DE715509C - Maschine zum Formen von Gegenstaenden aus durch Waerme haertbarem Werkstoff, z.B. Kunstharz - Google Patents

Maschine zum Formen von Gegenstaenden aus durch Waerme haertbarem Werkstoff, z.B. Kunstharz

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DE715509C
DE715509C DEL93209D DEL0093209D DE715509C DE 715509 C DE715509 C DE 715509C DE L93209 D DEL93209 D DE L93209D DE L0093209 D DEL0093209 D DE L0093209D DE 715509 C DE715509 C DE 715509C
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DEL93209D
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Inventor
John Lauterbach
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LAUTERBACH CORP
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LAUTERBACH CORP
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/08Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with moulds carried by a turntable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Maschine zum Formen von Gegenständen aus durch Wärme härtbarem Werkstoff, z. B. Kunstharz Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Formen von Gegenständen aus durch Wärme härtbarem Werkstoff, z. B. Kunstharz, mit einer Mehrzahl von hydraulisch betriebenen beheizten Formen, die gemeinsam in einem umlaufenden Träger angeordnet sind. Sie besteht darin, daß gemeinsam mit dem Formblock, das Schiebergehäuse eines Hauptschiebers umläuft, dessen feststehende Schieberelemente mit den in dem Gehäuse für jeden der hydraulischen Zylinder der Formeneinheiten vorgesehenen Öffnungen so zusammenarbeiten, daß die Zylinder abwechselnd an die Druckleitung und an .die Auslaßleitung angeschlossen werden. Dabei ist die Anordnung vorzugsweise derart getroffen, daß jedes der Schieberelemente für den Anschluß an die Druckleitung eine längliche Aussparung und einen schmalen Schlitz und für den Anschluß an die Auslaßleitung eine längliche Öffnung hat. Die Länge der Aussparung des einen Schieberelements stimmt mit der Länge der länglichen Öffnung des anderen Schieberelements überein, und bei jedem Schieberelement liegen die Aussparung, - der Schlitz und die längliche Öffnung auf einem gemeinsamen Kreis.
  • Diese Ausbildung des Schiebergehäuses ermöglicht einen gedrungenen Aufbau und sichert gleichzeitig ein zuverlässiges Arbeiten der durch die Schieberelemente betriebenen Formen.
  • In einer bevorzugten Ausführung hat jedes der Schieberelemente außer den bereits erwähnten Öffnungen und Aussparungen noch ein Loch zum Anschluß an die Auslaßleitung. Dieses Loch bewirkt in einer im folgenden noch näher zu schildernden Weise eine kurze Unterbrechung oder 'Verlangsamung der Schließbewegung der Formenhälften, wodurch eine Entgasung des Formeninhalts kurz vor dem Schießen der Form gesichert wird.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in den- Zeichnungen veranschaulicht. Fig. i ist ein lotrechter Schnitt durch die Maschine, Fig.2 ein lotrechter Teilschnitt durch den Hauptschieber, Fig. 3 eine perspektivische und teilweise geschnittene Darstellung einer der Schiebereinheiten, Fig. 3 a eine losgelöste Darstellung eines der Federzapfen, die einen Teil des Schiebers bilden, Fig..l ein Schnitt längs Linie 16-r6 der Fig. 3, Fig. 4.a ein Schnitt längs Linie 16a-i6a der Fig. 3, Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines anderen der Schieberelemente, Fig. 6 ein Schnitt längs Linie 18-18 der Fig. 5, Fig. 6 a ein Schnitt längs Linie 18 a-18 a der Fig. 5.
  • Auf dem mittleren Teil der Grundplatte i der Maschine ist eine lotrechte Welle 8 gelagert, an deren unterem Ende ein Schneckenrad 9 sitzt. Am oberen Ende der Welle ist ein Flansch i i vorgesehen, der an seinem Umfang eine kreisförmig angeordnete Folge von hydraulischen Zylindern 12 trägt. Jeder der Zylinder enthält einen zylindrischen Hauptteil 13, der unten durch einen Gewindestöpsel 1.4 abgeschlossen und an dem Flansch i i durch eine Gewindehülse 15 befestigt ist, in die ein Gewindestöpsel 16 eingereift, der den Zylinder oben abschließt. Jeder Zylinder hat an seinem unteren Ende eine Öffnung 17 und in der Nähe des oberen Endes eine Öffnung 18 für die Zuführung beziehungsweise Ableitung des Druckmittels und einer- hydraulischen Kolben i9 mit einer nach oben durch den Stöpsel 16 hindurchragenden Kolbenstange 21.
