclIanschh(gr eireg 9 auf
    inehrcrc Stellen und kann in sehr' giitistigei-
    Weise abgefangen werden.
    In besonders vorteilhafter Weise ist -dabei
    die .Anordnung der :@nschlagtr-ile 31 und .:32
    des Gegenanschlages zfi zueinander - und die
    Anordnung der entsprechenden A.il.schlab-
    teil.e 3.1 tl:nd 33 des Stcllanschlagreiters 9- zu-
    einander derart getroffen, clal-") die Anschlag-
    teile eines Gegenanschlages fztv. eines Stell-
    an.schlagreiters auf verschiedenen Seiten der
    Stange 7 liegen. Die von den einzelnen. An-
    schlagteilen eines Gegenanschlages bz;l.
    eines Steilanschlages aufgenommenen Stöhc
    werden also beispielsweise auf die zum Ab-
    stiii7en der Stellanschläbe 9 diei:endc Stange ,-
    völlig gleichmäßig übertragen. ebenso - äut
    die meist als Schlitze in dem Gehäusezr
    ausgebildeten. Füllrungen. der Gegenanschläge.
    Die verschiedenen Anschlagteile 3 i und-_32
    eines Gegenanschlages 2A "-erden dabei
    zweckmäßig dadurch ' gebildet, daß das obere Ende des Gegenanschlages 26 gabelförmig ausgebildet ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestelltE Ausführungsbeispiel beschränkt, bei dem die Stellan Schläge aus verschiebbaren Reitern o bestehen. 'Vielmehr ist die Erfindung mit dem gleichen Erfolg anwendbar bei S.tellan. Schlägen, die verschwenkbar gelagert sind, oder auch bei Anschlägen, die fest mit dem sie tragenden Teil verbunden sind oder aus einem Stück mit demselben bestehen, b:eispielsweise durch Nocken o. dgl. gebildet sind. Ferner ist es für die Erfindung unerheblich, ob zum Zusammenwirken der Stehanschläge und der Gegenanschläge die Gegenanschläge in die Bahn von sich mit dem Wagen bewegenden Stellanschlägen gebracht werden wie bei dem Ausführuiigsbeispi#,-l oder ob tongekehrt die Stellanschlüge am :Maschinengestell - und die Gegenanschläge am Wagen angeordnet sind.
  • Um die am Ende des Wagensprunges auftretenden Stöße weiter abzudämpfen und dadurch die Beanspruchung der den Stoß auffangenden Teile herabzusetzen, kann in dem Raum zwischen den Anschlagteilen 31 und 32 bzw. 34 und 33 Beine Bremsvorrichtung für den Wagen 4 angeordnet sein. Diese Bremsvorrichtung besteht in vorteilhafter Weise aus einem am Gegenanschlag 26 zwischen den Gabelteilen 31 und 32 befestigter- Bremsschuh36, der mit seinem Reibungsbel.ag35 gegen die Fläche 37 der die Stellanschlagr:eiter 9 tragenden Stange oder Schiene 7 angedrückt wird, wenn der Gegenanschlag 26 durch den Hebel 29 und dabei der Wagen zu seinem Lauf freigegeben wird.
  • Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird sowohl eine Dämpfung der Stöße am Ende der Wagensprünge als auch eine raumsparende Ausbildung und Anordnung der Wagensprungvorrichtung erzielt.

Claims (6)

1:'A TE.XTANSPRÜCf1E: i. Geschäftsmaschine, insbesondere Schreibmaschine oder Buchungsmaschine mit Wagensprungvorrichtung mit Stellanschlägen und Gegenanschlägen, die durch ihr Zusammenwirken den Wagensprung begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellanschläge (9) und die Gegenanschläge (26) je mit mehreren Anschlagteilen (33, 34 bzw. 32, 31) versehen sind, die auf verschiedenen Seiten der die Anschläge beim Anschlagvorgang abstützenden Glieder (7) der Maschine gleichmäßig oder annähernd gleichmäßig verteilt- angeordnet sind und bei jedem Anschlagvorgang sämtlich gleichzeitig zur Wirkung kommen.
2. Geschäfsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stehanschläge (9) und die Gegenanschläge (26) bei einem Wagesprung je mit zwei Anschlagteilen (33, 34 bztv. 32, 31) aufeinandertreffen, die auf verschiedenen Seiten der die Anschläge (9abstützenden Führung (;, 8) angeordnet sind.
3. Geschäftsmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadür ch gekeainzeichnet, daß die Gegenanschläge (26) an ihrenmit den S:ellanschlägen (9) zu3amirenwirlzendcn Enden gabelförmig ausgebildet sind.
4. Geschäftsmaschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das gabelförmige Ende .eines Gegenanschlages (26) die Anschlagteile (31, 32) trägt und mit diesen in der Wirklage des Gegenanschlages (26) den die Stellanschläge tragenden Teil (7) der Maschine umgreift.
5. Geschäftsmaschixie nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß in dem. Raum zwischen den Anschlagteilen (33, 34 bzw. 3r, 32) eines Stellanschlages (9) bzw. Gegenanschlages (26i eine Bremsvorrichtwig (35 1 für `den Wagen (4) angeordnet ist.
6. Geschäftsmaschine nach den zwAnsprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß, am Gegenanschlag ;;26) -zwischen den Gabelenden (31, 32) ein Bremsschuh (35) angeordnet ist, der während des Wagensprunges mit dem zwischen den Anschlagteilen (33, 34) der Stellanschläge (9) liegenden Teil (37) der die. Stellanschläge (9) tragenden Schiene (7) msammenwirkt.
DEW104600D 1938-11-23 1938-11-23 Geschaeftsmaschine o. dgl. mit Wagensprungvorrichtung Expired DE714975C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW104600D DE714975C (de) 1938-11-23 1938-11-23 Geschaeftsmaschine o. dgl. mit Wagensprungvorrichtung

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DEW104600D DE714975C (de) 1938-11-23 1938-11-23 Geschaeftsmaschine o. dgl. mit Wagensprungvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE714975C true DE714975C (de) 1941-12-11

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ID=7616225

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DEW104600D Expired DE714975C (de) 1938-11-23 1938-11-23 Geschaeftsmaschine o. dgl. mit Wagensprungvorrichtung

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