  • Auf dem Flansch i i ist durch Verbindungsstangen 23 eine Trommel 2.1 befestigt, an deren unterem Ende ein nach innen vorspringender Flansch 25 vorgesehen ist, durch den die Verbindungsstangen hindurchgehen. Der Flansch 25 bildet einen Träger für ein Teil 26, welcher durch die Verbindungsstangen 23 an dem Flansch 25 befestigt ist und seinerseits einen Träger für den Wellenabschnitt 27 ergibt, der sich nach oben über die Trommel 24 hinaus erstreckt, und dessen oberes Ende in Kugellagern in dem Deckel 7 des Gehäuses 5 gelagert ist. Die Trommel2q. enthält einen Flansch 28 mit einer Anzahl lotrechter Bohrungen 29, deren Zahl der Anzahl der Zylinder 12 entspricht und die lotrecht über diesen Zylindern liegen. In jeder dieser Bohrungen ist ein Kolben 31 verschiebbar angeordnet. Jeder Kolben 31 hat -an seinem unteren Ende eine Verlängerung 32 von verringertem Durchmesser, die mit Hilfe einer Hülsenkupplung 33 mit der Kolbenstange 21 des zugehörigen hydraulischen Zylinders 12 verbunden ist. Am oberen Ende jedes der Teile 31 ist abnehmbar ein Formteil 34. vorgesehen. Die Trommel 2.I ist am oberen Ende mit einem nach aulen vorspringenden Flansch 35 ausgerüstet, an dessen Umfang eine Folge zylindrischer Off-2n 36 vorgesehen ist, die jeweils oberhalb der Bohrungen 29 des darunterliegenden Flansches 28 liegen. Jede der Üffnungen 3(-1 trägt einen Formteil 37, der mit dem Barunterliegenden, auf einem der Kalben 31 sitzenden Formteil 34 zusammenarbeitet.
  • Unmittelbar unterhalb des Flansches I I sitzt auf der Welle 8 ein Hauptschieber 37. Dieser Schieber enthält eine Mittelhülse 39, deren unterer verbreiterter Teil 41 durch Schraubenbolzen 42 an einer Platte 43 befestigt ist, die ihrerseits durch Bolzen 44 auf der Grundplatte i festgeschraubt ist. Die Bolzen 44 gehen durch in der Platte 4.3 vorgesehene, konzentrisch bogenförmige Schlitze, wodurch eine Einstellung der Hülse 39 in Umfangsrichtung mit Bezug auf die Welle 8 ermöglicht wird. Die Hülse 39 wird von einem Gehäuse umgeben, welches aus einem unteren Teil 45 besteht, der auf dem unteren verbreiterte: Ende 41 der Hülse sitzt und die Hülse dicht umschließt. Das Gehäuse enthält ferner eine obere Abteilung 46 und eine mittlere Abteilung 47. Die drei Abteilungen sind miteinander durch Bolzen .I8 (Fig. 2) verbunden. Gegen die obere Fläche des oberen Abschnitts .I6 dieses Gehäuses liegt eine Platte .49 an, deren nach oben vorspringende Zapfen 5 i in Vertiefungen eingreifen, die in dem unteren Teil des Flansches i i vorgesehen sind (Fig. i ) und dadurch das Gehäuse .45, .I6, 4.7 an einer Bewegung mit Bezug auf diesen Flansch verhindern. In, dein Zwischenraum zwischen der mittleren Abteilung d.7 des Schiebergehäus°s und der Hülse 39 sind zwei ringförmige Schieberelemente 52 und 53 vorgesehen, die beide die Hülse 39 eng umgeben und an dieser mit Stiften und Nuten befestigt sind, wie bei 54 in Fig. 2 angedeutet ist. Das Schieberelement 52 ruht auf dem Gehäuseteil .I5, und durch zwischen den Elementen 52 und 53 angeordnete Federn 55 wird das Element 53 nach oben gegen die Unterseite des Gehäuseabschnitts .46 angedrückt. Um ein Austreten von Flüssigkeit zwischen der Hülse 39. den Gehäuseteilen .45 und 46 und den Schieberelementen 52 und 53 zu verhindern, sind Dichtungen 56 vorgesehen.
  • Die durch Platte .43 an der Grundplatte i befestigte Hülse 39 steht fest, ebenso wie di-Schieberelemente 52 und 53,.die an der Hülse durch die Stifte 54 befestigt sind. Die Stifte haben die Form von Zapfen (Fig. 3a), die in die Elemente 52 und 53 hereingeschraubt sind und in die Schlitze 54, der Hülse 39 hineinragen. Dagegen ist das Gehäuse 45, 46, 47 an dem Flansch i z befestigt und steht durch den Flansch i i mit der Welle 8 in Verbindung. Das Gehäuse dreht sich dann. Auch der Kopf 24, die darin angeordneten. Formstücke, die Preßzylinder i und die Gehäuseteile des Hauptschiebers 38 drehen sich als eine Einheit zusanunen mit der Welle B.
  • In den. Außenflächen jedes der Schiebergehäuseteile 45 und 46 sind eine Folge von Öffnungen 57 bzw. 58 vorgesehen. Jede Folge enthält eine mit der Anzahl der Zylinder 12 übereinstimmende Anzahl von Öffnungen. Die Öffnungen, 57 des Gehäuseteils 45 sind durch Rohre 59 an entsprechende Öffnungen 17 der Zylinder i z angeschlossen, und die Öffnungen 58 des Gehäuseteils 46 sind in gleicher Weise durch Rohre 61 an die Zylinderöffnungen 18 angeschlossen. An jede der Öffnungen 57 sind im Innern des Teils 45 Kanäle angeschlossen, die in radialer Richtung und nach oben bis zu der Fläche, an der das Schieberelement 52 anliegt, führen. Ähnliche Kanäle schließen sich an die Öffnungen 58 an und erstrecken sich im Gehäuseteil46 nach unten zu derjenigen Fläche dieses Teils, an der das Schieberelement 53 anliegt. Fig. 5 läßt erkennen, daß die untere Endfläche des Schieberelements 52 einen Ring 62 hat, der sich stetig um den inneren Umfang des Schieberelements herumzieht, mit Ausnahme eines mit dem Bezugszeichen 63 bezeichneten schmalen Radialschlitzes. Zu beiden Seiten dieses Schlitzes ist der Ring 62 nach dem äußeren Umfang des Schieberelements hin erweitert, und diese erweiterten Abschnitte haben eine längliche Öffnung 64 bzw. eine kreisförmige Öffnung 65. Die Anordnung ist so getroffen, daß, wenn das Schiebergehäuse 45, 46 47 sich dreht, die Öffnungen 57 nacheinander und aufeinanderfolgend in Verbindung mit der Öffnung 64, dem Schlitz 63, der Öffnung 65 und dem vertieften Raum 67 zwischen dem Ring 62 und dem äußeren Umfang des Schieberelements gebracht werden. Von der Öffnung 64 erstreckt sich ein Kanal nach oben durch den Körper des Schieberelements 52 hindurch (Fig. 6) und steht an seinem inneren Ende mit einer ringförmigen Vertiefung 66 in Verbindung, die in der Innenfläche des Schieberelements 52 vorgesehen ist. In gleicher Weise steht auch das innere Ende der Öffnung 65 mit der Vertiefung.66 in Verbindung.
  • Die obere Endfläche des Schieberelements 53 (Fig.3), die gegen den Schiebergehäuseteil 46 anliegt, hat eine längliche Öffnung 68, einen Ouerschlitz 69, eine Öffnung 71 und eine -Vertiefung 72, mit denen, wenn das Schiebergehäuse sich dreht, die Öffnungen 58 des Gehäuseteils 46 nacheinander und aufeinanderfolgend in Verbindung kommen. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, steht die Öffnung 68 mit einer ringförmigen Vertiefung 73 in der Innenwandung des Schieberelements 53 in Verbindung und gleicherweise .die Öffnung 71. Die Umfangserstreckung der öffnung 68 entspricht der Umfangserstreckung der Vertiefung 67 des Schieberelements 52. Die Länge der Vertiefung 72 des Schieberelements 53 entspricht der Länge der Öffnung 64 des Schieberelements 52, und die Schieberele:mente 52 und 53 sind, wie aus Fig. 3 und 5 ersichtlich, mit Bezug aufeinander so angeordnet, daß, wenn eine der Öffnungen 58 in Verbindung mit der Vertiefung 72 des Elements 53 steht, die zugehörige Öffnung 57 mit der Öffnung 64 in Verbindung steht. Eine entsprechende Beziehung besteht hinsichtlich der Lage der Öffnung 68 des Elements 53 und der Vertiefung 67 des Elements 52 und hinsichtlich der Lage des Schlitzes 69 und der Öffnung 71 des Elements 53 mit Bezug auf die Öffnung 65 und den Schlitz 63 des Elements 52. Hieraus folgt, daß, sobald-irgendeine der Öffnungen 57 in Verbindung mit der Öffnung 64 des Schieberelements 52 steht, die zugehörige Öffnung 58, das heißt, diejenige der Öffnungen 58, die .mit dem gleichen Preßzylinder 13 in Verbindung steht, ist mit der Vertiefung 72 des Schieberelements 53 verbunden. In gleicher Weise befindet sich, wenn eine der Öffnungen 57 in Verbindung mit dem Schlitz 63 des Schieberelements 52 steht, die zugehörige Öffnung 58 in Verbindung mit der Öffnung 71 des Schieberelements 53. Steht irgendeine der Öffnungen 57 in Verbindung mit der Öffnung 65 des Schieberelements 52, so steht die zugehörige- Öffnung 58 in Verbindung mit dem Schlitz 69 des Schieberele.ments 53; und wenn eine der Öffnungen 57 in Verbindung mit der Vertiefung 67 des Schieberelements 52 steht, befindet sich die zugehörige Öffnung 58 in Verbindung mit der Öffnung 68 des Schieber= elements 53.
  • Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Hülse 39 zwei Öffnungen,74 und 75 hat, zu denen innen von gegenüberliegenden Seiten des unteren Endes der Hülse Kanäle ausgehen, die bei 76 mit dem zwischen den Schieberelementen 52 und 53 liegenden Raum 78 in Verbindung. stehen. Auch die Öffnung 75 ist durch Kanle in der Hülse 39 bei 79 bzw. 81 mit den ringförmigen Vertiefungen 66 und 73 der Schieberelemente 52 und 53 in Verbindung. Die Öffnung 74 steht daher ständig mit dem Raum 78 zwischen den Schieberelementen 52 und 53 in Verbindung, und die Öffnung 75 steht-in ständiger Verbindung mit den rinförmigen Vertiefungen 66 und 73 dieser Schieberelemente. Wie ebenfalls in' Fig. 2' veranschaulicht ist, haben die Schieberelemente 5-2 und 53 einen geringeren Durchmesser, als dem Innendurchmesser des Gehäuseteils .L7 entspricht, so daß sich zwischen den Schieberelementen und dem Gehäuseteil ein ringförmiger Raum 82 befindet, der mit dem Raum 78 zwischen den Schieberelementen in `'erbindung stellt und außerdem auch finit den Vertiefungen 67 und 72 und den Schlitzen 63 und 69 der Schieberelemente 52 und 53. Stellt daher irgendeine der Üffnungen 57 in Verbindung mit dem Schlitz 63 oder der Vertiefung 67 des Schieberelements 52, so muß diese Öffnung 57 auch mit dem Raum 7 8 zwischen den Schieberelenlenten 52 und 53 und mit der Öffnung 74 in Verbindung stehen. In gleicher Weise muß, wenn irgendeine der Öffnungen 58 in Verbindung mit dem-Schlitz 69 oder der Vertiefung 72 des Schieberelements 53 stellt, diese Öffnung auch mit dem Raun, 78 und der Öffnung 74 in Verbindung sein. Da die Öffnung 7 4 durch ein Rohr 83 mit einer nicht dargestellten Druckmittelquelle verbunden ist, wird, sobald eine der t )ffnungen 57 mit dem Schlitz 63 oder der Vertiefung 67 des Schieberelements 52 in Verbindung steht, dem unteren Ende des mit dieser Öffnung in Verbindung stehenden Zylinders Druck zugeführt; steht eine der Öffnungen 58 finit dem Schlitz 69 oder der Vertiefung 72 des Schieberelements 53 in Verbindung, so wird dem oberen Ende des mit dieser Öffnung in Verbindung stehenden Zylinders hydraulischer Druck zugeführt. @Vie geschildert wurde, stellt, sobald eine der Öffnungen 57 mit dem Schlitz 63 oder der Vertiefung 67 des Schieberelements 52 in Verbindung ist, die zugehörige Öffnung 58 in Verbindung mit der Öffnung 71 oder der Öffnung 68 des Schieberelements 53. Es ergibt sich also, daß, wenn dem unteren Ende eines der Zylinder 13 Druck zugeleitet wird, das obere Ende dieses Zv linders mit der Öffnung 7 5 in Verbindung steht, die durch ein Rohr 84 an den Auslaß angeschlossen ist. Unter diesen Umständen drückt daher der am unteren Ende in den Zylinder 13 eintretende hydraulische Druck den betreffenden Kolben i9 nach oben, der entsprechend den zugehörigen Formteil 34 anhebt. Ist andererseits eine der Öffnungen 58 mit dem Schlitz 69 oder der Vertiefung 7 3 des Schieberelements 53 verbunden, so ist die Verbindung der Zylinderöffnungen 57 und 58 mit den Zuleitungs- und Auslaßöffnungen umgekehrt, so daß dann der hydraulische Druck dem oberen Ende des Zylinders zugeleitet wird, wodurch der Kolben i9 nach unten in seine gesenkte Normallage geführt wird und auch der mit dem Kolben in Verbindung stehende Formteil 3.@ sich in die normale Lage senkt. Während einer vollständigen Umdrehung der Maschine gelangt die Öffnung 57 jedes der Zylinder 1 31 die sich zu Beginn beispielsweise in Verbindung mit der öffnung 64 des Schieberelemellts 52 befunden haben möge (zu dieseln Zeitpunkt befindet sich der Kolben in gesenkter Lage), nacheinander in Verbindung finit dein Schlitz 63, der Öffnung 65 und der (ifinung 67. Steht die Öffnung in Verbindung mit dein Schlitz 63, so wird dem unteren Ende des Zylinders Druck zugeleifet und der Kolben nach oben gedrängt. Durch diese Kolbenbewegung kann je nach der Umdrehungsgeschwindigkeit und der Breite des Schlitzes der zugehörige Formteil 34. in seine Höchstlage gehoben und die Form dadurch vollständig geschlossen werden, oder er kann um einen geringeren Betrag gehoben und dementsprechend die Form teilweise geschlossen «-erden. Nimmt man an, daß das Schließen der Form vollendet ist, wenn die i iffnung 57 mit dein Schlitz 63 in Verbindung stellt, so folgt daraus, daß, wenn die Öffnung 57 in Verbindung mit der Öffnung 65 des Schieberelements 52 kommt, die Teile der Form sich für einen Augenblick voneinander trennen werden; war die Form nicht vollständig geschlossen, so ergibt sich zum mindesten eine kurze Unterbrechung der Aufwärtsbewegung, wodurch den Gasen die Möglichkeit gegeben wird, aus der Form zu entweichen. Hierdurch werden in an sich bekailnter Weise diejenigen Fehler vermieden, die in dem hergestellten Gegenstand durch das sonst vorkommende Einschließen von Gasen in der Form hervorgerufen werden. Wenn dann die C)itnung 57 in Verbindung mit der Vertiefung 67 des Schieberelements 52 kommt, werden die Teile der Form vollständig geschlossen und bleiben unter Zuleitung von Druck zum unteren Ende des zugehörigen Zylinders 13 während des restlichen Abschnitts der Umdrehung geschlossen, so lange, bis die Öffnung 57 wieder in Verbindung mit der Öffnung (,-kommt. Dann wird der Kolben r9 in dem Zylinder nach unten bewegt, woraufhin die Form sich öffnet. Vorzugsweise sind die Öffnungen mit Bezug aufeinander so angeordnet, daß die an entgegengesetzten Seiten der Maschine vor sich gehende Kraftzufuhr für das Schließen und für das Öffnen der Forinen, nicht im gleichen Augenbuch einsetzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. :Maschine zum Formen von Gegenständen aus durch Wärme härtbar, in @Verhstoff, z. B. Kunstharz, mit einer :Jehrzahl von hydraulisch betriebenen beheizten Formen, die gemeinsam in einem umlaufenden- Träger angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß gemeinsam mit dem Formenblock (24) das Schiebergehäuse (45, 46, 47) -eines Hauptschiebers (38) umläuft, dessen feststehende Schieberelemente (52, 53) mit den in dem Gehäuse für jeden der hydraulischen Zylinder (r2) der Formeneinheiten vorgesehenen öffnungen (57, 58) so zusammenarbeiten, daß die Zylinder (z2) abwechselnd an die Druckleitung (83) und an die Auslaßleitung (84) angeschlossen werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Schieberelemente (52 und 53) für den Anschluß an die Druckleitung (83) eine längliche Aussparung (67 bzw. 72) und einen schmalen Schlitz (63 bzw. 69) und für den Anschluß an die Ausläßleitung (84) eine längliche Öffnung ((i4 bz«-. 68) hat, wobei die Länge der Aussparung des einen Schieberelements mit der Länge der länglichen Öffnung des anderen Schieberelements übereinstimmt und bei jedem Schieberelement die Aussparung, der Schlitz und die längliche Öffnung auf einem gemeinsamen Kreis liegen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Schieberelemente (52 und 53) außerdem noch ein Loch (65 bzw. 71) zum Anschl-uß an die Auslaßleitung (84) hat, um die Schließbewegung der Formenhälften (34, 37) zwecks Entgasung des Formeninhalts kurz zu unterbrechen.
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